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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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1911. - Normalmenschen (R.), 1.-9.
A. 1906. - Ein Glücksjunge (R.), 1906.
9. A. 1907. - Wie am ersten Tag (R.),
1.-4. A. 1907. - Minne (R.), 1.-5. A.
1908. 14. A. 1910. - Droesigl (R.),
1909. - Excelsior (Ein Bergsteiger-
leben), 1.-12. A. 1909. - Benigna (D.
Leben e. Frau. R.), 1910. - Margret
und Ossana (R.), 1911. - Prinzeß
Sabine (R.), 1.-6. A. 1911. - Die
Tochter des großen Georgi (Theater-
R.), 1911.

Ompteda, Ludwig Freiherr v.,

*
am 18. Mai 1828 zu Hoya im Han-
növerschen, studierte in Heidelberg,
Berlin u. Göttingen die Rechte, trat
1849 in den hannöverschen Staats-
dienst, wurde 1858 Referent im Mi-
nisterium des königl. Hauses, war
1864-66 Geschäftsträger in Mün-
chen und Stuttgart, fungierte 1868
bis 1869 als landesherrlicher Kom-
missar im Herzogtum Lauenburg u.
lebte seitdem als Privatmann in
Wiesbaden. Jm Jahre 1883 war er
zum Kammerherrn der Kaiserin Au-
gusta und 1885 zum Schloßhaupt-
mann von Montabour ernannt wor-
den. Er starb in Wiesbaden am 27.
Januar 1899.

S:

Bilder aus dem
Leben in England, 1881. - Der An-
hänger (Gesch. aus der Gegenwart),
1883. - Aus England (Neue Bilder),
1882. - Gefährliche Wege (Lustsp.),
1882. - Alte Schulden (N.), 1884. -
Jrrfahrten und Abenteuer eines mit-
telstaatlichen Diplomaten (Lebens-
und Kulturbild), 1894. - Ein han-
noversch-englischer Offizier vor 100
Jahren (Lebens- und Kulturbild aus
Familienpapieren), 1892. - Die von
Kronberg und ihr Herrensitz (Kultur-
gesch. E. aus 11 Jahrh. 770-1898);
1898.

*Onno(-Eisenbart), Karl,

geb.
5. Juli 1885 in Varel (Großh. Olden-
burg) als Sohn eines Kaufmanns,
besuchte die Berliner Universität,
lebte mehrere Jahre in Belgien, spä-
ter wieder in Berlin und ist seit 1910
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Ope
als Schriftsteller und Redakteur in
Mainz tätig.

S:

Verse und Geschich-
ten, 1908 (aus dem Buchhandel zu-
rückgezogen).

*Opel, Wilhelm,

wurde am 8. Okt.
1826 zu Großzimmern, einem Flecken
in der Nähe von Darmstadt geboren,
erhielt seine erste Bildung in einem
von dem tüchtigen Ortsgeistlichen ge-
leiteten Jnstitute und widmete sich
darauf, da es ihm an Mitteln zum
Studium gebrach, dem Berufe seines
Vaters; er wurde Volksschullehrer.
Nachdem er 1845 das Schullehrer-
seminar zu Friedberg verlassen hatte,
verwaltete er fast sechs Jahre lang
die Schulstelle zu Niedereschbach, einem
an der südöstlichen Abdachung des
Taunus, in der Nähe Frankfurts,
gelegenen Dorfe, und wurde 1851
als Lehrer an die Stadtschule nach
Offenbach a. M. berufen, woselbst er
in der Folge -- seit 1873 als Diri-
gent der Mädchenbürgerschule und
als Mitglied des Schul- und Kirchen-
vorstandes -- tätig war und in kör-
perlicher und geistiger Frische am 20.
März 1895 unter allseitiger Teil-
nahme das 50jährige Amtsjubiläum
feiern konnte. Zu Ostern 1901 trat
er in den Ruhestand, u. am 31. Juli
1903 ist er in Offenbach gestorben.

S:

Gedichte, 1857. - Autharis und
Theodolinde (Ep.), 1861. - Eichen
und Rosen (Gesammelte Dn.), 1866.

*Opfermann, Ernst,

* am 7. Juli
1842 zu Friedelshausen im Herzog-
tum Sachsen-Meiningen als der
Sohn eines Landwirts, besuchte die
Dorfschule daselbst und bereitete sich
dann durch Privatunterricht auf den
Eintritt in das Lehrerseminar zu
Hildburghausen vor, das er 1859-63
frequentierte. Er war dann zwei
Jahre Hilfslehrer an einer höheren
Privattöchterschale in Hildburghau-
sen, 1865 Lehrer in Hümpfershausen
und in Altenbreitungen, kam 1866
als Lehrer nach Theuern am Thü-
ringer Walde, 1871 nach Wahns und

*


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Omp
1911. ‒ Normalmenſchen (R.), 1.‒9.
A. 1906. ‒ Ein Glücksjunge (R.), 1906.
9. A. 1907. ‒ Wie am erſten Tag (R.),
1.‒4. A. 1907. ‒ Minne (R.), 1.‒5. A.
1908. 14. A. 1910. ‒ Droeſigl (R.),
1909. ‒ Excelſior (Ein Bergſteiger-
leben), 1.‒12. A. 1909. ‒ Benigna (D.
Leben e. Frau. R.), 1910. ‒ Margret
und Oſſana (R.), 1911. ‒ Prinzeß
Sabine (R.), 1.‒6. A. 1911. ‒ Die
Tochter des großen Georgi (Theater-
R.), 1911.

Ompteda, Ludwig Freiherr v.,

*
am 18. Mai 1828 zu Hoya im Han-
növerſchen, ſtudierte in Heidelberg,
Berlin u. Göttingen die Rechte, trat
1849 in den hannöverſchen Staats-
dienſt, wurde 1858 Referent im Mi-
niſterium des königl. Hauſes, war
1864‒66 Geſchäftsträger in Mün-
chen und Stuttgart, fungierte 1868
bis 1869 als landesherrlicher Kom-
miſſar im Herzogtum Lauenburg u.
lebte ſeitdem als Privatmann in
Wiesbaden. Jm Jahre 1883 war er
zum Kammerherrn der Kaiſerin Au-
guſta und 1885 zum Schloßhaupt-
mann von Montabour ernannt wor-
den. Er ſtarb in Wiesbaden am 27.
Januar 1899.

S:

Bilder aus dem
Leben in England, 1881. ‒ Der An-
hänger (Geſch. aus der Gegenwart),
1883. ‒ Aus England (Neue Bilder),
1882. ‒ Gefährliche Wege (Luſtſp.),
1882. ‒ Alte Schulden (N.), 1884. ‒
Jrrfahrten und Abenteuer eines mit-
telſtaatlichen Diplomaten (Lebens-
und Kulturbild), 1894. ‒ Ein han-
noverſch-engliſcher Offizier vor 100
Jahren (Lebens- und Kulturbild aus
Familienpapieren), 1892. ‒ Die von
Kronberg und ihr Herrenſitz (Kultur-
geſch. E. aus 11 Jahrh. 770‒1898);
1898.

*Onno(-Eiſenbart), Karl,

geb.
5. Juli 1885 in Varel (Großh. Olden-
burg) als Sohn eines Kaufmanns,
beſuchte die Berliner Univerſität,
lebte mehrere Jahre in Belgien, ſpä-
ter wieder in Berlin und iſt ſeit 1910
[Spaltenumbruch]

Ope
als Schriftſteller und Redakteur in
Mainz tätig.

S:

Verſe und Geſchich-
ten, 1908 (aus dem Buchhandel zu-
rückgezogen).

*Opel, Wilhelm,

wurde am 8. Okt.
1826 zu Großzimmern, einem Flecken
in der Nähe von Darmſtadt geboren,
erhielt ſeine erſte Bildung in einem
von dem tüchtigen Ortsgeiſtlichen ge-
leiteten Jnſtitute und widmete ſich
darauf, da es ihm an Mitteln zum
Studium gebrach, dem Berufe ſeines
Vaters; er wurde Volksſchullehrer.
Nachdem er 1845 das Schullehrer-
ſeminar zu Friedberg verlaſſen hatte,
verwaltete er faſt ſechs Jahre lang
die Schulſtelle zu Niedereſchbach, einem
an der ſüdöſtlichen Abdachung des
Taunus, in der Nähe Frankfurts,
gelegenen Dorfe, und wurde 1851
als Lehrer an die Stadtſchule nach
Offenbach a. M. berufen, woſelbſt er
in der Folge — ſeit 1873 als Diri-
gent der Mädchenbürgerſchule und
als Mitglied des Schul- und Kirchen-
vorſtandes — tätig war und in kör-
perlicher und geiſtiger Friſche am 20.
März 1895 unter allſeitiger Teil-
nahme das 50jährige Amtsjubiläum
feiern konnte. Zu Oſtern 1901 trat
er in den Ruheſtand, u. am 31. Juli
1903 iſt er in Offenbach geſtorben.

S:

Gedichte, 1857. ‒ Autharis und
Theodolinde (Ep.), 1861. ‒ Eichen
und Roſen (Geſammelte Dn.), 1866.

*Opfermann, Ernſt,

* am 7. Juli
1842 zu Friedelshauſen im Herzog-
tum Sachſen-Meiningen als der
Sohn eines Landwirts, beſuchte die
Dorfſchule daſelbſt und bereitete ſich
dann durch Privatunterricht auf den
Eintritt in das Lehrerſeminar zu
Hildburghauſen vor, das er 1859‒63
frequentierte. Er war dann zwei
Jahre Hilfslehrer an einer höheren
Privattöchterſchale in Hildburghau-
ſen, 1865 Lehrer in Hümpfershauſen
und in Altenbreitungen, kam 1866
als Lehrer nach Theuern am Thü-
ringer Walde, 1871 nach Wahns und

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[186/0190] Omp Ope 1911. ‒ Normalmenſchen (R.), 1.‒9. A. 1906. ‒ Ein Glücksjunge (R.), 1906. 9. A. 1907. ‒ Wie am erſten Tag (R.), 1.‒4. A. 1907. ‒ Minne (R.), 1.‒5. A. 1908. 14. A. 1910. ‒ Droeſigl (R.), 1909. ‒ Excelſior (Ein Bergſteiger- leben), 1.‒12. A. 1909. ‒ Benigna (D. Leben e. Frau. R.), 1910. ‒ Margret und Oſſana (R.), 1911. ‒ Prinzeß Sabine (R.), 1.‒6. A. 1911. ‒ Die Tochter des großen Georgi (Theater- R.), 1911. Ompteda, Ludwig Freiherr v., * am 18. Mai 1828 zu Hoya im Han- növerſchen, ſtudierte in Heidelberg, Berlin u. Göttingen die Rechte, trat 1849 in den hannöverſchen Staats- dienſt, wurde 1858 Referent im Mi- niſterium des königl. Hauſes, war 1864‒66 Geſchäftsträger in Mün- chen und Stuttgart, fungierte 1868 bis 1869 als landesherrlicher Kom- miſſar im Herzogtum Lauenburg u. lebte ſeitdem als Privatmann in Wiesbaden. Jm Jahre 1883 war er zum Kammerherrn der Kaiſerin Au- guſta und 1885 zum Schloßhaupt- mann von Montabour ernannt wor- den. Er ſtarb in Wiesbaden am 27. Januar 1899. S: Bilder aus dem Leben in England, 1881. ‒ Der An- hänger (Geſch. aus der Gegenwart), 1883. ‒ Aus England (Neue Bilder), 1882. ‒ Gefährliche Wege (Luſtſp.), 1882. ‒ Alte Schulden (N.), 1884. ‒ Jrrfahrten und Abenteuer eines mit- telſtaatlichen Diplomaten (Lebens- und Kulturbild), 1894. ‒ Ein han- noverſch-engliſcher Offizier vor 100 Jahren (Lebens- und Kulturbild aus Familienpapieren), 1892. ‒ Die von Kronberg und ihr Herrenſitz (Kultur- geſch. E. aus 11 Jahrh. 770‒1898); 1898. *Onno(-Eiſenbart), Karl, geb. 5. Juli 1885 in Varel (Großh. Olden- burg) als Sohn eines Kaufmanns, beſuchte die Berliner Univerſität, lebte mehrere Jahre in Belgien, ſpä- ter wieder in Berlin und iſt ſeit 1910 als Schriftſteller und Redakteur in Mainz tätig. S: Verſe und Geſchich- ten, 1908 (aus dem Buchhandel zu- rückgezogen). *Opel, Wilhelm, wurde am 8. Okt. 1826 zu Großzimmern, einem Flecken in der Nähe von Darmſtadt geboren, erhielt ſeine erſte Bildung in einem von dem tüchtigen Ortsgeiſtlichen ge- leiteten Jnſtitute und widmete ſich darauf, da es ihm an Mitteln zum Studium gebrach, dem Berufe ſeines Vaters; er wurde Volksſchullehrer. Nachdem er 1845 das Schullehrer- ſeminar zu Friedberg verlaſſen hatte, verwaltete er faſt ſechs Jahre lang die Schulſtelle zu Niedereſchbach, einem an der ſüdöſtlichen Abdachung des Taunus, in der Nähe Frankfurts, gelegenen Dorfe, und wurde 1851 als Lehrer an die Stadtſchule nach Offenbach a. M. berufen, woſelbſt er in der Folge — ſeit 1873 als Diri- gent der Mädchenbürgerſchule und als Mitglied des Schul- und Kirchen- vorſtandes — tätig war und in kör- perlicher und geiſtiger Friſche am 20. März 1895 unter allſeitiger Teil- nahme das 50jährige Amtsjubiläum feiern konnte. Zu Oſtern 1901 trat er in den Ruheſtand, u. am 31. Juli 1903 iſt er in Offenbach geſtorben. S: Gedichte, 1857. ‒ Autharis und Theodolinde (Ep.), 1861. ‒ Eichen und Roſen (Geſammelte Dn.), 1866. *Opfermann, Ernſt, * am 7. Juli 1842 zu Friedelshauſen im Herzog- tum Sachſen-Meiningen als der Sohn eines Landwirts, beſuchte die Dorfſchule daſelbſt und bereitete ſich dann durch Privatunterricht auf den Eintritt in das Lehrerſeminar zu Hildburghauſen vor, das er 1859‒63 frequentierte. Er war dann zwei Jahre Hilfslehrer an einer höheren Privattöchterſchale in Hildburghau- ſen, 1865 Lehrer in Hümpfershauſen und in Altenbreitungen, kam 1866 als Lehrer nach Theuern am Thü- ringer Walde, 1871 nach Wahns und *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 186. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/190>, abgerufen am 16.02.2019.