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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Litz
nien teilgenommen. Jm Jahre 1864
wurde er Zentralhafen-Kapitän in
Ragusa, später in Zenng und 1867
Seeinspektor in Fiume, später Linien-
schiffskapitän daselbst. Er starb in
Abbazia am 25. April 1895, nach-
dem er einige Jahre vorher in den
Ruhestand getreten war.

S:

See-
möven (Ge.), 1850. 2. A. u. d. T.:
Aus der See (Ge.), 1867. - Von Wien
nach Triest (Reisebilder in V.), 1863.
- Xantippe (Lsp.), 1880. - Die Sem-
meringfahrt (Reisebild in V.), 1883.
- Aus dem Seeleben (Nn. u. En.),
1892.

Litzmann, Grete,

bekannt unter
ihrem Mädchennamen G. Herzberg,
wurde am 3. Septbr. 1875 in Bres-
lau geboren und ist seit 1907 ver-
mählt mit dem bekannten Professor
an der Universität Bonn, Dr. Bert-
hold Litzmann.

S:

Mittagsgewölk
(Kom.), 1908. - Am roten Brook
(Dr. D.), 1909.

Livonius,

Psd. für Viktor von
Andrejanoff;
s. d.!

Loeb, Moritz,

geb. am 23. April
1875 in Krefeld, lebt (1904) in Ber-
lin. Er ist seit 1908 Redakteur an
der "Berliner Morgenpost".

S:

Seine
Majestät der Reisende (Glossen a. d.
Geschäftsleben), 1905. - Siegfrieds
Rheinfahrt (Neue Glossen usw.),
1906.

Loeb, Julius,

geb. am 30. Sept.
1822 zu Edenkoben in der Rhein-
pfalz, besuchte die dortige Bürger-
schule und widmete sich dann dem
Kaufmannsstande. Jm Juni 1850
siedelte er nach Neuyork über, wo
er viele Jahre als Kaufmann lebte.
Nach Europa zurückgekehrt, ließ er
sich als Privatier in Frankfurt am
Main nieder.

S:

Gedichte, 1860. -
Puhna, die Königstochter Jndiens
(G.), 1870. - Verschiedene Über-
setzungen.

Lobedanz, Edmund Adolf Jo-
hannes,

* am 10. Dez. 1820 zu Schles-
wig, Sohn eines Kanzleirats u. Ar-
[Spaltenumbruch]

Lob
chivars beim schleswigschen Oberge-
richt, besuchte die Schulen seiner Va-
terstadt und widmete sich nach seiner
Konfirmation sieben Jahre lang dem
Berufe eines Pharmazeuten. Dann
nahm er seine früheren wissenschaft-
lichen Studien wieder auf u. berei-
tete sich in Kiel privatim für die Uni-
versität vor, die er 1844 bezog, um
Philosophie zu studieren. Jm Som-
mer 1847 trat er vermittels eines
Reisestipendiums, zu welchem ein Teil
von der verwitweten Königin beige-
steuert worden, eine Reise durch
Deutschland an und ging dann, er-
muntert durch König Christian VIII.,
nach Kopenhagen, um die nordischen
Sprachen gründlicher zu studieren.
Jm Jahre 1853 wurde er Hilfssekre-
tär der schleswigschen Ständever-
sammlung und arbeitete nach seiner
Rückkehr von Flensburg nach Kopen-
hagen im Departement für das Kir-
chen- und Schulwesen des Herzog-
tums Schleswig. Doch war diese
amtliche Tätigkeit nur von kurzer
Dauer, und kehrte er bald zu seinen
literarischen Beschäftigungen zurück.
Kopenhagen ist sein fester Wohnsitz
geblieben, und ist er dorthin von sei-
nen mannigfachen und vielen Reisen
immer wieder zurückgekehrt. Er starb
am 21. Oktober 1882 und endete,
wie die Zeitungen berichteten, durch
Selbstmord.

S:

Thorwaldsen (G.),
1844. - Feldblumen (Ge.), 1847. -
Lieder a. d. Tagebuch eines dänischen
Soldaten, 1849. - Eine Taube aus
der Arche Noahs (Ge.), 1851. - Der
Dithmarschen Kampf um ihre Frei-
heit (Poet. Versuch), 1844. - Gorm
der Alte (Rz.), 1846. - Des Bild-
schnitzers Tochter (Drama), 1844. -
Kyneburge, oder: Das Kloster in
Jrland (Dr.), 1847. - Sakuntala;
metrisch übers., 1854. - Romeo und
Julie (Tr. v. Shakespeare, deutsch),
1855. - Antigone (Tr. des Sopho-
kles, deutsch), 1855. - Narren des
Glücks (R.); III, 1856. - Jphigenia

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Litz
nien teilgenommen. Jm Jahre 1864
wurde er Zentralhafen-Kapitän in
Raguſa, ſpäter in Zenng und 1867
Seeinſpektor in Fiume, ſpäter Linien-
ſchiffskapitän daſelbſt. Er ſtarb in
Abbazia am 25. April 1895, nach-
dem er einige Jahre vorher in den
Ruheſtand getreten war.

S:

See-
möven (Ge.), 1850. 2. A. u. d. T.:
Aus der See (Ge.), 1867. ‒ Von Wien
nach Trieſt (Reiſebilder in V.), 1863.
‒ Xantippe (Lſp.), 1880. ‒ Die Sem-
meringfahrt (Reiſebild in V.), 1883.
‒ Aus dem Seeleben (Nn. u. En.),
1892.

Litzmann, Grete,

bekannt unter
ihrem Mädchennamen G. Herzberg,
wurde am 3. Septbr. 1875 in Bres-
lau geboren und iſt ſeit 1907 ver-
mählt mit dem bekannten Profeſſor
an der Univerſität Bonn, Dr. Bert-
hold Litzmann.

S:

Mittagsgewölk
(Kom.), 1908. ‒ Am roten Brook
(Dr. D.), 1909.

Livonius,

Pſd. für Viktor von
Andrejanoff;
ſ. d.!

Loeb, Moritz,

geb. am 23. April
1875 in Krefeld, lebt (1904) in Ber-
lin. Er iſt ſeit 1908 Redakteur an
der „Berliner Morgenpoſt‟.

S:

Seine
Majeſtät der Reiſende (Gloſſen a. d.
Geſchäftsleben), 1905. ‒ Siegfrieds
Rheinfahrt (Neue Gloſſen uſw.),
1906.

Loeb, Julius,

geb. am 30. Sept.
1822 zu Edenkoben in der Rhein-
pfalz, beſuchte die dortige Bürger-
ſchule und widmete ſich dann dem
Kaufmannsſtande. Jm Juni 1850
ſiedelte er nach Neuyork über, wo
er viele Jahre als Kaufmann lebte.
Nach Europa zurückgekehrt, ließ er
ſich als Privatier in Frankfurt am
Main nieder.

S:

Gedichte, 1860. ‒
Puhna, die Königstochter Jndiens
(G.), 1870. ‒ Verſchiedene Über-
ſetzungen.

Lobedanz, Edmund Adolf Jo-
hannes,

* am 10. Dez. 1820 zu Schles-
wig, Sohn eines Kanzleirats u. Ar-
[Spaltenumbruch]

Lob
chivars beim ſchleswigſchen Oberge-
richt, beſuchte die Schulen ſeiner Va-
terſtadt und widmete ſich nach ſeiner
Konfirmation ſieben Jahre lang dem
Berufe eines Pharmazeuten. Dann
nahm er ſeine früheren wiſſenſchaft-
lichen Studien wieder auf u. berei-
tete ſich in Kiel privatim für die Uni-
verſität vor, die er 1844 bezog, um
Philoſophie zu ſtudieren. Jm Som-
mer 1847 trat er vermittels eines
Reiſeſtipendiums, zu welchem ein Teil
von der verwitweten Königin beige-
ſteuert worden, eine Reiſe durch
Deutſchland an und ging dann, er-
muntert durch König Chriſtian VIII.,
nach Kopenhagen, um die nordiſchen
Sprachen gründlicher zu ſtudieren.
Jm Jahre 1853 wurde er Hilfsſekre-
tär der ſchleswigſchen Ständever-
ſammlung und arbeitete nach ſeiner
Rückkehr von Flensburg nach Kopen-
hagen im Departement für das Kir-
chen- und Schulweſen des Herzog-
tums Schleswig. Doch war dieſe
amtliche Tätigkeit nur von kurzer
Dauer, und kehrte er bald zu ſeinen
literariſchen Beſchäftigungen zurück.
Kopenhagen iſt ſein feſter Wohnſitz
geblieben, und iſt er dorthin von ſei-
nen mannigfachen und vielen Reiſen
immer wieder zurückgekehrt. Er ſtarb
am 21. Oktober 1882 und endete,
wie die Zeitungen berichteten, durch
Selbſtmord.

S:

Thorwaldſen (G.),
1844. ‒ Feldblumen (Ge.), 1847. ‒
Lieder a. d. Tagebuch eines däniſchen
Soldaten, 1849. ‒ Eine Taube aus
der Arche Noahs (Ge.), 1851. ‒ Der
Dithmarſchen Kampf um ihre Frei-
heit (Poet. Verſuch), 1844. ‒ Gorm
der Alte (Rz.), 1846. ‒ Des Bild-
ſchnitzers Tochter (Drama), 1844. ‒
Kyneburge, oder: Das Kloſter in
Jrland (Dr.), 1847. ‒ Sakuntala;
metriſch überſ., 1854. ‒ Romeo und
Julie (Tr. v. Shakeſpeare, deutſch),
1855. ‒ Antigone (Tr. des Sopho-
kles, deutſch), 1855. ‒ Narren des
Glücks (R.); III, 1856. ‒ Jphigenia

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[286/0290] Litz Lob nien teilgenommen. Jm Jahre 1864 wurde er Zentralhafen-Kapitän in Raguſa, ſpäter in Zenng und 1867 Seeinſpektor in Fiume, ſpäter Linien- ſchiffskapitän daſelbſt. Er ſtarb in Abbazia am 25. April 1895, nach- dem er einige Jahre vorher in den Ruheſtand getreten war. S: See- möven (Ge.), 1850. 2. A. u. d. T.: Aus der See (Ge.), 1867. ‒ Von Wien nach Trieſt (Reiſebilder in V.), 1863. ‒ Xantippe (Lſp.), 1880. ‒ Die Sem- meringfahrt (Reiſebild in V.), 1883. ‒ Aus dem Seeleben (Nn. u. En.), 1892. Litzmann, Grete, bekannt unter ihrem Mädchennamen G. Herzberg, wurde am 3. Septbr. 1875 in Bres- lau geboren und iſt ſeit 1907 ver- mählt mit dem bekannten Profeſſor an der Univerſität Bonn, Dr. Bert- hold Litzmann. S: Mittagsgewölk (Kom.), 1908. ‒ Am roten Brook (Dr. D.), 1909. Livonius, Pſd. für Viktor von Andrejanoff; ſ. d.! Loeb, Moritz, geb. am 23. April 1875 in Krefeld, lebt (1904) in Ber- lin. Er iſt ſeit 1908 Redakteur an der „Berliner Morgenpoſt‟. S: Seine Majeſtät der Reiſende (Gloſſen a. d. Geſchäftsleben), 1905. ‒ Siegfrieds Rheinfahrt (Neue Gloſſen uſw.), 1906. Loeb, Julius, geb. am 30. Sept. 1822 zu Edenkoben in der Rhein- pfalz, beſuchte die dortige Bürger- ſchule und widmete ſich dann dem Kaufmannsſtande. Jm Juni 1850 ſiedelte er nach Neuyork über, wo er viele Jahre als Kaufmann lebte. Nach Europa zurückgekehrt, ließ er ſich als Privatier in Frankfurt am Main nieder. S: Gedichte, 1860. ‒ Puhna, die Königstochter Jndiens (G.), 1870. ‒ Verſchiedene Über- ſetzungen. Lobedanz, Edmund Adolf Jo- hannes,* am 10. Dez. 1820 zu Schles- wig, Sohn eines Kanzleirats u. Ar- chivars beim ſchleswigſchen Oberge- richt, beſuchte die Schulen ſeiner Va- terſtadt und widmete ſich nach ſeiner Konfirmation ſieben Jahre lang dem Berufe eines Pharmazeuten. Dann nahm er ſeine früheren wiſſenſchaft- lichen Studien wieder auf u. berei- tete ſich in Kiel privatim für die Uni- verſität vor, die er 1844 bezog, um Philoſophie zu ſtudieren. Jm Som- mer 1847 trat er vermittels eines Reiſeſtipendiums, zu welchem ein Teil von der verwitweten Königin beige- ſteuert worden, eine Reiſe durch Deutſchland an und ging dann, er- muntert durch König Chriſtian VIII., nach Kopenhagen, um die nordiſchen Sprachen gründlicher zu ſtudieren. Jm Jahre 1853 wurde er Hilfsſekre- tär der ſchleswigſchen Ständever- ſammlung und arbeitete nach ſeiner Rückkehr von Flensburg nach Kopen- hagen im Departement für das Kir- chen- und Schulweſen des Herzog- tums Schleswig. Doch war dieſe amtliche Tätigkeit nur von kurzer Dauer, und kehrte er bald zu ſeinen literariſchen Beſchäftigungen zurück. Kopenhagen iſt ſein feſter Wohnſitz geblieben, und iſt er dorthin von ſei- nen mannigfachen und vielen Reiſen immer wieder zurückgekehrt. Er ſtarb am 21. Oktober 1882 und endete, wie die Zeitungen berichteten, durch Selbſtmord. S: Thorwaldſen (G.), 1844. ‒ Feldblumen (Ge.), 1847. ‒ Lieder a. d. Tagebuch eines däniſchen Soldaten, 1849. ‒ Eine Taube aus der Arche Noahs (Ge.), 1851. ‒ Der Dithmarſchen Kampf um ihre Frei- heit (Poet. Verſuch), 1844. ‒ Gorm der Alte (Rz.), 1846. ‒ Des Bild- ſchnitzers Tochter (Drama), 1844. ‒ Kyneburge, oder: Das Kloſter in Jrland (Dr.), 1847. ‒ Sakuntala; metriſch überſ., 1854. ‒ Romeo und Julie (Tr. v. Shakeſpeare, deutſch), 1855. ‒ Antigone (Tr. des Sopho- kles, deutſch), 1855. ‒ Narren des Glücks (R.); III, 1856. ‒ Jphigenia *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 286. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/290>, abgerufen am 26.03.2019.