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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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tember 1907 ihren Gatten durch den
Tod, und 14 Tage später, am 4. Ok-
tober 1907 schied auch sie aus dem
Leben.

S:

Aus der Sagen- und
Märchenwelt des Harzes, 1888. -
König Hübich (Harz-M.), 1889. -
Prinzeß Jlse (M.), 1890. - Neues und
Altes aus d. Sagenkreise des Vater
Brocken, 1891. - Heinrich der Löwe
(Volks-M.), 1893.

*Langer, Adam,

geb. am 6. Mai
1836 zu Konradswalde in der Graf-
schaft Glatz als der Sohn einfacher
Landleute, erhielt seinen Unterricht
in der dortigen Schule und von dem
dortigen kathol. Pfarrer und besuchte
von 1854-56 das Lehrerseminar zu
Breslau. Als Hilfslehrer wirkte er
31/2 Jahre in Konradswalde und dem
eine Stunde davon entfernten Walms-
dorf, später in Schreckendorf, und er-
hielt 1867 die Hauptlehrer- und Or-
ganistenstelle in seinem Geburtsorte.
Jm Jahre 1888 trat er in den Ruhe-
stand und zog nach Landeck, wo er am
1. Jan. 1889 die Zeitschrift "Eltern-
abend" mit d. Jugendschrift "Kinder-
garten" als Beilage gründete, die in-
dessen bald wieder einging.

S:

Glatzer
Feldblumen (Ge.), 1883. Neue Ausg.
u. d. T.: Aus Heimat und Fremde,
1885. - Kindergärtlein (En., Fabeln,
M. u. Ge.), 1887. - Erinnerungen aus
dem Leben eines Dorfschullehrers,
1899. - Schlesische Biographien, 1902.
- Das Fürsorgekind (E.), 1909.

*Langer, Alfons,

geboren am 20.
Juni 1859 in Breslau, wurde Apo-
theker u. widmete sich nach abgelegter
Staatsprüfung dem Studium der
Chemie. Nachdem er zum Dr. phil.
promoviert worden, wirkte er 1885-88
als wissenschaftlicher Assistent am
pharmaceutischen Jnstitut der Uni-
versität Breslau und ging dann zur
chemischen Technik über. Er lebt jetzt
als Fabriktechniker in Berlin.

S:

Das
Recht der Natur (Schsp.), 1890. - Jm
Kampf ums Dasein (Schsp.), 1896. -
Aus anderem Geschlecht (Schsp.), 1898.

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Lan
Langer, Anton,

wurde am 12. Jan.
1824 zu Wien geboren, beendete seine
Gymnasialstudien am Schottengym-
nasium u. die philosophischen Studien
an der Hochschule zu Wien. Anfäng-
lich wollte er die Rechte studieren und
sich dem Staatsdienste widmen, kam
aber von diesem Gedanken bald zurück
und wurde Schriftsteller. 20 Jahre
alt begann er als Journalist und
Theaterkritiker seine Tätigkeit, u. die
letztere Beschäftigung führte ihn der
Bühne selbst zu. Jm Verein mit Aug.
Just gründete er das Sommertheater
Arena in der Vorstadt Hernals und
wirkte an demselben wie später an der
Josephstädter Bühne als dramatischer
Volksdichter. Jm Frühjahr 1850
übernahm er die im Wiener Volks-
dialekt gehaltene satirisch-komische
Wochenschrift "Hans Jörgel", welche
er bis zu seinem Tode redigierte.
Außerdem beteiligte er sich als Feuil-
letonist an verschiedenen Journalen.
Jm März 1875 beging er unter all-
seitiger Beteiligung d. Wiener Schrift-
steller sein 25jähr. Redakteurjubiläum.
Er starb am 7. Dezbr. 1879 in Wien.

S:

Ein Denunziant von Anno Neun
(E.), 1854. - Der letzte Fiaker (R.);
III, 1855. - Die Carbonari in Wien
(R.); II, 1857. - Ein Grafenkind (R.),
1860. - Ein Wiener Kostkind (R.); II,
1861. - Die Rose vom Jesuiterhofe
(R.); II, 1860-61. - Der Tambour
von der Mobilgarde (R.), 1861. - Die
Schweden vor Wien (R.), 1862. -
Die Opfer des Goldes (R.); II, 1863.
- Dämon Brandwein (R.), 1863. -
Junger Herr und alte Jungfer (R.),
1863. - Der letzte Babenberger (Hist.
R.); II, 1863. - Bankier u. Tänzerin
(R.), 1863. - Frei bis zur Königsau
(R.); II, 1865. - Die Schwester von
Neudorf (R.), 1865. - Ein Wiener
Polizeiagent von Anno 48 (R.), 3. A.
des Wiener Volksromans "Der alte
Naderer", 1868. - Wiener in Konstan-
tinopel (Reiseeindrücke), 1868. - Der
Eingemauerte (R.), 1871. - Kaisers-

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Lan
tember 1907 ihren Gatten durch den
Tod, und 14 Tage ſpäter, am 4. Ok-
tober 1907 ſchied auch ſie aus dem
Leben.

S:

Aus der Sagen- und
Märchenwelt des Harzes, 1888. ‒
König Hübich (Harz-M.), 1889. ‒
Prinzeß Jlſe (M.), 1890. ‒ Neues und
Altes aus d. Sagenkreiſe des Vater
Brocken, 1891. ‒ Heinrich der Löwe
(Volks-M.), 1893.

*Langer, Adam,

geb. am 6. Mai
1836 zu Konradswalde in der Graf-
ſchaft Glatz als der Sohn einfacher
Landleute, erhielt ſeinen Unterricht
in der dortigen Schule und von dem
dortigen kathol. Pfarrer und beſuchte
von 1854‒56 das Lehrerſeminar zu
Breslau. Als Hilfslehrer wirkte er
3½ Jahre in Konradswalde und dem
eine Stunde davon entfernten Walms-
dorf, ſpäter in Schreckendorf, und er-
hielt 1867 die Hauptlehrer- und Or-
ganiſtenſtelle in ſeinem Geburtsorte.
Jm Jahre 1888 trat er in den Ruhe-
ſtand und zog nach Landeck, wo er am
1. Jan. 1889 die Zeitſchrift „Eltern-
abend‟ mit d. Jugendſchrift „Kinder-
garten‟ als Beilage gründete, die in-
deſſen bald wieder einging.

S:

Glatzer
Feldblumen (Ge.), 1883. Neue Ausg.
u. d. T.: Aus Heimat und Fremde,
1885. ‒ Kindergärtlein (En., Fabeln,
M. u. Ge.), 1887. ‒ Erinnerungen aus
dem Leben eines Dorfſchullehrers,
1899. ‒ Schleſiſche Biographien, 1902.
‒ Das Fürſorgekind (E.), 1909.

*Langer, Alfons,

geboren am 20.
Juni 1859 in Breslau, wurde Apo-
theker u. widmete ſich nach abgelegter
Staatsprüfung dem Studium der
Chemie. Nachdem er zum Dr. phil.
promoviert worden, wirkte er 1885-88
als wiſſenſchaftlicher Aſſiſtent am
pharmaceutiſchen Jnſtitut der Uni-
verſität Breslau und ging dann zur
chemiſchen Technik über. Er lebt jetzt
als Fabriktechniker in Berlin.

S:

Das
Recht der Natur (Schſp.), 1890. ‒ Jm
Kampf ums Daſein (Schſp.), 1896. ‒
Aus anderem Geſchlecht (Schſp.), 1898.

[Spaltenumbruch]
Lan
Langer, Anton,

wurde am 12. Jan.
1824 zu Wien geboren, beendete ſeine
Gymnaſialſtudien am Schottengym-
naſium u. die philoſophiſchen Studien
an der Hochſchule zu Wien. Anfäng-
lich wollte er die Rechte ſtudieren und
ſich dem Staatsdienſte widmen, kam
aber von dieſem Gedanken bald zurück
und wurde Schriftſteller. 20 Jahre
alt begann er als Journaliſt und
Theaterkritiker ſeine Tätigkeit, u. die
letztere Beſchäftigung führte ihn der
Bühne ſelbſt zu. Jm Verein mit Aug.
Juſt gründete er das Sommertheater
Arena in der Vorſtadt Hernals und
wirkte an demſelben wie ſpäter an der
Joſephſtädter Bühne als dramatiſcher
Volksdichter. Jm Frühjahr 1850
übernahm er die im Wiener Volks-
dialekt gehaltene ſatiriſch-komiſche
Wochenſchrift „Hans Jörgel‟, welche
er bis zu ſeinem Tode redigierte.
Außerdem beteiligte er ſich als Feuil-
letoniſt an verſchiedenen Journalen.
Jm März 1875 beging er unter all-
ſeitiger Beteiligung d. Wiener Schrift-
ſteller ſein 25jähr. Redakteurjubiläum.
Er ſtarb am 7. Dezbr. 1879 in Wien.

S:

Ein Denunziant von Anno Neun
(E.), 1854. ‒ Der letzte Fiaker (R.);
III, 1855. ‒ Die Carbonari in Wien
(R.); II, 1857. ‒ Ein Grafenkind (R.),
1860. ‒ Ein Wiener Koſtkind (R.); II,
1861. ‒ Die Roſe vom Jeſuiterhofe
(R.); II, 1860-61. ‒ Der Tambour
von der Mobilgarde (R.), 1861. ‒ Die
Schweden vor Wien (R.), 1862. ‒
Die Opfer des Goldes (R.); II, 1863.
‒ Dämon Brandwein (R.), 1863. ‒
Junger Herr und alte Jungfer (R.),
1863. ‒ Der letzte Babenberger (Hiſt.
R.); II, 1863. ‒ Bankier u. Tänzerin
(R.), 1863. ‒ Frei bis zur Königsau
(R.); II, 1865. ‒ Die Schweſter von
Neudorf (R.), 1865. ‒ Ein Wiener
Polizeiagent von Anno 48 (R.), 3. A.
des Wiener Volksromans „Der alte
Naderer‟, 1868. ‒ Wiener in Konſtan-
tinopel (Reiſeeindrücke), 1868. ‒ Der
Eingemauerte (R.), 1871. ‒ Kaiſers-

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[183/0187] Lan Lan tember 1907 ihren Gatten durch den Tod, und 14 Tage ſpäter, am 4. Ok- tober 1907 ſchied auch ſie aus dem Leben. S: Aus der Sagen- und Märchenwelt des Harzes, 1888. ‒ König Hübich (Harz-M.), 1889. ‒ Prinzeß Jlſe (M.), 1890. ‒ Neues und Altes aus d. Sagenkreiſe des Vater Brocken, 1891. ‒ Heinrich der Löwe (Volks-M.), 1893. *Langer, Adam, geb. am 6. Mai 1836 zu Konradswalde in der Graf- ſchaft Glatz als der Sohn einfacher Landleute, erhielt ſeinen Unterricht in der dortigen Schule und von dem dortigen kathol. Pfarrer und beſuchte von 1854‒56 das Lehrerſeminar zu Breslau. Als Hilfslehrer wirkte er 3½ Jahre in Konradswalde und dem eine Stunde davon entfernten Walms- dorf, ſpäter in Schreckendorf, und er- hielt 1867 die Hauptlehrer- und Or- ganiſtenſtelle in ſeinem Geburtsorte. Jm Jahre 1888 trat er in den Ruhe- ſtand und zog nach Landeck, wo er am 1. Jan. 1889 die Zeitſchrift „Eltern- abend‟ mit d. Jugendſchrift „Kinder- garten‟ als Beilage gründete, die in- deſſen bald wieder einging. S: Glatzer Feldblumen (Ge.), 1883. Neue Ausg. u. d. T.: Aus Heimat und Fremde, 1885. ‒ Kindergärtlein (En., Fabeln, M. u. Ge.), 1887. ‒ Erinnerungen aus dem Leben eines Dorfſchullehrers, 1899. ‒ Schleſiſche Biographien, 1902. ‒ Das Fürſorgekind (E.), 1909. *Langer, Alfons, geboren am 20. Juni 1859 in Breslau, wurde Apo- theker u. widmete ſich nach abgelegter Staatsprüfung dem Studium der Chemie. Nachdem er zum Dr. phil. promoviert worden, wirkte er 1885-88 als wiſſenſchaftlicher Aſſiſtent am pharmaceutiſchen Jnſtitut der Uni- verſität Breslau und ging dann zur chemiſchen Technik über. Er lebt jetzt als Fabriktechniker in Berlin. S: Das Recht der Natur (Schſp.), 1890. ‒ Jm Kampf ums Daſein (Schſp.), 1896. ‒ Aus anderem Geſchlecht (Schſp.), 1898. Langer, Anton, wurde am 12. Jan. 1824 zu Wien geboren, beendete ſeine Gymnaſialſtudien am Schottengym- naſium u. die philoſophiſchen Studien an der Hochſchule zu Wien. Anfäng- lich wollte er die Rechte ſtudieren und ſich dem Staatsdienſte widmen, kam aber von dieſem Gedanken bald zurück und wurde Schriftſteller. 20 Jahre alt begann er als Journaliſt und Theaterkritiker ſeine Tätigkeit, u. die letztere Beſchäftigung führte ihn der Bühne ſelbſt zu. Jm Verein mit Aug. Juſt gründete er das Sommertheater Arena in der Vorſtadt Hernals und wirkte an demſelben wie ſpäter an der Joſephſtädter Bühne als dramatiſcher Volksdichter. Jm Frühjahr 1850 übernahm er die im Wiener Volks- dialekt gehaltene ſatiriſch-komiſche Wochenſchrift „Hans Jörgel‟, welche er bis zu ſeinem Tode redigierte. Außerdem beteiligte er ſich als Feuil- letoniſt an verſchiedenen Journalen. Jm März 1875 beging er unter all- ſeitiger Beteiligung d. Wiener Schrift- ſteller ſein 25jähr. Redakteurjubiläum. Er ſtarb am 7. Dezbr. 1879 in Wien. S: Ein Denunziant von Anno Neun (E.), 1854. ‒ Der letzte Fiaker (R.); III, 1855. ‒ Die Carbonari in Wien (R.); II, 1857. ‒ Ein Grafenkind (R.), 1860. ‒ Ein Wiener Koſtkind (R.); II, 1861. ‒ Die Roſe vom Jeſuiterhofe (R.); II, 1860-61. ‒ Der Tambour von der Mobilgarde (R.), 1861. ‒ Die Schweden vor Wien (R.), 1862. ‒ Die Opfer des Goldes (R.); II, 1863. ‒ Dämon Brandwein (R.), 1863. ‒ Junger Herr und alte Jungfer (R.), 1863. ‒ Der letzte Babenberger (Hiſt. R.); II, 1863. ‒ Bankier u. Tänzerin (R.), 1863. ‒ Frei bis zur Königsau (R.); II, 1865. ‒ Die Schweſter von Neudorf (R.), 1865. ‒ Ein Wiener Polizeiagent von Anno 48 (R.), 3. A. des Wiener Volksromans „Der alte Naderer‟, 1868. ‒ Wiener in Konſtan- tinopel (Reiſeeindrücke), 1868. ‒ Der Eingemauerte (R.), 1871. ‒ Kaiſers- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 183. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/187>, abgerufen am 27.03.2019.