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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Küh
steller tätig.

S:

Mandauers unter-
haltende Fabeln in Versen, 1908.

Kühnel, Karl,

* (nach Angabe
eines Stndiengenossen) 1800 (n. a.
1790) in Leipzig, studierte daselbst
die Rechte (nicht Theologie) und + zu
Dresden am 22. Febr. 1826.

S:

Mor-
genstunden meiner Muse. 1. Bd. (Ge.),
1824.

Kühnlein, Joseph Heinrich,


geb. am 14. Juli 1856 in Sulzfeld a.
M., (1885) Lehramtsassistent in
Kempten, 1886 Studienlehrer in Lin-
dau am Bodensee, (1892) Gymnasial-
lehrer in Aeschach bei Lindau, (1895)
in München, (1898) in Münnerstadt,
(1903) wieder in München.

S:

Natur
und Kunst (Festsp. zu einer Frühlings-
feier), 1886.

*Kühnlein, Max Friedrich Wilh.,


geb. am 4. November 1849 in Berlin,
genoß bis zu seinem 17. Lebensjahre
daselbst Realschulbildung u. erwählte
dann den Beruf eines Architekten.
Jm Jahre 1872 gründete er in Berlin
seinen Hausstand und eröffnete gleich-
zeitig eine Privatunterrichtsanstalt
für Baugewerksschüler, welche im
Laufe von sieben Jahren eine stattliche
Anzahl von Baugewerksmeistern her-
angebildet hat. Nach dieser Zeit be-
schäftigte er sich ausschließlich u. selb-
ständig als Architekt, speziell mit der
Anfertigung von Bauentwürfen und
statistischen Berechnungen meist für
Berliner Profanbauten und leitet er
noch heute ein Atelier für Architektur
und sonstige technische Arbeiten.

S:


Weg und Ziel (Relig. Ge.), 1894.

*Kuhno, Julius,

wurde am 22.
Oktober 1814 zu Berlin als der Sohn
wohlhabender Eltern geboren und
sollte sich ausschließlich der Musik wid-
men, zu welchem Zwecke er den Unter-
richt der ersten Meister (unter andern
eines Ludwig Berger), genoß. Einge-
tretene Katastrophen, der Tod des
Vaters u. eigene Erkrankung änderten
jedoch seinen Lebensweg, und so trat
er nach seiner Genesung 1831 als Lehr-
[Spaltenumbruch]

Kuj
ling in eine Berliner Buchhandlung
ein. Obwohl er nach einem Jahre
diesen Beruf wieder verließ u. in den
Dienst der Frau Musika eintrat, so
kehrte er doch 1883 zu demselben zu-
rück, arbeitete in Potsdam, Karlsruhe,
München, Stuttgart, Darmstadt,
Wiesbaden, und kam 1844 nach Wien,
wo sich nach und nach der Übergang
zur Schriftstellerei vollzog. Er war
ein fleißiger Übersetzer für das Hart-
lebensche "Belletristische Lesekabinett",
sonst aber ausschließlich als Journa-
list tätig, und war als solcher an den
gelesensten Journalen beteiligt.

S:


Die Erbschaft des Komödianten. Aus
dem Franz. des Ponson du Terrail
übersetzt., 1865. - Jmmortellenkränze
(Ge.), 1870.

*Kühns, Kurt Eberhard,

geb. am
9. Juli 1868 in Berlin als Sohn des
Professors Dr. jur. Julius K., wid-
mete sich nach Beendigung der Gym-
nasialstudien der Landwirtschaft, be-
suchte auch die landwirtschaftl. Hoch-
schulen zu Hohenheim und Berlin und
trat darauf in die Dienste einer land-
wirtschaftl. Versicherung. Nach Ab-
leistung seiner Dienstpflicht ging er
bald ausschließlich zum literarischen
Beruf über. Er lebt in Friedenau
bei Berlin. Von 1902-1905 gab er
den "Roland. Zeitschrift für Heimat-
kunde" heraus.

S:

Ein Reisender
(R.), 1891. - Kinder des Pfarrhauses
(R.), 1893. - Harte Köpfe (R.), 1895.
- Ebbe und Flut (D. a. d. J. 1806
bis 1813), 1896. - Glück (R.), 1898.
- Jllustrierte Reisebücher; hrsg. 1905
bis 1907.

Kühnwald, Gerd,

Pseudon. für
Walter Heichen; s. d.!

*Kujawa, Johannes Tobias,


geb. am 25. Juli 1840 in Erfurt, ge-
hörte längere Zeit dem Soldaten-
stande an, ging dann zur Versiche-
rungsbranche über und lebte als Be-
amter einer Versicherungsgesellschaft
in Magdeburg, wo er am 2. April
1900 starb.

S:

Marsch- u. Quartier-

*


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Küh
ſteller tätig.

S:

Mandauers unter-
haltende Fabeln in Verſen, 1908.

Kühnel, Karl,

* (nach Angabe
eines Stndiengenoſſen) 1800 (n. a.
1790) in Leipzig, ſtudierte daſelbſt
die Rechte (nicht Theologie) und † zu
Dresden am 22. Febr. 1826.

S:

Mor-
genſtunden meiner Muſe. 1. Bd. (Ge.),
1824.

Kühnlein, Joſeph Heinrich,


geb. am 14. Juli 1856 in Sulzfeld a.
M., (1885) Lehramtsaſſiſtent in
Kempten, 1886 Studienlehrer in Lin-
dau am Bodenſee, (1892) Gymnaſial-
lehrer in Aeſchach bei Lindau, (1895)
in München, (1898) in Münnerſtadt,
(1903) wieder in München.

S:

Natur
und Kunſt (Feſtſp. zu einer Frühlings-
feier), 1886.

*Kühnlein, Max Friedrich Wilh.,


geb. am 4. November 1849 in Berlin,
genoß bis zu ſeinem 17. Lebensjahre
daſelbſt Realſchulbildung u. erwählte
dann den Beruf eines Architekten.
Jm Jahre 1872 gründete er in Berlin
ſeinen Hausſtand und eröffnete gleich-
zeitig eine Privatunterrichtsanſtalt
für Baugewerksſchüler, welche im
Laufe von ſieben Jahren eine ſtattliche
Anzahl von Baugewerksmeiſtern her-
angebildet hat. Nach dieſer Zeit be-
ſchäftigte er ſich ausſchließlich u. ſelb-
ſtändig als Architekt, ſpeziell mit der
Anfertigung von Bauentwürfen und
ſtatiſtiſchen Berechnungen meiſt für
Berliner Profanbauten und leitet er
noch heute ein Atelier für Architektur
und ſonſtige techniſche Arbeiten.

S:


Weg und Ziel (Relig. Ge.), 1894.

*Kuhno, Julius,

wurde am 22.
Oktober 1814 zu Berlin als der Sohn
wohlhabender Eltern geboren und
ſollte ſich ausſchließlich der Muſik wid-
men, zu welchem Zwecke er den Unter-
richt der erſten Meiſter (unter andern
eines Ludwig Berger), genoß. Einge-
tretene Kataſtrophen, der Tod des
Vaters u. eigene Erkrankung änderten
jedoch ſeinen Lebensweg, und ſo trat
er nach ſeiner Geneſung 1831 als Lehr-
[Spaltenumbruch]

Kuj
ling in eine Berliner Buchhandlung
ein. Obwohl er nach einem Jahre
dieſen Beruf wieder verließ u. in den
Dienſt der Frau Muſika eintrat, ſo
kehrte er doch 1883 zu demſelben zu-
rück, arbeitete in Potsdam, Karlsruhe,
München, Stuttgart, Darmſtadt,
Wiesbaden, und kam 1844 nach Wien,
wo ſich nach und nach der Übergang
zur Schriftſtellerei vollzog. Er war
ein fleißiger Überſetzer für das Hart-
lebenſche „Belletriſtiſche Leſekabinett‟,
ſonſt aber ausſchließlich als Journa-
liſt tätig, und war als ſolcher an den
geleſenſten Journalen beteiligt.

S:


Die Erbſchaft des Komödianten. Aus
dem Franz. des Ponson du Terrail
überſetzt., 1865. ‒ Jmmortellenkränze
(Ge.), 1870.

*Kühns, Kurt Eberhard,

geb. am
9. Juli 1868 in Berlin als Sohn des
Profeſſors Dr. jur. Julius K., wid-
mete ſich nach Beendigung der Gym-
naſialſtudien der Landwirtſchaft, be-
ſuchte auch die landwirtſchaftl. Hoch-
ſchulen zu Hohenheim und Berlin und
trat darauf in die Dienſte einer land-
wirtſchaftl. Verſicherung. Nach Ab-
leiſtung ſeiner Dienſtpflicht ging er
bald ausſchließlich zum literariſchen
Beruf über. Er lebt in Friedenau
bei Berlin. Von 1902‒1905 gab er
den „Roland. Zeitſchrift für Heimat-
kunde‟ heraus.

S:

Ein Reiſender
(R.), 1891. ‒ Kinder des Pfarrhauſes
(R.), 1893. ‒ Harte Köpfe (R.), 1895.
‒ Ebbe und Flut (D. a. d. J. 1806
bis 1813), 1896. ‒ Glück (R.), 1898.
‒ Jlluſtrierte Reiſebücher; hrsg. 1905
bis 1907.

Kühnwald, Gerd,

Pſeudon. für
Walter Heichen; ſ. d.!

*Kujawa, Johannes Tobias,


geb. am 25. Juli 1840 in Erfurt, ge-
hörte längere Zeit dem Soldaten-
ſtande an, ging dann zur Verſiche-
rungsbranche über und lebte als Be-
amter einer Verſicherungsgeſellſchaft
in Magdeburg, wo er am 2. April
1900 ſtarb.

S:

Marſch- u. Quartier-

*
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[138/0142] Küh Kuj ſteller tätig. S: Mandauers unter- haltende Fabeln in Verſen, 1908. Kühnel, Karl, * (nach Angabe eines Stndiengenoſſen) 1800 (n. a. 1790) in Leipzig, ſtudierte daſelbſt die Rechte (nicht Theologie) und † zu Dresden am 22. Febr. 1826. S: Mor- genſtunden meiner Muſe. 1. Bd. (Ge.), 1824. Kühnlein, Joſeph Heinrich, geb. am 14. Juli 1856 in Sulzfeld a. M., (1885) Lehramtsaſſiſtent in Kempten, 1886 Studienlehrer in Lin- dau am Bodenſee, (1892) Gymnaſial- lehrer in Aeſchach bei Lindau, (1895) in München, (1898) in Münnerſtadt, (1903) wieder in München. S: Natur und Kunſt (Feſtſp. zu einer Frühlings- feier), 1886. *Kühnlein, Max Friedrich Wilh., geb. am 4. November 1849 in Berlin, genoß bis zu ſeinem 17. Lebensjahre daſelbſt Realſchulbildung u. erwählte dann den Beruf eines Architekten. Jm Jahre 1872 gründete er in Berlin ſeinen Hausſtand und eröffnete gleich- zeitig eine Privatunterrichtsanſtalt für Baugewerksſchüler, welche im Laufe von ſieben Jahren eine ſtattliche Anzahl von Baugewerksmeiſtern her- angebildet hat. Nach dieſer Zeit be- ſchäftigte er ſich ausſchließlich u. ſelb- ſtändig als Architekt, ſpeziell mit der Anfertigung von Bauentwürfen und ſtatiſtiſchen Berechnungen meiſt für Berliner Profanbauten und leitet er noch heute ein Atelier für Architektur und ſonſtige techniſche Arbeiten. S: Weg und Ziel (Relig. Ge.), 1894. *Kuhno, Julius, wurde am 22. Oktober 1814 zu Berlin als der Sohn wohlhabender Eltern geboren und ſollte ſich ausſchließlich der Muſik wid- men, zu welchem Zwecke er den Unter- richt der erſten Meiſter (unter andern eines Ludwig Berger), genoß. Einge- tretene Kataſtrophen, der Tod des Vaters u. eigene Erkrankung änderten jedoch ſeinen Lebensweg, und ſo trat er nach ſeiner Geneſung 1831 als Lehr- ling in eine Berliner Buchhandlung ein. Obwohl er nach einem Jahre dieſen Beruf wieder verließ u. in den Dienſt der Frau Muſika eintrat, ſo kehrte er doch 1883 zu demſelben zu- rück, arbeitete in Potsdam, Karlsruhe, München, Stuttgart, Darmſtadt, Wiesbaden, und kam 1844 nach Wien, wo ſich nach und nach der Übergang zur Schriftſtellerei vollzog. Er war ein fleißiger Überſetzer für das Hart- lebenſche „Belletriſtiſche Leſekabinett‟, ſonſt aber ausſchließlich als Journa- liſt tätig, und war als ſolcher an den geleſenſten Journalen beteiligt. S: Die Erbſchaft des Komödianten. Aus dem Franz. des Ponson du Terrail überſetzt., 1865. ‒ Jmmortellenkränze (Ge.), 1870. *Kühns, Kurt Eberhard, geb. am 9. Juli 1868 in Berlin als Sohn des Profeſſors Dr. jur. Julius K., wid- mete ſich nach Beendigung der Gym- naſialſtudien der Landwirtſchaft, be- ſuchte auch die landwirtſchaftl. Hoch- ſchulen zu Hohenheim und Berlin und trat darauf in die Dienſte einer land- wirtſchaftl. Verſicherung. Nach Ab- leiſtung ſeiner Dienſtpflicht ging er bald ausſchließlich zum literariſchen Beruf über. Er lebt in Friedenau bei Berlin. Von 1902‒1905 gab er den „Roland. Zeitſchrift für Heimat- kunde‟ heraus. S: Ein Reiſender (R.), 1891. ‒ Kinder des Pfarrhauſes (R.), 1893. ‒ Harte Köpfe (R.), 1895. ‒ Ebbe und Flut (D. a. d. J. 1806 bis 1813), 1896. ‒ Glück (R.), 1898. ‒ Jlluſtrierte Reiſebücher; hrsg. 1905 bis 1907. Kühnwald, Gerd, Pſeudon. für Walter Heichen; ſ. d.! *Kujawa, Johannes Tobias, geb. am 25. Juli 1840 in Erfurt, ge- hörte längere Zeit dem Soldaten- ſtande an, ging dann zur Verſiche- rungsbranche über und lebte als Be- amter einer Verſicherungsgeſellſchaft in Magdeburg, wo er am 2. April 1900 ſtarb. S: Marſch- u. Quartier- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 138. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/142>, abgerufen am 26.03.2019.