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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Mich
Berufe gelebt, bis er 1894 als Be-
amter des "Deutschen Phönix" nach
Frankfurt am Main ging.

S:

Aus
Jugendtagen (Ge.), 1888. - Buch der
Gefühle (Ge.), 1888. 2. A. u. d. T.:
Dichtungen, 1892. 3. A. 1897. - Licht
und Schatten (Ge.), 1889. - Markart
von Heisterberg (Schausp.), 1890. -
Blätter moderner Lyrik, 1900. - Jm
Banne der Schönheit (Neue Dn.),
1909.

*Michler, Karl Wilhelm,

geb. am
12. Mai 1863 in dem Schlachtenort
Mollwitz in Schlesien als der Sohn
eines Bauerngutsbesitzers, kam 1875
auf die königliche Gewerbeschule in
Brieg, die er nach anderthalb Jahren
verließ, um sich dem Lehrerberuf zu
widmen. Nach privater Vorbereitung
erlangte er 1881 die Aufnahme in das
Seminar in Kreuzburg (Oberschles.),
wurde 1884 Lehrer an der von Grot-
towskyschen Erziehungsanstalt in
Lublinitz, später in Deutsch-Rassel-
witz und darauf Kantor in Kreisewitz
bei Alzenau, wo er bis zum 1. April
1905 verblieb. Seitdem ist er städti-
scher Lehrer in Brieg.

S:

O diese
Rangen (Schw. aus der Schulstube),
1894. - Eine lustige Jnstruktions-
stunde (Militär. P.), 1894. - Die
Schlacht b. Mollwitz (Patriot. Volks-
stück), 1904. - A der blooen Jacke
(Humorist. Soldatengedichte in schles.
Mdt.), 1905. 3. A. 1909.

*Mickoleit, Kurt,

pseud. A. K. T.
Tielo, wurde am 11. August 1874
in Tilsit geboren, besuchte daselbst
das Realgymnasium und studierte in
Berlin u. München Philosophie, Ge-
schichte und besonders Literaturge-
schichte, erwarb auch die Würde eines
Dr. phil. Seit 1900 lebte er als un-
abhängiger Schriftsteller teils in sei-
ner Vaterstadt, teils in Berlin, bis
er nach einigen größeren Reisen sich
1907 dauernd in Berlin niederließ.
Auf dem besten Wege, sich zur Höhe
des Dichterruhms emporzuschwingen,
ereilte ihn der Tod am 23. Aug. 1911.
[Spaltenumbruch]

Mie
Er starb an den Folgen einer Fisch-
vergiftung.

S:

Die Dichtung des
Grafen Moritz von Strachwitz, 1902.
- Thanatos (Erzählende Verse), 1905.
- Klänge aus Littauen, 1907. - Aus
der Jugendzeit (Ge.), 1911.

Mickwitz, Christoph,

wurde am
13. Mai a. St. 1850 zu Dorpat ge-
boren, wo sein Vater Lehrer u. Jn-
spektor am dortigen Gymnasium und
nachmals Lektor der estnischen Spra-
che an der Universität war. Vorge-
bildet im elterlichen Hause und auf
dem Gymnasium in Dorpat, studierte
er daselbst 1869-77 altklassische Phi-
lologie, sowie deutsche und verglei-
chende Sprachwissenschaft. Zwischen-
durch war er (1871-72) Hauslehrer
in Audern bei Pernau und (1876)
Aufsichtslehrer am Landesgymnasium
in Fellin. 1877 wurde er Mitarbei-
ter der "St. Petersburger Zeitung"
und 1878 Mitredakteur der "Reval-
schen Zeitung", welches Blatt er jetzt
als Chefredakteur leitet. Von 1878
bis 1882 war er auch Oberlehrer der
deutschen Sprache an der Ritter- u.
Domschule in Reval.

S:

Gedichte,
1892. - Festspiel zur Feier der 25 jähr.
Direktionsführung d. H. Ed. Berent,
1894.

Micus, Friedrich Joseph,

* am
9. Novbr. 1801 zu Hampenhausen in
Westfalen, kam 1828 als Lehrer an
das Progymnasium zu Rheine, wurde
1837 Lehrer am Gymnasium zu Pa-
derborn, 1839 Oberlehrer, trat 1856
in den Ruhestand u. privatisierte in
Münster, wo er am 7. Mai 1860 +.

S:

Lyrische Gedichte, 1830.

Mie, Hedwig,

geb. am 22. August
1868 in Rostock (Mecklenburg), lebt
als Gesanglehrerin, Konzert- u. Ora-
toriensängerin in Oldenburg in Gr.

S:

Unter der Sonne (3 En.), 1906. -
Oldenburg (Klänge a. alter u. neuer
Zeit). 1907.

*Miegel, Agnes,

geb. am 9. März
1879 in Königsberg in Pr., hat mit
kurzen Unterbrechungen zu Lehr-

*


[Spaltenumbruch]

Mich
Berufe gelebt, bis er 1894 als Be-
amter des „Deutſchen Phönix‟ nach
Frankfurt am Main ging.

S:

Aus
Jugendtagen (Ge.), 1888. ‒ Buch der
Gefühle (Ge.), 1888. 2. A. u. d. T.:
Dichtungen, 1892. 3. A. 1897. ‒ Licht
und Schatten (Ge.), 1889. ‒ Markart
von Heiſterberg (Schauſp.), 1890. ‒
Blätter moderner Lyrik, 1900. ‒ Jm
Banne der Schönheit (Neue Dn.),
1909.

*Michler, Karl Wilhelm,

geb. am
12. Mai 1863 in dem Schlachtenort
Mollwitz in Schleſien als der Sohn
eines Bauerngutsbeſitzers, kam 1875
auf die königliche Gewerbeſchule in
Brieg, die er nach anderthalb Jahren
verließ, um ſich dem Lehrerberuf zu
widmen. Nach privater Vorbereitung
erlangte er 1881 die Aufnahme in das
Seminar in Kreuzburg (Oberſchleſ.),
wurde 1884 Lehrer an der von Grot-
towskyſchen Erziehungsanſtalt in
Lublinitz, ſpäter in Deutſch-Raſſel-
witz und darauf Kantor in Kreiſewitz
bei Alzenau, wo er bis zum 1. April
1905 verblieb. Seitdem iſt er ſtädti-
ſcher Lehrer in Brieg.

S:

O dieſe
Rangen (Schw. aus der Schulſtube),
1894. ‒ Eine luſtige Jnſtruktions-
ſtunde (Militär. P.), 1894. ‒ Die
Schlacht b. Mollwitz (Patriot. Volks-
ſtück), 1904. ‒ A der blooen Jacke
(Humoriſt. Soldatengedichte in ſchleſ.
Mdt.), 1905. 3. A. 1909.

*Mickoleit, Kurt,

pſeud. A. K. T.
Tielo, wurde am 11. Auguſt 1874
in Tilſit geboren, beſuchte daſelbſt
das Realgymnaſium und ſtudierte in
Berlin u. München Philoſophie, Ge-
ſchichte und beſonders Literaturge-
ſchichte, erwarb auch die Würde eines
Dr. phil. Seit 1900 lebte er als un-
abhängiger Schriftſteller teils in ſei-
ner Vaterſtadt, teils in Berlin, bis
er nach einigen größeren Reiſen ſich
1907 dauernd in Berlin niederließ.
Auf dem beſten Wege, ſich zur Höhe
des Dichterruhms emporzuſchwingen,
ereilte ihn der Tod am 23. Aug. 1911.
[Spaltenumbruch]

Mie
Er ſtarb an den Folgen einer Fiſch-
vergiftung.

S:

Die Dichtung des
Grafen Moritz von Strachwitz, 1902.
‒ Thanatos (Erzählende Verſe), 1905.
‒ Klänge aus Littauen, 1907. ‒ Aus
der Jugendzeit (Ge.), 1911.

Mickwitz, Chriſtoph,

wurde am
13. Mai a. St. 1850 zu Dorpat ge-
boren, wo ſein Vater Lehrer u. Jn-
ſpektor am dortigen Gymnaſium und
nachmals Lektor der eſtniſchen Spra-
che an der Univerſität war. Vorge-
bildet im elterlichen Hauſe und auf
dem Gymnaſium in Dorpat, ſtudierte
er daſelbſt 1869‒77 altklaſſiſche Phi-
lologie, ſowie deutſche und verglei-
chende Sprachwiſſenſchaft. Zwiſchen-
durch war er (1871‒72) Hauslehrer
in Audern bei Pernau und (1876)
Aufſichtslehrer am Landesgymnaſium
in Fellin. 1877 wurde er Mitarbei-
ter der „St. Petersburger Zeitung‟
und 1878 Mitredakteur der „Reval-
ſchen Zeitung‟, welches Blatt er jetzt
als Chefredakteur leitet. Von 1878
bis 1882 war er auch Oberlehrer der
deutſchen Sprache an der Ritter- u.
Domſchule in Reval.

S:

Gedichte,
1892. ‒ Feſtſpiel zur Feier der 25 jähr.
Direktionsführung d. H. Ed. Berent,
1894.

Micus, Friedrich Joſeph,

* am
9. Novbr. 1801 zu Hampenhauſen in
Weſtfalen, kam 1828 als Lehrer an
das Progymnaſium zu Rheine, wurde
1837 Lehrer am Gymnaſium zu Pa-
derborn, 1839 Oberlehrer, trat 1856
in den Ruheſtand u. privatiſierte in
Münſter, wo er am 7. Mai 1860 †.

S:

Lyriſche Gedichte, 1830.

Mie, Hedwig,

geb. am 22. Auguſt
1868 in Roſtock (Mecklenburg), lebt
als Geſanglehrerin, Konzert- u. Ora-
torienſängerin in Oldenburg in Gr.

S:

Unter der Sonne (3 En.), 1906. ‒
Oldenburg (Klänge a. alter u. neuer
Zeit). 1907.

*Miegel, Agnes,

geb. am 9. März
1879 in Königsberg in Pr., hat mit
kurzen Unterbrechungen zu Lehr-

*
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[472/0476] Mich Mie Berufe gelebt, bis er 1894 als Be- amter des „Deutſchen Phönix‟ nach Frankfurt am Main ging. S: Aus Jugendtagen (Ge.), 1888. ‒ Buch der Gefühle (Ge.), 1888. 2. A. u. d. T.: Dichtungen, 1892. 3. A. 1897. ‒ Licht und Schatten (Ge.), 1889. ‒ Markart von Heiſterberg (Schauſp.), 1890. ‒ Blätter moderner Lyrik, 1900. ‒ Jm Banne der Schönheit (Neue Dn.), 1909. *Michler, Karl Wilhelm, geb. am 12. Mai 1863 in dem Schlachtenort Mollwitz in Schleſien als der Sohn eines Bauerngutsbeſitzers, kam 1875 auf die königliche Gewerbeſchule in Brieg, die er nach anderthalb Jahren verließ, um ſich dem Lehrerberuf zu widmen. Nach privater Vorbereitung erlangte er 1881 die Aufnahme in das Seminar in Kreuzburg (Oberſchleſ.), wurde 1884 Lehrer an der von Grot- towskyſchen Erziehungsanſtalt in Lublinitz, ſpäter in Deutſch-Raſſel- witz und darauf Kantor in Kreiſewitz bei Alzenau, wo er bis zum 1. April 1905 verblieb. Seitdem iſt er ſtädti- ſcher Lehrer in Brieg. S: O dieſe Rangen (Schw. aus der Schulſtube), 1894. ‒ Eine luſtige Jnſtruktions- ſtunde (Militär. P.), 1894. ‒ Die Schlacht b. Mollwitz (Patriot. Volks- ſtück), 1904. ‒ A der blooen Jacke (Humoriſt. Soldatengedichte in ſchleſ. Mdt.), 1905. 3. A. 1909. *Mickoleit, Kurt, pſeud. A. K. T. Tielo, wurde am 11. Auguſt 1874 in Tilſit geboren, beſuchte daſelbſt das Realgymnaſium und ſtudierte in Berlin u. München Philoſophie, Ge- ſchichte und beſonders Literaturge- ſchichte, erwarb auch die Würde eines Dr. phil. Seit 1900 lebte er als un- abhängiger Schriftſteller teils in ſei- ner Vaterſtadt, teils in Berlin, bis er nach einigen größeren Reiſen ſich 1907 dauernd in Berlin niederließ. Auf dem beſten Wege, ſich zur Höhe des Dichterruhms emporzuſchwingen, ereilte ihn der Tod am 23. Aug. 1911. Er ſtarb an den Folgen einer Fiſch- vergiftung. S: Die Dichtung des Grafen Moritz von Strachwitz, 1902. ‒ Thanatos (Erzählende Verſe), 1905. ‒ Klänge aus Littauen, 1907. ‒ Aus der Jugendzeit (Ge.), 1911. Mickwitz, Chriſtoph, wurde am 13. Mai a. St. 1850 zu Dorpat ge- boren, wo ſein Vater Lehrer u. Jn- ſpektor am dortigen Gymnaſium und nachmals Lektor der eſtniſchen Spra- che an der Univerſität war. Vorge- bildet im elterlichen Hauſe und auf dem Gymnaſium in Dorpat, ſtudierte er daſelbſt 1869‒77 altklaſſiſche Phi- lologie, ſowie deutſche und verglei- chende Sprachwiſſenſchaft. Zwiſchen- durch war er (1871‒72) Hauslehrer in Audern bei Pernau und (1876) Aufſichtslehrer am Landesgymnaſium in Fellin. 1877 wurde er Mitarbei- ter der „St. Petersburger Zeitung‟ und 1878 Mitredakteur der „Reval- ſchen Zeitung‟, welches Blatt er jetzt als Chefredakteur leitet. Von 1878 bis 1882 war er auch Oberlehrer der deutſchen Sprache an der Ritter- u. Domſchule in Reval. S: Gedichte, 1892. ‒ Feſtſpiel zur Feier der 25 jähr. Direktionsführung d. H. Ed. Berent, 1894. Micus, Friedrich Joſeph, * am 9. Novbr. 1801 zu Hampenhauſen in Weſtfalen, kam 1828 als Lehrer an das Progymnaſium zu Rheine, wurde 1837 Lehrer am Gymnaſium zu Pa- derborn, 1839 Oberlehrer, trat 1856 in den Ruheſtand u. privatiſierte in Münſter, wo er am 7. Mai 1860 †. S: Lyriſche Gedichte, 1830. Mie, Hedwig, geb. am 22. Auguſt 1868 in Roſtock (Mecklenburg), lebt als Geſanglehrerin, Konzert- u. Ora- torienſängerin in Oldenburg in Gr. S: Unter der Sonne (3 En.), 1906. ‒ Oldenburg (Klänge a. alter u. neuer Zeit). 1907. *Miegel, Agnes, geb. am 9. März 1879 in Königsberg in Pr., hat mit kurzen Unterbrechungen zu Lehr- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 472. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/476>, abgerufen am 27.03.2019.