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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Kre
Spielers Ende (Dr. Szene), 1906. -
Jm Seebad (Schw.), 1909. - Zu spät
(Schsp.), 1910. - Als Manuskr. ge-
druckt: Blütenzauber (Optte., 1908).
- L'ecole d'amour (Optte., 1909). -
Der Aeroplan (Optte., 1909. - Fräu-
lein Tantalus (Schw., 1909). - Am
Liebeshof (Lsp., 1910). - Ein Nacht-
manöver (Schw., 1910). - Amor in
der Küche (P., 1910). - Die Zwillinge
(Ssp., 1910).

*Kreowski, Ernst Franz,

geboren
am 12. Juni 1859 zu Rositten in
Ostpreußen, verriet schon als Knabe
einen unersättlichen Wissensdrang,
wie auch beachtenswerte musikalische
u. poetische Begabung. Seit 1870 in-
folge geistiger Überanstrengung krän-
kelnd u. durch vielfache Versetzungen
seiner Eltern hierhin und dorthin ge-
worfen, erlitt sein Unterricht mancher-
lei Unterbrechungen. Jm Jahre 1874
trat er in den Post- u. Telegraphen-
dienst ein, quittierte aber denselben
nach bestandener Staatsprüfung und
wandte sich wieder den Studien zu.
Von 1879 ab war er als Lehrer in
polnischen Gegenden und in Russisch-
Polen einige Jahre tätig, ging dann
nach einer Reise durch Süddeutsch-
land u. die Nordschweiz nach Berlin,
um seine Musikstudien fortzusetzen,
wurde aber durch die Verhältnisse ge-
zwungen, in die journalistische Lauf-
bahn einzubiegen. Von 1886-97 war
er in München erst als Musiklehrer,
dann als Schriftsteller tätig, wirkte
kurze Zeit als Redakteur in Nürn-
berg, 1898-1902 in Stuttgart und
siedelte dann nach Berlin über, wohin
er auch, nachdem er anderthalb Jahre
(1904-05) in Chemnitz das sozial-
demokrat. Blatt "Die Volksstimme"
redigiert hatte, wieder zurückkehrte.

S:

Schlagende Wetter (Soziale Ge.),
1899. - Von goldener Spindel (Lyr.-
epische Dn.), 1899. - Zwischen Tür
und Angel (Trag. und komische Ge-
schichten.), 1899. - Soziale Lyrik
(Literar.-ästhet. Studien), 1903-06. -
[Spaltenumbruch]

Kre
Rotfeuer (Ge.), 1904. - Richard Wag-
ner in der Karikatur (mit Bildern
von Ed. Fuchs), 1907.

Kresse, Oskar,

geb. am 14. Januar
1862 in Langendorf bei Zeitz, lebte
(1893) als Redakteur mehrerer Blät-
ter erst in Schöneberg bei Berlin, zu-
letzt in Charlottenburg.

S:

Der Ver-
klärte (Dram. D.), 1883. 2. A. 1885. -
Der Marquis von Pombal (R.), 1897.

*Kretschmer, Dora-Lotti,

geb.
Hopf, pseud. Dora-Lotti, wurde
am 7. Oktbr. 1884 in Görlitz geboren,
wo ihr Vater eine Weinhandlung be-
saß. Da dieser schon frühe starb,
mußte die Mutter das Geschäft allein
weiterführen. Aber das war für ihre
zarten Kräfte zu viel, und so schloß
sie denn auch Ende Dezember 1905 in
Meran für immer die Augen. Dora-
Lotti hatte bis dahin eine glückliche
Jugend verlebt, wenn ihr auch der
Wunsch, zur Bühne zu gehen, versagt
ward. Sie wandte sich nach dem
Tode der Mutter mit einem um zehn
Jahre jüngeren Bruder nach Bres-
lau, leitete hier dessen Erziehung, er-
teilte Privatunterricht, hielt Rezi-
tationsabende ab, widmete sich der
Schriftstellerei und verheiratete sich
1909 mit dem Oberlehrer an der dor-
tigen höheren Töchterschule Oswald
Kretschmer.

S:

Gedichte, 1904.

Kretschmer, Hugo,

* am 26. Juli
1861 in Breslau, lebt daselbst als
Schriftsteller.

S:

Ünse Pauern (Bil-
der a. d. schlesischen Leben in Mdt.),
1891. 2. A. 1900. - Schläsche Ver-
zählsel (Desgl.), 1897. - Der Schafer
(Bauernarzt, Schw. a. d. schles. Ge-
birge), 1897. - "Rübezahl" (D.), 1898.
- Vu druba und drunten aus der
Schläsing, 1902. - Durfleben in der
Schläsing, 1902. - Die Erbmuhme
(Schlesisch. Bauernschwank), 1903. -
Sonntagsausflüge u. Spaziergänge
ins Schlesierland von Breslau aus.
1903. 3. A. 1907.

*Kretzer, Max,

* am 7. Juni 1854
zu Posen als der Sohn eines Gast-

*


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Kre
Spielers Ende (Dr. Szene), 1906. ‒
Jm Seebad (Schw.), 1909. ‒ Zu ſpät
(Schſp.), 1910. ‒ Als Manuſkr. ge-
druckt: Blütenzauber (Optte., 1908).
L’école d’amour (Optte., 1909). ‒
Der Aeroplan (Optte., 1909. ‒ Fräu-
lein Tantalus (Schw., 1909). ‒ Am
Liebeshof (Lſp., 1910). ‒ Ein Nacht-
manöver (Schw., 1910). ‒ Amor in
der Küche (P., 1910). ‒ Die Zwillinge
(Sſp., 1910).

*Kreowski, Ernſt Franz,

geboren
am 12. Juni 1859 zu Roſitten in
Oſtpreußen, verriet ſchon als Knabe
einen unerſättlichen Wiſſensdrang,
wie auch beachtenswerte muſikaliſche
u. poetiſche Begabung. Seit 1870 in-
folge geiſtiger Überanſtrengung krän-
kelnd u. durch vielfache Verſetzungen
ſeiner Eltern hierhin und dorthin ge-
worfen, erlitt ſein Unterricht mancher-
lei Unterbrechungen. Jm Jahre 1874
trat er in den Poſt- u. Telegraphen-
dienſt ein, quittierte aber denſelben
nach beſtandener Staatsprüfung und
wandte ſich wieder den Studien zu.
Von 1879 ab war er als Lehrer in
polniſchen Gegenden und in Ruſſiſch-
Polen einige Jahre tätig, ging dann
nach einer Reiſe durch Süddeutſch-
land u. die Nordſchweiz nach Berlin,
um ſeine Muſikſtudien fortzuſetzen,
wurde aber durch die Verhältniſſe ge-
zwungen, in die journaliſtiſche Lauf-
bahn einzubiegen. Von 1886‒97 war
er in München erſt als Muſiklehrer,
dann als Schriftſteller tätig, wirkte
kurze Zeit als Redakteur in Nürn-
berg, 1898‒1902 in Stuttgart und
ſiedelte dann nach Berlin über, wohin
er auch, nachdem er anderthalb Jahre
(1904‒05) in Chemnitz das ſozial-
demokrat. Blatt „Die Volksſtimme‟
redigiert hatte, wieder zurückkehrte.

S:

Schlagende Wetter (Soziale Ge.),
1899. ‒ Von goldener Spindel (Lyr.-
epiſche Dn.), 1899. ‒ Zwiſchen Tür
und Angel (Trag. und komiſche Ge-
ſchichten.), 1899. ‒ Soziale Lyrik
(Literar.-äſthet. Studien), 1903‒06. ‒
[Spaltenumbruch]

Kre
Rotfeuer (Ge.), 1904. ‒ Richard Wag-
ner in der Karikatur (mit Bildern
von Ed. Fuchs), 1907.

Kreſſe, Oskar,

geb. am 14. Januar
1862 in Langendorf bei Zeitz, lebte
(1893) als Redakteur mehrerer Blät-
ter erſt in Schöneberg bei Berlin, zu-
letzt in Charlottenburg.

S:

Der Ver-
klärte (Dram. D.), 1883. 2. A. 1885. ‒
Der Marquis von Pombal (R.), 1897.

*Kretſchmer, Dora-Lotti,

geb.
Hopf, pſeud. Dora-Lotti, wurde
am 7. Oktbr. 1884 in Görlitz geboren,
wo ihr Vater eine Weinhandlung be-
ſaß. Da dieſer ſchon frühe ſtarb,
mußte die Mutter das Geſchäft allein
weiterführen. Aber das war für ihre
zarten Kräfte zu viel, und ſo ſchloß
ſie denn auch Ende Dezember 1905 in
Meran für immer die Augen. Dora-
Lotti hatte bis dahin eine glückliche
Jugend verlebt, wenn ihr auch der
Wunſch, zur Bühne zu gehen, verſagt
ward. Sie wandte ſich nach dem
Tode der Mutter mit einem um zehn
Jahre jüngeren Bruder nach Bres-
lau, leitete hier deſſen Erziehung, er-
teilte Privatunterricht, hielt Rezi-
tationsabende ab, widmete ſich der
Schriftſtellerei und verheiratete ſich
1909 mit dem Oberlehrer an der dor-
tigen höheren Töchterſchule Oswald
Kretſchmer.

S:

Gedichte, 1904.

Kretſchmer, Hugo,

* am 26. Juli
1861 in Breslau, lebt daſelbſt als
Schriftſteller.

S:

Ünſe Pauern (Bil-
der a. d. ſchleſiſchen Leben in Mdt.),
1891. 2. A. 1900. ‒ Schläſche Ver-
zählſel (Desgl.), 1897. ‒ Der Schafer
(Bauernarzt, Schw. a. d. ſchleſ. Ge-
birge), 1897. ‒ „Rübezahl‟ (D.), 1898.
‒ Vu druba und drunten aus der
Schläſing, 1902. ‒ Durfleben in der
Schläſing, 1902. ‒ Die Erbmuhme
(Schleſiſch. Bauernſchwank), 1903. ‒
Sonntagsausflüge u. Spaziergänge
ins Schleſierland von Breslau aus.
1903. 3. A. 1907.

*Kretzer, Max,

* am 7. Juni 1854
zu Poſen als der Sohn eines Gaſt-

*
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[110/0114] Kre Kre Spielers Ende (Dr. Szene), 1906. ‒ Jm Seebad (Schw.), 1909. ‒ Zu ſpät (Schſp.), 1910. ‒ Als Manuſkr. ge- druckt: Blütenzauber (Optte., 1908). ‒ L’école d’amour (Optte., 1909). ‒ Der Aeroplan (Optte., 1909. ‒ Fräu- lein Tantalus (Schw., 1909). ‒ Am Liebeshof (Lſp., 1910). ‒ Ein Nacht- manöver (Schw., 1910). ‒ Amor in der Küche (P., 1910). ‒ Die Zwillinge (Sſp., 1910). *Kreowski, Ernſt Franz, geboren am 12. Juni 1859 zu Roſitten in Oſtpreußen, verriet ſchon als Knabe einen unerſättlichen Wiſſensdrang, wie auch beachtenswerte muſikaliſche u. poetiſche Begabung. Seit 1870 in- folge geiſtiger Überanſtrengung krän- kelnd u. durch vielfache Verſetzungen ſeiner Eltern hierhin und dorthin ge- worfen, erlitt ſein Unterricht mancher- lei Unterbrechungen. Jm Jahre 1874 trat er in den Poſt- u. Telegraphen- dienſt ein, quittierte aber denſelben nach beſtandener Staatsprüfung und wandte ſich wieder den Studien zu. Von 1879 ab war er als Lehrer in polniſchen Gegenden und in Ruſſiſch- Polen einige Jahre tätig, ging dann nach einer Reiſe durch Süddeutſch- land u. die Nordſchweiz nach Berlin, um ſeine Muſikſtudien fortzuſetzen, wurde aber durch die Verhältniſſe ge- zwungen, in die journaliſtiſche Lauf- bahn einzubiegen. Von 1886‒97 war er in München erſt als Muſiklehrer, dann als Schriftſteller tätig, wirkte kurze Zeit als Redakteur in Nürn- berg, 1898‒1902 in Stuttgart und ſiedelte dann nach Berlin über, wohin er auch, nachdem er anderthalb Jahre (1904‒05) in Chemnitz das ſozial- demokrat. Blatt „Die Volksſtimme‟ redigiert hatte, wieder zurückkehrte. S: Schlagende Wetter (Soziale Ge.), 1899. ‒ Von goldener Spindel (Lyr.- epiſche Dn.), 1899. ‒ Zwiſchen Tür und Angel (Trag. und komiſche Ge- ſchichten.), 1899. ‒ Soziale Lyrik (Literar.-äſthet. Studien), 1903‒06. ‒ Rotfeuer (Ge.), 1904. ‒ Richard Wag- ner in der Karikatur (mit Bildern von Ed. Fuchs), 1907. Kreſſe, Oskar, geb. am 14. Januar 1862 in Langendorf bei Zeitz, lebte (1893) als Redakteur mehrerer Blät- ter erſt in Schöneberg bei Berlin, zu- letzt in Charlottenburg. S: Der Ver- klärte (Dram. D.), 1883. 2. A. 1885. ‒ Der Marquis von Pombal (R.), 1897. *Kretſchmer, Dora-Lotti, geb. Hopf, pſeud. Dora-Lotti, wurde am 7. Oktbr. 1884 in Görlitz geboren, wo ihr Vater eine Weinhandlung be- ſaß. Da dieſer ſchon frühe ſtarb, mußte die Mutter das Geſchäft allein weiterführen. Aber das war für ihre zarten Kräfte zu viel, und ſo ſchloß ſie denn auch Ende Dezember 1905 in Meran für immer die Augen. Dora- Lotti hatte bis dahin eine glückliche Jugend verlebt, wenn ihr auch der Wunſch, zur Bühne zu gehen, verſagt ward. Sie wandte ſich nach dem Tode der Mutter mit einem um zehn Jahre jüngeren Bruder nach Bres- lau, leitete hier deſſen Erziehung, er- teilte Privatunterricht, hielt Rezi- tationsabende ab, widmete ſich der Schriftſtellerei und verheiratete ſich 1909 mit dem Oberlehrer an der dor- tigen höheren Töchterſchule Oswald Kretſchmer. S: Gedichte, 1904. Kretſchmer, Hugo, * am 26. Juli 1861 in Breslau, lebt daſelbſt als Schriftſteller. S: Ünſe Pauern (Bil- der a. d. ſchleſiſchen Leben in Mdt.), 1891. 2. A. 1900. ‒ Schläſche Ver- zählſel (Desgl.), 1897. ‒ Der Schafer (Bauernarzt, Schw. a. d. ſchleſ. Ge- birge), 1897. ‒ „Rübezahl‟ (D.), 1898. ‒ Vu druba und drunten aus der Schläſing, 1902. ‒ Durfleben in der Schläſing, 1902. ‒ Die Erbmuhme (Schleſiſch. Bauernſchwank), 1903. ‒ Sonntagsausflüge u. Spaziergänge ins Schleſierland von Breslau aus. 1903. 3. A. 1907. *Kretzer, Max, * am 7. Juni 1854 zu Poſen als der Sohn eines Gaſt- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 110. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/114>, abgerufen am 18.12.2018.