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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Olf
Novellen (Jeremias und die schöne
Vincezia. - Frau Evchen), 1907.

Olfsen, Peter Eduard,

geb. am 3.
Mai 1803 zu Neustadt in Holstein,
studierte seit 1823 in Kiel Theolo-
gie, wurde 1834 ordinierter Prädi-
kant in Seelent, 1838 in Flemhude,
1839 in Delve, 1845 in Kotzenbüll,
1847 in Zarpen, 1849 Amtsgehilfe
in Nortorf und 1864 Pastor, Küster
und Schullehrer auf Oland. Jm
November 1865 trat er in den Ruhe-
stand u. zog nach Bustorf bei Schles-
wig, später nach Nortorf, wo er noch
1885 lebte.

S:

Gedichte, 1864.

Olinda, Alexander,

Pseudonym
für Reinhold Christian Alexander
Schmidt;
s. d.!

Olivar, M..

Pseudon. für Lite
Wegner;
s. d.!

*Oliven, Fritz,

pseud. Ridea-
mus,
wurde am 10. Mai 1874 in
Breslau geboren, wo er bis zu seinem
12. Lebensjahre verblieb, kam dann
nach Berlin und absolvierte hier das
Friedrichs Werdersche Gymnasium,
worauf er in Freiberg i. B., Mün-
chen und Berlin die Rechte studierte
und sich dann den juristischen Doktor-
grad erwarb. Nach Erledigung seiner
Staatsprüfungen ließ er sich in Ber-
lin als Rechtsanwalt nieder.

S:


Willi's Werdegang (Szenen aus dem
Familienleben (Ge.), 1901. 10. Aufl.
1908. - Hugdietrichs Brautfahrt
(Romant. Liebesgesch. in V.), 1903.
10. A. 1908. - Berliner Bälle (Hu-
mor. in V.), 1904. 15 T. 1905. - Lenz
und Liebe (Humor. in V.), 1905.
6. A. 1907. - Reisemärchen (Humor.
in V.). 1906. Die lustigen Nibelun-
gen (Operette, Mus. v. Oskar Straus),
1905. - Hugdietrichs Brautfahrt,
(Operette, Mus. von Oskar Straus),
1906. - Drei Einakter (Burlesken),
1906. - Kleinigkeiten (Gedichtchen, Lied-
chen, Rezitatiönch.), 1907. - Die Erfin-
dung der Sittlichkeit (Hum.), 1909. -
Reinfälle!, 1910. - Wilde Sachen, 1911.

*Oelkers, Else,

geb. von Kraatz,
[Spaltenumbruch]

Oels
pseudon. Jlse-Dore Tanner,
wurde auf dem Rittergute Koschlau
in Ostpreußen geboren, verlor ihren
Vater früh, verlebte aber unter den
Augen der Mutter, die ihr die Liebe
zur Natur ins Herz pflanzte, glück-
liche Kinderjahre, zuerst in einer klei-
nen Stadt bei Berlin, dann in Eise-
nach. Eine Reise in die Schweiz und
ein Aufenthalt am Genfer See gingen
einem Pensionsjahr daselbst voraus.
Die Jungmädchenjahre verlebte sie
in Schlesien, wo sie ihre Mutter ver-
lor, und kam dann nach Charlotten-
burg, wo sie sich verheiratete, aber
schon nach wenigen Jahren Witwe
ward. Sie beschäftigt sich dort seit
Jahren mit redaktioneller Tätigkeit.

S:

Von Königskindern und andere
Märchen, 1909. - ... denn das Glück
ist immer da (R.), 1909. - Auf neuem
Pfade. Eines Kindes Tränen (2 Nn.),
1912.

*Oels, Friedrich,

* 20. April 1864
in Breslau als der Sohn des Wagen-
baumeisters Friedrich O., erhielt dort
seine Gymnasialbildung und studierte
an der Universität daselbst Theologie,
genügte auch in Breslau bei dem
Feldartillerie-Regiment Nr. 6 seiner
Militärpflicht. Jm Februar 1887 be-
stand er das erste theolog. Examen,
1888 das zweite und wurde noch in
diesem Jahre zum Pfarrer in Würgs-
dorf (Kreis Bolkenhain, Schlesien)
berufen, wo er noch jetzt im Amte
steht. Außer einer Reihe theolog. u.
landwirtschaftl. Broschüren schrieb er

S:

Rübezahl auf Reisen (Kein M.,
sondern Wahrheit. Eine rumor- u.
humoristische Studie), o. J. - Bauern-
blut (Volksst. mit Ges. u. Tanz), Sv.,
1908. - Paulus der Apostel der Deut-
schen (deutsch-evang. Volksschsp.), Sv.,
1908. - Lützows Lager (Schsp.), 1912.

Olsa, Eduard August von der,

Psd.
für Ed. Aug. Schröder; s. d.!

*Oelschläger, Hermann,

wurde
am 19. Nov. 1839 zu Schweinfurt am
Main als der Sohn des dortigen

*


[Spaltenumbruch]

Olf
Novellen (Jeremias und die ſchöne
Vincezia. ‒ Frau Evchen), 1907.

Olfſen, Peter Eduard,

geb. am 3.
Mai 1803 zu Neuſtadt in Holſtein,
ſtudierte ſeit 1823 in Kiel Theolo-
gie, wurde 1834 ordinierter Prädi-
kant in Seelent, 1838 in Flemhude,
1839 in Delve, 1845 in Kotzenbüll,
1847 in Zarpen, 1849 Amtsgehilfe
in Nortorf und 1864 Paſtor, Küſter
und Schullehrer auf Oland. Jm
November 1865 trat er in den Ruhe-
ſtand u. zog nach Buſtorf bei Schles-
wig, ſpäter nach Nortorf, wo er noch
1885 lebte.

S:

Gedichte, 1864.

Olinda, Alexander,

Pſeudonym
für Reinhold Chriſtian Alexander
Schmidt;
ſ. d.!

Olivar, M..

Pſeudon. für Lite
Wegner;
ſ. d.!

*Oliven, Fritz,

pſeud. Ridea-
mus,
wurde am 10. Mai 1874 in
Breslau geboren, wo er bis zu ſeinem
12. Lebensjahre verblieb, kam dann
nach Berlin und abſolvierte hier das
Friedrichs Werderſche Gymnaſium,
worauf er in Freiberg i. B., Mün-
chen und Berlin die Rechte ſtudierte
und ſich dann den juriſtiſchen Doktor-
grad erwarb. Nach Erledigung ſeiner
Staatsprüfungen ließ er ſich in Ber-
lin als Rechtsanwalt nieder.

S:


Willi’s Werdegang (Szenen aus dem
Familienleben (Ge.), 1901. 10. Aufl.
1908. ‒ Hugdietrichs Brautfahrt
(Romant. Liebesgeſch. in V.), 1903.
10. A. 1908. ‒ Berliner Bälle (Hu-
mor. in V.), 1904. 15 T. 1905. ‒ Lenz
und Liebe (Humor. in V.), 1905.
6. A. 1907. ‒ Reiſemärchen (Humor.
in V.). 1906. Die luſtigen Nibelun-
gen (Operette, Muſ. v. Oskar Straus),
1905. ‒ Hugdietrichs Brautfahrt,
(Operette, Muſ. von Oskar Straus),
1906. ‒ Drei Einakter (Burlesken),
1906. ‒ Kleinigkeiten (Gedichtchen, Lied-
chen, Rezitatiönch.), 1907. ‒ Die Erfin-
dung der Sittlichkeit (Hum.), 1909. ‒
Reinfälle!, 1910. ‒ Wilde Sachen, 1911.

*Oelkers, Elſe,

geb. von Kraatz,
[Spaltenumbruch]

Oelſ
pſeudon. Jlſe-Dore Tanner,
wurde auf dem Rittergute Koſchlau
in Oſtpreußen geboren, verlor ihren
Vater früh, verlebte aber unter den
Augen der Mutter, die ihr die Liebe
zur Natur ins Herz pflanzte, glück-
liche Kinderjahre, zuerſt in einer klei-
nen Stadt bei Berlin, dann in Eiſe-
nach. Eine Reiſe in die Schweiz und
ein Aufenthalt am Genfer See gingen
einem Penſionsjahr daſelbſt voraus.
Die Jungmädchenjahre verlebte ſie
in Schleſien, wo ſie ihre Mutter ver-
lor, und kam dann nach Charlotten-
burg, wo ſie ſich verheiratete, aber
ſchon nach wenigen Jahren Witwe
ward. Sie beſchäftigt ſich dort ſeit
Jahren mit redaktioneller Tätigkeit.

S:

Von Königskindern und andere
Märchen, 1909. ‒ ... denn das Glück
iſt immer da (R.), 1909. ‒ Auf neuem
Pfade. Eines Kindes Tränen (2 Nn.),
1912.

*Oels, Friedrich,

* 20. April 1864
in Breslau als der Sohn des Wagen-
baumeiſters Friedrich O., erhielt dort
ſeine Gymnaſialbildung und ſtudierte
an der Univerſität daſelbſt Theologie,
genügte auch in Breslau bei dem
Feldartillerie-Regiment Nr. 6 ſeiner
Militärpflicht. Jm Februar 1887 be-
ſtand er das erſte theolog. Examen,
1888 das zweite und wurde noch in
dieſem Jahre zum Pfarrer in Würgs-
dorf (Kreis Bolkenhain, Schleſien)
berufen, wo er noch jetzt im Amte
ſteht. Außer einer Reihe theolog. u.
landwirtſchaftl. Broſchüren ſchrieb er

S:

Rübezahl auf Reiſen (Kein M.,
ſondern Wahrheit. Eine rumor- u.
humoriſtiſche Studie), o. J. ‒ Bauern-
blut (Volksſt. mit Geſ. u. Tanz), Sv.,
1908. ‒ Paulus der Apoſtel der Deut-
ſchen (deutſch-evang. Volksſchſp.), Sv.,
1908. ‒ Lützows Lager (Schſp.), 1912.

Olſa, Eduard Auguſt von der,

Pſd.
für Ed. Aug. Schröder; ſ. d.!

*Oelſchläger, Hermann,

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am 19. Nov. 1839 zu Schweinfurt am
Main als der Sohn des dortigen

*
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[182/0186] Olf Oelſ Novellen (Jeremias und die ſchöne Vincezia. ‒ Frau Evchen), 1907. Olfſen, Peter Eduard, geb. am 3. Mai 1803 zu Neuſtadt in Holſtein, ſtudierte ſeit 1823 in Kiel Theolo- gie, wurde 1834 ordinierter Prädi- kant in Seelent, 1838 in Flemhude, 1839 in Delve, 1845 in Kotzenbüll, 1847 in Zarpen, 1849 Amtsgehilfe in Nortorf und 1864 Paſtor, Küſter und Schullehrer auf Oland. Jm November 1865 trat er in den Ruhe- ſtand u. zog nach Buſtorf bei Schles- wig, ſpäter nach Nortorf, wo er noch 1885 lebte. S: Gedichte, 1864. Olinda, Alexander, Pſeudonym für Reinhold Chriſtian Alexander Schmidt; ſ. d.! Olivar, M.. Pſeudon. für Lite Wegner; ſ. d.! *Oliven, Fritz, pſeud. Ridea- mus, wurde am 10. Mai 1874 in Breslau geboren, wo er bis zu ſeinem 12. Lebensjahre verblieb, kam dann nach Berlin und abſolvierte hier das Friedrichs Werderſche Gymnaſium, worauf er in Freiberg i. B., Mün- chen und Berlin die Rechte ſtudierte und ſich dann den juriſtiſchen Doktor- grad erwarb. Nach Erledigung ſeiner Staatsprüfungen ließ er ſich in Ber- lin als Rechtsanwalt nieder. S: Willi’s Werdegang (Szenen aus dem Familienleben (Ge.), 1901. 10. Aufl. 1908. ‒ Hugdietrichs Brautfahrt (Romant. Liebesgeſch. in V.), 1903. 10. A. 1908. ‒ Berliner Bälle (Hu- mor. in V.), 1904. 15 T. 1905. ‒ Lenz und Liebe (Humor. in V.), 1905. 6. A. 1907. ‒ Reiſemärchen (Humor. in V.). 1906. Die luſtigen Nibelun- gen (Operette, Muſ. v. Oskar Straus), 1905. ‒ Hugdietrichs Brautfahrt, (Operette, Muſ. von Oskar Straus), 1906. ‒ Drei Einakter (Burlesken), 1906. ‒ Kleinigkeiten (Gedichtchen, Lied- chen, Rezitatiönch.), 1907. ‒ Die Erfin- dung der Sittlichkeit (Hum.), 1909. ‒ Reinfälle!, 1910. ‒ Wilde Sachen, 1911. *Oelkers, Elſe, geb. von Kraatz, pſeudon. Jlſe-Dore Tanner, wurde auf dem Rittergute Koſchlau in Oſtpreußen geboren, verlor ihren Vater früh, verlebte aber unter den Augen der Mutter, die ihr die Liebe zur Natur ins Herz pflanzte, glück- liche Kinderjahre, zuerſt in einer klei- nen Stadt bei Berlin, dann in Eiſe- nach. Eine Reiſe in die Schweiz und ein Aufenthalt am Genfer See gingen einem Penſionsjahr daſelbſt voraus. Die Jungmädchenjahre verlebte ſie in Schleſien, wo ſie ihre Mutter ver- lor, und kam dann nach Charlotten- burg, wo ſie ſich verheiratete, aber ſchon nach wenigen Jahren Witwe ward. Sie beſchäftigt ſich dort ſeit Jahren mit redaktioneller Tätigkeit. S: Von Königskindern und andere Märchen, 1909. ‒ ... denn das Glück iſt immer da (R.), 1909. ‒ Auf neuem Pfade. Eines Kindes Tränen (2 Nn.), 1912. *Oels, Friedrich, * 20. April 1864 in Breslau als der Sohn des Wagen- baumeiſters Friedrich O., erhielt dort ſeine Gymnaſialbildung und ſtudierte an der Univerſität daſelbſt Theologie, genügte auch in Breslau bei dem Feldartillerie-Regiment Nr. 6 ſeiner Militärpflicht. Jm Februar 1887 be- ſtand er das erſte theolog. Examen, 1888 das zweite und wurde noch in dieſem Jahre zum Pfarrer in Würgs- dorf (Kreis Bolkenhain, Schleſien) berufen, wo er noch jetzt im Amte ſteht. Außer einer Reihe theolog. u. landwirtſchaftl. Broſchüren ſchrieb er S: Rübezahl auf Reiſen (Kein M., ſondern Wahrheit. Eine rumor- u. humoriſtiſche Studie), o. J. ‒ Bauern- blut (Volksſt. mit Geſ. u. Tanz), Sv., 1908. ‒ Paulus der Apoſtel der Deut- ſchen (deutſch-evang. Volksſchſp.), Sv., 1908. ‒ Lützows Lager (Schſp.), 1912. Olſa, Eduard Auguſt von der, Pſd. für Ed. Aug. Schröder; ſ. d.! *Oelſchläger, Hermann, wurde am 19. Nov. 1839 zu Schweinfurt am Main als der Sohn des dortigen *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 182. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/186>, abgerufen am 22.02.2019.