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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Koen
Zwingli (Kulturhistorischer R.); III,
1862. - Eine katilinarische Existenz
(R.); II, 1865. - Waller und Sohn
(R.), 1867.

Koenigsberg, Alfred,

geboren am
1. Sept. 1829 in Brünn, studierte an
italienischen Hochschulen und in Wien
die Rechte, wurde zum Dr. jur. pro-
moviert, war jedoch nur kurze Zeit als
praktischer Jurist tätig und lebte seit-
dem ausschließlich seinen ausgebrei-
teten Studien und seiner literarischen
Tätigkeit (insbesondere als Feuille-
tonist der "Neuen freien Presse") in
Wien. Er starb daselbst am 13. April
1895.

S:

Deutsche Kämpfe (Schsp.),
1862. - Manlius (Tr.), 1864. - Der
Sekretär des Generals von Tauenzien
(Lsp.), 1866.

Königsberg, Werner von,

Pseud.
für Werner Behrendt; s. d.!

*Königsbrun-Schaup, Franz
Xaver Joseph Schaup von,

wurde am
22. Februar 1857 zu Cilli in Unter-
steiermark geboren u. ist ein Adoptiv-
sohn des verstorbenen wirklichen Käm-
merers Reichsfreiherrn Eduard von
Königsbrun-Primbsch. Er lebte als
Privatmann in Graz, unternahm grö-
ßere Reisen durch Bosnien, Jtalien,
Frankreich und Skandinavien u. ließ
sich 1892 in Dresden nieder.

S:

Der
Mond (Ep. G.), 1885. - Tausendlust
(E.), 1889. - Gedichte, 1891. - Der
ewige Jude in Monte-Carlo (Zeitg.),
1892. - Neue Märchen 1893. - Die
Bogumilen (R. aus Neu-Österreich
[Bosnien]), 1895. 2. A. 1909. - Hunds-
tagszauber (R.), 1897. - Freilicht
(Lsp.), 1896. - Gedichte, 1899. - Der
Hochzeitstag (Schw., mit Wilhelm
Wolters), 1900. - Das heilige Blau
(Eine japanische Liebesgesch.), 1903.
2. A. 1904. - Unsterblichkeit (Dr. G.),
1903. - Das Gastmahl der Ambapali
(Lg.), 1904. - Agasias Verlobung
(Lsp. n. N. Gogol), 1904. - Fortuna
(D.), 1910.

Koninski-Weiß, M.,

s. Milka
Weiß!

[Spaltenumbruch]
Köp
Konrad, Ernst,

Pseud. für Ernst
Konrad Lutz; s. d.!

*Kopal, Karl Gustav Wilhelm,


wurde am 29. April 1843 zu Hamburg
geboren und von seinem Vater, einem
Kaufmann, für denselben Beruf be-
stimmt: doch brachte er es, da ihm
jeder Spekulationsgeist abging, nur
bis zum brauchbaren Kommis. Jm
Jahre 1866 diente er als Offiziers-
Aspirant im Hamburgischen Kontin-
gent, quittierte aber 1867 den Dienst
und ward wieder Handlungsdiener.
Anfangs 1868 trat er in die Redaktion
des "Hamburger Freischütz" als Mit-
arbeiter, namentlich für humoristische
Feuilletons, ein u. am 1. Septbr. 1868
zur Hamburger "Reform" über, der
er etwa zwei Jahrzehnte angehörte.
Seitdem ist er Redakteur des "Ham-
burger Korrespondent".

S:

Hohen-
heim und Companie (R.); II, 1872.
- Der geschundene Raubritter, oder:
Minne und Hungerturm (Tr.), 1876.
3. A. 1898. - Der Ohrenbalsam des
Eremiten (Ritterl. Schsp.), 1888. 2. A.
1898. - Aus dem Hamburg der sech-
ziger Jahre, 1893. 3. A. 1897. - Am
Alsterufer (Aus d. Chronik eines han-
seat. Patrizierhauses), 1894. - Matt-
ler sin Hahnrieder. Dannenberg
(Döhntjes von St. Paul), 1911.

Köpert, Hans Hugo Hermann,


geboren am 8. Mai 1830 in Anklam
(Pommern), besuchte das Friedrich-
Wilhelms-Gymnasium in Berlin und
studierte daselbst u. in Halle 1850-53
Philosophie u. Geschichte, beschäftigte
sich daneben viel mit Literatur und
Poesie. Jm Jahre 1857 wurde er
Gymnasiallehrer in Eisleben, 1871
Professor in Altenburg und starb am
13. Mai 1876 in Leipzig, wohin er sich
zur Operation einer Geschwulst be-
geben hatte.

S:

Junge Blätter (Ge.),
1853. - Lehrbuch der Poetik, 1860. -
Satirische Epigramme der Deutschen
von Opitz bis auf die Gegenwart,
1863. - Über "Götter, Helden und
Wieland" von Goethe, 1864.

*


[Spaltenumbruch]

Koen
Zwingli (Kulturhiſtoriſcher R.); III,
1862. ‒ Eine katilinariſche Exiſtenz
(R.); II, 1865. ‒ Waller und Sohn
(R.), 1867.

Koenigsberg, Alfred,

geboren am
1. Sept. 1829 in Brünn, ſtudierte an
italieniſchen Hochſchulen und in Wien
die Rechte, wurde zum Dr. jur. pro-
moviert, war jedoch nur kurze Zeit als
praktiſcher Juriſt tätig und lebte ſeit-
dem ausſchließlich ſeinen ausgebrei-
teten Studien und ſeiner literariſchen
Tätigkeit (insbeſondere als Feuille-
toniſt der „Neuen freien Preſſe‟) in
Wien. Er ſtarb daſelbſt am 13. April
1895.

S:

Deutſche Kämpfe (Schſp.),
1862. ‒ Manlius (Tr.), 1864. ‒ Der
Sekretär des Generals von Tauenzien
(Lſp.), 1866.

Königsberg, Werner von,

Pſeud.
für Werner Behrendt; ſ. d.!

*Königsbrun-Schaup, Franz
Xaver Joſeph Schaup von,

wurde am
22. Februar 1857 zu Cilli in Unter-
ſteiermark geboren u. iſt ein Adoptiv-
ſohn des verſtorbenen wirklichen Käm-
merers Reichsfreiherrn Eduard von
Königsbrun-Primbſch. Er lebte als
Privatmann in Graz, unternahm grö-
ßere Reiſen durch Bosnien, Jtalien,
Frankreich und Skandinavien u. ließ
ſich 1892 in Dresden nieder.

S:

Der
Mond (Ep. G.), 1885. ‒ Tauſendluſt
(E.), 1889. ‒ Gedichte, 1891. ‒ Der
ewige Jude in Monte-Carlo (Zeitg.),
1892. ‒ Neue Märchen 1893. ‒ Die
Bogumilen (R. aus Neu-Öſterreich
[Bosnien]), 1895. 2. A. 1909. ‒ Hunds-
tagszauber (R.), 1897. ‒ Freilicht
(Lſp.), 1896. ‒ Gedichte, 1899. ‒ Der
Hochzeitstag (Schw., mit Wilhelm
Wolters), 1900. ‒ Das heilige Blau
(Eine japaniſche Liebesgeſch.), 1903.
2. A. 1904. ‒ Unſterblichkeit (Dr. G.),
1903. ‒ Das Gaſtmahl der Ambapali
(Lg.), 1904. ‒ Agaſias Verlobung
(Lſp. n. N. Gogol), 1904. ‒ Fortuna
(D.), 1910.

Koninski-Weiß, M.,

ſ. Milka
Weiß!

[Spaltenumbruch]
Köp
Konrad, Ernſt,

Pſeud. für Ernſt
Konrad Lutz; ſ. d.!

*Kopal, Karl Guſtav Wilhelm,


wurde am 29. April 1843 zu Hamburg
geboren und von ſeinem Vater, einem
Kaufmann, für denſelben Beruf be-
ſtimmt: doch brachte er es, da ihm
jeder Spekulationsgeiſt abging, nur
bis zum brauchbaren Kommis. Jm
Jahre 1866 diente er als Offiziers-
Aſpirant im Hamburgiſchen Kontin-
gent, quittierte aber 1867 den Dienſt
und ward wieder Handlungsdiener.
Anfangs 1868 trat er in die Redaktion
des „Hamburger Freiſchütz‟ als Mit-
arbeiter, namentlich für humoriſtiſche
Feuilletons, ein u. am 1. Septbr. 1868
zur Hamburger „Reform‟ über, der
er etwa zwei Jahrzehnte angehörte.
Seitdem iſt er Redakteur des „Ham-
burger Korreſpondent‟.

S:

Hohen-
heim und Companie (R.); II, 1872.
‒ Der geſchundene Raubritter, oder:
Minne und Hungerturm (Tr.), 1876.
3. A. 1898. ‒ Der Ohrenbalſam des
Eremiten (Ritterl. Schſp.), 1888. 2. A.
1898. ‒ Aus dem Hamburg der ſech-
ziger Jahre, 1893. 3. A. 1897. ‒ Am
Alſterufer (Aus d. Chronik eines han-
ſeat. Patrizierhauſes), 1894. ‒ Matt-
ler ſin Hahnrieder. Dannenberg
(Döhntjes von St. Paul), 1911.

Köpert, Hans Hugo Hermann,


geboren am 8. Mai 1830 in Anklam
(Pommern), beſuchte das Friedrich-
Wilhelms-Gymnaſium in Berlin und
ſtudierte daſelbſt u. in Halle 1850‒53
Philoſophie u. Geſchichte, beſchäftigte
ſich daneben viel mit Literatur und
Poeſie. Jm Jahre 1857 wurde er
Gymnaſiallehrer in Eisleben, 1871
Profeſſor in Altenburg und ſtarb am
13. Mai 1876 in Leipzig, wohin er ſich
zur Operation einer Geſchwulſt be-
geben hatte.

S:

Junge Blätter (Ge.),
1853. ‒ Lehrbuch der Poetik, 1860. ‒
Satiriſche Epigramme der Deutſchen
von Opitz bis auf die Gegenwart,
1863. ‒ Über „Götter, Helden und
Wieland‟ von Goethe, 1864.

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[69/0073] Koen Köp Zwingli (Kulturhiſtoriſcher R.); III, 1862. ‒ Eine katilinariſche Exiſtenz (R.); II, 1865. ‒ Waller und Sohn (R.), 1867. Koenigsberg, Alfred, geboren am 1. Sept. 1829 in Brünn, ſtudierte an italieniſchen Hochſchulen und in Wien die Rechte, wurde zum Dr. jur. pro- moviert, war jedoch nur kurze Zeit als praktiſcher Juriſt tätig und lebte ſeit- dem ausſchließlich ſeinen ausgebrei- teten Studien und ſeiner literariſchen Tätigkeit (insbeſondere als Feuille- toniſt der „Neuen freien Preſſe‟) in Wien. Er ſtarb daſelbſt am 13. April 1895. S: Deutſche Kämpfe (Schſp.), 1862. ‒ Manlius (Tr.), 1864. ‒ Der Sekretär des Generals von Tauenzien (Lſp.), 1866. Königsberg, Werner von, Pſeud. für Werner Behrendt; ſ. d.! *Königsbrun-Schaup, Franz Xaver Joſeph Schaup von, wurde am 22. Februar 1857 zu Cilli in Unter- ſteiermark geboren u. iſt ein Adoptiv- ſohn des verſtorbenen wirklichen Käm- merers Reichsfreiherrn Eduard von Königsbrun-Primbſch. Er lebte als Privatmann in Graz, unternahm grö- ßere Reiſen durch Bosnien, Jtalien, Frankreich und Skandinavien u. ließ ſich 1892 in Dresden nieder. S: Der Mond (Ep. G.), 1885. ‒ Tauſendluſt (E.), 1889. ‒ Gedichte, 1891. ‒ Der ewige Jude in Monte-Carlo (Zeitg.), 1892. ‒ Neue Märchen 1893. ‒ Die Bogumilen (R. aus Neu-Öſterreich [Bosnien]), 1895. 2. A. 1909. ‒ Hunds- tagszauber (R.), 1897. ‒ Freilicht (Lſp.), 1896. ‒ Gedichte, 1899. ‒ Der Hochzeitstag (Schw., mit Wilhelm Wolters), 1900. ‒ Das heilige Blau (Eine japaniſche Liebesgeſch.), 1903. 2. A. 1904. ‒ Unſterblichkeit (Dr. G.), 1903. ‒ Das Gaſtmahl der Ambapali (Lg.), 1904. ‒ Agaſias Verlobung (Lſp. n. N. Gogol), 1904. ‒ Fortuna (D.), 1910. Koninski-Weiß, M., ſ. Milka Weiß! Konrad, Ernſt, Pſeud. für Ernſt Konrad Lutz; ſ. d.! *Kopal, Karl Guſtav Wilhelm, wurde am 29. April 1843 zu Hamburg geboren und von ſeinem Vater, einem Kaufmann, für denſelben Beruf be- ſtimmt: doch brachte er es, da ihm jeder Spekulationsgeiſt abging, nur bis zum brauchbaren Kommis. Jm Jahre 1866 diente er als Offiziers- Aſpirant im Hamburgiſchen Kontin- gent, quittierte aber 1867 den Dienſt und ward wieder Handlungsdiener. Anfangs 1868 trat er in die Redaktion des „Hamburger Freiſchütz‟ als Mit- arbeiter, namentlich für humoriſtiſche Feuilletons, ein u. am 1. Septbr. 1868 zur Hamburger „Reform‟ über, der er etwa zwei Jahrzehnte angehörte. Seitdem iſt er Redakteur des „Ham- burger Korreſpondent‟. S: Hohen- heim und Companie (R.); II, 1872. ‒ Der geſchundene Raubritter, oder: Minne und Hungerturm (Tr.), 1876. 3. A. 1898. ‒ Der Ohrenbalſam des Eremiten (Ritterl. Schſp.), 1888. 2. A. 1898. ‒ Aus dem Hamburg der ſech- ziger Jahre, 1893. 3. A. 1897. ‒ Am Alſterufer (Aus d. Chronik eines han- ſeat. Patrizierhauſes), 1894. ‒ Matt- ler ſin Hahnrieder. Dannenberg (Döhntjes von St. Paul), 1911. Köpert, Hans Hugo Hermann, geboren am 8. Mai 1830 in Anklam (Pommern), beſuchte das Friedrich- Wilhelms-Gymnaſium in Berlin und ſtudierte daſelbſt u. in Halle 1850‒53 Philoſophie u. Geſchichte, beſchäftigte ſich daneben viel mit Literatur und Poeſie. Jm Jahre 1857 wurde er Gymnaſiallehrer in Eisleben, 1871 Profeſſor in Altenburg und ſtarb am 13. Mai 1876 in Leipzig, wohin er ſich zur Operation einer Geſchwulſt be- geben hatte. S: Junge Blätter (Ge.), 1853. ‒ Lehrbuch der Poetik, 1860. ‒ Satiriſche Epigramme der Deutſchen von Opitz bis auf die Gegenwart, 1863. ‒ Über „Götter, Helden und Wieland‟ von Goethe, 1864. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 69. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/73>, abgerufen am 18.03.2019.