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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Kön
ehrloser Bahn (R.), 1888. - Unter
schwarzem Verdacht (R.), 1888. - Kri-
minalgeschichten, 1888. - Die rote La-
terne (R.); II, 1889. 2. A. 1905. -
Verzehrende Gluten (R.); III, 1889. -
Nach uns die Sündflut (R.); III, 1890.
- Gescheitert (R.); III, 1890. - Ent-
erbt (R), 1891. - Entfesselte Elemente
(R.); II, 1891. - Der Herr Kriminal-
rat (R.); II, 1892. - Ohne Gewissen
(R.), 1896. - Roderich Reinhardt (R.);
II, 1897. - Perpetuum mobile (R.);
II, 1899. - Drei Töchter (R.), 1906. -
Pistole und Feder (R.); II, 1908.

*König, Götz Freiherr von,

geb.
am 13. März 1849 in Vienenburg am
Harz als Sohn eines königl. hanno-
verschen Schatzrats, erhielt seine Er-
ziehung im elterlichen Hause, auf den
Gymnasien in Wernigerode und Celle
und im Kadettenhause in Hannover
und wurde im Juni 1866 Offizier im
hannoverschen Jnfant.-Reg. Nr. 5,
in welchem er die Schlacht bei Lan-
gensalza mitmachte. Jm Jahre 1867
trat er aus der hannoverschen Armee
in ein braunschw. Husarenregiment
als Leutnant über, war im Kriege
gegen Frankreich Ordonanz-Offizier
des Prinzen Friedrich Karl v. Preu-
ßen, stand seit 1871 als preußischer
Offizier bei den Zieten-Husaren, seit
1876 als Brigade-Adjutant der 7.
Kavallerie-Brigade in Magdeburg u.
wurde 1879 in gleicher Eigenschaft
zur 2. Garde-Kav.-Brig. nach Berlin
versetzt. Noch in demselben Jahre
wurde er Rittmeister und Eskadron-
chef bei den 1. Garde-Ulanen in Pots-
dam, 1886 Adjutant beim General-
kommando des 9. Armeekorps in Al-
tona, 1889 etatsmäßig. Stabsoffizier
im Dragoner-Reg. Nr. 8 in Schlesien,
1893 Kommandeur des Ulanen-Reg.
Nr. 7 in Saarbrücken, 1897 Komman-
deur der 22. Kav.-Brig. in Kassel und
1902 Generalleutnant und Jnspektor
der 4. Kavall.-Jnspektion in Saar-
brücken. Jm Jahre 1905 ließ er sich
zur Disposition stellen, und lebt er
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Kön
jetzt in Berlin.

S:

Hackelbernds
Brautwerbung u. and. Harznovellen
a. d. Sagenzeit, 1909. - Kriegsbeute
(R.), 1910.

König, Theodor,

geb. am 4. März
1824 zu Krummendorf in Schlesien am
Fuß des Rummelsberges als der Sohn
eines Oberförsters, besuchte das Elisa-
beth-Gymnasium in Breslau und ging
nach längerer Wirksamkeit als Haus-
lehrer auf dem Lande zu seinen Stu-
dien über. Während derselben wurde
er in den Strom der Bewegung von
1848 hineingerissen, die in ihm einen
begeisterten Anhänger der Demokratie
fand. Er trat vielfach als Volksredner
in den verschiedensten Gegenden Schle-
siens auf, wirkte als Sekretär des
Rusticalvereins für die Demokratisie-
rung des Landvolks und war deshalb
bei Beginn der Reaktion (Novbr. 1848)
das Ziel ihrer Verfolgung. K. entzog
sich schnell derselben durch Annahme
einer Stelle als Erzieher u. Lehrer im
Hause des russischen Generalkonsuls
für die Donaufürstentümer, des Frei-
herrn von Kotzebue in Bukarest. Jn
Begleitung des Konsuls und seiner
beiden Söhne unternahm er wieder-
holt Reisen in die Türkei und nach
Deutschland, doch lehnte er es ab, sei-
nem Gönner nach Petersburg zu fol-
gen, wohin dieser zurückberufen war,
und so kehrte K. in die Heimat, in das
Haus seiner verwitweten Mutter nach
Löwen zurück. Hier war er bis zum
Tode derselben als Schriftsteller tätig,
ging dann 1866 nach Brieg, um die
Redaktion des "Oderblattes" zu über-
nehmen, und führte dessen Leitung bis
kurz vor seinem Tode. Er starb in
Brieg am 23. Mai 1869.

S:

Reisebilder
aus Ost und West, 1852. - Moderner
Jesuitismus (R.); II, 1852. - Anton
Gregor (E.), 1853. - Der moderne
Falstaff (R.), 1854. - Aus der Gegen-
wart (R.); II, 1855. - Ein Bild der
Zeit (R.), 1857. - Luther und seine
Zeit (Kulturhist. R.); IV, 1859. - Cal-
vin (Kulturhist. R.); III, 1861. - Ulrich

*


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Kön
ehrloſer Bahn (R.), 1888. ‒ Unter
ſchwarzem Verdacht (R.), 1888. ‒ Kri-
minalgeſchichten, 1888. ‒ Die rote La-
terne (R.); II, 1889. 2. A. 1905. ‒
Verzehrende Gluten (R.); III, 1889. ‒
Nach uns die Sündflut (R.); III, 1890.
‒ Geſcheitert (R.); III, 1890. ‒ Ent-
erbt (R), 1891. ‒ Entfeſſelte Elemente
(R.); II, 1891. ‒ Der Herr Kriminal-
rat (R.); II, 1892. ‒ Ohne Gewiſſen
(R.), 1896. ‒ Roderich Reinhardt (R.);
II, 1897. ‒ Perpetuum mobile (R.);
II, 1899. ‒ Drei Töchter (R.), 1906. ‒
Piſtole und Feder (R.); II, 1908.

*König, Götz Freiherr von,

geb.
am 13. März 1849 in Vienenburg am
Harz als Sohn eines königl. hanno-
verſchen Schatzrats, erhielt ſeine Er-
ziehung im elterlichen Hauſe, auf den
Gymnaſien in Wernigerode und Celle
und im Kadettenhauſe in Hannover
und wurde im Juni 1866 Offizier im
hannoverſchen Jnfant.-Reg. Nr. 5,
in welchem er die Schlacht bei Lan-
genſalza mitmachte. Jm Jahre 1867
trat er aus der hannoverſchen Armee
in ein braunſchw. Huſarenregiment
als Leutnant über, war im Kriege
gegen Frankreich Ordonanz-Offizier
des Prinzen Friedrich Karl v. Preu-
ßen, ſtand ſeit 1871 als preußiſcher
Offizier bei den Zieten-Huſaren, ſeit
1876 als Brigade-Adjutant der 7.
Kavallerie-Brigade in Magdeburg u.
wurde 1879 in gleicher Eigenſchaft
zur 2. Garde-Kav.-Brig. nach Berlin
verſetzt. Noch in demſelben Jahre
wurde er Rittmeiſter und Eskadron-
chef bei den 1. Garde-Ulanen in Pots-
dam, 1886 Adjutant beim General-
kommando des 9. Armeekorps in Al-
tona, 1889 etatsmäßig. Stabsoffizier
im Dragoner-Reg. Nr. 8 in Schleſien,
1893 Kommandeur des Ulanen-Reg.
Nr. 7 in Saarbrücken, 1897 Komman-
deur der 22. Kav.-Brig. in Kaſſel und
1902 Generalleutnant und Jnſpektor
der 4. Kavall.-Jnſpektion in Saar-
brücken. Jm Jahre 1905 ließ er ſich
zur Dispoſition ſtellen, und lebt er
[Spaltenumbruch]

Kön
jetzt in Berlin.

S:

Hackelbernds
Brautwerbung u. and. Harznovellen
a. d. Sagenzeit, 1909. ‒ Kriegsbeute
(R.), 1910.

König, Theodor,

geb. am 4. März
1824 zu Krummendorf in Schleſien am
Fuß des Rummelsberges als der Sohn
eines Oberförſters, beſuchte das Eliſa-
beth-Gymnaſium in Breslau und ging
nach längerer Wirkſamkeit als Haus-
lehrer auf dem Lande zu ſeinen Stu-
dien über. Während derſelben wurde
er in den Strom der Bewegung von
1848 hineingeriſſen, die in ihm einen
begeiſterten Anhänger der Demokratie
fand. Er trat vielfach als Volksredner
in den verſchiedenſten Gegenden Schle-
ſiens auf, wirkte als Sekretär des
Ruſticalvereins für die Demokratiſie-
rung des Landvolks und war deshalb
bei Beginn der Reaktion (Novbr. 1848)
das Ziel ihrer Verfolgung. K. entzog
ſich ſchnell derſelben durch Annahme
einer Stelle als Erzieher u. Lehrer im
Hauſe des ruſſiſchen Generalkonſuls
für die Donaufürſtentümer, des Frei-
herrn von Kotzebue in Bukareſt. Jn
Begleitung des Konſuls und ſeiner
beiden Söhne unternahm er wieder-
holt Reiſen in die Türkei und nach
Deutſchland, doch lehnte er es ab, ſei-
nem Gönner nach Petersburg zu fol-
gen, wohin dieſer zurückberufen war,
und ſo kehrte K. in die Heimat, in das
Haus ſeiner verwitweten Mutter nach
Löwen zurück. Hier war er bis zum
Tode derſelben als Schriftſteller tätig,
ging dann 1866 nach Brieg, um die
Redaktion des „Oderblattes‟ zu über-
nehmen, und führte deſſen Leitung bis
kurz vor ſeinem Tode. Er ſtarb in
Brieg am 23. Mai 1869.

S:

Reiſebilder
aus Oſt und Weſt, 1852. ‒ Moderner
Jeſuitismus (R.); II, 1852. ‒ Anton
Gregor (E.), 1853. ‒ Der moderne
Falſtaff (R.), 1854. ‒ Aus der Gegen-
wart (R.); II, 1855. ‒ Ein Bild der
Zeit (R.), 1857. ‒ Luther und ſeine
Zeit (Kulturhiſt. R.); IV, 1859. ‒ Cal-
vin (Kulturhiſt. R.); III, 1861. ‒ Ulrich

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[68/0072] Kön Kön ehrloſer Bahn (R.), 1888. ‒ Unter ſchwarzem Verdacht (R.), 1888. ‒ Kri- minalgeſchichten, 1888. ‒ Die rote La- terne (R.); II, 1889. 2. A. 1905. ‒ Verzehrende Gluten (R.); III, 1889. ‒ Nach uns die Sündflut (R.); III, 1890. ‒ Geſcheitert (R.); III, 1890. ‒ Ent- erbt (R), 1891. ‒ Entfeſſelte Elemente (R.); II, 1891. ‒ Der Herr Kriminal- rat (R.); II, 1892. ‒ Ohne Gewiſſen (R.), 1896. ‒ Roderich Reinhardt (R.); II, 1897. ‒ Perpetuum mobile (R.); II, 1899. ‒ Drei Töchter (R.), 1906. ‒ Piſtole und Feder (R.); II, 1908. *König, Götz Freiherr von, geb. am 13. März 1849 in Vienenburg am Harz als Sohn eines königl. hanno- verſchen Schatzrats, erhielt ſeine Er- ziehung im elterlichen Hauſe, auf den Gymnaſien in Wernigerode und Celle und im Kadettenhauſe in Hannover und wurde im Juni 1866 Offizier im hannoverſchen Jnfant.-Reg. Nr. 5, in welchem er die Schlacht bei Lan- genſalza mitmachte. Jm Jahre 1867 trat er aus der hannoverſchen Armee in ein braunſchw. Huſarenregiment als Leutnant über, war im Kriege gegen Frankreich Ordonanz-Offizier des Prinzen Friedrich Karl v. Preu- ßen, ſtand ſeit 1871 als preußiſcher Offizier bei den Zieten-Huſaren, ſeit 1876 als Brigade-Adjutant der 7. Kavallerie-Brigade in Magdeburg u. wurde 1879 in gleicher Eigenſchaft zur 2. Garde-Kav.-Brig. nach Berlin verſetzt. Noch in demſelben Jahre wurde er Rittmeiſter und Eskadron- chef bei den 1. Garde-Ulanen in Pots- dam, 1886 Adjutant beim General- kommando des 9. Armeekorps in Al- tona, 1889 etatsmäßig. Stabsoffizier im Dragoner-Reg. Nr. 8 in Schleſien, 1893 Kommandeur des Ulanen-Reg. Nr. 7 in Saarbrücken, 1897 Komman- deur der 22. Kav.-Brig. in Kaſſel und 1902 Generalleutnant und Jnſpektor der 4. Kavall.-Jnſpektion in Saar- brücken. Jm Jahre 1905 ließ er ſich zur Dispoſition ſtellen, und lebt er jetzt in Berlin. S: Hackelbernds Brautwerbung u. and. Harznovellen a. d. Sagenzeit, 1909. ‒ Kriegsbeute (R.), 1910. König, Theodor, geb. am 4. März 1824 zu Krummendorf in Schleſien am Fuß des Rummelsberges als der Sohn eines Oberförſters, beſuchte das Eliſa- beth-Gymnaſium in Breslau und ging nach längerer Wirkſamkeit als Haus- lehrer auf dem Lande zu ſeinen Stu- dien über. Während derſelben wurde er in den Strom der Bewegung von 1848 hineingeriſſen, die in ihm einen begeiſterten Anhänger der Demokratie fand. Er trat vielfach als Volksredner in den verſchiedenſten Gegenden Schle- ſiens auf, wirkte als Sekretär des Ruſticalvereins für die Demokratiſie- rung des Landvolks und war deshalb bei Beginn der Reaktion (Novbr. 1848) das Ziel ihrer Verfolgung. K. entzog ſich ſchnell derſelben durch Annahme einer Stelle als Erzieher u. Lehrer im Hauſe des ruſſiſchen Generalkonſuls für die Donaufürſtentümer, des Frei- herrn von Kotzebue in Bukareſt. Jn Begleitung des Konſuls und ſeiner beiden Söhne unternahm er wieder- holt Reiſen in die Türkei und nach Deutſchland, doch lehnte er es ab, ſei- nem Gönner nach Petersburg zu fol- gen, wohin dieſer zurückberufen war, und ſo kehrte K. in die Heimat, in das Haus ſeiner verwitweten Mutter nach Löwen zurück. Hier war er bis zum Tode derſelben als Schriftſteller tätig, ging dann 1866 nach Brieg, um die Redaktion des „Oderblattes‟ zu über- nehmen, und führte deſſen Leitung bis kurz vor ſeinem Tode. Er ſtarb in Brieg am 23. Mai 1869. S: Reiſebilder aus Oſt und Weſt, 1852. ‒ Moderner Jeſuitismus (R.); II, 1852. ‒ Anton Gregor (E.), 1853. ‒ Der moderne Falſtaff (R.), 1854. ‒ Aus der Gegen- wart (R.); II, 1855. ‒ Ein Bild der Zeit (R.), 1857. ‒ Luther und ſeine Zeit (Kulturhiſt. R.); IV, 1859. ‒ Cal- vin (Kulturhiſt. R.); III, 1861. ‒ Ulrich *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 68. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/72>, abgerufen am 22.08.2018.