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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Metz
nachtsspiel), 1900. - Die Lourdes-
grotte, oder: Die wunderbare Hei-
lung eines blinden Mädchens (Schau-
spiel), 1901.

Metzner, Joseph,

wurde am 10.
April 1839 zu Bamberg geboren, wo
sein Vater Buchbinder war, studierte
daselbst und trat im Herbst 1858 in
das dortige Klerikal-Seminar. Am
20. Nov. 1861 zum Priester geweiht,
wurde er Kooperator in Kleukheim,
im April 1862 Kaplan in Fürth, im
Oktober 1863 Kaplan in Nürnberg,
im Mai 1867 Kuratus am allgemei-
nen Krankenhause zu Bamberg, im
Febr. 1873 Professor und Religions-
lehrer am Gymnasium daselbst, im
Novbr. 1876 Regens des erzbischöf-
lichen Klerikal-Seminars und am 25.
März 1885 geistlicher Rat und Dom-
kapitular an der Kathedralkirche in
Bamberg. Als solcher starb er am 5.
April 1888.

S:

Herzensfrühling (Ge.),
2. A. 1868. - Dichterspenden, gesam-
melt, 1883. - Einzelne Festgedichte.

Meurer, Johann Theodor,

geb.
am 9. Novbr. 1832 zu Mayen, Reg.-
Bezirk Koblenz, als der Sohn eines
Kaufmanns, verlebte hier seine Kna-
benzeit, besuchte das Gymnasium zu
Trier und studierte an dem dortigen
katholischen Priesterseminar 1853 bis
1854 Theologie, widmete sich aber
hierauf an der Universität Bonn dem
Studium der klassischen Philologie,
der Geschichte und deutscher Sprache
und Literatur. Nach abgelegtem
Staatsexamen war er von Ostern
1858 bis Herbst 1864 Lehrer am
Gymnasium in Koblenz und folgte
dann einem Rufe als Professor der
deutschen Sprache und Literatur an
das Gymnasium zu Mastricht in Hol-
land. Hier starb er nach kurzer schwe-
rer Krankheit am 13. August 1881.

S:

Poetischer Sagenkranz (mit Wilh.
Reuter), 1855. - Siebenundfünfziger,
oder: Die Schöpfung des Weins (Ep.
in 12 Gesängen), 1861. Neue Ausg.,
1884. - Brautkranz (Lyrische Dn.,
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Mey
hrsg. von seinem Bruder Karl M.),
1884.

*Mevert, Ernst,

geb. am 3. März
1834 zu Neumühlen im Bückeburgi-
schen, hielt sich nach Beendigung sei-
ner Studien sechs Jahre in England
und Frankreich auf, verheiratete sich
nach seiner Zurückkunft in Hamburg
und lebte seitdem in Wandsbeck. Jm
Jahre 1883 zog er nach Südamerika
und lebt zu Acharcue in Paraguay.

S:

Die Cernagossen (G.), 1860. -
Helgo und Sigrun (Heldenged.), 1867.
- Die neuen Nibelungen (Zeitroman);
IV, 1864. - Der König von Münster
(Tr.), 1869. - Reisebriefe aus Para-
guay, 1882. - Ein Jahr zu Pferde
(Reisen in Paraguay), 1883. 2. A.
1893. - Die letzten Mirowinger (R.
a. der jüngsten Vergangenheit); III,
1883.

Meville, Harry de,

geb. am 17.
März 1871 in Berlin, lebt daselbst
als Redakteur der "Yacht".

S:

Auf
Back und Schanze (Sk. und Feder-
zeichnungen a. dem Seemannsleben),
1902.

Mewis, Marianne,

pseudon. M.
Wittich, geb. am 6. Dezbr. 1866 in
Arnsfelde (Westpreuß.), lebt (1899)
in Dresden.

S:

Vineta (E. moderne
Hundstagsphantasie), 1901. - Der
Sonntagsmann (Nn.), 1903. - Die
Einfältigen (Kleine Geschn. in Vers
und Prosa), 1904. - Die Grenzwarte
(Ein Metzer R.), 1905. - Der große
Pan (R.), 1908. - Mettes Kinder (N.),
1909. - Peter Bröms (R.), 1910.

Mey, Benedikt,

Pseud. für Jo-
seph Plaß;
s. d.!

*Meyer, Emil Gustav Adolf,


geb. am 25. Novbr. 1854 zu Königs-
berg i. d. Neumark als der Sohn des
Rektors Ludwig M., der 1855 nach
Nauen kam, besuchte hier die Elemen-
tar-Knabenschule bis Ostern 1870 u.
trat nach seiner Konsirmation als
Lehrling in ein Manufakturgeschäft
ein. Nach Beendigung der Lehrzeit
verließ er den Beruf des Kaufmanns

*


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Metz
nachtsſpiel), 1900. ‒ Die Lourdes-
grotte, oder: Die wunderbare Hei-
lung eines blinden Mädchens (Schau-
ſpiel), 1901.

Metzner, Joſeph,

wurde am 10.
April 1839 zu Bamberg geboren, wo
ſein Vater Buchbinder war, ſtudierte
daſelbſt und trat im Herbſt 1858 in
das dortige Klerikal-Seminar. Am
20. Nov. 1861 zum Prieſter geweiht,
wurde er Kooperator in Kleukheim,
im April 1862 Kaplan in Fürth, im
Oktober 1863 Kaplan in Nürnberg,
im Mai 1867 Kuratus am allgemei-
nen Krankenhauſe zu Bamberg, im
Febr. 1873 Profeſſor und Religions-
lehrer am Gymnaſium daſelbſt, im
Novbr. 1876 Regens des erzbiſchöf-
lichen Klerikal-Seminars und am 25.
März 1885 geiſtlicher Rat und Dom-
kapitular an der Kathedralkirche in
Bamberg. Als ſolcher ſtarb er am 5.
April 1888.

S:

Herzensfrühling (Ge.),
2. A. 1868. ‒ Dichterſpenden, geſam-
melt, 1883. ‒ Einzelne Feſtgedichte.

Meurer, Johann Theodor,

geb.
am 9. Novbr. 1832 zu Mayen, Reg.-
Bezirk Koblenz, als der Sohn eines
Kaufmanns, verlebte hier ſeine Kna-
benzeit, beſuchte das Gymnaſium zu
Trier und ſtudierte an dem dortigen
katholiſchen Prieſterſeminar 1853 bis
1854 Theologie, widmete ſich aber
hierauf an der Univerſität Bonn dem
Studium der klaſſiſchen Philologie,
der Geſchichte und deutſcher Sprache
und Literatur. Nach abgelegtem
Staatsexamen war er von Oſtern
1858 bis Herbſt 1864 Lehrer am
Gymnaſium in Koblenz und folgte
dann einem Rufe als Profeſſor der
deutſchen Sprache und Literatur an
das Gymnaſium zu Maſtricht in Hol-
land. Hier ſtarb er nach kurzer ſchwe-
rer Krankheit am 13. Auguſt 1881.

S:

Poetiſcher Sagenkranz (mit Wilh.
Reuter), 1855. ‒ Siebenundfünfziger,
oder: Die Schöpfung des Weins (Ep.
in 12 Geſängen), 1861. Neue Ausg.,
1884. ‒ Brautkranz (Lyriſche Dn.,
[Spaltenumbruch]

Mey
hrsg. von ſeinem Bruder Karl M.),
1884.

*Mevert, Ernſt,

geb. am 3. März
1834 zu Neumühlen im Bückeburgi-
ſchen, hielt ſich nach Beendigung ſei-
ner Studien ſechs Jahre in England
und Frankreich auf, verheiratete ſich
nach ſeiner Zurückkunft in Hamburg
und lebte ſeitdem in Wandsbeck. Jm
Jahre 1883 zog er nach Südamerika
und lebt zu Acharcué in Paraguay.

S:

Die Cernagoſſen (G.), 1860. ‒
Helgo und Sigrun (Heldenged.), 1867.
‒ Die neuen Nibelungen (Zeitroman);
IV, 1864. ‒ Der König von Münſter
(Tr.), 1869. ‒ Reiſebriefe aus Para-
guay, 1882. ‒ Ein Jahr zu Pferde
(Reiſen in Paraguay), 1883. 2. A.
1893. ‒ Die letzten Mirowinger (R.
a. der jüngſten Vergangenheit); III,
1883.

Méville, Harry de,

geb. am 17.
März 1871 in Berlin, lebt daſelbſt
als Redakteur der „Yacht‟.

S:

Auf
Back und Schanze (Sk. und Feder-
zeichnungen a. dem Seemannsleben),
1902.

Mewis, Marianne,

pſeudon. M.
Wittich, geb. am 6. Dezbr. 1866 in
Arnsfelde (Weſtpreuß.), lebt (1899)
in Dresden.

S:

Vineta (E. moderne
Hundstagsphantaſie), 1901. ‒ Der
Sonntagsmann (Nn.), 1903. ‒ Die
Einfältigen (Kleine Geſchn. in Vers
und Proſa), 1904. ‒ Die Grenzwarte
(Ein Metzer R.), 1905. ‒ Der große
Pan (R.), 1908. ‒ Mettes Kinder (N.),
1909. ‒ Peter Bröms (R.), 1910.

Mey, Benedikt,

Pſeud. für Jo-
ſeph Plaß;
ſ. d.!

*Meyer, Emil Guſtav Adolf,


geb. am 25. Novbr. 1854 zu Königs-
berg i. d. Neumark als der Sohn des
Rektors Ludwig M., der 1855 nach
Nauen kam, beſuchte hier die Elemen-
tar-Knabenſchule bis Oſtern 1870 u.
trat nach ſeiner Konſirmation als
Lehrling in ein Manufakturgeſchäft
ein. Nach Beendigung der Lehrzeit
verließ er den Beruf des Kaufmanns

*
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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 443. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/447>, abgerufen am 22.03.2019.