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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Orz
1898. - Deines Bruders Blut (Eine
Gesch. a. Armeniens Leidenstagen),
1900. 3. A. 1904. - Jm Kleinen treu
(4 En.), 1900. 3. A. 1904. - Jn
Gottes Hochschule (E.), 2. A. 1901, -
Auf dem Peterhof (E.), 4. A. 1909. -
Jn guten Händen (E.), 1901. -
Sonnenschein im Hause (u. andere
Geschn. f. jung u. alt), 4. A. 1908. -
Am Rande des Abgrunds (desgl.),
1902. 3. A. 1908. - Gnadenstunden
(desgl.), 1902. 4. A. 1906. - Die stille
Hanne (desgl.), 1902. 3. A. 1907. -
Herzblättchen (desgl.), 1902. 3. A.
1907. - Die alte Karoline (desgl.),
1902. 3. A. 1907. - Die Zwillinge
(desgl.), 1902. - Er ist unser Friede!
(E.), 1902. 3. A. 1905. - Sein Eigen-
tum (5 Gsch. f. jung u. alt), 1904. -
Er kann! (E.), 1905. - Das Vater-
Unser (En.), 1905. - Jm Sonnen-
schein (Gesch.), Heft 1-33, 1903-09. -
Wenn ich Jhn nur habe (E.), 1905.
- Die heiligen zehn Gebote (En.),
1906. - Aus glücklicher Familie (Er-
zählungen für jung und alt), 1907.
- Bilder und Gedanken, 1907. - Ein
hoher Preis (Erzähl.), 1907. - Wer
ist der Klügste? (E.), 1907. - Euch
geschehe nach eurem Glauben (E.),
1907. - Jesu Liebe kann erretten!
(En. für jung und alt), 1908. -
Ein Sonnenstrahl und andere En.,
1909. - Heimweh (E.), 1910. - Heim-
gefunden (E.), 1910. - Wo soll ich
hinfliehen vor deinem Angesicht? (E.),
1911. - Jn Frieden (E.), 1912.

Orzolkowsky, Helene,

siehe He-
lene Poritzky!

Osberg, Otto,

Pseud. für Wil-
helmine Dierschke;
s. d.!

Oschmann, Friedrich,

geb. in
Runzenheim den 28. Juni 1816, Zög-
ling der Straßburger Normalschule,
trat am 1. Oktober 1835 als Hilfs-
lehrer in Rittershofen, Kreis Weißen-
burg, in den Lehrerstand ein, wurde
am 3. April 1837 zum Hauptlehrer
in Rittershofen ernannt und war
vom 12. April 1843 bis zum 1. Ok-
[Spaltenumbruch]

Ose
tober 1871 als Lehrer in Bischweiler
tätig. Vom 1. Oktober 1871 ab wurde
O. zunächst kommissarisch als Ökonom
der Jrrenanstalt Stephansfeld be-
rufen, und unterm 16. April 1872,
unter Enthebung von seiner Funk-
tion als Oberlehrer der evangelischen
Knabenschule zu Bischweiler, zum
Ökonom der Anstalt ernannt. Ende
1875 trat er in den Ruhestand und
lebt er seitdem in Straßburg.

S:


Kranz religiöser Lieder, 1846.

Oschwald-Ringier, Fanny,

geb.
als die Tochter des späteren National-
rats Rudolf Ringier im November
1840 in Lenzburg, Kanton Aargau
(Schweiz), hat daselbst bis 1895 ihren
Wohnsitz gehabt und lebt seitdem in
Basel. Mit 40 Jahren begann sie
erst ihre schriftstellerische Tätigkeit,
indem sie unter dem Namen M. Lenz
Feuilletons, Skizzen, Novellen und
Erzählungen in verschiedenen Zeit-
schriften veröffentlichte. Neuerdings
hat sie besonders dramatische und
novellistische Arbeiten in schweizeri-
scher Mundart geliefert.

S:

Volks-
schauspiel in Lenzburg, 1895. - "Laßt
hören aus alter Zeit" (Dramat. Bil-
der a. d. Schweizergeschichte) 1895. -
Us der Burestube. Öppis zum Uf-
füehre. Jn Aargauer Mdt., 1897.
3. A. 1904. - Aller Gattig Lüt, 1898.
2. A. 1902. - Dies und das (Nn. u.
Geschn.), 1898. - E gföhrlichi Chranket
(Schw.), 1900. 3. A. 1907. - Guter
Wille, oder: Gretchen in Verlegenheit
(Solosp.), 1902. - Strubi Zyte, 1903.

Oser, Friedrich Heinrich,

wurde
am 29. Febr. 1820 zu Basel geboren.
Seine Mutter, eine geborne Schnei-
der aus Berlin, starb bald nach sei-
ner Geburt; auch den Vater verlor
er schon im Mai 1835. O. besuchte
erst die Gemeindeschule, dann das
Gymnasium, seit 1835 das Pädago-
gium seiner Vaterstadt und studierte
von 1838-42 an der dortigen Uni-
versität Theologie, worauf er die
Ordination empfing. Nachdem er zur

*


[Spaltenumbruch]

Orz
1898. ‒ Deines Bruders Blut (Eine
Geſch. a. Armeniens Leidenstagen),
1900. 3. A. 1904. ‒ Jm Kleinen treu
(4 En.), 1900. 3. A. 1904. ‒ Jn
Gottes Hochſchule (E.), 2. A. 1901, ‒
Auf dem Peterhof (E.), 4. A. 1909. ‒
Jn guten Händen (E.), 1901. ‒
Sonnenſchein im Hauſe (u. andere
Geſchn. f. jung u. alt), 4. A. 1908. ‒
Am Rande des Abgrunds (desgl.),
1902. 3. A. 1908. ‒ Gnadenſtunden
(desgl.), 1902. 4. A. 1906. ‒ Die ſtille
Hanne (desgl.), 1902. 3. A. 1907. ‒
Herzblättchen (desgl.), 1902. 3. A.
1907. ‒ Die alte Karoline (desgl.),
1902. 3. A. 1907. ‒ Die Zwillinge
(desgl.), 1902. ‒ Er iſt unſer Friede!
(E.), 1902. 3. A. 1905. ‒ Sein Eigen-
tum (5 Gſch. f. jung u. alt), 1904. ‒
Er kann! (E.), 1905. ‒ Das Vater-
Unſer (En.), 1905. ‒ Jm Sonnen-
ſchein (Geſch.), Heft 1-33, 1903‒09. ‒
Wenn ich Jhn nur habe (E.), 1905.
‒ Die heiligen zehn Gebote (En.),
1906. ‒ Aus glücklicher Familie (Er-
zählungen für jung und alt), 1907.
‒ Bilder und Gedanken, 1907. ‒ Ein
hoher Preis (Erzähl.), 1907. ‒ Wer
iſt der Klügſte? (E.), 1907. ‒ Euch
geſchehe nach eurem Glauben (E.),
1907. ‒ Jeſu Liebe kann erretten!
(En. für jung und alt), 1908. ‒
Ein Sonnenſtrahl und andere En.,
1909. ‒ Heimweh (E.), 1910. ‒ Heim-
gefunden (E.), 1910. ‒ Wo ſoll ich
hinfliehen vor deinem Angeſicht? (E.),
1911. ‒ Jn Frieden (E.), 1912.

Orzolkowsky, Helene,

ſiehe He-
lene Poritzky!

Osberg, Otto,

Pſeud. für Wil-
helmine Dierſchke;
ſ. d.!

Oſchmann, Friedrich,

geb. in
Runzenheim den 28. Juni 1816, Zög-
ling der Straßburger Normalſchule,
trat am 1. Oktober 1835 als Hilfs-
lehrer in Rittershofen, Kreis Weißen-
burg, in den Lehrerſtand ein, wurde
am 3. April 1837 zum Hauptlehrer
in Rittershofen ernannt und war
vom 12. April 1843 bis zum 1. Ok-
[Spaltenumbruch]

Oſe
tober 1871 als Lehrer in Biſchweiler
tätig. Vom 1. Oktober 1871 ab wurde
O. zunächſt kommiſſariſch als Ökonom
der Jrrenanſtalt Stephansfeld be-
rufen, und unterm 16. April 1872,
unter Enthebung von ſeiner Funk-
tion als Oberlehrer der evangeliſchen
Knabenſchule zu Biſchweiler, zum
Ökonom der Anſtalt ernannt. Ende
1875 trat er in den Ruheſtand und
lebt er ſeitdem in Straßburg.

S:


Kranz religiöſer Lieder, 1846.

Oſchwald-Ringier, Fanny,

geb.
als die Tochter des ſpäteren National-
rats Rudolf Ringier im November
1840 in Lenzburg, Kanton Aargau
(Schweiz), hat daſelbſt bis 1895 ihren
Wohnſitz gehabt und lebt ſeitdem in
Baſel. Mit 40 Jahren begann ſie
erſt ihre ſchriftſtelleriſche Tätigkeit,
indem ſie unter dem Namen M. Lenz
Feuilletons, Skizzen, Novellen und
Erzählungen in verſchiedenen Zeit-
ſchriften veröffentlichte. Neuerdings
hat ſie beſonders dramatiſche und
novelliſtiſche Arbeiten in ſchweizeri-
ſcher Mundart geliefert.

S:

Volks-
ſchauſpiel in Lenzburg, 1895. ‒ „Laßt
hören aus alter Zeit“ (Dramat. Bil-
der a. d. Schweizergeſchichte) 1895. ‒
Us der Bureſtube. Öppis zum Uf-
füehre. Jn Aargauer Mdt., 1897.
3. A. 1904. ‒ Aller Gattig Lüt, 1898.
2. A. 1902. ‒ Dies und das (Nn. u.
Geſchn.), 1898. ‒ E gföhrlichi Chranket
(Schw.), 1900. 3. A. 1907. ‒ Guter
Wille, oder: Gretchen in Verlegenheit
(Soloſp.), 1902. ‒ Strubi Zyte, 1903.

Oſer, Friedrich Heinrich,

wurde
am 29. Febr. 1820 zu Baſel geboren.
Seine Mutter, eine geborne Schnei-
der aus Berlin, ſtarb bald nach ſei-
ner Geburt; auch den Vater verlor
er ſchon im Mai 1835. O. beſuchte
erſt die Gemeindeſchule, dann das
Gymnaſium, ſeit 1835 das Pädago-
gium ſeiner Vaterſtadt und ſtudierte
von 1838‒42 an der dortigen Uni-
verſität Theologie, worauf er die
Ordination empfing. Nachdem er zur

*
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[199/0203] Orz Oſe 1898. ‒ Deines Bruders Blut (Eine Geſch. a. Armeniens Leidenstagen), 1900. 3. A. 1904. ‒ Jm Kleinen treu (4 En.), 1900. 3. A. 1904. ‒ Jn Gottes Hochſchule (E.), 2. A. 1901, ‒ Auf dem Peterhof (E.), 4. A. 1909. ‒ Jn guten Händen (E.), 1901. ‒ Sonnenſchein im Hauſe (u. andere Geſchn. f. jung u. alt), 4. A. 1908. ‒ Am Rande des Abgrunds (desgl.), 1902. 3. A. 1908. ‒ Gnadenſtunden (desgl.), 1902. 4. A. 1906. ‒ Die ſtille Hanne (desgl.), 1902. 3. A. 1907. ‒ Herzblättchen (desgl.), 1902. 3. A. 1907. ‒ Die alte Karoline (desgl.), 1902. 3. A. 1907. ‒ Die Zwillinge (desgl.), 1902. ‒ Er iſt unſer Friede! (E.), 1902. 3. A. 1905. ‒ Sein Eigen- tum (5 Gſch. f. jung u. alt), 1904. ‒ Er kann! (E.), 1905. ‒ Das Vater- Unſer (En.), 1905. ‒ Jm Sonnen- ſchein (Geſch.), Heft 1-33, 1903‒09. ‒ Wenn ich Jhn nur habe (E.), 1905. ‒ Die heiligen zehn Gebote (En.), 1906. ‒ Aus glücklicher Familie (Er- zählungen für jung und alt), 1907. ‒ Bilder und Gedanken, 1907. ‒ Ein hoher Preis (Erzähl.), 1907. ‒ Wer iſt der Klügſte? (E.), 1907. ‒ Euch geſchehe nach eurem Glauben (E.), 1907. ‒ Jeſu Liebe kann erretten! (En. für jung und alt), 1908. ‒ Ein Sonnenſtrahl und andere En., 1909. ‒ Heimweh (E.), 1910. ‒ Heim- gefunden (E.), 1910. ‒ Wo ſoll ich hinfliehen vor deinem Angeſicht? (E.), 1911. ‒ Jn Frieden (E.), 1912. Orzolkowsky, Helene, ſiehe He- lene Poritzky! Osberg, Otto, Pſeud. für Wil- helmine Dierſchke; ſ. d.! Oſchmann, Friedrich, geb. in Runzenheim den 28. Juni 1816, Zög- ling der Straßburger Normalſchule, trat am 1. Oktober 1835 als Hilfs- lehrer in Rittershofen, Kreis Weißen- burg, in den Lehrerſtand ein, wurde am 3. April 1837 zum Hauptlehrer in Rittershofen ernannt und war vom 12. April 1843 bis zum 1. Ok- tober 1871 als Lehrer in Biſchweiler tätig. Vom 1. Oktober 1871 ab wurde O. zunächſt kommiſſariſch als Ökonom der Jrrenanſtalt Stephansfeld be- rufen, und unterm 16. April 1872, unter Enthebung von ſeiner Funk- tion als Oberlehrer der evangeliſchen Knabenſchule zu Biſchweiler, zum Ökonom der Anſtalt ernannt. Ende 1875 trat er in den Ruheſtand und lebt er ſeitdem in Straßburg. S: Kranz religiöſer Lieder, 1846. Oſchwald-Ringier, Fanny, geb. als die Tochter des ſpäteren National- rats Rudolf Ringier im November 1840 in Lenzburg, Kanton Aargau (Schweiz), hat daſelbſt bis 1895 ihren Wohnſitz gehabt und lebt ſeitdem in Baſel. Mit 40 Jahren begann ſie erſt ihre ſchriftſtelleriſche Tätigkeit, indem ſie unter dem Namen M. Lenz Feuilletons, Skizzen, Novellen und Erzählungen in verſchiedenen Zeit- ſchriften veröffentlichte. Neuerdings hat ſie beſonders dramatiſche und novelliſtiſche Arbeiten in ſchweizeri- ſcher Mundart geliefert. S: Volks- ſchauſpiel in Lenzburg, 1895. ‒ „Laßt hören aus alter Zeit“ (Dramat. Bil- der a. d. Schweizergeſchichte) 1895. ‒ Us der Bureſtube. Öppis zum Uf- füehre. Jn Aargauer Mdt., 1897. 3. A. 1904. ‒ Aller Gattig Lüt, 1898. 2. A. 1902. ‒ Dies und das (Nn. u. Geſchn.), 1898. ‒ E gföhrlichi Chranket (Schw.), 1900. 3. A. 1907. ‒ Guter Wille, oder: Gretchen in Verlegenheit (Soloſp.), 1902. ‒ Strubi Zyte, 1903. Oſer, Friedrich Heinrich, wurde am 29. Febr. 1820 zu Baſel geboren. Seine Mutter, eine geborne Schnei- der aus Berlin, ſtarb bald nach ſei- ner Geburt; auch den Vater verlor er ſchon im Mai 1835. O. beſuchte erſt die Gemeindeſchule, dann das Gymnaſium, ſeit 1835 das Pädago- gium ſeiner Vaterſtadt und ſtudierte von 1838‒42 an der dortigen Uni- verſität Theologie, worauf er die Ordination empfing. Nachdem er zur *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 199. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/203>, abgerufen am 21.02.2019.