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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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LeM
Literaturen in volkstümlicher Dar-
stellung, 1881 ff. 2. A. 1898. - Die
beiden Marien. Memento vivere.
Prinzessin Sonnenscheinchen (3 Nn.),
1882. 2. A. 1900. - Andachtsbuch eines
Weltmannes, 1884. - Das Apostelchen
(Eine stille Gesch.), 1885. - Randbe-
merkungen eines Einsiedlers, 1885. -
Blitz und Stern (Nn.), 1886. - Däm-
merungen (D.), 1886. - Herbstfäden
(Scherz u. Ernst), 1886. - Jm Hohl-
spiegel (Sat.), 1887. - Deutsche Worte,
1888. - Plauderbriefe an eine junge
Frau, 1890. 2. A. 1901. - Aus der
Vogelschau (Spr. und Stachelreime),
1890. - Aus vier Dimensionen (Hum.),
1890. 2. A. 1900. - Zur Reform un-
serer Volksliteratur, 1891. - Laien-
predigten für das deutsche Haus (Un-
gehaltene Reden eines Ungehaltenen),
1894. - Sprüche a. d. Leben für das
Leben, 1895. - Aus meinem Zettel-
kasten (Sprüche aus d. Leben für das
Leben), 1896. - "Also sprach Zara-
thustras Sohn" ... (Aus der Geistes-
Gesch. eines Modernen), 1897. 2. A.
1903. - Der Frack Amors. Der Sti-
pendiat des Freiherrn von Erck (2
En.), 1898. - Die Ehereifen (Hum. R.),
1900. - Überflüssige Herzensergießun-
gen eines Ungläubigen, 1900. - Aus-
gewählte poetische Werke; III, 1902.
[Jnhalt: I. Gedichte, 2. A. - II. Däm-
merungen (D.), 2. A. - III. Erträumte
Liebe (Lyr. R.)]. - Der Weg zum
Selbst (Ein Buch f. d. deutsche Volk),
1905. - Fußnoten zu Texten des Ta-
ges, 1.-5. T. 1906. - Die letzte Seele
(Aufzeichngn. aus dem 17. Jahrh.),
1907.

Le Maitre, Elisabeth,

geborne
von Gröditzberg, pseud. Marie
Helene,
wurde im Juli 1812 zu
Charlottenburg geb., wohin damals
die Geldaristokratie Berlins, der ihr
Vater angehörte, auf einige Sommer-
monate flüchtete. Jhre Jugend verfloß
bei Luxus u. Überfluß in ungetrübter
Heiterkeit; ihre Erziehung leiteten die
vorzüglichsten Lehrer der Hauptstadt,
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Lem
sowie zwei Gouvernanten. Jm Jahre
1830 unternahm sie mit ihrem Vater
und ihrer Schwester die erste größere
Reise, die sie ein ganzes Jahr von
Deutschland fernhielt, und während
welcher sie längere Zeit in Paris und
Rom weilte. Zurückgekehrt, verlebte
sie die folgenden Sommer auf den
Besitzungen des Vaters in Schlesien,
die Winter in Berlin, bis sie sich 1834
vermählte und seit dieser Zeit ihren
Wohnsitz, mit wenig Abwechselung,
fast immer in Dresden behielt.

S:

Der
span. Student (Schsp. von Longfellow;
übers.), 1860. - Bilder aus dem Leben
(Nn.), 1863. - Gräfin Jda Hahn-Hahn
(Lebensbild), 1869.

Lembcke, Hermann,

geb. 1827 zu
Greifswald, trat früh in das ge-
schäftliche Leben u. wurde Leiter ver-
schiedener Buchdruckereien, ging dann
nach Leipzig, wo er die Redaktion
des "Jllustrierten Familienjournals"
übernahm, u. lebte später als Buch-
druckereibesitzer in Küstrin.

S:

Lieder-
frühling (Ge.), 1859. - Skandinavische
Reisebilder in Versen, 2. A. 1868.

Lembcke, Wilhelm Gabriel,

pseud.
Wilhelm Gabriel, wurde am 30.
Septbr. 1816 zu Hamburg geboren,
wo sich sein aus Lübeck stammender
Vater als Maler niedergelassen hatte,
besuchte die Privatschule des Joh.
Buck, widmete sich dann der Handlung
u. wurde Buchhalter in einem größeren
Geschäft.

S:

Die Künste (Poet. En.),
1850. - Sultan Murad der Erste (Dr.),
1873.

Lembcke, Wilhelm,

siehe Turner
(-Lembcke)!

*Lemcke, Ernst Eduard,

geboren
am 19. März 1844 in Pasewalk (Pom-
mern), besuchte das Marienstifts-
Gymnasium in Stettin und widmete
sich dann dem Buchhandel. Jn diesem
Berufe war er in Stettin, Berlin,
Braunschweig, Paris und seit 1869 in
Neuyork tätig, wo er 1873 Teilhaber
und später Chef der Firma B. Wester-
mann & Co., jetzt Lemcke & Buechner

* 15


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LeM
Literaturen in volkstümlicher Dar-
ſtellung, 1881 ff. 2. A. 1898. ‒ Die
beiden Marien. Memento vivere.
Prinzeſſin Sonnenſcheinchen (3 Nn.),
1882. 2. A. 1900. ‒ Andachtsbuch eines
Weltmannes, 1884. ‒ Das Apoſtelchen
(Eine ſtille Geſch.), 1885. ‒ Randbe-
merkungen eines Einſiedlers, 1885. ‒
Blitz und Stern (Nn.), 1886. ‒ Däm-
merungen (D.), 1886. ‒ Herbſtfäden
(Scherz u. Ernſt), 1886. ‒ Jm Hohl-
ſpiegel (Sat.), 1887. ‒ Deutſche Worte,
1888. ‒ Plauderbriefe an eine junge
Frau, 1890. 2. A. 1901. ‒ Aus der
Vogelſchau (Spr. und Stachelreime),
1890. ‒ Aus vier Dimenſionen (Hum.),
1890. 2. A. 1900. ‒ Zur Reform un-
ſerer Volksliteratur, 1891. ‒ Laien-
predigten für das deutſche Haus (Un-
gehaltene Reden eines Ungehaltenen),
1894. ‒ Sprüche a. d. Leben für das
Leben, 1895. ‒ Aus meinem Zettel-
kaſten (Sprüche aus d. Leben für das
Leben), 1896. ‒ „Alſo ſprach Zara-
thuſtras Sohn‟ … (Aus der Geiſtes-
Geſch. eines Modernen), 1897. 2. A.
1903. ‒ Der Frack Amors. Der Sti-
pendiat des Freiherrn von Erck (2
En.), 1898. ‒ Die Ehereifen (Hum. R.),
1900. ‒ Überflüſſige Herzensergießun-
gen eines Ungläubigen, 1900. ‒ Aus-
gewählte poetiſche Werke; III, 1902.
[Jnhalt: I. Gedichte, 2. A. ‒ II. Däm-
merungen (D.), 2. A. ‒ III. Erträumte
Liebe (Lyr. R.)]. ‒ Der Weg zum
Selbſt (Ein Buch f. d. deutſche Volk),
1905. ‒ Fußnoten zu Texten des Ta-
ges, 1.‒5. T. 1906. ‒ Die letzte Seele
(Aufzeichngn. aus dem 17. Jahrh.),
1907.

Le Maitre, Eliſabeth,

geborne
von Gröditzberg, pſeud. Marie
Helene,
wurde im Juli 1812 zu
Charlottenburg geb., wohin damals
die Geldariſtokratie Berlins, der ihr
Vater angehörte, auf einige Sommer-
monate flüchtete. Jhre Jugend verfloß
bei Luxus u. Überfluß in ungetrübter
Heiterkeit; ihre Erziehung leiteten die
vorzüglichſten Lehrer der Hauptſtadt,
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Lem
ſowie zwei Gouvernanten. Jm Jahre
1830 unternahm ſie mit ihrem Vater
und ihrer Schweſter die erſte größere
Reiſe, die ſie ein ganzes Jahr von
Deutſchland fernhielt, und während
welcher ſie längere Zeit in Paris und
Rom weilte. Zurückgekehrt, verlebte
ſie die folgenden Sommer auf den
Beſitzungen des Vaters in Schleſien,
die Winter in Berlin, bis ſie ſich 1834
vermählte und ſeit dieſer Zeit ihren
Wohnſitz, mit wenig Abwechſelung,
faſt immer in Dresden behielt.

S:

Der
ſpan. Student (Schſp. von Longfellow;
überſ.), 1860. ‒ Bilder aus dem Leben
(Nn.), 1863. ‒ Gräfin Jda Hahn-Hahn
(Lebensbild), 1869.

Lembcke, Hermann,

geb. 1827 zu
Greifswald, trat früh in das ge-
ſchäftliche Leben u. wurde Leiter ver-
ſchiedener Buchdruckereien, ging dann
nach Leipzig, wo er die Redaktion
des „Jlluſtrierten Familienjournals‟
übernahm, u. lebte ſpäter als Buch-
druckereibeſitzer in Küſtrin.

S:

Lieder-
frühling (Ge.), 1859. ‒ Skandinaviſche
Reiſebilder in Verſen, 2. A. 1868.

Lembcke, Wilhelm Gabriel,

pſeud.
Wilhelm Gabriel, wurde am 30.
Septbr. 1816 zu Hamburg geboren,
wo ſich ſein aus Lübeck ſtammender
Vater als Maler niedergelaſſen hatte,
beſuchte die Privatſchule des Joh.
Buck, widmete ſich dann der Handlung
u. wurde Buchhalter in einem größeren
Geſchäft.

S:

Die Künſte (Poet. En.),
1850. ‒ Sultan Murad der Erſte (Dr.),
1873.

Lembcke, Wilhelm,

ſiehe Turner
(-Lembcke)!

*Lemcke, Ernſt Eduard,

geboren
am 19. März 1844 in Paſewalk (Pom-
mern), beſuchte das Marienſtifts-
Gymnaſium in Stettin und widmete
ſich dann dem Buchhandel. Jn dieſem
Berufe war er in Stettin, Berlin,
Braunſchweig, Paris und ſeit 1869 in
Neuyork tätig, wo er 1873 Teilhaber
und ſpäter Chef der Firma B. Weſter-
mann & Co., jetzt Lemcke & Buechner

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[225/0229] LeM Lem Literaturen in volkstümlicher Dar- ſtellung, 1881 ff. 2. A. 1898. ‒ Die beiden Marien. Memento vivere. Prinzeſſin Sonnenſcheinchen (3 Nn.), 1882. 2. A. 1900. ‒ Andachtsbuch eines Weltmannes, 1884. ‒ Das Apoſtelchen (Eine ſtille Geſch.), 1885. ‒ Randbe- merkungen eines Einſiedlers, 1885. ‒ Blitz und Stern (Nn.), 1886. ‒ Däm- merungen (D.), 1886. ‒ Herbſtfäden (Scherz u. Ernſt), 1886. ‒ Jm Hohl- ſpiegel (Sat.), 1887. ‒ Deutſche Worte, 1888. ‒ Plauderbriefe an eine junge Frau, 1890. 2. A. 1901. ‒ Aus der Vogelſchau (Spr. und Stachelreime), 1890. ‒ Aus vier Dimenſionen (Hum.), 1890. 2. A. 1900. ‒ Zur Reform un- ſerer Volksliteratur, 1891. ‒ Laien- predigten für das deutſche Haus (Un- gehaltene Reden eines Ungehaltenen), 1894. ‒ Sprüche a. d. Leben für das Leben, 1895. ‒ Aus meinem Zettel- kaſten (Sprüche aus d. Leben für das Leben), 1896. ‒ „Alſo ſprach Zara- thuſtras Sohn‟ … (Aus der Geiſtes- Geſch. eines Modernen), 1897. 2. A. 1903. ‒ Der Frack Amors. Der Sti- pendiat des Freiherrn von Erck (2 En.), 1898. ‒ Die Ehereifen (Hum. R.), 1900. ‒ Überflüſſige Herzensergießun- gen eines Ungläubigen, 1900. ‒ Aus- gewählte poetiſche Werke; III, 1902. [Jnhalt: I. Gedichte, 2. A. ‒ II. Däm- merungen (D.), 2. A. ‒ III. Erträumte Liebe (Lyr. R.)]. ‒ Der Weg zum Selbſt (Ein Buch f. d. deutſche Volk), 1905. ‒ Fußnoten zu Texten des Ta- ges, 1.‒5. T. 1906. ‒ Die letzte Seele (Aufzeichngn. aus dem 17. Jahrh.), 1907. Le Maitre, Eliſabeth, geborne von Gröditzberg, pſeud. Marie Helene, wurde im Juli 1812 zu Charlottenburg geb., wohin damals die Geldariſtokratie Berlins, der ihr Vater angehörte, auf einige Sommer- monate flüchtete. Jhre Jugend verfloß bei Luxus u. Überfluß in ungetrübter Heiterkeit; ihre Erziehung leiteten die vorzüglichſten Lehrer der Hauptſtadt, ſowie zwei Gouvernanten. Jm Jahre 1830 unternahm ſie mit ihrem Vater und ihrer Schweſter die erſte größere Reiſe, die ſie ein ganzes Jahr von Deutſchland fernhielt, und während welcher ſie längere Zeit in Paris und Rom weilte. Zurückgekehrt, verlebte ſie die folgenden Sommer auf den Beſitzungen des Vaters in Schleſien, die Winter in Berlin, bis ſie ſich 1834 vermählte und ſeit dieſer Zeit ihren Wohnſitz, mit wenig Abwechſelung, faſt immer in Dresden behielt. S: Der ſpan. Student (Schſp. von Longfellow; überſ.), 1860. ‒ Bilder aus dem Leben (Nn.), 1863. ‒ Gräfin Jda Hahn-Hahn (Lebensbild), 1869. Lembcke, Hermann, geb. 1827 zu Greifswald, trat früh in das ge- ſchäftliche Leben u. wurde Leiter ver- ſchiedener Buchdruckereien, ging dann nach Leipzig, wo er die Redaktion des „Jlluſtrierten Familienjournals‟ übernahm, u. lebte ſpäter als Buch- druckereibeſitzer in Küſtrin. S: Lieder- frühling (Ge.), 1859. ‒ Skandinaviſche Reiſebilder in Verſen, 2. A. 1868. Lembcke, Wilhelm Gabriel, pſeud. Wilhelm Gabriel, wurde am 30. Septbr. 1816 zu Hamburg geboren, wo ſich ſein aus Lübeck ſtammender Vater als Maler niedergelaſſen hatte, beſuchte die Privatſchule des Joh. Buck, widmete ſich dann der Handlung u. wurde Buchhalter in einem größeren Geſchäft. S: Die Künſte (Poet. En.), 1850. ‒ Sultan Murad der Erſte (Dr.), 1873. Lembcke, Wilhelm, ſiehe Turner (-Lembcke)! *Lemcke, Ernſt Eduard, geboren am 19. März 1844 in Paſewalk (Pom- mern), beſuchte das Marienſtifts- Gymnaſium in Stettin und widmete ſich dann dem Buchhandel. Jn dieſem Berufe war er in Stettin, Berlin, Braunſchweig, Paris und ſeit 1869 in Neuyork tätig, wo er 1873 Teilhaber und ſpäter Chef der Firma B. Weſter- mann & Co., jetzt Lemcke & Buechner * 15

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 225. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/229>, abgerufen am 27.03.2019.