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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Lau
- Der belgische Graf (E.), 1845. -
Drei Königstädte im Norden; II,
1845. - George Sands Frauenbilder,
1845. - Das Burgtheater (Beitrag
zur deutschen Theatergeschichte), 1868.
- Das norddeutsche Theater (desgl.),
1872. - Das Wiener Stadttheater,
1875. - Mitten in der Nacht (P. n. d.
Französ.), 1874. - Der Damenkrieg
(Lsp. v. Scribe u. Legouve, deutsch),
1874. - Der Hauptmann von der
Scharwache (Lsp. nach dem Franz.),
1878. - Die Böhminger (R.); III,
1880. - Louison (N.), 1881. - Ent-
weder -- oder (E.), 1882. - Die kleine
Prinzessin. Blond muß sie sein (zwei
Nn.), 1883. - Der Schatten Wilhelm
(E.), 1883. - Franz Grillparzers Le-
bensgeschichte, 1884. - Ruben (Mo-
derner R.), 1885. - Ausgewählte
Werke; hersg. von Heinrich Hubert
Houben; X, 1906. - Gesammelte
Werke; hrsg. v. Heinr. Hubert Hou-
ben; L, 1908 ff. - Meisterdramen;
II, 1908. - Dramatische Werke; IV,
1910. - Gab heraus: Wilhelm Hein-
ses sämtliche Schriften; X, 1838. 2. A.
V, 1857-58. - Grillparzers sämtliche
Werke (mit Joseph Weilen); X, 1873 ff.

*Laucken, Julius Albert,

pseud.
J. C. Klenau, wurde am 30. Jan.
1811 zu Potsdam geboren, besuchte
vom zehnten Jahre an das dortige
Gymnasium bis zur Prima und wid-
mete sich dann auf Wunsch seiner El-
tern seit 1826 dem Baufach. Nachdem
er zwei Jahre lang den Unterricht in
der Baugewerkschule zu Potsdam ge-
nossen u. darauf kurze Zeit als Zim-
mermann praktisch gearbeitet hatte,
ging er im Oktbr. 1828 zur Berliner
Bauakademie über, absolvierte 1830
die Feldmesserprüfung, setzte wäh-
rend des Jahres 1831 eine Zeitlang
seine Studien in München fort, ge-
nügte darauf seiner Militärpflicht u.
fand dann Verwendung bei verschie-
denen von der Regierung ausgeführ-
ten Chausseebauten und bei mehreren
Kirchenbauten. Nachdem er inzwi-
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Lau
schen (1837) sein Bauführer-Examen
und 1841 die Baumeisterprüfung ab-
solviert, wurde er 1844 durch königl.
Kabinettsorder als Baumeister in
dem Hofbauamt angestellt. Als das
letztere durch die Verfassung vom 5.
Dezbr. 1848 aufgelöst wurde, blieb
K., der sich in dem Revolutionsjahr
als Redakteur eines politisch freisin-
nigen Blattes nach obenhin mißliebig
gemacht hatte, ohne anderweite An-
stellung, weshalb er 1853 in Pots-
dam ein eigenes Baugeschäft grün-
dete, das er 1868 aufgab, um sich
hinfort literarischen Studien, städti-
schen Jnteressen und besonders den
Bestrebungen der Lokal- und Pro-
vinzialverbände der Bau-, Maurer-
u. Zimmermeister zu widmen. Auch
war er vier Jahre lang Lehrer der
Mathematik an der Gärtnerlehran-
stalt in Potsdam und gab hier die
erste Anregung zu dem 1882 vollende-
ten "Bürgerstift", einem Hospiz für
verarmte Bürger. Er + in Potsdam
am 16. Oktbr. 1885.

S:

Die Jahres-
zeiten (Lyr.-did. G.), 1861. - Luther
(Ep. G.), 1883.

Lauckner, Klara,

siehe Klara
Sudermann!

Laudien, Henriette,

s. H. Preuß-
Laudien!

*Lauer, Heinrich,

geb. am 26. Ok-
tober 1816 zu Kamberg im Herzog-
tum Nassau, studierte in Heidelberg
u. Göttingen die Rechte, promovierte
zum Dr. jur. und trat 1840 in den
nassauischen Staatsdienst. Aber be-
reits 1843 verließ er denselben, pri-
vatisierte als Schriftsteller, gab 1846
sein Werk "Die Philosophie des Rechts
in ihren Grundzügen" heraus und
widmete sich dann in Tübingen und
München dem Studium der Theolo-
gie. Jm Jahre 1850 trat er in die
praktische Seelsorge und wurde 1868
Pfarrer in Oberwalluf a. Rhein, wo
er bis an seinen Tod, 12. Juni 1889,
wirkte.

S:

Rheinische Lieder, der heil.
Elisabeth von Thüringen gewidmet,

*


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Lau
‒ Der belgiſche Graf (E.), 1845. ‒
Drei Königſtädte im Norden; II,
1845. ‒ George Sands Frauenbilder,
1845. ‒ Das Burgtheater (Beitrag
zur deutſchen Theatergeſchichte), 1868.
‒ Das norddeutſche Theater (desgl.),
1872. ‒ Das Wiener Stadttheater,
1875. ‒ Mitten in der Nacht (P. n. d.
Franzöſ.), 1874. ‒ Der Damenkrieg
(Lſp. v. Scribe u. Legouvé, deutſch),
1874. ‒ Der Hauptmann von der
Scharwache (Lſp. nach dem Franz.),
1878. ‒ Die Böhminger (R.); III,
1880. ‒ Louiſon (N.), 1881. ‒ Ent-
weder — oder (E.), 1882. ‒ Die kleine
Prinzeſſin. Blond muß ſie ſein (zwei
Nn.), 1883. ‒ Der Schatten Wilhelm
(E.), 1883. ‒ Franz Grillparzers Le-
bensgeſchichte, 1884. ‒ Ruben (Mo-
derner R.), 1885. ‒ Ausgewählte
Werke; hersg. von Heinrich Hubert
Houben; X, 1906. ‒ Geſammelte
Werke; hrsg. v. Heinr. Hubert Hou-
ben; L, 1908 ff. ‒ Meiſterdramen;
II, 1908. ‒ Dramatiſche Werke; IV,
1910. ‒ Gab heraus: Wilhelm Hein-
ſes ſämtliche Schriften; X, 1838. 2. A.
V, 1857‒58. ‒ Grillparzers ſämtliche
Werke (mit Joſeph Weilen); X, 1873 ff.

*Laucken, Julius Albert,

pſeud.
J. C. Klenau, wurde am 30. Jan.
1811 zu Potsdam geboren, beſuchte
vom zehnten Jahre an das dortige
Gymnaſium bis zur Prima und wid-
mete ſich dann auf Wunſch ſeiner El-
tern ſeit 1826 dem Baufach. Nachdem
er zwei Jahre lang den Unterricht in
der Baugewerkſchule zu Potsdam ge-
noſſen u. darauf kurze Zeit als Zim-
mermann praktiſch gearbeitet hatte,
ging er im Oktbr. 1828 zur Berliner
Bauakademie über, abſolvierte 1830
die Feldmeſſerprüfung, ſetzte wäh-
rend des Jahres 1831 eine Zeitlang
ſeine Studien in München fort, ge-
nügte darauf ſeiner Militärpflicht u.
fand dann Verwendung bei verſchie-
denen von der Regierung ausgeführ-
ten Chauſſeebauten und bei mehreren
Kirchenbauten. Nachdem er inzwi-
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Lau
ſchen (1837) ſein Bauführer-Examen
und 1841 die Baumeiſterprüfung ab-
ſolviert, wurde er 1844 durch königl.
Kabinettsorder als Baumeiſter in
dem Hofbauamt angeſtellt. Als das
letztere durch die Verfaſſung vom 5.
Dezbr. 1848 aufgelöſt wurde, blieb
K., der ſich in dem Revolutionsjahr
als Redakteur eines politiſch freiſin-
nigen Blattes nach obenhin mißliebig
gemacht hatte, ohne anderweite An-
ſtellung, weshalb er 1853 in Pots-
dam ein eigenes Baugeſchäft grün-
dete, das er 1868 aufgab, um ſich
hinfort literariſchen Studien, ſtädti-
ſchen Jntereſſen und beſonders den
Beſtrebungen der Lokal- und Pro-
vinzialverbände der Bau-, Maurer-
u. Zimmermeiſter zu widmen. Auch
war er vier Jahre lang Lehrer der
Mathematik an der Gärtnerlehran-
ſtalt in Potsdam und gab hier die
erſte Anregung zu dem 1882 vollende-
ten „Bürgerſtift‟, einem Hoſpiz für
verarmte Bürger. Er † in Potsdam
am 16. Oktbr. 1885.

S:

Die Jahres-
zeiten (Lyr.-did. G.), 1861. ‒ Luther
(Ep. G.), 1883.

Lauckner, Klara,

ſiehe Klara
Sudermann!

Laudien, Henriette,

ſ. H. Preuß-
Laudien!

*Lauer, Heinrich,

geb. am 26. Ok-
tober 1816 zu Kamberg im Herzog-
tum Naſſau, ſtudierte in Heidelberg
u. Göttingen die Rechte, promovierte
zum Dr. jur. und trat 1840 in den
naſſauiſchen Staatsdienſt. Aber be-
reits 1843 verließ er denſelben, pri-
vatiſierte als Schriftſteller, gab 1846
ſein Werk „Die Philoſophie des Rechts
in ihren Grundzügen‟ heraus und
widmete ſich dann in Tübingen und
München dem Studium der Theolo-
gie. Jm Jahre 1850 trat er in die
praktiſche Seelſorge und wurde 1868
Pfarrer in Oberwalluf a. Rhein, wo
er bis an ſeinen Tod, 12. Juni 1889,
wirkte.

S:

Rheiniſche Lieder, der heil.
Eliſabeth von Thüringen gewidmet,

*
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[198/0202] Lau Lau ‒ Der belgiſche Graf (E.), 1845. ‒ Drei Königſtädte im Norden; II, 1845. ‒ George Sands Frauenbilder, 1845. ‒ Das Burgtheater (Beitrag zur deutſchen Theatergeſchichte), 1868. ‒ Das norddeutſche Theater (desgl.), 1872. ‒ Das Wiener Stadttheater, 1875. ‒ Mitten in der Nacht (P. n. d. Franzöſ.), 1874. ‒ Der Damenkrieg (Lſp. v. Scribe u. Legouvé, deutſch), 1874. ‒ Der Hauptmann von der Scharwache (Lſp. nach dem Franz.), 1878. ‒ Die Böhminger (R.); III, 1880. ‒ Louiſon (N.), 1881. ‒ Ent- weder — oder (E.), 1882. ‒ Die kleine Prinzeſſin. Blond muß ſie ſein (zwei Nn.), 1883. ‒ Der Schatten Wilhelm (E.), 1883. ‒ Franz Grillparzers Le- bensgeſchichte, 1884. ‒ Ruben (Mo- derner R.), 1885. ‒ Ausgewählte Werke; hersg. von Heinrich Hubert Houben; X, 1906. ‒ Geſammelte Werke; hrsg. v. Heinr. Hubert Hou- ben; L, 1908 ff. ‒ Meiſterdramen; II, 1908. ‒ Dramatiſche Werke; IV, 1910. ‒ Gab heraus: Wilhelm Hein- ſes ſämtliche Schriften; X, 1838. 2. A. V, 1857‒58. ‒ Grillparzers ſämtliche Werke (mit Joſeph Weilen); X, 1873 ff. *Laucken, Julius Albert, pſeud. J. C. Klenau, wurde am 30. Jan. 1811 zu Potsdam geboren, beſuchte vom zehnten Jahre an das dortige Gymnaſium bis zur Prima und wid- mete ſich dann auf Wunſch ſeiner El- tern ſeit 1826 dem Baufach. Nachdem er zwei Jahre lang den Unterricht in der Baugewerkſchule zu Potsdam ge- noſſen u. darauf kurze Zeit als Zim- mermann praktiſch gearbeitet hatte, ging er im Oktbr. 1828 zur Berliner Bauakademie über, abſolvierte 1830 die Feldmeſſerprüfung, ſetzte wäh- rend des Jahres 1831 eine Zeitlang ſeine Studien in München fort, ge- nügte darauf ſeiner Militärpflicht u. fand dann Verwendung bei verſchie- denen von der Regierung ausgeführ- ten Chauſſeebauten und bei mehreren Kirchenbauten. Nachdem er inzwi- ſchen (1837) ſein Bauführer-Examen und 1841 die Baumeiſterprüfung ab- ſolviert, wurde er 1844 durch königl. Kabinettsorder als Baumeiſter in dem Hofbauamt angeſtellt. Als das letztere durch die Verfaſſung vom 5. Dezbr. 1848 aufgelöſt wurde, blieb K., der ſich in dem Revolutionsjahr als Redakteur eines politiſch freiſin- nigen Blattes nach obenhin mißliebig gemacht hatte, ohne anderweite An- ſtellung, weshalb er 1853 in Pots- dam ein eigenes Baugeſchäft grün- dete, das er 1868 aufgab, um ſich hinfort literariſchen Studien, ſtädti- ſchen Jntereſſen und beſonders den Beſtrebungen der Lokal- und Pro- vinzialverbände der Bau-, Maurer- u. Zimmermeiſter zu widmen. Auch war er vier Jahre lang Lehrer der Mathematik an der Gärtnerlehran- ſtalt in Potsdam und gab hier die erſte Anregung zu dem 1882 vollende- ten „Bürgerſtift‟, einem Hoſpiz für verarmte Bürger. Er † in Potsdam am 16. Oktbr. 1885. S: Die Jahres- zeiten (Lyr.-did. G.), 1861. ‒ Luther (Ep. G.), 1883. Lauckner, Klara, ſiehe Klara Sudermann! Laudien, Henriette, ſ. H. Preuß- Laudien! *Lauer, Heinrich, geb. am 26. Ok- tober 1816 zu Kamberg im Herzog- tum Naſſau, ſtudierte in Heidelberg u. Göttingen die Rechte, promovierte zum Dr. jur. und trat 1840 in den naſſauiſchen Staatsdienſt. Aber be- reits 1843 verließ er denſelben, pri- vatiſierte als Schriftſteller, gab 1846 ſein Werk „Die Philoſophie des Rechts in ihren Grundzügen‟ heraus und widmete ſich dann in Tübingen und München dem Studium der Theolo- gie. Jm Jahre 1850 trat er in die praktiſche Seelſorge und wurde 1868 Pfarrer in Oberwalluf a. Rhein, wo er bis an ſeinen Tod, 12. Juni 1889, wirkte. S: Rheiniſche Lieder, der heil. Eliſabeth von Thüringen gewidmet, *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 198. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/202>, abgerufen am 18.03.2019.