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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Lab
Neue Gedichte, 1863. - Lieder a. d.
Heimat und Fremde, 1866. - Zeitge-
dichte, 1870. - Luise, Königin von
Preußen (Son.), 1876. - In memo-
riam.
Zur Erinnerung an Anastasius
Grün (Ge.), 1877. - Palmenblätter
(Beitrag zum Friedrich-Franz-Denk-
mal), 1883. - Ernst Moritz Arndt
(Biogr.), 1860. - Charakterbilder der
deutschen Literatur; II, 1866. - Zwei
Essays, 1881. - Ein Blütenstrauß re-
ligiöser Dichtungen, 1881. - Die Re-
formation (Son.), 1883.

*Labion, Wilhelm,

geb. am 29.
Juli 1879 in Berlin, besuchte das
Gymnasium in Freienwalde a. d. Oder
bis zur Obersekunda und widmete sich
dann dem Bankfach. Seit 1899 war
er an der Deutschen Bank in Berlin
tätig. Seiner Militärpflicht genügte
er als Einjährig-Freiwilliger beim
Garde-Füsilierregiment. Jm April
1907 verheiratete er sich, erkrankte
aber im Juli schon an Nervenüber-
reizung und starb am 25. Sept. 1907
in einem Sanatorium zu Pankow bei
Berlin.

S:

Die neue Welt (Ge.), 1900.
- Die Abendstimme (Ge.), 1901. -
Traumfahrt (G.), 1903. - Gewitter-
nacht (Ge.), 1905. - Seelenwende
(G.), 1906.

*Labunska, Maria,

geb. Jedrze-
jewska,
pseudon. Josephine
Heilbronn,
wurde am 8. Juni
1867 in Loebau in Westpreußen als
die Tochter eines Volksschullehrers
geb. und erhielt ihre Bildung in der
dortigen höheren Töchterschule. Jm
Jahre 1887 zog sie mit den Eltern
nach Niederreifenberg im Taunus,
wohin der Vater versetzt worden war,
lebte später eine Zeitlang in Berlin
und wohnte seit 1893 in Gorzno in
Westpreußen, woselbst auch der Vater
nach seiner Pensionierung seinen
Wohnsitz aufgeschlagen hatte. Seit
ihrer im Mai 1894 erfolgten Verhei-
ratung lebt die Dichterin in Thorn.

S:

Oberst von Rochlitz u. seine Söhne
(Patriot. Charakterst.), 1899.

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Lack
Lacher, Leo,

geb. am 28. Juni 1814
zu Veringendorf im Fürstentum Ho-
henzollern, widmete sich dem Lehrer-
berufe, wirkte als Provisor (Hilfs-
lehrer) in Bingen und Betra und als
Lehrer in Gammertingen, Minders-
dorf, Deutwang und Sigmaringen.
Hier war er 1854-70 auch als Prä-
parandenlehrer tätig. Er starb am 18.
Dezember 1890.

S:

Blüten aus den
Papieren eines jungen Mannes (Ge.),
1839.

Lachmann, Karl Friedrich Ferdi-
nand,

pseud. Fr. Thal, wurde am
10. März 1817 zu Zittau geboren, wo
sein Vater Subrektor am Gymnasium
war, besuchte seit 1827 das dortige
Gymnasium n. studierte von 1836-39
in Leipzig unter Winer, Niedner,
Theile, Anger, Drobisch, Hartenstein,
Mor. Haupt u. a. Theologie u. Philo-
logie, worauf er 1840 Lehrer am
Gymnasium in seiner Vaterstadt wur-
de, an dem er 1854 zum Konrektor u.
Professor aufrückte. Seit dem Herbst
1878 kränkelnd, suchte er 1879 seine
Versetzung in den Ruhestand nach. Er
starb in Zittau am 11. April 1881.

S:

Beatrix v. Burgund (Schsp.),
1865. - Xenien bei der Schillerfeier,
1859.

Lachmann, Hedwig,

siehe Hed-
wig Landauer!

*Lackemann, Adelheid Rosalie,


pseud. A. vom See, wurde am 26.
Septbr. 1824 als die älteste Tochter
eines in bremischen Diensten stehenden
Offiziers geboren, besuchte die Schu-
len der Stadt Bremen bis zu ihrem
14. Jahre und setzte dann den Unter-
richt in französischer und englischer
Sprache und in der Musik privatim
fort. Die Eltern waren lebhafte, in-
telligente Menschen, die ihre Kinder
anzuregen wußten und es gern sahen,
wenn ein Angebinde von selbstver-
faßten Reimen begleitet war. So
wurde Adelheid L. schon frühe der
Poesie zugeführt. Sie wurde 1882
zum Ehrenmitgliede der Academia

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Lab
Neue Gedichte, 1863. ‒ Lieder a. d.
Heimat und Fremde, 1866. ‒ Zeitge-
dichte, 1870. ‒ Luiſe, Königin von
Preußen (Son.), 1876. ‒ In memo-
riam.
Zur Erinnerung an Anaſtaſius
Grün (Ge.), 1877. ‒ Palmenblätter
(Beitrag zum Friedrich-Franz-Denk-
mal), 1883. ‒ Ernſt Moritz Arndt
(Biogr.), 1860. ‒ Charakterbilder der
deutſchen Literatur; II, 1866. ‒ Zwei
Eſſays, 1881. ‒ Ein Blütenſtrauß re-
ligiöſer Dichtungen, 1881. ‒ Die Re-
formation (Son.), 1883.

*Labion, Wilhelm,

geb. am 29.
Juli 1879 in Berlin, beſuchte das
Gymnaſium in Freienwalde a. d. Oder
bis zur Oberſekunda und widmete ſich
dann dem Bankfach. Seit 1899 war
er an der Deutſchen Bank in Berlin
tätig. Seiner Militärpflicht genügte
er als Einjährig-Freiwilliger beim
Garde-Füſilierregiment. Jm April
1907 verheiratete er ſich, erkrankte
aber im Juli ſchon an Nervenüber-
reizung und ſtarb am 25. Sept. 1907
in einem Sanatorium zu Pankow bei
Berlin.

S:

Die neue Welt (Ge.), 1900.
‒ Die Abendſtimme (Ge.), 1901. ‒
Traumfahrt (G.), 1903. ‒ Gewitter-
nacht (Ge.), 1905. ‒ Seelenwende
(G.), 1906.

*Labunska, Maria,

geb. Jedrze-
jewska,
pſeudon. Joſephine
Heilbronn,
wurde am 8. Juni
1867 in Loebau in Weſtpreußen als
die Tochter eines Volksſchullehrers
geb. und erhielt ihre Bildung in der
dortigen höheren Töchterſchule. Jm
Jahre 1887 zog ſie mit den Eltern
nach Niederreifenberg im Taunus,
wohin der Vater verſetzt worden war,
lebte ſpäter eine Zeitlang in Berlin
und wohnte ſeit 1893 in Gorzno in
Weſtpreußen, woſelbſt auch der Vater
nach ſeiner Penſionierung ſeinen
Wohnſitz aufgeſchlagen hatte. Seit
ihrer im Mai 1894 erfolgten Verhei-
ratung lebt die Dichterin in Thorn.

S:

Oberſt von Rochlitz u. ſeine Söhne
(Patriot. Charakterſt.), 1899.

[Spaltenumbruch]
Lack
Lacher, Leo,

geb. am 28. Juni 1814
zu Veringendorf im Fürſtentum Ho-
henzollern, widmete ſich dem Lehrer-
berufe, wirkte als Proviſor (Hilfs-
lehrer) in Bingen und Betra und als
Lehrer in Gammertingen, Minders-
dorf, Deutwang und Sigmaringen.
Hier war er 1854‒70 auch als Prä-
parandenlehrer tätig. Er ſtarb am 18.
Dezember 1890.

S:

Blüten aus den
Papieren eines jungen Mannes (Ge.),
1839.

Lachmann, Karl Friedrich Ferdi-
nand,

pſeud. Fr. Thal, wurde am
10. März 1817 zu Zittau geboren, wo
ſein Vater Subrektor am Gymnaſium
war, beſuchte ſeit 1827 das dortige
Gymnaſium n. ſtudierte von 1836‒39
in Leipzig unter Winer, Niedner,
Theile, Anger, Drobiſch, Hartenſtein,
Mor. Haupt u. a. Theologie u. Philo-
logie, worauf er 1840 Lehrer am
Gymnaſium in ſeiner Vaterſtadt wur-
de, an dem er 1854 zum Konrektor u.
Profeſſor aufrückte. Seit dem Herbſt
1878 kränkelnd, ſuchte er 1879 ſeine
Verſetzung in den Ruheſtand nach. Er
ſtarb in Zittau am 11. April 1881.

S:

Beatrix v. Burgund (Schſp.),
1865. ‒ Xenien bei der Schillerfeier,
1859.

Lachmann, Hedwig,

ſiehe Hed-
wig Landauer!

*Lackemann, Adelheid Roſalie,


pſeud. A. vom See, wurde am 26.
Septbr. 1824 als die älteſte Tochter
eines in bremiſchen Dienſten ſtehenden
Offiziers geboren, beſuchte die Schu-
len der Stadt Bremen bis zu ihrem
14. Jahre und ſetzte dann den Unter-
richt in franzöſiſcher und engliſcher
Sprache und in der Muſik privatim
fort. Die Eltern waren lebhafte, in-
telligente Menſchen, die ihre Kinder
anzuregen wußten und es gern ſahen,
wenn ein Angebinde von ſelbſtver-
faßten Reimen begleitet war. So
wurde Adelheid L. ſchon frühe der
Poeſie zugeführt. Sie wurde 1882
zum Ehrenmitgliede der Academia

*
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[159/0163] Lab Lack Neue Gedichte, 1863. ‒ Lieder a. d. Heimat und Fremde, 1866. ‒ Zeitge- dichte, 1870. ‒ Luiſe, Königin von Preußen (Son.), 1876. ‒ In memo- riam. Zur Erinnerung an Anaſtaſius Grün (Ge.), 1877. ‒ Palmenblätter (Beitrag zum Friedrich-Franz-Denk- mal), 1883. ‒ Ernſt Moritz Arndt (Biogr.), 1860. ‒ Charakterbilder der deutſchen Literatur; II, 1866. ‒ Zwei Eſſays, 1881. ‒ Ein Blütenſtrauß re- ligiöſer Dichtungen, 1881. ‒ Die Re- formation (Son.), 1883. *Labion, Wilhelm, geb. am 29. Juli 1879 in Berlin, beſuchte das Gymnaſium in Freienwalde a. d. Oder bis zur Oberſekunda und widmete ſich dann dem Bankfach. Seit 1899 war er an der Deutſchen Bank in Berlin tätig. Seiner Militärpflicht genügte er als Einjährig-Freiwilliger beim Garde-Füſilierregiment. Jm April 1907 verheiratete er ſich, erkrankte aber im Juli ſchon an Nervenüber- reizung und ſtarb am 25. Sept. 1907 in einem Sanatorium zu Pankow bei Berlin. S: Die neue Welt (Ge.), 1900. ‒ Die Abendſtimme (Ge.), 1901. ‒ Traumfahrt (G.), 1903. ‒ Gewitter- nacht (Ge.), 1905. ‒ Seelenwende (G.), 1906. *Labunska, Maria, geb. Jedrze- jewska, pſeudon. Joſephine Heilbronn, wurde am 8. Juni 1867 in Loebau in Weſtpreußen als die Tochter eines Volksſchullehrers geb. und erhielt ihre Bildung in der dortigen höheren Töchterſchule. Jm Jahre 1887 zog ſie mit den Eltern nach Niederreifenberg im Taunus, wohin der Vater verſetzt worden war, lebte ſpäter eine Zeitlang in Berlin und wohnte ſeit 1893 in Gorzno in Weſtpreußen, woſelbſt auch der Vater nach ſeiner Penſionierung ſeinen Wohnſitz aufgeſchlagen hatte. Seit ihrer im Mai 1894 erfolgten Verhei- ratung lebt die Dichterin in Thorn. S: Oberſt von Rochlitz u. ſeine Söhne (Patriot. Charakterſt.), 1899. Lacher, Leo, geb. am 28. Juni 1814 zu Veringendorf im Fürſtentum Ho- henzollern, widmete ſich dem Lehrer- berufe, wirkte als Proviſor (Hilfs- lehrer) in Bingen und Betra und als Lehrer in Gammertingen, Minders- dorf, Deutwang und Sigmaringen. Hier war er 1854‒70 auch als Prä- parandenlehrer tätig. Er ſtarb am 18. Dezember 1890. S: Blüten aus den Papieren eines jungen Mannes (Ge.), 1839. Lachmann, Karl Friedrich Ferdi- nand, pſeud. Fr. Thal, wurde am 10. März 1817 zu Zittau geboren, wo ſein Vater Subrektor am Gymnaſium war, beſuchte ſeit 1827 das dortige Gymnaſium n. ſtudierte von 1836‒39 in Leipzig unter Winer, Niedner, Theile, Anger, Drobiſch, Hartenſtein, Mor. Haupt u. a. Theologie u. Philo- logie, worauf er 1840 Lehrer am Gymnaſium in ſeiner Vaterſtadt wur- de, an dem er 1854 zum Konrektor u. Profeſſor aufrückte. Seit dem Herbſt 1878 kränkelnd, ſuchte er 1879 ſeine Verſetzung in den Ruheſtand nach. Er ſtarb in Zittau am 11. April 1881. S: Beatrix v. Burgund (Schſp.), 1865. ‒ Xenien bei der Schillerfeier, 1859. Lachmann, Hedwig, ſiehe Hed- wig Landauer! *Lackemann, Adelheid Roſalie, pſeud. A. vom See, wurde am 26. Septbr. 1824 als die älteſte Tochter eines in bremiſchen Dienſten ſtehenden Offiziers geboren, beſuchte die Schu- len der Stadt Bremen bis zu ihrem 14. Jahre und ſetzte dann den Unter- richt in franzöſiſcher und engliſcher Sprache und in der Muſik privatim fort. Die Eltern waren lebhafte, in- telligente Menſchen, die ihre Kinder anzuregen wußten und es gern ſahen, wenn ein Angebinde von ſelbſtver- faßten Reimen begleitet war. So wurde Adelheid L. ſchon frühe der Poeſie zugeführt. Sie wurde 1882 zum Ehrenmitgliede der Academia *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 159. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/163>, abgerufen am 26.03.2019.