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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Flensburg. Durch den Krieg gegen
Frankreich invalid geworden, erbat
ihr Gatte den Abschied, den er als
Oberstleutnant a. D. zugleich mit einer
Zivilbedienung als Postdirektor er-
hielt. Als solcher lebte er zuerst in
Duisburg, später in Kleve und 1893
bis 1898 in Koblenz, bezw. Ehren-
breitstein. Nach einem kurzen Auf-
enthalt in Bad Kreuznach siedelte die
Dichterin 1899 nach Berlin über.

S:

Marietta Tonelli (N.), 1881. 3. A.
1888. - Mädchenliebe (2 Nn.), 1885.
- Meine Nachbarin zur Rechten (Lsp.),
1885. - Monsieur Lafaire (Lsp.),
1885. - Frost in Blüten (N.), 1888.
3. A. 1893. - Pflicht und Liebe (N.),
1888. - Die rote Ulla (R. a. d. Ge-
sellschaft), 1895. - Lodernde Flam-
men (R.), 1898. - Wie sie liebten (R.),
1898. - Dr. M. Burgländer (Sici-
lian. R.), 1902. - Ein Hochzeitstag
(R.), 1903. - Nur eine Tänzerin (R.),
1903. - Das Rätsel am Mälarsee (R.),
1904. - Die Ehestifterin (E.), 1908.

*Paysen Petersen, Georg,

ost-
friesischen Stammes, wurde am 1. Dez.
1852 in Rendsburg geboren, kam
frühe nach Hamburg, besuchte hier
das Johanneum u. später das Schul-
lehrerseminar und trat 1874 in den
hamburgischen Schuldienst ein. Seit
1887 ist er Lehrer an einer Volks-
schule in Eimsbüttel, seit 1901 in
Großborstel und seit 1910 in Eppen-
dorf bei Hamburg.

S:

Reinhart
Rotfuchs (Deutsche Tiersage), 1892.
- Geschichten aus der Heimatstadt
(Nn.), 1893. - Mütterchen, erzähl
uns was! (En., Ge., Lr. usw.), 1894.
2. A. II, 1902. - Fürs deutsche Haus
(M.), 1896. - Till Eulenspiegels
lustige Streiche (f. d. Jugend bearb.),
1896. 14. A. 1907. - Kiekinnewelt
(Plattd. Familienbuch), 1905. - Beo-
wulf (Älteste deutsche Heldendichtung
n. d. Angelsächsischen erz.), 1905. -
Wahrhaftige Geschichte der Schild-
bürger und wie Till Eulenspiegel sie
besuchte, 1907.

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Pech
*Pazaurek, Gustav Eduard,

psd.
Gustav Eduard, wurde am 21. Mai
1865 in Prag geboren und gehört
einer seit Generationen deutschen
Doktorenfamilie an. Die gesamt
Ausbildung genoß er in Prag, wo
er 1883 die deutsche Universität be-
zog, um Jura zu studieren, dieser
Studium aber bald mit dem der Phi-
losophie vertauschte. Mit Vorlieb
beschäftigte er sich unter Leitung des
Prof. Dr. Alwin Schultz mit Kunst
geschichte und wurde auch in diesen
Fache 1888 zum Dr. phil. promo-
viert. Jm Jahre 1892 wurde er zur
Leitung des größten Kunstgewerbe
museums von Böhmen nach Reichen
berg berufen, wo er bis 1905 blieb
Jn diesem Jahre siedelte er nach Stutt-
gart über, wo ihm unter Verleihung
des Titels "Professor" das Amt des
Vorstandes des Württembergische
Landesgewerbemuseums übertragen
wurde.

S:

Ergo bibamus! (Neue Lr.
für durstige Kehlen), 1886. - Grüße
aus Prag (Anthol.). 1887. - Liebes
geschosse (Ge.), 1889. - "A." (Lsp.),
1890. - Wallensteins Verrat (Lsp.),
1890. - Die Venus (Lsp.), 1890.
Der Kampf mit dem Drachen (Lsp).,
1890. - Die Liebeserklärung (D. mit
lebenden Bildern), 1891.

*Pazdera, Ludwig Franz,

psd.
Leo Carinthus, wurde am 13.
Juli 1861 zu Klagenfurt in Kärnten
geboren, erhielt daselbst seine Gym-
nasial- und theologische Bildung u.
wirkte seit 1890 an dem dortigen k. k.
Staatsobergymnasium als Reli-
gionsprofessor.

S:

Armins Weib
(Dr.), 1896.

Pechhold, Rudolf Karl,

pseudon
Michel Treu, wurde am 26. Febr.
1863 in Wien geboren, absolvierte
das Obergymnasium daselbst, hörte
dann längere Zeit Vorlesungen an
der Universität und legte darauf die
Lehrprüfung für Bürger- und Land-
wirtschaftsschulen ab. 1897 war er
Schulleiter in Unter-Weschnitz (Böh-

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Pay
Flensburg. Durch den Krieg gegen
Frankreich invalid geworden, erbat
ihr Gatte den Abſchied, den er als
Oberſtleutnant a. D. zugleich mit einer
Zivilbedienung als Poſtdirektor er-
hielt. Als ſolcher lebte er zuerſt in
Duisburg, ſpäter in Kleve und 1893
bis 1898 in Koblenz, bezw. Ehren-
breitſtein. Nach einem kurzen Auf-
enthalt in Bad Kreuznach ſiedelte die
Dichterin 1899 nach Berlin über.

S:

Marietta Tonelli (N.), 1881. 3. A.
1888. ‒ Mädchenliebe (2 Nn.), 1885.
‒ Meine Nachbarin zur Rechten (Lſp.),
1885. ‒ Monſieur Lafaire (Lſp.),
1885. ‒ Froſt in Blüten (N.), 1888.
3. A. 1893. ‒ Pflicht und Liebe (N.),
1888. ‒ Die rote Ulla (R. a. d. Ge-
ſellſchaft), 1895. ‒ Lodernde Flam-
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1898. ‒ Dr. M. Burgländer (Sici-
lian. R.), 1902. ‒ Ein Hochzeitstag
(R.), 1903. ‒ Nur eine Tänzerin (R.),
1903. ‒ Das Rätſel am Mälarſee (R.),
1904. ‒ Die Eheſtifterin (E.), 1908.

*Payſen Peterſen, Georg,

oſt-
frieſiſchen Stammes, wurde am 1. Dez.
1852 in Rendsburg geboren, kam
frühe nach Hamburg, beſuchte hier
das Johanneum u. ſpäter das Schul-
lehrerſeminar und trat 1874 in den
hamburgiſchen Schuldienſt ein. Seit
1887 iſt er Lehrer an einer Volks-
ſchule in Eimsbüttel, ſeit 1901 in
Großborſtel und ſeit 1910 in Eppen-
dorf bei Hamburg.

S:

Reinhart
Rotfuchs (Deutſche Tierſage), 1892.
‒ Geſchichten aus der Heimatſtadt
(Nn.), 1893. ‒ Mütterchen, erzähl
uns was! (En., Ge., Lr. uſw.), 1894.
2. A. II, 1902. ‒ Fürs deutſche Haus
(M.), 1896. ‒ Till Eulenſpiegels
luſtige Streiche (f. d. Jugend bearb.),
1896. 14. A. 1907. ‒ Kiekinnewelt
(Plattd. Familienbuch), 1905. ‒ Beo-
wulf (Älteſte deutſche Heldendichtung
n. d. Angelſächſiſchen erz.), 1905. ‒
Wahrhaftige Geſchichte der Schild-
bürger und wie Till Eulenſpiegel ſie
beſuchte, 1907.

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Pech
*Pazaurek, Guſtav Eduard,

pſd.
Guſtav Eduard, wurde am 21. Mai
1865 in Prag geboren und gehört
einer ſeit Generationen deutſchen
Doktorenfamilie an. Die geſamt
Ausbildung genoß er in Prag, wo
er 1883 die deutſche Univerſität be-
zog, um Jura zu ſtudieren, dieſer
Studium aber bald mit dem der Phi-
loſophie vertauſchte. Mit Vorlieb
beſchäftigte er ſich unter Leitung des
Prof. Dr. Alwin Schultz mit Kunſt
geſchichte und wurde auch in dieſen
Fache 1888 zum Dr. phil. promo-
viert. Jm Jahre 1892 wurde er zur
Leitung des größten Kunſtgewerbe
muſeums von Böhmen nach Reichen
berg berufen, wo er bis 1905 blieb
Jn dieſem Jahre ſiedelte er nach Stutt-
gart über, wo ihm unter Verleihung
des Titels „Profeſſor“ das Amt des
Vorſtandes des Württembergiſche
Landesgewerbemuſeums übertragen
wurde.

S:

Ergo bibamus! (Neue Lr.
für durſtige Kehlen), 1886. ‒ Grüße
aus Prag (Anthol.). 1887. ‒ Liebes
geſchoſſe (Ge.), 1889. ‒ „A.“ (Lſp.),
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1890. ‒ Die Venus (Lſp.), 1890.
Der Kampf mit dem Drachen (Lſp).,
1890. ‒ Die Liebeserklärung (D. mit
lebenden Bildern), 1891.

*Pazdera, Ludwig Franz,

pſd.
Leo Carinthus, wurde am 13.
Juli 1861 zu Klagenfurt in Kärnten
geboren, erhielt daſelbſt ſeine Gym-
naſial- und theologiſche Bildung u.
wirkte ſeit 1890 an dem dortigen k. k.
Staatsobergymnaſium als Reli-
gionsprofeſſor.

S:

Armins Weib
(Dr.), 1896.

Pechhold, Rudolf Karl,

pſeudon
Michel Treu, wurde am 26. Febr.
1863 in Wien geboren, abſolvierte
das Obergymnaſium daſelbſt, hörte
dann längere Zeit Vorleſungen an
der Univerſität und legte darauf die
Lehrprüfung für Bürger- und Land-
wirtſchaftsſchulen ab. 1897 war er
Schulleiter in Unter-Weſchnitz (Böh-

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[242/0246] Pay Pech Flensburg. Durch den Krieg gegen Frankreich invalid geworden, erbat ihr Gatte den Abſchied, den er als Oberſtleutnant a. D. zugleich mit einer Zivilbedienung als Poſtdirektor er- hielt. Als ſolcher lebte er zuerſt in Duisburg, ſpäter in Kleve und 1893 bis 1898 in Koblenz, bezw. Ehren- breitſtein. Nach einem kurzen Auf- enthalt in Bad Kreuznach ſiedelte die Dichterin 1899 nach Berlin über. S: Marietta Tonelli (N.), 1881. 3. A. 1888. ‒ Mädchenliebe (2 Nn.), 1885. ‒ Meine Nachbarin zur Rechten (Lſp.), 1885. ‒ Monſieur Lafaire (Lſp.), 1885. ‒ Froſt in Blüten (N.), 1888. 3. A. 1893. ‒ Pflicht und Liebe (N.), 1888. ‒ Die rote Ulla (R. a. d. Ge- ſellſchaft), 1895. ‒ Lodernde Flam- men (R.), 1898. ‒ Wie ſie liebten (R.), 1898. ‒ Dr. M. Burgländer (Sici- lian. R.), 1902. ‒ Ein Hochzeitstag (R.), 1903. ‒ Nur eine Tänzerin (R.), 1903. ‒ Das Rätſel am Mälarſee (R.), 1904. ‒ Die Eheſtifterin (E.), 1908. *Payſen Peterſen, Georg, oſt- frieſiſchen Stammes, wurde am 1. Dez. 1852 in Rendsburg geboren, kam frühe nach Hamburg, beſuchte hier das Johanneum u. ſpäter das Schul- lehrerſeminar und trat 1874 in den hamburgiſchen Schuldienſt ein. Seit 1887 iſt er Lehrer an einer Volks- ſchule in Eimsbüttel, ſeit 1901 in Großborſtel und ſeit 1910 in Eppen- dorf bei Hamburg. S: Reinhart Rotfuchs (Deutſche Tierſage), 1892. ‒ Geſchichten aus der Heimatſtadt (Nn.), 1893. ‒ Mütterchen, erzähl uns was! (En., Ge., Lr. uſw.), 1894. 2. A. II, 1902. ‒ Fürs deutſche Haus (M.), 1896. ‒ Till Eulenſpiegels luſtige Streiche (f. d. Jugend bearb.), 1896. 14. A. 1907. ‒ Kiekinnewelt (Plattd. Familienbuch), 1905. ‒ Beo- wulf (Älteſte deutſche Heldendichtung n. d. Angelſächſiſchen erz.), 1905. ‒ Wahrhaftige Geſchichte der Schild- bürger und wie Till Eulenſpiegel ſie beſuchte, 1907. *Pazaurek, Guſtav Eduard, pſd. Guſtav Eduard, wurde am 21. Mai 1865 in Prag geboren und gehört einer ſeit Generationen deutſchen Doktorenfamilie an. Die geſamt Ausbildung genoß er in Prag, wo er 1883 die deutſche Univerſität be- zog, um Jura zu ſtudieren, dieſer Studium aber bald mit dem der Phi- loſophie vertauſchte. Mit Vorlieb beſchäftigte er ſich unter Leitung des Prof. Dr. Alwin Schultz mit Kunſt geſchichte und wurde auch in dieſen Fache 1888 zum Dr. phil. promo- viert. Jm Jahre 1892 wurde er zur Leitung des größten Kunſtgewerbe muſeums von Böhmen nach Reichen berg berufen, wo er bis 1905 blieb Jn dieſem Jahre ſiedelte er nach Stutt- gart über, wo ihm unter Verleihung des Titels „Profeſſor“ das Amt des Vorſtandes des Württembergiſche Landesgewerbemuſeums übertragen wurde. S: Ergo bibamus! (Neue Lr. für durſtige Kehlen), 1886. ‒ Grüße aus Prag (Anthol.). 1887. ‒ Liebes geſchoſſe (Ge.), 1889. ‒ „A.“ (Lſp.), 1890. ‒ Wallenſteins Verrat (Lſp.), 1890. ‒ Die Venus (Lſp.), 1890. Der Kampf mit dem Drachen (Lſp)., 1890. ‒ Die Liebeserklärung (D. mit lebenden Bildern), 1891. *Pazdera, Ludwig Franz, pſd. Leo Carinthus, wurde am 13. Juli 1861 zu Klagenfurt in Kärnten geboren, erhielt daſelbſt ſeine Gym- naſial- und theologiſche Bildung u. wirkte ſeit 1890 an dem dortigen k. k. Staatsobergymnaſium als Reli- gionsprofeſſor. S: Armins Weib (Dr.), 1896. Pechhold, Rudolf Karl, pſeudon Michel Treu, wurde am 26. Febr. 1863 in Wien geboren, abſolvierte das Obergymnaſium daſelbſt, hörte dann längere Zeit Vorleſungen an der Univerſität und legte darauf die Lehrprüfung für Bürger- und Land- wirtſchaftsſchulen ab. 1897 war er Schulleiter in Unter-Weſchnitz (Böh- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 242. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/246>, abgerufen am 20.02.2019.