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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Liß
"Die Armanenschrift der Ario-Ger-
manen" (II, 1908-11) - "Die Rita
der Ario-Germanen" (1908) - "Die
Namen der Völkerstämme Germa-
niens und deren Deutung" (1909) -
"Die Bilderschrift der Ario-Ger-
manen" (1910) - "Das Gesetz der Ur-
sprache der Arier" (1911). Außer
einer Reihe von historischen, anthro-
pologischen, prähistorischen u. mytho-
logischen Abhandlungen und Schrif-
ten veröffentlichte L. noch

S:

Car-
nuntum (Hist. R. aus dem 4. Jahrh.
nach Chr.); II, 1889. - Deutsch-my-
thologische Landschaftsbilder, 1891.
- Diethers Heimkehr (Eine Sonn-
wendgesch. a. d. J. 488), 1894. - Der
Wala Erweckung (Ein skaldisches
Weihespiel), 1895. - Pipara, die Ger-
manin im Cäsarenpurpur (Histor.
R. a. d. 3. Jahrh.); II, 1895. - Li-
teraria sodalitas Danubiana
(Gesch.
des Humanisten Conrad Celtes und
seines literarischen Wirkens), 1893.
- Ostaras Einzug (Melodram. My-
thendichtung), 1896. - Walküren-
weihe (Ep. a. d. Z. der Völkerwande-
rung), 1895. - Der Unbesiegbare
(Ein Grundzug germanischer Welt-
anschauung), 1898. - König Vannius
(Ein deutsches Königsdrama), 1899.
- Sommer-Sonnwend-Feuerzauber
(Skaldisches Weihespiel), 1901. - Al-
raunen-Mären (Kulturhist. Novel-
len und Dichtgn.), 1903. Neue Ausg.
1910. - Das Goldstück (Ein Liebes-
drama), 1903.

Liß-Blanc, E.,

Pseud. für Lisa
Weise;
s. d.!

*Lißt, Anton Joseph,

geb. am 2.
Januar 1863 zu Wien als der Sohn
wohlhabender Eltern, kam 1876 in
das Konvikt der Benediktiner zu Sei-
tenstetten, ging 1879 wieder nach
Wien und besuchte das akademische
Gymnasium, das er aber schon nach
Jahresfrist wieder verließ, um sich
der Malerei zuzuwenden. Er besuchte
nun die Zeichenschule zu St. Anna
(1880) und die Kunstgewerbeschule des
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Lit
österreichischen Museums für Kunst
und Jndustrie (1881), ohne auch hier
innere Befriedigung zu finden. Er
nahm also die Gymnasialstudien pri-
vatim wieder auf, bestand 1887 sein
Maturitätsexamen u. studierte hierauf
an der Wiener Universität Philoso-
phie, Philologie, Germanistik und
Kunstgeschichte. Jnzwischen machte er
größere Reisen nach Jtalien (1887,
1889), Griechenland (1891), Ägypten
(1893) und lebte dann im Winter in
Wien, im Sommer zu Mautern a. d.
Donau, ausschließlich seiner heiteren
Muse. Jm Jahre 1896 nahm er seine
Studien an der Universität Wien von
neuem auf, und war es diesmal die
Medizin, worüber er bis 1901 Vor-
lesungen hörte.

S:

Ergo bibamus!
(Feuchtfröhliche Lr.), 1891. - Pereat
tristitia!
(Neue feuchtfröhliche Lr.),
1894.

Litahorsky, Marie (Jean),

Psd.
für Johanna Wolf-Leiten-
berger;
s. d.!

Litschel, Johann Wilhelm,

geb.
am 22. Mai 1856 in Birthälm (Sie-
benbürgen), trat 1870 in das theo-
logisch-pädagogische Seminar in Me-
diasch ein und wurde nach dessen Ab-
solvierung Rektor an der Volksschule
in Michelsberg. Später kam er in
gleicher Eigenschaft nach Pretai, nach
Pirk und 1883 nach Bistritz, von wo
aus er im folgenden Jahre an dem
Handfertigkeitskursus in Leipzig teil-
nahm. Seit 1892 ist er evang. Pfarrer
in Reußdorf bei Mediasch.

S:

En
vereitelt Kommassation (En Komedi
mät gesang), 1889. - Der Gemischrei-
wer (desgl.), 1895. - Valentinus Greff
(E Beld ois Birthalms Vergongenhit),
1889. - Lisi (E Beld ois dem Liewen
än 4 A.), 1899.

*Litten, Julius,

geb. am 15. Juli
1848 zu Bublitz in Pommern, trat
nach absolviertem Gymnasium als
Avantageur in die preußische Artille-
rie ein und machte als Offizier den
Feldzug in Frankreich 1870-71 mit.

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Liß
„Die Armanenſchrift der Ario-Ger-
manen‟ (II, 1908‒11) ‒ „Die Rita
der Ario-Germanen‟ (1908) ‒ „Die
Namen der Völkerſtämme Germa-
niens und deren Deutung‟ (1909) ‒
„Die Bilderſchrift der Ario-Ger-
manen‟ (1910) ‒ „Das Geſetz der Ur-
ſprache der Arier‟ (1911). Außer
einer Reihe von hiſtoriſchen, anthro-
pologiſchen, prähiſtoriſchen u. mytho-
logiſchen Abhandlungen und Schrif-
ten veröffentlichte L. noch

S:

Car-
nuntum (Hiſt. R. aus dem 4. Jahrh.
nach Chr.); II, 1889. ‒ Deutſch-my-
thologiſche Landſchaftsbilder, 1891.
‒ Diethers Heimkehr (Eine Sonn-
wendgeſch. a. d. J. 488), 1894. ‒ Der
Wala Erweckung (Ein ſkaldiſches
Weiheſpiel), 1895. ‒ Pipara, die Ger-
manin im Cäſarenpurpur (Hiſtor.
R. a. d. 3. Jahrh.); II, 1895. ‒ Li-
teraria sodalitas Danubiana
(Geſch.
des Humaniſten Conrad Celtes und
ſeines literariſchen Wirkens), 1893.
‒ Oſtaras Einzug (Melodram. My-
thendichtung), 1896. ‒ Walküren-
weihe (Ep. a. d. Z. der Völkerwande-
rung), 1895. ‒ Der Unbeſiegbare
(Ein Grundzug germaniſcher Welt-
anſchauung), 1898. ‒ König Vannius
(Ein deutſches Königsdrama), 1899.
‒ Sommer-Sonnwend-Feuerzauber
(Skaldiſches Weiheſpiel), 1901. ‒ Al-
raunen-Mären (Kulturhiſt. Novel-
len und Dichtgn.), 1903. Neue Ausg.
1910. ‒ Das Goldſtück (Ein Liebes-
drama), 1903.

Liß-Blanc, E.,

Pſeud. für Liſa
Weiſe;
ſ. d.!

*Liſzt, Anton Joſeph,

geb. am 2.
Januar 1863 zu Wien als der Sohn
wohlhabender Eltern, kam 1876 in
das Konvikt der Benediktiner zu Sei-
tenſtetten, ging 1879 wieder nach
Wien und beſuchte das akademiſche
Gymnaſium, das er aber ſchon nach
Jahresfriſt wieder verließ, um ſich
der Malerei zuzuwenden. Er beſuchte
nun die Zeichenſchule zu St. Anna
(1880) und die Kunſtgewerbeſchule des
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Lit
öſterreichiſchen Muſeums für Kunſt
und Jnduſtrie (1881), ohne auch hier
innere Befriedigung zu finden. Er
nahm alſo die Gymnaſialſtudien pri-
vatim wieder auf, beſtand 1887 ſein
Maturitätsexamen u. ſtudierte hierauf
an der Wiener Univerſität Philoſo-
phie, Philologie, Germaniſtik und
Kunſtgeſchichte. Jnzwiſchen machte er
größere Reiſen nach Jtalien (1887,
1889), Griechenland (1891), Ägypten
(1893) und lebte dann im Winter in
Wien, im Sommer zu Mautern a. d.
Donau, ausſchließlich ſeiner heiteren
Muſe. Jm Jahre 1896 nahm er ſeine
Studien an der Univerſität Wien von
neuem auf, und war es diesmal die
Medizin, worüber er bis 1901 Vor-
leſungen hörte.

S:

Ergo bibamus!
(Feuchtfröhliche Lr.), 1891. ‒ Pereat
tristitia!
(Neue feuchtfröhliche Lr.),
1894.

Litahorsky, Marie (Jean),

Pſd.
für Johanna Wolf-Leiten-
berger;
ſ. d.!

Litſchel, Johann Wilhelm,

geb.
am 22. Mai 1856 in Birthälm (Sie-
benbürgen), trat 1870 in das theo-
logiſch-pädagogiſche Seminar in Me-
diaſch ein und wurde nach deſſen Ab-
ſolvierung Rektor an der Volksſchule
in Michelsberg. Später kam er in
gleicher Eigenſchaft nach Pretai, nach
Pirk und 1883 nach Biſtritz, von wo
aus er im folgenden Jahre an dem
Handfertigkeitskurſus in Leipzig teil-
nahm. Seit 1892 iſt er evang. Pfarrer
in Reußdorf bei Mediaſch.

S:

En
vereitelt Kommaſſation (En Komèdi
mät geſang), 1889. ‒ Der Gemiſchrei-
wer (desgl.), 1895. ‒ Valentinus Greff
(E Beld ois Birthalms Vergongenhit),
1889. ‒ Liſi (E Beld ois dem Liewen
än 4 A.), 1899.

*Litten, Julius,

geb. am 15. Juli
1848 zu Bublitz in Pommern, trat
nach abſolviertem Gymnaſium als
Avantageur in die preußiſche Artille-
rie ein und machte als Offizier den
Feldzug in Frankreich 1870‒71 mit.

*
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[284/0288] Liß Lit „Die Armanenſchrift der Ario-Ger- manen‟ (II, 1908‒11) ‒ „Die Rita der Ario-Germanen‟ (1908) ‒ „Die Namen der Völkerſtämme Germa- niens und deren Deutung‟ (1909) ‒ „Die Bilderſchrift der Ario-Ger- manen‟ (1910) ‒ „Das Geſetz der Ur- ſprache der Arier‟ (1911). Außer einer Reihe von hiſtoriſchen, anthro- pologiſchen, prähiſtoriſchen u. mytho- logiſchen Abhandlungen und Schrif- ten veröffentlichte L. noch S: Car- nuntum (Hiſt. R. aus dem 4. Jahrh. nach Chr.); II, 1889. ‒ Deutſch-my- thologiſche Landſchaftsbilder, 1891. ‒ Diethers Heimkehr (Eine Sonn- wendgeſch. a. d. J. 488), 1894. ‒ Der Wala Erweckung (Ein ſkaldiſches Weiheſpiel), 1895. ‒ Pipara, die Ger- manin im Cäſarenpurpur (Hiſtor. R. a. d. 3. Jahrh.); II, 1895. ‒ Li- teraria sodalitas Danubiana (Geſch. des Humaniſten Conrad Celtes und ſeines literariſchen Wirkens), 1893. ‒ Oſtaras Einzug (Melodram. My- thendichtung), 1896. ‒ Walküren- weihe (Ep. a. d. Z. der Völkerwande- rung), 1895. ‒ Der Unbeſiegbare (Ein Grundzug germaniſcher Welt- anſchauung), 1898. ‒ König Vannius (Ein deutſches Königsdrama), 1899. ‒ Sommer-Sonnwend-Feuerzauber (Skaldiſches Weiheſpiel), 1901. ‒ Al- raunen-Mären (Kulturhiſt. Novel- len und Dichtgn.), 1903. Neue Ausg. 1910. ‒ Das Goldſtück (Ein Liebes- drama), 1903. Liß-Blanc, E., Pſeud. für Liſa Weiſe; ſ. d.! *Liſzt, Anton Joſeph, geb. am 2. Januar 1863 zu Wien als der Sohn wohlhabender Eltern, kam 1876 in das Konvikt der Benediktiner zu Sei- tenſtetten, ging 1879 wieder nach Wien und beſuchte das akademiſche Gymnaſium, das er aber ſchon nach Jahresfriſt wieder verließ, um ſich der Malerei zuzuwenden. Er beſuchte nun die Zeichenſchule zu St. Anna (1880) und die Kunſtgewerbeſchule des öſterreichiſchen Muſeums für Kunſt und Jnduſtrie (1881), ohne auch hier innere Befriedigung zu finden. Er nahm alſo die Gymnaſialſtudien pri- vatim wieder auf, beſtand 1887 ſein Maturitätsexamen u. ſtudierte hierauf an der Wiener Univerſität Philoſo- phie, Philologie, Germaniſtik und Kunſtgeſchichte. Jnzwiſchen machte er größere Reiſen nach Jtalien (1887, 1889), Griechenland (1891), Ägypten (1893) und lebte dann im Winter in Wien, im Sommer zu Mautern a. d. Donau, ausſchließlich ſeiner heiteren Muſe. Jm Jahre 1896 nahm er ſeine Studien an der Univerſität Wien von neuem auf, und war es diesmal die Medizin, worüber er bis 1901 Vor- leſungen hörte. S: Ergo bibamus! (Feuchtfröhliche Lr.), 1891. ‒ Pereat tristitia! (Neue feuchtfröhliche Lr.), 1894. Litahorsky, Marie (Jean), Pſd. für Johanna Wolf-Leiten- berger; ſ. d.! Litſchel, Johann Wilhelm, geb. am 22. Mai 1856 in Birthälm (Sie- benbürgen), trat 1870 in das theo- logiſch-pädagogiſche Seminar in Me- diaſch ein und wurde nach deſſen Ab- ſolvierung Rektor an der Volksſchule in Michelsberg. Später kam er in gleicher Eigenſchaft nach Pretai, nach Pirk und 1883 nach Biſtritz, von wo aus er im folgenden Jahre an dem Handfertigkeitskurſus in Leipzig teil- nahm. Seit 1892 iſt er evang. Pfarrer in Reußdorf bei Mediaſch. S: En vereitelt Kommaſſation (En Komèdi mät geſang), 1889. ‒ Der Gemiſchrei- wer (desgl.), 1895. ‒ Valentinus Greff (E Beld ois Birthalms Vergongenhit), 1889. ‒ Liſi (E Beld ois dem Liewen än 4 A.), 1899. *Litten, Julius, geb. am 15. Juli 1848 zu Bublitz in Pommern, trat nach abſolviertem Gymnaſium als Avantageur in die preußiſche Artille- rie ein und machte als Offizier den Feldzug in Frankreich 1870‒71 mit. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 284. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/288>, abgerufen am 19.08.2018.