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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Neck
dem Leben eines jungen Mannes,
1905. - Gedichte, 1906. - Jrene (Ge-
schichte einer Liebe), 1909.

*Necker, Gotthilf,

geb. am 14. Ok-
tober 1858 in Lorch (Württemberg)
als Sohn eines Pfarrers, widmete
sich gleichfalls dem geistlichen Stande
und studierte, nachdem er je zwei
Jahre Seminarist in Schönthal und
Urach gewesen, in Tübingen Theo-
logie. Er erlangte verhältnismäßig
sehr frühe eine definitive Amtsstel-
lung; er wurde 1885 Pfarrer in
Ohrnberg (O. A. Öhringen) u. 1889
in Michelbach am Wald (ebd.), wo er,
nachdem er im letzten Jahrzehnt sei-
nes Lebens viel mit Krankheit zu
kämpfen hatte, am 30. (nicht 28.)
Dezbr. 1908 starb. N. war ein ori-
gineller gemütstiefer Mensch, ein
naturwüchsiger Redner, weithin po-
pulär und vielfach Vertrauensmann
im engeren Kreise.

S:

Durch Nacht
zum Licht (Hinterlassene Ge.), hrsg.
von Rud. Schaefer u. Frdr. Weller),
1910.

Necker, Nanny,

pseudon. Nanny
Heiden,
wurde am 7. Juni 1858 in
Heide (Holstein) geboren und lebt
(1898) in Bergedorf bei Hamburg.

S:

Amtmanns Thilde (E. f. junge
Mädchen), 1896. - Aus der Werde-
zeit (Ein Jahr a. d. Leben e. jungen
Mädchens), 1907.

*Neeff, Gotthold August,

geb. am
10. August 1869 in Neuyork als der
Sohn des aus Stuttgart stammenden
Geistlichen Gotthold Ludwig N., kam
1886 mit seinen Eltern nach Deutsch-
land, wo er im Baseler Missions-
hause seine theologischen Studien be-
gann. Jn den Jahren 1887-89 weilte
er aus Gesundheitsrücksichten in Da-
vos, an der Riviera und anderen
klimatischen Kurorten, 1892 an der
pacifischen Küste. Nach Beendigung
seiner philosophischen und theologi-
schen Studien und Erlangung der
philosophischen Doktorwürde war er
1892-98 Missionar der lutherischen
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Nei
Kirche für Neumexiko und Arizona,
1898-1903 Pastor in Nebraska und
wirkt seitdem als solcher in Ellen-
ville, Neuyork.

S:

Primula veris
(Ge.), 1897. - Vom Lande des Ster-
nenbanners (Blumenlese deutscher
Dn. a. Amerika), 1905. - Prairie-
gräser (Ge.), 1906. - Kampf und Le-
ben (Ge.), 1906.

Negro, C. del,

Psd. für Christine
Thaler;
s. d.!

*Nehls, Hans,

geb. am 15. Dezbr.
1882 in Parchim (Mecklenburg), be-
suchte das dortige Gymnasium, das
er Ostern 1901 mit dem Zeugnis der
Neife verließ und studierte darauf
bis Ostern 1905 in München, Göt-
tingen, Berlin und Rostock klassische
Philologie, deutsche Literatur, Philo-
sophie und Kunstgeschichte; außerdem
trieb er zur Vervollständigung seiner
Sprachkenntnisse Sanskrit und Go-
tisch. Von Ostern 1905 ab war er
zwei Jahre lang Hauslehrer in Woh-
sen (Neu-Vorpommern) u. ging dann
nach Berlin, wo er sich 1907 den phi-
losophischen Doktorgrad erwarb.

S:


Der Weg zur Sonne (Geschn. und
M.), 1906.

Neidegg, L. von,

Pseudon. für
Ludwine Gräfin Waldburg-
Zeil;
s. d.!

*Neidhardt, Felix,

* am 20. Sept.
1859 zu Wien, besuchte die Oberreal-
schule und später das Pädagogium
unter dem bekannten Dr. Dittes in
Wien, wirkte nach Absolvierung des
letzteren, seit 1880, in seiner Vater-
stadt als Kommunallehrer und starb
daselbst am 10. August 1892.

S:


Gedichte und Erzählungen, 1887.

*Neidhardt von Gneisenau,
Marie Gräfin,

wurde am 11. Oktbr.
1873 in Elberseld geboren. Jhr Va-
ter Gisbert von Bonin gehörte
damals der Eisenbahndirektion als
Mitglied an, war 1888-91 dirigie-
render Staatsminister des Herzog-
tums Sachsen-Koburg-Gotha und
lebt seitdem als Vertreter des Her-

*


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Neck
dem Leben eines jungen Mannes,
1905. ‒ Gedichte, 1906. ‒ Jrene (Ge-
ſchichte einer Liebe), 1909.

*Necker, Gotthilf,

geb. am 14. Ok-
tober 1858 in Lorch (Württemberg)
als Sohn eines Pfarrers, widmete
ſich gleichfalls dem geiſtlichen Stande
und ſtudierte, nachdem er je zwei
Jahre Seminariſt in Schönthal und
Urach geweſen, in Tübingen Theo-
logie. Er erlangte verhältnismäßig
ſehr frühe eine definitive Amtsſtel-
lung; er wurde 1885 Pfarrer in
Ohrnberg (O. A. Öhringen) u. 1889
in Michelbach am Wald (ebd.), wo er,
nachdem er im letzten Jahrzehnt ſei-
nes Lebens viel mit Krankheit zu
kämpfen hatte, am 30. (nicht 28.)
Dezbr. 1908 ſtarb. N. war ein ori-
gineller gemütstiefer Menſch, ein
naturwüchſiger Redner, weithin po-
pulär und vielfach Vertrauensmann
im engeren Kreiſe.

S:

Durch Nacht
zum Licht (Hinterlaſſene Ge.), hrsg.
von Rud. Schaefer u. Frdr. Weller),
1910.

Necker, Nanny,

pſeudon. Nanny
Heiden,
wurde am 7. Juni 1858 in
Heide (Holſtein) geboren und lebt
(1898) in Bergedorf bei Hamburg.

S:

Amtmanns Thilde (E. f. junge
Mädchen), 1896. ‒ Aus der Werde-
zeit (Ein Jahr a. d. Leben e. jungen
Mädchens), 1907.

*Neeff, Gotthold Auguſt,

geb. am
10. Auguſt 1869 in Neuyork als der
Sohn des aus Stuttgart ſtammenden
Geiſtlichen Gotthold Ludwig N., kam
1886 mit ſeinen Eltern nach Deutſch-
land, wo er im Baſeler Miſſions-
hauſe ſeine theologiſchen Studien be-
gann. Jn den Jahren 1887‒89 weilte
er aus Geſundheitsrückſichten in Da-
vos, an der Riviera und anderen
klimatiſchen Kurorten, 1892 an der
pacifiſchen Küſte. Nach Beendigung
ſeiner philoſophiſchen und theologi-
ſchen Studien und Erlangung der
philoſophiſchen Doktorwürde war er
1892‒98 Miſſionar der lutheriſchen
[Spaltenumbruch]

Nei
Kirche für Neumexiko und Arizona,
1898‒1903 Paſtor in Nebraska und
wirkt ſeitdem als ſolcher in Ellen-
ville, Neuyork.

S:

Primula veris
(Ge.), 1897. ‒ Vom Lande des Ster-
nenbanners (Blumenleſe deutſcher
Dn. a. Amerika), 1905. ‒ Prairie-
gräſer (Ge.), 1906. ‒ Kampf und Le-
ben (Ge.), 1906.

Negro, C. del,

Pſd. für Chriſtine
Thaler;
ſ. d.!

*Nehls, Hans,

geb. am 15. Dezbr.
1882 in Parchim (Mecklenburg), be-
ſuchte das dortige Gymnaſium, das
er Oſtern 1901 mit dem Zeugnis der
Neife verließ und ſtudierte darauf
bis Oſtern 1905 in München, Göt-
tingen, Berlin und Roſtock klaſſiſche
Philologie, deutſche Literatur, Philo-
ſophie und Kunſtgeſchichte; außerdem
trieb er zur Vervollſtändigung ſeiner
Sprachkenntniſſe Sanskrit und Go-
tiſch. Von Oſtern 1905 ab war er
zwei Jahre lang Hauslehrer in Woh-
ſen (Neu-Vorpommern) u. ging dann
nach Berlin, wo er ſich 1907 den phi-
loſophiſchen Doktorgrad erwarb.

S:


Der Weg zur Sonne (Geſchn. und
M.), 1906.

Neidegg, L. von,

Pſeudon. für
Ludwine Gräfin Waldburg-
Zeil;
ſ. d.!

*Neidhardt, Felix,

* am 20. Sept.
1859 zu Wien, beſuchte die Oberreal-
ſchule und ſpäter das Pädagogium
unter dem bekannten Dr. Dittes in
Wien, wirkte nach Abſolvierung des
letzteren, ſeit 1880, in ſeiner Vater-
ſtadt als Kommunallehrer und ſtarb
daſelbſt am 10. Auguſt 1892.

S:


Gedichte und Erzählungen, 1887.

*Neidhardt von Gneiſenau,
Marie Gräfin,

wurde am 11. Oktbr.
1873 in Elberſeld geboren. Jhr Va-
ter Gisbert von Bonin gehörte
damals der Eiſenbahndirektion als
Mitglied an, war 1888‒91 dirigie-
render Staatsminiſter des Herzog-
tums Sachſen-Koburg-Gotha und
lebt ſeitdem als Vertreter des Her-

*
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[109/0113] Neck Nei dem Leben eines jungen Mannes, 1905. ‒ Gedichte, 1906. ‒ Jrene (Ge- ſchichte einer Liebe), 1909. *Necker, Gotthilf, geb. am 14. Ok- tober 1858 in Lorch (Württemberg) als Sohn eines Pfarrers, widmete ſich gleichfalls dem geiſtlichen Stande und ſtudierte, nachdem er je zwei Jahre Seminariſt in Schönthal und Urach geweſen, in Tübingen Theo- logie. Er erlangte verhältnismäßig ſehr frühe eine definitive Amtsſtel- lung; er wurde 1885 Pfarrer in Ohrnberg (O. A. Öhringen) u. 1889 in Michelbach am Wald (ebd.), wo er, nachdem er im letzten Jahrzehnt ſei- nes Lebens viel mit Krankheit zu kämpfen hatte, am 30. (nicht 28.) Dezbr. 1908 ſtarb. N. war ein ori- gineller gemütstiefer Menſch, ein naturwüchſiger Redner, weithin po- pulär und vielfach Vertrauensmann im engeren Kreiſe. S: Durch Nacht zum Licht (Hinterlaſſene Ge.), hrsg. von Rud. Schaefer u. Frdr. Weller), 1910. Necker, Nanny, pſeudon. Nanny Heiden, wurde am 7. Juni 1858 in Heide (Holſtein) geboren und lebt (1898) in Bergedorf bei Hamburg. S: Amtmanns Thilde (E. f. junge Mädchen), 1896. ‒ Aus der Werde- zeit (Ein Jahr a. d. Leben e. jungen Mädchens), 1907. *Neeff, Gotthold Auguſt, geb. am 10. Auguſt 1869 in Neuyork als der Sohn des aus Stuttgart ſtammenden Geiſtlichen Gotthold Ludwig N., kam 1886 mit ſeinen Eltern nach Deutſch- land, wo er im Baſeler Miſſions- hauſe ſeine theologiſchen Studien be- gann. Jn den Jahren 1887‒89 weilte er aus Geſundheitsrückſichten in Da- vos, an der Riviera und anderen klimatiſchen Kurorten, 1892 an der pacifiſchen Küſte. Nach Beendigung ſeiner philoſophiſchen und theologi- ſchen Studien und Erlangung der philoſophiſchen Doktorwürde war er 1892‒98 Miſſionar der lutheriſchen Kirche für Neumexiko und Arizona, 1898‒1903 Paſtor in Nebraska und wirkt ſeitdem als ſolcher in Ellen- ville, Neuyork. S: Primula veris (Ge.), 1897. ‒ Vom Lande des Ster- nenbanners (Blumenleſe deutſcher Dn. a. Amerika), 1905. ‒ Prairie- gräſer (Ge.), 1906. ‒ Kampf und Le- ben (Ge.), 1906. Negro, C. del, Pſd. für Chriſtine Thaler; ſ. d.! *Nehls, Hans, geb. am 15. Dezbr. 1882 in Parchim (Mecklenburg), be- ſuchte das dortige Gymnaſium, das er Oſtern 1901 mit dem Zeugnis der Neife verließ und ſtudierte darauf bis Oſtern 1905 in München, Göt- tingen, Berlin und Roſtock klaſſiſche Philologie, deutſche Literatur, Philo- ſophie und Kunſtgeſchichte; außerdem trieb er zur Vervollſtändigung ſeiner Sprachkenntniſſe Sanskrit und Go- tiſch. Von Oſtern 1905 ab war er zwei Jahre lang Hauslehrer in Woh- ſen (Neu-Vorpommern) u. ging dann nach Berlin, wo er ſich 1907 den phi- loſophiſchen Doktorgrad erwarb. S: Der Weg zur Sonne (Geſchn. und M.), 1906. Neidegg, L. von, Pſeudon. für Ludwine Gräfin Waldburg- Zeil; ſ. d.! *Neidhardt, Felix, * am 20. Sept. 1859 zu Wien, beſuchte die Oberreal- ſchule und ſpäter das Pädagogium unter dem bekannten Dr. Dittes in Wien, wirkte nach Abſolvierung des letzteren, ſeit 1880, in ſeiner Vater- ſtadt als Kommunallehrer und ſtarb daſelbſt am 10. Auguſt 1892. S: Gedichte und Erzählungen, 1887. *Neidhardt von Gneiſenau, Marie Gräfin, wurde am 11. Oktbr. 1873 in Elberſeld geboren. Jhr Va- ter Gisbert von Bonin gehörte damals der Eiſenbahndirektion als Mitglied an, war 1888‒91 dirigie- render Staatsminiſter des Herzog- tums Sachſen-Koburg-Gotha und lebt ſeitdem als Vertreter des Her- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 109. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/113>, abgerufen am 22.02.2019.