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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Lüb
Novellen; III, 1844. - Mysterien von
Berlin; XII, 1844-45. - Der Günst-
ling, oder: Keine Jesuiten mehr
(Lsp.), 1847. - Erzählungen und No-
vellen; II. 1850. - Die Märztage
(Hist. R.), 1850. - Nikolaus Bibi (R.),
1852. - Die Kinder Jsrael (Frei n.
einem französ. Stoffe bearb.); III,
1856. - Ein Ahnherr Viktor Ema-
nuels (Hist. R.), 1867.

Lüben, P. Wilhelm,

psd. L. von
Gugern,
geb. am 25. Juni 1825 in
Goch bei Kleve (Rheinland), lebt
(1901) als Mitglied des Redempto-
ristenordens in Luxemburg.

S:

Win-
fried (Kleine Kränze. Ep.), 1880.

Luber, Ludwig,

* 1813 zu Aurolz-
münster bei Ried in Oberösterreich,
studierte in Kremsmünster, wo Adalb.
Stifter sein Jnstruktor war, wurde
danach Beamter beim k. k. Kreisamte
Ried und starb dort 1850.

S:

Ge-
dichte in obderennsischer Volksmund-
art, 1849, 3. A. 1883.

*Lubliner, Hugo,

pseud. Hugo
Bürger,
wurde am 22. Apr. 1846 in
Breslau geboren. Nach dem frühen
Tode seines Vaters, eines geachteten
Kaufmanns, siedelte er mit der Mut-
ter u. seinen Geschwistern 1858 nach
Berlin über, wo er eine sehr sorgfäl-
tige Erziehung genoß. Bereits in sei-
nem 17. Jahre schrieb er einige kleine
Lustspiele, von denen aber nur das
einaktige "Nur nicht romantisch!"
1865 einen Erfolg errang. Nicht im
mindesten in der Wahl eines Lebens-
berufes beeinflußt, vielmehr durch
seine Mutter und seinen Vormund
stets Anregung zu literarischer Tä-
tigkeit empfangend, widmete er sich
dem Fabrikantenstande, erlernte die
Weberei in verschiedenen Fabriken
und beschäftigte sich acht Jahre lang
ausschließlich in der Textilindustrie.
Der Verkehr mit der realen Welt und
Reisen im Auslande mochten aber
auf sein Talent fördernder gewirkt
haben, als seine früheren Versuche
am Schreibtisch; denn seit 1873, wo
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Lub
er sein Lustspiel "Der Frauenadvo-
kat" zur Aufführung brachte, gehört
L. zu den Lieblingen des Bühnen-
publikums und Herr von Hülsen, der
Generalintendant der königl. Büh-
nen, stellte die letzteren dem Dichter
für seine Bühnenstücke gern zur Ver-
fügung. L. starb am 19. Dezbr. 1911 in
Berlin.

S:

Nur nicht romantisch
(Lsp.), 1873. - Theater, 1876 [Jn-
halt: Der Frauenadvokat (Lsp.) -
Die Modelle des Sheridan (Schsp.)]
- Die Florentiner (Tr.), 1875. - Die
Adoptierten (Schsp.), 1877. - Dra-
matische Werke, 1.-4. Bd., 1881-82
[Jnhalt: Auf der Brautfahrt (Lsp.).
- Die Frau ohne Geist (Lsp.). - Ga-
briele (Schsp.). - Gold und Eisen
(Schsp.)] - Aus der Großstadt
(Schsp.), 1883. - Die Mitbürger
(Lsp.), 1884. - Glück bei Frauen (Lsp.),
1884. - Frau Susanne (Schauspiel),
1885. - Berlin im Kaiserreich (Ro-
mane); II, 1886-87 (Jnhalt: 1. Die
Gläubiger des Glücks. 6. A. 1886. -
II. Die Frau von 19 Jahren.) - Die
armen Reichen (Lsp.), 1886. - Gräfin
Lambach (Schsp.), 1886. - Der Name
(Schsp.), 1888. - Jm Spiegel (Lsp.),
1890. - Der kommende Tag (Schsp.),
1891. - Der Jourfix (Lsp.), 1892. -
Der Riegnitzer Bote (Lsp.), 1893. -
Das neue Stück (Lsp.), 1894. - Die
junge Frau Arneck (Lsp.), 1895. - An
der Riviera, 1896. - Der Roman
eines anständigen Mädchens, 1899. -
Andere Luft (Lsp.), 1897. - Das fünfte
Rad (Schsp.), 1898. - Splitter und
Balken (Lsp.), 1899. - Die lieben
Feinde (Lsp.), 1901. - Der blaue
Montag (Lsp.), 1902. - Ein kritischer
Tag (Lsp.), 1904. - Frau Schubels
Tochter (R.), 1905.

*Lublinski, Samuel,

wurde am
18. Februar 1868 zu Johannisburg
(Ostpreußen) als der Sohn jüdischer
Eltern geboren, erhielt aber, da der
Vater schon in seiner Jugend mit der
Orthodoxie gebrochen und sich einen
nationalistisch liberalen Deismus

*


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Lüb
Novellen; III, 1844. ‒ Myſterien von
Berlin; XII, 1844‒45. ‒ Der Günſt-
ling, oder: Keine Jeſuiten mehr
(Lſp.), 1847. ‒ Erzählungen und No-
vellen; II. 1850. ‒ Die Märztage
(Hiſt. R.), 1850. ‒ Nikolaus Bibi (R.),
1852. ‒ Die Kinder Jsrael (Frei n.
einem franzöſ. Stoffe bearb.); III,
1856. ‒ Ein Ahnherr Viktor Ema-
nuels (Hiſt. R.), 1867.

Lüben, P. Wilhelm,

pſd. L. von
Gugern,
geb. am 25. Juni 1825 in
Goch bei Kleve (Rheinland), lebt
(1901) als Mitglied des Redempto-
riſtenordens in Luxemburg.

S:

Win-
fried (Kleine Kränze. Ep.), 1880.

Luber, Ludwig,

* 1813 zu Aurolz-
münſter bei Ried in Oberöſterreich,
ſtudierte in Kremsmünſter, wo Adalb.
Stifter ſein Jnſtruktor war, wurde
danach Beamter beim k. k. Kreisamte
Ried und ſtarb dort 1850.

S:

Ge-
dichte in obderennſiſcher Volksmund-
art, 1849, 3. A. 1883.

*Lubliner, Hugo,

pſeud. Hugo
Bürger,
wurde am 22. Apr. 1846 in
Breslau geboren. Nach dem frühen
Tode ſeines Vaters, eines geachteten
Kaufmanns, ſiedelte er mit der Mut-
ter u. ſeinen Geſchwiſtern 1858 nach
Berlin über, wo er eine ſehr ſorgfäl-
tige Erziehung genoß. Bereits in ſei-
nem 17. Jahre ſchrieb er einige kleine
Luſtſpiele, von denen aber nur das
einaktige „Nur nicht romantiſch!‟
1865 einen Erfolg errang. Nicht im
mindeſten in der Wahl eines Lebens-
berufes beeinflußt, vielmehr durch
ſeine Mutter und ſeinen Vormund
ſtets Anregung zu literariſcher Tä-
tigkeit empfangend, widmete er ſich
dem Fabrikantenſtande, erlernte die
Weberei in verſchiedenen Fabriken
und beſchäftigte ſich acht Jahre lang
ausſchließlich in der Textilinduſtrie.
Der Verkehr mit der realen Welt und
Reiſen im Auslande mochten aber
auf ſein Talent fördernder gewirkt
haben, als ſeine früheren Verſuche
am Schreibtiſch; denn ſeit 1873, wo
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er ſein Luſtſpiel „Der Frauenadvo-
kat‟ zur Aufführung brachte, gehört
L. zu den Lieblingen des Bühnen-
publikums und Herr von Hülſen, der
Generalintendant der königl. Büh-
nen, ſtellte die letzteren dem Dichter
für ſeine Bühnenſtücke gern zur Ver-
fügung. L. ſtarb am 19. Dezbr. 1911 in
Berlin.

S:

Nur nicht romantiſch
(Lſp.), 1873. ‒ Theater, 1876 [Jn-
halt: Der Frauenadvokat (Lſp.) ‒
Die Modelle des Sheridan (Schſp.)]
‒ Die Florentiner (Tr.), 1875. ‒ Die
Adoptierten (Schſp.), 1877. ‒ Dra-
matiſche Werke, 1.‒4. Bd., 1881‒82
[Jnhalt: Auf der Brautfahrt (Lſp.).
‒ Die Frau ohne Geiſt (Lſp.). ‒ Ga-
briele (Schſp.). ‒ Gold und Eiſen
(Schſp.)] ‒ Aus der Großſtadt
(Schſp.), 1883. ‒ Die Mitbürger
(Lſp.), 1884. ‒ Glück bei Frauen (Lſp.),
1884. ‒ Frau Suſanne (Schauſpiel),
1885. ‒ Berlin im Kaiſerreich (Ro-
mane); II, 1886‒87 (Jnhalt: 1. Die
Gläubiger des Glücks. 6. A. 1886. ‒
II. Die Frau von 19 Jahren.) ‒ Die
armen Reichen (Lſp.), 1886. ‒ Gräfin
Lambach (Schſp.), 1886. ‒ Der Name
(Schſp.), 1888. ‒ Jm Spiegel (Lſp.),
1890. ‒ Der kommende Tag (Schſp.),
1891. ‒ Der Jourfix (Lſp.), 1892. ‒
Der Riegnitzer Bote (Lſp.), 1893. ‒
Das neue Stück (Lſp.), 1894. ‒ Die
junge Frau Arneck (Lſp.), 1895. ‒ An
der Riviera, 1896. ‒ Der Roman
eines anſtändigen Mädchens, 1899. ‒
Andere Luft (Lſp.), 1897. ‒ Das fünfte
Rad (Schſp.), 1898. ‒ Splitter und
Balken (Lſp.), 1899. ‒ Die lieben
Feinde (Lſp.), 1901. ‒ Der blaue
Montag (Lſp.), 1902. ‒ Ein kritiſcher
Tag (Lſp.), 1904. ‒ Frau Schubels
Tochter (R.), 1905.

*Lublinski, Samuel,

wurde am
18. Februar 1868 zu Johannisburg
(Oſtpreußen) als der Sohn jüdiſcher
Eltern geboren, erhielt aber, da der
Vater ſchon in ſeiner Jugend mit der
Orthodoxie gebrochen und ſich einen
nationaliſtiſch liberalen Deismus

*
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[315/0319] Lüb Lub Novellen; III, 1844. ‒ Myſterien von Berlin; XII, 1844‒45. ‒ Der Günſt- ling, oder: Keine Jeſuiten mehr (Lſp.), 1847. ‒ Erzählungen und No- vellen; II. 1850. ‒ Die Märztage (Hiſt. R.), 1850. ‒ Nikolaus Bibi (R.), 1852. ‒ Die Kinder Jsrael (Frei n. einem franzöſ. Stoffe bearb.); III, 1856. ‒ Ein Ahnherr Viktor Ema- nuels (Hiſt. R.), 1867. Lüben, P. Wilhelm, pſd. L. von Gugern, geb. am 25. Juni 1825 in Goch bei Kleve (Rheinland), lebt (1901) als Mitglied des Redempto- riſtenordens in Luxemburg. S: Win- fried (Kleine Kränze. Ep.), 1880. Luber, Ludwig, * 1813 zu Aurolz- münſter bei Ried in Oberöſterreich, ſtudierte in Kremsmünſter, wo Adalb. Stifter ſein Jnſtruktor war, wurde danach Beamter beim k. k. Kreisamte Ried und ſtarb dort 1850. S: Ge- dichte in obderennſiſcher Volksmund- art, 1849, 3. A. 1883. *Lubliner, Hugo, pſeud. Hugo Bürger, wurde am 22. Apr. 1846 in Breslau geboren. Nach dem frühen Tode ſeines Vaters, eines geachteten Kaufmanns, ſiedelte er mit der Mut- ter u. ſeinen Geſchwiſtern 1858 nach Berlin über, wo er eine ſehr ſorgfäl- tige Erziehung genoß. Bereits in ſei- nem 17. Jahre ſchrieb er einige kleine Luſtſpiele, von denen aber nur das einaktige „Nur nicht romantiſch!‟ 1865 einen Erfolg errang. Nicht im mindeſten in der Wahl eines Lebens- berufes beeinflußt, vielmehr durch ſeine Mutter und ſeinen Vormund ſtets Anregung zu literariſcher Tä- tigkeit empfangend, widmete er ſich dem Fabrikantenſtande, erlernte die Weberei in verſchiedenen Fabriken und beſchäftigte ſich acht Jahre lang ausſchließlich in der Textilinduſtrie. Der Verkehr mit der realen Welt und Reiſen im Auslande mochten aber auf ſein Talent fördernder gewirkt haben, als ſeine früheren Verſuche am Schreibtiſch; denn ſeit 1873, wo er ſein Luſtſpiel „Der Frauenadvo- kat‟ zur Aufführung brachte, gehört L. zu den Lieblingen des Bühnen- publikums und Herr von Hülſen, der Generalintendant der königl. Büh- nen, ſtellte die letzteren dem Dichter für ſeine Bühnenſtücke gern zur Ver- fügung. L. ſtarb am 19. Dezbr. 1911 in Berlin. S: Nur nicht romantiſch (Lſp.), 1873. ‒ Theater, 1876 [Jn- halt: Der Frauenadvokat (Lſp.) ‒ Die Modelle des Sheridan (Schſp.)] ‒ Die Florentiner (Tr.), 1875. ‒ Die Adoptierten (Schſp.), 1877. ‒ Dra- matiſche Werke, 1.‒4. Bd., 1881‒82 [Jnhalt: Auf der Brautfahrt (Lſp.). ‒ Die Frau ohne Geiſt (Lſp.). ‒ Ga- briele (Schſp.). ‒ Gold und Eiſen (Schſp.)] ‒ Aus der Großſtadt (Schſp.), 1883. ‒ Die Mitbürger (Lſp.), 1884. ‒ Glück bei Frauen (Lſp.), 1884. ‒ Frau Suſanne (Schauſpiel), 1885. ‒ Berlin im Kaiſerreich (Ro- mane); II, 1886‒87 (Jnhalt: 1. Die Gläubiger des Glücks. 6. A. 1886. ‒ II. Die Frau von 19 Jahren.) ‒ Die armen Reichen (Lſp.), 1886. ‒ Gräfin Lambach (Schſp.), 1886. ‒ Der Name (Schſp.), 1888. ‒ Jm Spiegel (Lſp.), 1890. ‒ Der kommende Tag (Schſp.), 1891. ‒ Der Jourfix (Lſp.), 1892. ‒ Der Riegnitzer Bote (Lſp.), 1893. ‒ Das neue Stück (Lſp.), 1894. ‒ Die junge Frau Arneck (Lſp.), 1895. ‒ An der Riviera, 1896. ‒ Der Roman eines anſtändigen Mädchens, 1899. ‒ Andere Luft (Lſp.), 1897. ‒ Das fünfte Rad (Schſp.), 1898. ‒ Splitter und Balken (Lſp.), 1899. ‒ Die lieben Feinde (Lſp.), 1901. ‒ Der blaue Montag (Lſp.), 1902. ‒ Ein kritiſcher Tag (Lſp.), 1904. ‒ Frau Schubels Tochter (R.), 1905. *Lublinski, Samuel, wurde am 18. Februar 1868 zu Johannisburg (Oſtpreußen) als der Sohn jüdiſcher Eltern geboren, erhielt aber, da der Vater ſchon in ſeiner Jugend mit der Orthodoxie gebrochen und ſich einen nationaliſtiſch liberalen Deismus *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 315. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/319>, abgerufen am 27.03.2019.