Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite


[Spaltenumbruch]

Led
wurde auch Ende d. J. auswärtiges
Mitglied der britischen Akademie der
Wissenschaften. Er lebt in unabhän-
giger Stellung in Berlin.

S:

Die
Muse des Abends (Ge.), o. J. - Ge-
dichte, 1871. - Aus der Jugendzeit
(Festgeschenk), 1880.

*Ledochowska, Marie Therese
Gräfin,

pseud. Alexander Halka
und Afrikanus, ist eine Nichte des
aus dem preußischen Kulturkampfe
bekannten Erzbischofs von Gnesen u.
Posen, Kardinals Ledochowski (starb
in Rom), und wurde am 29. April
1863 zu Losdorf in Niederösterreich
geboren. Sie verlebte ihre Kindheit
und Jugend teils in Niederösterreich,
teils in Galizien, war 1885-91 Hof-
dame am großherzogl. toskanischen
Hofe in Salzburg u. gab darauf diese
Stellung auf, um ihre Feder u. Kennt-
nisse ganz in den Dienst der katho-
lischen afrikanischen Missionen zu
stellen. Sie lebte auch später in Salz-
burg u. redigiert seit 1889 die katho-
lische illustrierte Monatsschrift "Echo
aus Afrika". Jm Jahre 1905 weilte
sie in Rom.

S:

Die heilige Odilia
(Schsp.), 1884. - St. Aloysius wacht
(Schsp.), 1891. - Zaida, das Neger-
mädchen, (Schsp.), 1889. - Das Wein-
körbchen (Schsp.), 1906. - Baronesse
Mizi (6 dram. Bilder a. d. Gegen-
wart), 1907. 2. A. 1908. - Ein Frei-
heitlicher am Kongo (Dr.), 1910. -
Die Obdachlosen (Sk. a. d. italieni-
schen Volksleben), 1910.

*Lee, Heinrich,

jetzt Familienname
für Heinrich Landsberger,
wurde geboren am 24. Juni 1862 zu
Hirschberg in Schlesien, besuchte da-
selbst die Stadtschule und das Gym-
nasium und kam 1872 mit seinen El-
tern nach Breslau, wo er das Mag-
dalenengymnasium absolvierte und
dann als Eleve in ein Bankgeschäft
eintrat. Nachdem er seiner Militär-
pflicht genügt, ging er nach Berlin,
wo er erst in seinem Berufe tätig war,
dann aber an der Universität sich juri-
[Spaltenumbruch]

Lee
stischen und philosophischen Studien
widmete. Seit dem Jahre 1887 hat
er sich gänzlich der Schriftstellerei zu-
gewandt. Das Jahr 1887-88 ver-
brachte er in München; seitdem lebt
er wieder in Berlin.

S:

Wilhelm
Meister (Berliner Gesch.), 1887. -
2 Uhr 46 (Lsp.), 1888. - Die Unbe-
fleckte (Eine nichtkonventionelle Ge-
schichte), 1890. 2. A. 1896. - Wird sie
kommen? (Lsp.), 1890. - Schulden
(Schw.), 1893. - Baccarat (Geschn. zum
Dessert), 1894. - Das Examen (Lsp.),
1894. - Die Reifenkönigin (Lsp.),
1894. - Der Schlagbaum (Volksst.),
1896. - Glückliche Liebe, 1896. - Der
Liebesbrief u. anderes (Hum.), 1897.
- Die Geliebte (Hum. R.), 1897. 2. A.
1902. - Der Springer (Lsp.), 1897. -
Geliebte Frauen (Gschn.), 1897. - Die
Radlerin (R.), 1897. - Der Prinzessin-
nen-Tänzer (Garnisons-Gesch.), 2. A.
1897. - Hans Wurst (Schsp.), 1898. -
Die Geschichte vom Prinzen von Wa-
les und anderes, 1898. - Der Fall
Oberthan (N.), 1899. - Der rätselhafte
Herr (Kom. R.), 1899. - Steffies
Heirat (R.), 1900. - Berlin von heut'
(Moderne Bilder aus der Reichshaupt-
stadt), 1900. - Zirkusblut (R.), 1900.
- Die Pariserin (R.), 1901. - Rosen-
Rosel (R. aus der Reichshauptstadt),
1902. - Weibliche Studenten (R.),
1902. - Gräfin Leszek (R. a. d. Zirkus-
welt), 1903. - Eine vom Brett'l (R.),
1904. - Miß Cookson aus Neuyork
(R.), 1904. - Die Sache "Pfeiffer"
(R. aus d. deutschen Osten), 1905. -
Hammer und Amboß (Ein lustiger R.),
1905. - Der Knecht des Ruhms (R.),
1905. - Komtesse X (R.), 1905. - Die
Frau aus Japan (R.), 1905. - Deutsche
Städtebilder aus dem Anfang des
20. Jahrhunderts, 1906. - Der sieb-
zigste Geburtstag (Lsp.), 1907. - Die
goldene Kanne (R.), 1908. - Trug in
Treue (R.), 1908. - Der graue
Schleier (R.), 1910. - Der Held des
Tages (Humor. R.), 1910. - Das
verschwundene Diadem (E.), 1911.

* 14


[Spaltenumbruch]

Led
wurde auch Ende d. J. auswärtiges
Mitglied der britiſchen Akademie der
Wiſſenſchaften. Er lebt in unabhän-
giger Stellung in Berlin.

S:

Die
Muſe des Abends (Ge.), o. J. ‒ Ge-
dichte, 1871. ‒ Aus der Jugendzeit
(Feſtgeſchenk), 1880.

*Ledochowska, Marie Thereſe
Gräfin,

pſeud. Alexander Halka
und Afrikanus, iſt eine Nichte des
aus dem preußiſchen Kulturkampfe
bekannten Erzbiſchofs von Gneſen u.
Poſen, Kardinals Ledochowski (ſtarb
in Rom), und wurde am 29. April
1863 zu Losdorf in Niederöſterreich
geboren. Sie verlebte ihre Kindheit
und Jugend teils in Niederöſterreich,
teils in Galizien, war 1885‒91 Hof-
dame am großherzogl. toskaniſchen
Hofe in Salzburg u. gab darauf dieſe
Stellung auf, um ihre Feder u. Kennt-
niſſe ganz in den Dienſt der katho-
liſchen afrikaniſchen Miſſionen zu
ſtellen. Sie lebte auch ſpäter in Salz-
burg u. redigiert ſeit 1889 die katho-
liſche illuſtrierte Monatsſchrift „Echo
aus Afrika‟. Jm Jahre 1905 weilte
ſie in Rom.

S:

Die heilige Odilia
(Schſp.), 1884. ‒ St. Aloyſius wacht
(Schſp.), 1891. ‒ Zaïda, das Neger-
mädchen, (Schſp.), 1889. ‒ Das Wein-
körbchen (Schſp.), 1906. ‒ Baroneſſe
Mizi (6 dram. Bilder a. d. Gegen-
wart), 1907. 2. A. 1908. ‒ Ein Frei-
heitlicher am Kongo (Dr.), 1910. ‒
Die Obdachloſen (Sk. a. d. italieni-
ſchen Volksleben), 1910.

*Lee, Heinrich,

jetzt Familienname
für Heinrich Landsberger,
wurde geboren am 24. Juni 1862 zu
Hirſchberg in Schleſien, beſuchte da-
ſelbſt die Stadtſchule und das Gym-
naſium und kam 1872 mit ſeinen El-
tern nach Breslau, wo er das Mag-
dalenengymnaſium abſolvierte und
dann als Eleve in ein Bankgeſchäft
eintrat. Nachdem er ſeiner Militär-
pflicht genügt, ging er nach Berlin,
wo er erſt in ſeinem Berufe tätig war,
dann aber an der Univerſität ſich juri-
[Spaltenumbruch]

Lee
ſtiſchen und philoſophiſchen Studien
widmete. Seit dem Jahre 1887 hat
er ſich gänzlich der Schriftſtellerei zu-
gewandt. Das Jahr 1887-88 ver-
brachte er in München; ſeitdem lebt
er wieder in Berlin.

S:

Wilhelm
Meiſter (Berliner Geſch.), 1887. ‒
2 Uhr 46 (Lſp.), 1888. ‒ Die Unbe-
fleckte (Eine nichtkonventionelle Ge-
ſchichte), 1890. 2. A. 1896. ‒ Wird ſie
kommen? (Lſp.), 1890. ‒ Schulden
(Schw.), 1893. ‒ Baccarat (Geſchn. zum
Deſſert), 1894. ‒ Das Examen (Lſp.),
1894. ‒ Die Reifenkönigin (Lſp.),
1894. ‒ Der Schlagbaum (Volksſt.),
1896. ‒ Glückliche Liebe, 1896. ‒ Der
Liebesbrief u. anderes (Hum.), 1897.
‒ Die Geliebte (Hum. R.), 1897. 2. A.
1902. ‒ Der Springer (Lſp.), 1897. ‒
Geliebte Frauen (Gſchn.), 1897. ‒ Die
Radlerin (R.), 1897. ‒ Der Prinzeſſin-
nen-Tänzer (Garniſons-Geſch.), 2. A.
1897. ‒ Hans Wurſt (Schſp.), 1898. ‒
Die Geſchichte vom Prinzen von Wa-
les und anderes, 1898. ‒ Der Fall
Oberthan (N.), 1899. ‒ Der rätſelhafte
Herr (Kom. R.), 1899. ‒ Steffies
Heirat (R.), 1900. ‒ Berlin von heut’
(Moderne Bilder aus der Reichshaupt-
ſtadt), 1900. ‒ Zirkusblut (R.), 1900.
‒ Die Pariſerin (R.), 1901. ‒ Roſen-
Roſel (R. aus der Reichshauptſtadt),
1902. ‒ Weibliche Studenten (R.),
1902. ‒ Gräfin Leszek (R. a. d. Zirkus-
welt), 1903. ‒ Eine vom Brett’l (R.),
1904. ‒ Miß Cookſon aus Neuyork
(R.), 1904. ‒ Die Sache „Pfeiffer‟
(R. aus d. deutſchen Oſten), 1905. ‒
Hammer und Amboß (Ein luſtiger R.),
1905. ‒ Der Knecht des Ruhms (R.),
1905. ‒ Komteſſe X (R.), 1905. ‒ Die
Frau aus Japan (R.), 1905. ‒ Deutſche
Städtebilder aus dem Anfang des
20. Jahrhunderts, 1906. ‒ Der ſieb-
zigſte Geburtstag (Lſp.), 1907. ‒ Die
goldene Kanne (R.), 1908. ‒ Trug in
Treue (R.), 1908. ‒ Der graue
Schleier (R.), 1910. ‒ Der Held des
Tages (Humor. R.), 1910. ‒ Das
verſchwundene Diadem (E.), 1911.

* 14
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <p><pb facs="#f0213" n="209"/><lb/><cb/><fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Led</hi></fw><lb/>
wurde auch Ende d. J. auswärtiges<lb/>
Mitglied der briti&#x017F;chen Akademie der<lb/>
Wi&#x017F;&#x017F;en&#x017F;chaften. Er lebt in unabhän-<lb/>
giger Stellung in Berlin. </p>
      </div><lb/>
      <div type="bibliography" n="1">
        <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
        <p> Die<lb/>
Mu&#x017F;e des Abends (Ge.), o. J. &#x2012; Ge-<lb/>
dichte, 1871. &#x2012; Aus der Jugendzeit<lb/>
(Fe&#x017F;tge&#x017F;chenk), 1880.</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Ledochowska,</hi> Marie There&#x017F;e<lb/>
Gräfin,</head>
        <p> p&#x017F;eud. <hi rendition="#g">Alexander Halka</hi><lb/>
und <hi rendition="#g">Afrikanus,</hi> i&#x017F;t eine Nichte des<lb/>
aus dem preußi&#x017F;chen Kulturkampfe<lb/>
bekannten Erzbi&#x017F;chofs von Gne&#x017F;en u.<lb/>
Po&#x017F;en, Kardinals Ledochowski (&#x017F;tarb<lb/>
in Rom), und wurde am 29. April<lb/>
1863 zu Losdorf in Niederö&#x017F;terreich<lb/>
geboren. Sie verlebte ihre Kindheit<lb/>
und Jugend teils in Niederö&#x017F;terreich,<lb/>
teils in Galizien, war 1885&#x2012;91 Hof-<lb/>
dame am großherzogl. toskani&#x017F;chen<lb/>
Hofe in Salzburg u. gab darauf die&#x017F;e<lb/>
Stellung auf, um ihre Feder u. Kennt-<lb/>
ni&#x017F;&#x017F;e ganz in den Dien&#x017F;t der katho-<lb/>
li&#x017F;chen afrikani&#x017F;chen Mi&#x017F;&#x017F;ionen zu<lb/>
&#x017F;tellen. Sie lebte auch &#x017F;päter in Salz-<lb/>
burg u. redigiert &#x017F;eit 1889 die katho-<lb/>
li&#x017F;che illu&#x017F;trierte Monats&#x017F;chrift &#x201E;Echo<lb/>
aus Afrika&#x201F;. Jm Jahre 1905 weilte<lb/>
&#x017F;ie in Rom. </p>
      </div><lb/>
      <div type="bibliography" n="1">
        <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
        <p> Die heilige Odilia<lb/>
(Sch&#x017F;p.), 1884. &#x2012; St. Aloy&#x017F;ius wacht<lb/>
(Sch&#x017F;p.), 1891. &#x2012; Za<hi rendition="#aq">ï</hi>da, das Neger-<lb/>
mädchen, (Sch&#x017F;p.), 1889. &#x2012; Das Wein-<lb/>
körbchen (Sch&#x017F;p.), 1906. &#x2012; Barone&#x017F;&#x017F;e<lb/>
Mizi (6 dram. Bilder a. d. Gegen-<lb/>
wart), 1907. 2. A. 1908. &#x2012; Ein Frei-<lb/>
heitlicher am Kongo (Dr.), 1910. &#x2012;<lb/>
Die Obdachlo&#x017F;en (Sk. a. d. italieni-<lb/>
&#x017F;chen Volksleben), 1910.</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Lee,</hi> Heinrich,</head>
        <p> jetzt Familienname<lb/>
für <hi rendition="#g">Heinrich Landsberger,</hi><lb/>
wurde geboren am 24. Juni 1862 zu<lb/>
Hir&#x017F;chberg in Schle&#x017F;ien, be&#x017F;uchte da-<lb/>
&#x017F;elb&#x017F;t die Stadt&#x017F;chule und das Gym-<lb/>
na&#x017F;ium und kam 1872 mit &#x017F;einen El-<lb/>
tern nach Breslau, wo er das Mag-<lb/>
dalenengymna&#x017F;ium ab&#x017F;olvierte und<lb/>
dann als Eleve in ein Bankge&#x017F;chäft<lb/>
eintrat. Nachdem er &#x017F;einer Militär-<lb/>
pflicht genügt, ging er nach Berlin,<lb/>
wo er er&#x017F;t in &#x017F;einem Berufe tätig war,<lb/>
dann aber an der Univer&#x017F;ität &#x017F;ich juri-<lb/><cb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Lee</hi></fw><lb/>
&#x017F;ti&#x017F;chen und philo&#x017F;ophi&#x017F;chen Studien<lb/>
widmete. Seit dem Jahre 1887 hat<lb/>
er &#x017F;ich gänzlich der Schrift&#x017F;tellerei zu-<lb/>
gewandt. Das Jahr 1887-88 ver-<lb/>
brachte er in München; &#x017F;eitdem lebt<lb/>
er wieder in Berlin. </p>
      </div><lb/>
      <div type="bibliography" n="1">
        <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
        <p> Wilhelm<lb/>
Mei&#x017F;ter (Berliner Ge&#x017F;ch.), 1887. &#x2012;<lb/>
2 Uhr 46 (L&#x017F;p.), 1888. &#x2012; Die Unbe-<lb/>
fleckte (Eine nichtkonventionelle Ge-<lb/>
&#x017F;chichte), 1890. 2. A. 1896. &#x2012; Wird &#x017F;ie<lb/>
kommen? (L&#x017F;p.), 1890. &#x2012; Schulden<lb/>
(Schw.), 1893. &#x2012; Baccarat (Ge&#x017F;chn. zum<lb/>
De&#x017F;&#x017F;ert), 1894. &#x2012; Das Examen (L&#x017F;p.),<lb/>
1894. &#x2012; Die Reifenkönigin (L&#x017F;p.),<lb/>
1894. &#x2012; Der Schlagbaum (Volks&#x017F;t.),<lb/>
1896. &#x2012; Glückliche Liebe, 1896. &#x2012; Der<lb/>
Liebesbrief u. anderes (Hum.), 1897.<lb/>
&#x2012; Die Geliebte (Hum. R.), 1897. 2. A.<lb/>
1902. &#x2012; Der Springer (L&#x017F;p.), 1897. &#x2012;<lb/>
Geliebte Frauen (G&#x017F;chn.), 1897. &#x2012; Die<lb/>
Radlerin (R.), 1897. &#x2012; Der Prinze&#x017F;&#x017F;in-<lb/>
nen-Tänzer (Garni&#x017F;ons-Ge&#x017F;ch.), 2. A.<lb/>
1897. &#x2012; Hans Wur&#x017F;t (Sch&#x017F;p.), 1898. &#x2012;<lb/>
Die Ge&#x017F;chichte vom Prinzen von Wa-<lb/>
les und anderes, 1898. &#x2012; Der Fall<lb/>
Oberthan (N.), 1899. &#x2012; Der rät&#x017F;elhafte<lb/>
Herr (Kom. R.), 1899. &#x2012; Steffies<lb/>
Heirat (R.), 1900. &#x2012; Berlin von heut&#x2019;<lb/>
(Moderne Bilder aus der Reichshaupt-<lb/>
&#x017F;tadt), 1900. &#x2012; Zirkusblut (R.), 1900.<lb/>
&#x2012; Die Pari&#x017F;erin (R.), 1901. &#x2012; Ro&#x017F;en-<lb/>
Ro&#x017F;el (R. aus der Reichshaupt&#x017F;tadt),<lb/>
1902. &#x2012; Weibliche Studenten (R.),<lb/>
1902. &#x2012; Gräfin Leszek (R. a. d. Zirkus-<lb/>
welt), 1903. &#x2012; Eine vom Brett&#x2019;l (R.),<lb/>
1904. &#x2012; Miß Cook&#x017F;on aus Neuyork<lb/>
(R.), 1904. &#x2012; Die Sache &#x201E;Pfeiffer&#x201F;<lb/>
(R. aus d. deut&#x017F;chen O&#x017F;ten), 1905. &#x2012;<lb/>
Hammer und Amboß (Ein lu&#x017F;tiger R.),<lb/>
1905. &#x2012; Der Knecht des Ruhms (R.),<lb/>
1905. &#x2012; Komte&#x017F;&#x017F;e X (R.), 1905. &#x2012; Die<lb/>
Frau aus Japan (R.), 1905. &#x2012; Deut&#x017F;che<lb/>
Städtebilder aus dem Anfang des<lb/>
20. Jahrhunderts, 1906. &#x2012; Der &#x017F;ieb-<lb/>
zig&#x017F;te Geburtstag (L&#x017F;p.), 1907. &#x2012; Die<lb/>
goldene Kanne (R.), 1908. &#x2012; Trug in<lb/>
Treue (R.), 1908. &#x2012; Der graue<lb/>
Schleier (R.), 1910. &#x2012; Der Held des<lb/>
Tages (Humor. R.), 1910. &#x2012; Das<lb/>
ver&#x017F;chwundene Diadem (E.), 1911.</p><lb/>
        <fw type="sig" place="bottom">* 14</fw><lb/>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[209/0213] Led Lee wurde auch Ende d. J. auswärtiges Mitglied der britiſchen Akademie der Wiſſenſchaften. Er lebt in unabhän- giger Stellung in Berlin. S: Die Muſe des Abends (Ge.), o. J. ‒ Ge- dichte, 1871. ‒ Aus der Jugendzeit (Feſtgeſchenk), 1880. *Ledochowska, Marie Thereſe Gräfin, pſeud. Alexander Halka und Afrikanus, iſt eine Nichte des aus dem preußiſchen Kulturkampfe bekannten Erzbiſchofs von Gneſen u. Poſen, Kardinals Ledochowski (ſtarb in Rom), und wurde am 29. April 1863 zu Losdorf in Niederöſterreich geboren. Sie verlebte ihre Kindheit und Jugend teils in Niederöſterreich, teils in Galizien, war 1885‒91 Hof- dame am großherzogl. toskaniſchen Hofe in Salzburg u. gab darauf dieſe Stellung auf, um ihre Feder u. Kennt- niſſe ganz in den Dienſt der katho- liſchen afrikaniſchen Miſſionen zu ſtellen. Sie lebte auch ſpäter in Salz- burg u. redigiert ſeit 1889 die katho- liſche illuſtrierte Monatsſchrift „Echo aus Afrika‟. Jm Jahre 1905 weilte ſie in Rom. S: Die heilige Odilia (Schſp.), 1884. ‒ St. Aloyſius wacht (Schſp.), 1891. ‒ Zaïda, das Neger- mädchen, (Schſp.), 1889. ‒ Das Wein- körbchen (Schſp.), 1906. ‒ Baroneſſe Mizi (6 dram. Bilder a. d. Gegen- wart), 1907. 2. A. 1908. ‒ Ein Frei- heitlicher am Kongo (Dr.), 1910. ‒ Die Obdachloſen (Sk. a. d. italieni- ſchen Volksleben), 1910. *Lee, Heinrich, jetzt Familienname für Heinrich Landsberger, wurde geboren am 24. Juni 1862 zu Hirſchberg in Schleſien, beſuchte da- ſelbſt die Stadtſchule und das Gym- naſium und kam 1872 mit ſeinen El- tern nach Breslau, wo er das Mag- dalenengymnaſium abſolvierte und dann als Eleve in ein Bankgeſchäft eintrat. Nachdem er ſeiner Militär- pflicht genügt, ging er nach Berlin, wo er erſt in ſeinem Berufe tätig war, dann aber an der Univerſität ſich juri- ſtiſchen und philoſophiſchen Studien widmete. Seit dem Jahre 1887 hat er ſich gänzlich der Schriftſtellerei zu- gewandt. Das Jahr 1887-88 ver- brachte er in München; ſeitdem lebt er wieder in Berlin. S: Wilhelm Meiſter (Berliner Geſch.), 1887. ‒ 2 Uhr 46 (Lſp.), 1888. ‒ Die Unbe- fleckte (Eine nichtkonventionelle Ge- ſchichte), 1890. 2. A. 1896. ‒ Wird ſie kommen? (Lſp.), 1890. ‒ Schulden (Schw.), 1893. ‒ Baccarat (Geſchn. zum Deſſert), 1894. ‒ Das Examen (Lſp.), 1894. ‒ Die Reifenkönigin (Lſp.), 1894. ‒ Der Schlagbaum (Volksſt.), 1896. ‒ Glückliche Liebe, 1896. ‒ Der Liebesbrief u. anderes (Hum.), 1897. ‒ Die Geliebte (Hum. R.), 1897. 2. A. 1902. ‒ Der Springer (Lſp.), 1897. ‒ Geliebte Frauen (Gſchn.), 1897. ‒ Die Radlerin (R.), 1897. ‒ Der Prinzeſſin- nen-Tänzer (Garniſons-Geſch.), 2. A. 1897. ‒ Hans Wurſt (Schſp.), 1898. ‒ Die Geſchichte vom Prinzen von Wa- les und anderes, 1898. ‒ Der Fall Oberthan (N.), 1899. ‒ Der rätſelhafte Herr (Kom. R.), 1899. ‒ Steffies Heirat (R.), 1900. ‒ Berlin von heut’ (Moderne Bilder aus der Reichshaupt- ſtadt), 1900. ‒ Zirkusblut (R.), 1900. ‒ Die Pariſerin (R.), 1901. ‒ Roſen- Roſel (R. aus der Reichshauptſtadt), 1902. ‒ Weibliche Studenten (R.), 1902. ‒ Gräfin Leszek (R. a. d. Zirkus- welt), 1903. ‒ Eine vom Brett’l (R.), 1904. ‒ Miß Cookſon aus Neuyork (R.), 1904. ‒ Die Sache „Pfeiffer‟ (R. aus d. deutſchen Oſten), 1905. ‒ Hammer und Amboß (Ein luſtiger R.), 1905. ‒ Der Knecht des Ruhms (R.), 1905. ‒ Komteſſe X (R.), 1905. ‒ Die Frau aus Japan (R.), 1905. ‒ Deutſche Städtebilder aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, 1906. ‒ Der ſieb- zigſte Geburtstag (Lſp.), 1907. ‒ Die goldene Kanne (R.), 1908. ‒ Trug in Treue (R.), 1908. ‒ Der graue Schleier (R.), 1910. ‒ Der Held des Tages (Humor. R.), 1910. ‒ Das verſchwundene Diadem (E.), 1911. * 14

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/213
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 209. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/213>, abgerufen am 27.03.2019.