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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Oese
- Des Herrn Archemoros Gedanken
über Suchende, Jrrende und Selbst-
gewisse, 1890. 4. A. 1899. - Am Wege
und abseits, 1893. 3. A. 1900. -
Midaskinder, 1898. 2. A. 1903. -
Aus der kleineren Zahl (Novellen),
1904. Gab heraus: Ein Hausbuch
aus deutscher Dichtung und Prosa
für die Zwecke der Frauenbildung,
1890. 2. A. 1901. - Zweisimmen
(Novellen und Skizzen), 1908. 2. A.
1910. -- Oeser starb am 2. Febr. 1912

Oeser, Rudolf Ludwig,

pseudon.
Otto Glaubrecht, wurde am 21.
(n. a. 31.) Oktober 1807 zu Gießen
geboren, wo sein Vater Hofgerichts-
rat war, vollendete daselbst seine
Gymnasial- u. theologischen Univer-
sitätsstudien, war seit 1831 Hausleh-
rer in Pfungstadt bei Darmstadt,
wurde 1833 Pfarrassistent in Rod-
heim und 1835 Pfarrer zu Lindheim
in der Wetterau, wo er am 13. Okt.
1859 starb.

S:

Volkserzählungen:
Anna die Blutegelhändlerin, 1841. -
Die Schreckensjahre von Lindheim,
1842. - Die Heimkehr, oder: Was
fehlt uns?, 1843. - Der Kalender-
mann vom Veitsberg, 1845. - Die
Zigeuner, 1848. - Leiningen in Dorf-
bildern geschildert, 1848. - Die Gold-
mühle, 1852. - Erzählungen aus dem
Hessenlande, 1853. - Zinzendorf in
der Wetterau; 3 Abteilgn., 1852. -
Das Heidehaus, 1854. - Die Heimat-
losen, 1858. - Ein böses Jahr, 1856.
- Fluch u. Segen, 1857. - Das Volk
u. seine Treiber, 1859. - Der Wach-
telkorb, 1859. - Das Wassergericht,
1860. - Neue Erzählungen aus dem
Hessenlande, 1860. - Ausgewählte
Schriften, 1866. - Die Gelassenen,
1881. - Knüppels Michael, 1881. -
Aus der Zopfzeit, 1881. - Der Berg-
schläfer, 1883. - Ein Gottesgericht,
1883. - Der Weidenkaspar, 1883. -
Die Winkelschule, 1883. - Ausge-
wählte Erzählungen, 1894. - Kleine
Erzählungen, 1895. - Aus der Tiefe
in die Höhe, 1897.

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Oest
Oeser, Therese,

siehe Therese
Schröer!

Ossen, Heinz,

Pseud. für Heri-
berte von Poschinger;
s. d.!

Ossen, H. Fr. von,

Pseudon. für
Hermine Schildberger; s. d.!

Osten, Herbert von,

Pseud. für
Else von Dequede; s. d.!

Osten, Ludwig von,

Pseud. für
Ludwig von Jessen; s. d.!

*Osterberg-Verakoff, Max,

psd,
Ernst Verakoff, wurde am 7.
Juni 1865 zu Fürth in Bayern ge-
boren, wo sein Vater Bankier war,
widmete sich frühe literarischer Tä-
tigkeit und machte sich schon mit 20
Jahren durch seine kritische Tätigkeit,
vor allem durch seine Besprechungen
des Münchener Hoftheaters bekannt.
Seit 1890 lebt er in Stuttgart als
Mitarbeiter vieler Zeitschriften und
Zeitungen und als Chefredakteur der
Monatsschrift "Vor der Ehe, in der
Ehe". Jm Jahre 1906 wurde auf
seine Veranlassung die "Freie Bühne",
ein Verein für literarische Kultur ge-
gründet, welcher sich glänzend ent-
wickelt hat u. eine führende Stellung
im Kunstleben Stuttgarts einnimmt.
O. bekleidete seitdem das Ehrenamt
eines Vorsitzenden. Bekannt sind
auch die von ihm als Fremdenfüh-
rer herausgegebenen und nach ihm
benannten "Osterbergschen Städte-
bilder".

S:

Eine Verschwörung
(Lustsp.), 1886. - Kunst und Leben
(Schsp.), 1886. - Himmlische Liebe
(R.), 1889. - Von Station zu Sta-
tion (Ernstes und Heiteres), 1891. -
Betrogene Betrüger (Lsp., mit Louis
Gottschalk), 1892. - Das strahlende
Bergwerk, 1892. - Das Reich Judäa
im Jahre 6000 (2241 christl. Zeit-
rechnung) (R.), 1893. - Weihnachts-
zauber (Spiel), 1912.

*Oesteren, Friedrich Werner van,


von deutsch-flämischer Abkunft, wur-
de am 18. September 1874 in Berlin
geboren, kam mit drei Jahren nach
Österreich, wo er Untertan dieses

*


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Oeſe
‒ Des Herrn Archemoros Gedanken
über Suchende, Jrrende und Selbſt-
gewiſſe, 1890. 4. A. 1899. ‒ Am Wege
und abſeits, 1893. 3. A. 1900. ‒
Midaskinder, 1898. 2. A. 1903. ‒
Aus der kleineren Zahl (Novellen),
1904. Gab heraus: Ein Hausbuch
aus deutſcher Dichtung und Proſa
für die Zwecke der Frauenbildung,
1890. 2. A. 1901. ‒ Zweiſimmen
(Novellen und Skizzen), 1908. 2. A.
1910. — Oeſer ſtarb am 2. Febr. 1912

Oeſer, Rudolf Ludwig,

pſeudon.
Otto Glaubrecht, wurde am 21.
(n. a. 31.) Oktober 1807 zu Gießen
geboren, wo ſein Vater Hofgerichts-
rat war, vollendete daſelbſt ſeine
Gymnaſial- u. theologiſchen Univer-
ſitätsſtudien, war ſeit 1831 Hausleh-
rer in Pfungſtadt bei Darmſtadt,
wurde 1833 Pfarraſſiſtent in Rod-
heim und 1835 Pfarrer zu Lindheim
in der Wetterau, wo er am 13. Okt.
1859 ſtarb.

S:

Volkserzählungen:
Anna die Blutegelhändlerin, 1841. ‒
Die Schreckensjahre von Lindheim,
1842. ‒ Die Heimkehr, oder: Was
fehlt uns?, 1843. ‒ Der Kalender-
mann vom Veitsberg, 1845. ‒ Die
Zigeuner, 1848. ‒ Leiningen in Dorf-
bildern geſchildert, 1848. ‒ Die Gold-
mühle, 1852. ‒ Erzählungen aus dem
Heſſenlande, 1853. ‒ Zinzendorf in
der Wetterau; 3 Abteilgn., 1852. ‒
Das Heidehaus, 1854. ‒ Die Heimat-
loſen, 1858. ‒ Ein böſes Jahr, 1856.
‒ Fluch u. Segen, 1857. ‒ Das Volk
u. ſeine Treiber, 1859. ‒ Der Wach-
telkorb, 1859. ‒ Das Waſſergericht,
1860. ‒ Neue Erzählungen aus dem
Heſſenlande, 1860. ‒ Ausgewählte
Schriften, 1866. ‒ Die Gelaſſenen,
1881. ‒ Knüppels Michael, 1881. ‒
Aus der Zopfzeit, 1881. ‒ Der Berg-
ſchläfer, 1883. ‒ Ein Gottesgericht,
1883. ‒ Der Weidenkaſpar, 1883. ‒
Die Winkelſchule, 1883. ‒ Ausge-
wählte Erzählungen, 1894. ‒ Kleine
Erzählungen, 1895. ‒ Aus der Tiefe
in die Höhe, 1897.

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Oeſt
Oeſer, Thereſe,

ſiehe Thereſe
Schröer!

Oſſen, Heinz,

Pſeud. für Heri-
berte von Poſchinger;
ſ. d.!

Oſſen, H. Fr. von,

Pſeudon. für
Hermine Schildberger; ſ. d.!

Oſten, Herbert von,

Pſeud. für
Elſe von Dequede; ſ. d.!

Oſten, Ludwig von,

Pſeud. für
Ludwig von Jeſſen; ſ. d.!

*Oſterberg-Verakoff, Max,

pſd,
Ernſt Verakoff, wurde am 7.
Juni 1865 zu Fürth in Bayern ge-
boren, wo ſein Vater Bankier war,
widmete ſich frühe literariſcher Tä-
tigkeit und machte ſich ſchon mit 20
Jahren durch ſeine kritiſche Tätigkeit,
vor allem durch ſeine Beſprechungen
des Münchener Hoftheaters bekannt.
Seit 1890 lebt er in Stuttgart als
Mitarbeiter vieler Zeitſchriften und
Zeitungen und als Chefredakteur der
Monatsſchrift „Vor der Ehe, in der
Ehe“. Jm Jahre 1906 wurde auf
ſeine Veranlaſſung die „Freie Bühne“,
ein Verein für literariſche Kultur ge-
gründet, welcher ſich glänzend ent-
wickelt hat u. eine führende Stellung
im Kunſtleben Stuttgarts einnimmt.
O. bekleidete ſeitdem das Ehrenamt
eines Vorſitzenden. Bekannt ſind
auch die von ihm als Fremdenfüh-
rer herausgegebenen und nach ihm
benannten „Oſterbergſchen Städte-
bilder“.

S:

Eine Verſchwörung
(Luſtſp.), 1886. ‒ Kunſt und Leben
(Schſp.), 1886. ‒ Himmliſche Liebe
(R.), 1889. ‒ Von Station zu Sta-
tion (Ernſtes und Heiteres), 1891. ‒
Betrogene Betrüger (Lſp., mit Louis
Gottſchalk), 1892. ‒ Das ſtrahlende
Bergwerk, 1892. ‒ Das Reich Judäa
im Jahre 6000 (2241 chriſtl. Zeit-
rechnung) (R.), 1893. ‒ Weihnachts-
zauber (Spiel), 1912.

*Oeſtéren, Friedrich Werner van,


von deutſch-flämiſcher Abkunft, wur-
de am 18. September 1874 in Berlin
geboren, kam mit drei Jahren nach
Öſterreich, wo er Untertan dieſes

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[201/0205] Oeſe Oeſt ‒ Des Herrn Archemoros Gedanken über Suchende, Jrrende und Selbſt- gewiſſe, 1890. 4. A. 1899. ‒ Am Wege und abſeits, 1893. 3. A. 1900. ‒ Midaskinder, 1898. 2. A. 1903. ‒ Aus der kleineren Zahl (Novellen), 1904. Gab heraus: Ein Hausbuch aus deutſcher Dichtung und Proſa für die Zwecke der Frauenbildung, 1890. 2. A. 1901. ‒ Zweiſimmen (Novellen und Skizzen), 1908. 2. A. 1910. — Oeſer ſtarb am 2. Febr. 1912 Oeſer, Rudolf Ludwig, pſeudon. Otto Glaubrecht, wurde am 21. (n. a. 31.) Oktober 1807 zu Gießen geboren, wo ſein Vater Hofgerichts- rat war, vollendete daſelbſt ſeine Gymnaſial- u. theologiſchen Univer- ſitätsſtudien, war ſeit 1831 Hausleh- rer in Pfungſtadt bei Darmſtadt, wurde 1833 Pfarraſſiſtent in Rod- heim und 1835 Pfarrer zu Lindheim in der Wetterau, wo er am 13. Okt. 1859 ſtarb. S: Volkserzählungen: Anna die Blutegelhändlerin, 1841. ‒ Die Schreckensjahre von Lindheim, 1842. ‒ Die Heimkehr, oder: Was fehlt uns?, 1843. ‒ Der Kalender- mann vom Veitsberg, 1845. ‒ Die Zigeuner, 1848. ‒ Leiningen in Dorf- bildern geſchildert, 1848. ‒ Die Gold- mühle, 1852. ‒ Erzählungen aus dem Heſſenlande, 1853. ‒ Zinzendorf in der Wetterau; 3 Abteilgn., 1852. ‒ Das Heidehaus, 1854. ‒ Die Heimat- loſen, 1858. ‒ Ein böſes Jahr, 1856. ‒ Fluch u. Segen, 1857. ‒ Das Volk u. ſeine Treiber, 1859. ‒ Der Wach- telkorb, 1859. ‒ Das Waſſergericht, 1860. ‒ Neue Erzählungen aus dem Heſſenlande, 1860. ‒ Ausgewählte Schriften, 1866. ‒ Die Gelaſſenen, 1881. ‒ Knüppels Michael, 1881. ‒ Aus der Zopfzeit, 1881. ‒ Der Berg- ſchläfer, 1883. ‒ Ein Gottesgericht, 1883. ‒ Der Weidenkaſpar, 1883. ‒ Die Winkelſchule, 1883. ‒ Ausge- wählte Erzählungen, 1894. ‒ Kleine Erzählungen, 1895. ‒ Aus der Tiefe in die Höhe, 1897. Oeſer, Thereſe, ſiehe Thereſe Schröer! Oſſen, Heinz, Pſeud. für Heri- berte von Poſchinger; ſ. d.! Oſſen, H. Fr. von, Pſeudon. für Hermine Schildberger; ſ. d.! Oſten, Herbert von, Pſeud. für Elſe von Dequede; ſ. d.! Oſten, Ludwig von, Pſeud. für Ludwig von Jeſſen; ſ. d.! *Oſterberg-Verakoff, Max, pſd, Ernſt Verakoff, wurde am 7. Juni 1865 zu Fürth in Bayern ge- boren, wo ſein Vater Bankier war, widmete ſich frühe literariſcher Tä- tigkeit und machte ſich ſchon mit 20 Jahren durch ſeine kritiſche Tätigkeit, vor allem durch ſeine Beſprechungen des Münchener Hoftheaters bekannt. Seit 1890 lebt er in Stuttgart als Mitarbeiter vieler Zeitſchriften und Zeitungen und als Chefredakteur der Monatsſchrift „Vor der Ehe, in der Ehe“. Jm Jahre 1906 wurde auf ſeine Veranlaſſung die „Freie Bühne“, ein Verein für literariſche Kultur ge- gründet, welcher ſich glänzend ent- wickelt hat u. eine führende Stellung im Kunſtleben Stuttgarts einnimmt. O. bekleidete ſeitdem das Ehrenamt eines Vorſitzenden. Bekannt ſind auch die von ihm als Fremdenfüh- rer herausgegebenen und nach ihm benannten „Oſterbergſchen Städte- bilder“. S: Eine Verſchwörung (Luſtſp.), 1886. ‒ Kunſt und Leben (Schſp.), 1886. ‒ Himmliſche Liebe (R.), 1889. ‒ Von Station zu Sta- tion (Ernſtes und Heiteres), 1891. ‒ Betrogene Betrüger (Lſp., mit Louis Gottſchalk), 1892. ‒ Das ſtrahlende Bergwerk, 1892. ‒ Das Reich Judäa im Jahre 6000 (2241 chriſtl. Zeit- rechnung) (R.), 1893. ‒ Weihnachts- zauber (Spiel), 1912. *Oeſtéren, Friedrich Werner van, von deutſch-flämiſcher Abkunft, wur- de am 18. September 1874 in Berlin geboren, kam mit drei Jahren nach Öſterreich, wo er Untertan dieſes *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 201. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/205>, abgerufen am 23.03.2019.