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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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- Welche von beiden? (R.); II, 1897.
- Der alte Korpsbursche (R.), 1898. -
Das Geheimnis des Hulks (R.), 1900.
- Das Fegefeuer in Frappys Wig-
wam (R.), 1901. - Der Postreiter
(E.), 1903. - Die Verlorene. Die
Bärenhaut (2 En.), 1904. - Der
Vaquero (R.), 1905. - Sankt Elms-
feuer und andere Novellen, 1905. -
Jllustrierte Romane, Reisen u. Aben-
teuer. Hrsg. v. Dietrich Theden; X,
1906-08.

*Mölling, Karl Edwin,

geb.
am 31. Juli 1838 zu Eutin, wo sein
(1878 +) Vater Amtmann war, ver-
lebte in dem reizend gelegenen Städt-
chen seine erste Kindheit, kam 1847 mit
seinen Eltern nach Jever und folgte
ihnen 1848 auch nach Frankfurt a. M.,
wohin der Vater als Deputierter ge-
wählt worden. Hier besuchte Karl
M. die Schule, nach der Rückkehr nach
Jever das Gymnasium daselbst und
später die Handelsschule, da er auf
den Wunsch des Vaters die wissen-
schaftliche Laufbahn nicht einschlagen
sollte. Er wurde Kaufmann und sie-
delte nach vollendeter Lehrzeit nach
Philadelphia in Amerika über, wo
bereits ein älterer Bruder und eine
Schwester wohnten. Jm Jahre 1858
folgten auch die Eltern dorthin nach,
nachdem der Vater in den Ruhestand
getreten war. Nach 12 Jahren kehr-
ten dieselben nach Deutschland zurück
und Karl begleitete sie, immer in der
stillen Hoffnung, auch in der Heimat
bleiben zu können. Allein sie schlug
fehl u. so wandte er sich wieder nach
Neuyork, wo er die Stelle eines Korre-
spondenten einer deutschen Firma
übernahm.

S:

Die Komödie des
Lebens (G.), 1866. - Friedrich der
Einzige (G.), 1870.

*Molo, Hans Ritter von,

pseud.
Hans Hart, wurde am 30. Mai
1878 in Wien geboren und entstammt
einer lombardischen Adelsfamilie,
von der ein Zweig im 18. Jahrh. nach
Deutschland kam. Nach Absolvierung
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Mol
des Gymnasiums studierte er an der
Universität Wien drei Jahre Medi-
zin, gab dann aber nach harten inne-
ren Kämpfen dieses Studium auf u.
wandte sich der deutschen Philologie
zu, in der er auch den Doktorgrad
erlangte. Zuerst wollte er sich nun-
mehr dem Lehrfach an Gymnasien
widmen, legte auch die Prüfung für
das höhere Lehramt ab, trat dann
aber in den Bibliothekdienst ein, der
ihm mehr Zeit und Muße zu dichte-
rischen Arbeiten läßt. Er lebt in
Wien.

S:

Was zur Sonne will
(Gymnasiasten-Roman), 1907. - Das
heilige Feuer (Ein Hochschul-Rom.),
1909. - Vom trotzigen Sterben (Nn.),
1909. - Liebesmusik (Eine Alt-Wiener
Geschichte), 1. u. 2. T. 1910. - Kupi-
dos Bote (Rokokogesch.), 1912.

*Molo, Walter Ritter von,

ent-
stammt einer uralten, zur Zeit der
Römerzüge italienisierten süddeut-
schen Familie, die jahrhundertelang
den Großhandel betrieb und ihren
Sitz in Como (Oberitalien) hatte.
Er wurde am 14. Juni 1880 in
Sternberg (Mähren) geb., besuchte
die Volks- und Mittelschule in Wien
und studierte an der dortigen Hoch-
schule Maschinenbau u. Elektrotechnik.
Er war danach in den Werkstätten
von Siemens & Halske als Jngenieur
tätig und trat 1904 beim Patentamt
in Wien in den kaiserl. Staatsdienst.
Er ist ständiger Mitarbeiter der
"Österreichischen Wochenschrift für
den öffentlichen Baudienst".

S:

Als
ich die bunte Mütze trug ... (Erinne-
rungen), 1904. - Wie sie das Leben
zwangen (R.), 1906. 4. A. 1907. -
Der Hochzeitsjunker (Sportnovelle u.
andere En.), 1908. - Klaus Tiede-
mann der Kaufmann (R.), 1908. 2. A.
1909. - Die unerbittliche Liebe (R.),
1909. 3. A. 1910. - Totes Sein (R.),
1911. 3. A. 1912. - Die törichte Welt
(R.), 1910. - Der gezähmte Eros (R.),
1911. - Das geliebte Leben (Dr.),
1911. - Wir Weibgesellen (R.), 1911.

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Möl
‒ Welche von beiden? (R.); II, 1897.
‒ Der alte Korpsburſche (R.), 1898. ‒
Das Geheimnis des Hulks (R.), 1900.
‒ Das Fegefeuer in Frappys Wig-
wam (R.), 1901. ‒ Der Poſtreiter
(E.), 1903. ‒ Die Verlorene. Die
Bärenhaut (2 En.), 1904. ‒ Der
Vaquero (R.), 1905. ‒ Sankt Elms-
feuer und andere Novellen, 1905. ‒
Jlluſtrierte Romane, Reiſen u. Aben-
teuer. Hrsg. v. Dietrich Theden; X,
1906‒08.

*Mölling, Karl Edwin,

geb.
am 31. Juli 1838 zu Eutin, wo ſein
(1878 †) Vater Amtmann war, ver-
lebte in dem reizend gelegenen Städt-
chen ſeine erſte Kindheit, kam 1847 mit
ſeinen Eltern nach Jever und folgte
ihnen 1848 auch nach Frankfurt a. M.,
wohin der Vater als Deputierter ge-
wählt worden. Hier beſuchte Karl
M. die Schule, nach der Rückkehr nach
Jever das Gymnaſium daſelbſt und
ſpäter die Handelsſchule, da er auf
den Wunſch des Vaters die wiſſen-
ſchaftliche Laufbahn nicht einſchlagen
ſollte. Er wurde Kaufmann und ſie-
delte nach vollendeter Lehrzeit nach
Philadelphia in Amerika über, wo
bereits ein älterer Bruder und eine
Schweſter wohnten. Jm Jahre 1858
folgten auch die Eltern dorthin nach,
nachdem der Vater in den Ruheſtand
getreten war. Nach 12 Jahren kehr-
ten dieſelben nach Deutſchland zurück
und Karl begleitete ſie, immer in der
ſtillen Hoffnung, auch in der Heimat
bleiben zu können. Allein ſie ſchlug
fehl u. ſo wandte er ſich wieder nach
Neuyork, wo er die Stelle eines Korre-
ſpondenten einer deutſchen Firma
übernahm.

S:

Die Komödie des
Lebens (G.), 1866. ‒ Friedrich der
Einzige (G.), 1870.

*Molo, Hans Ritter von,

pſeud.
Hans Hart, wurde am 30. Mai
1878 in Wien geboren und entſtammt
einer lombardiſchen Adelsfamilie,
von der ein Zweig im 18. Jahrh. nach
Deutſchland kam. Nach Abſolvierung
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Mol
des Gymnaſiums ſtudierte er an der
Univerſität Wien drei Jahre Medi-
zin, gab dann aber nach harten inne-
ren Kämpfen dieſes Studium auf u.
wandte ſich der deutſchen Philologie
zu, in der er auch den Doktorgrad
erlangte. Zuerſt wollte er ſich nun-
mehr dem Lehrfach an Gymnaſien
widmen, legte auch die Prüfung für
das höhere Lehramt ab, trat dann
aber in den Bibliothekdienſt ein, der
ihm mehr Zeit und Muße zu dichte-
riſchen Arbeiten läßt. Er lebt in
Wien.

S:

Was zur Sonne will
(Gymnaſiaſten-Roman), 1907. ‒ Das
heilige Feuer (Ein Hochſchul-Rom.),
1909. ‒ Vom trotzigen Sterben (Nn.),
1909. ‒ Liebesmuſik (Eine Alt-Wiener
Geſchichte), 1. u. 2. T. 1910. ‒ Kupi-
dos Bote (Rokokogeſch.), 1912.

*Molo, Walter Ritter von,

ent-
ſtammt einer uralten, zur Zeit der
Römerzüge italieniſierten ſüddeut-
ſchen Familie, die jahrhundertelang
den Großhandel betrieb und ihren
Sitz in Como (Oberitalien) hatte.
Er wurde am 14. Juni 1880 in
Sternberg (Mähren) geb., beſuchte
die Volks- und Mittelſchule in Wien
und ſtudierte an der dortigen Hoch-
ſchule Maſchinenbau u. Elektrotechnik.
Er war danach in den Werkſtätten
von Siemens & Halske als Jngenieur
tätig und trat 1904 beim Patentamt
in Wien in den kaiſerl. Staatsdienſt.
Er iſt ſtändiger Mitarbeiter der
„Öſterreichiſchen Wochenſchrift für
den öffentlichen Baudienſt“.

S:

Als
ich die bunte Mütze trug … (Erinne-
rungen), 1904. ‒ Wie ſie das Leben
zwangen (R.), 1906. 4. A. 1907. ‒
Der Hochzeitsjunker (Sportnovelle u.
andere En.), 1908. ‒ Klaus Tiede-
mann der Kaufmann (R.), 1908. 2. A.
1909. ‒ Die unerbittliche Liebe (R.),
1909. 3. A. 1910. ‒ Totes Sein (R.),
1911. 3. A. 1912. ‒ Die törichte Welt
(R.), 1910. ‒ Der gezähmte Eros (R.),
1911. ‒ Das geliebte Leben (Dr.),
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[21/0025] Möl Mol ‒ Welche von beiden? (R.); II, 1897. ‒ Der alte Korpsburſche (R.), 1898. ‒ Das Geheimnis des Hulks (R.), 1900. ‒ Das Fegefeuer in Frappys Wig- wam (R.), 1901. ‒ Der Poſtreiter (E.), 1903. ‒ Die Verlorene. Die Bärenhaut (2 En.), 1904. ‒ Der Vaquero (R.), 1905. ‒ Sankt Elms- feuer und andere Novellen, 1905. ‒ Jlluſtrierte Romane, Reiſen u. Aben- teuer. Hrsg. v. Dietrich Theden; X, 1906‒08. *Mölling, Karl Edwin, geb. am 31. Juli 1838 zu Eutin, wo ſein (1878 †) Vater Amtmann war, ver- lebte in dem reizend gelegenen Städt- chen ſeine erſte Kindheit, kam 1847 mit ſeinen Eltern nach Jever und folgte ihnen 1848 auch nach Frankfurt a. M., wohin der Vater als Deputierter ge- wählt worden. Hier beſuchte Karl M. die Schule, nach der Rückkehr nach Jever das Gymnaſium daſelbſt und ſpäter die Handelsſchule, da er auf den Wunſch des Vaters die wiſſen- ſchaftliche Laufbahn nicht einſchlagen ſollte. Er wurde Kaufmann und ſie- delte nach vollendeter Lehrzeit nach Philadelphia in Amerika über, wo bereits ein älterer Bruder und eine Schweſter wohnten. Jm Jahre 1858 folgten auch die Eltern dorthin nach, nachdem der Vater in den Ruheſtand getreten war. Nach 12 Jahren kehr- ten dieſelben nach Deutſchland zurück und Karl begleitete ſie, immer in der ſtillen Hoffnung, auch in der Heimat bleiben zu können. Allein ſie ſchlug fehl u. ſo wandte er ſich wieder nach Neuyork, wo er die Stelle eines Korre- ſpondenten einer deutſchen Firma übernahm. S: Die Komödie des Lebens (G.), 1866. ‒ Friedrich der Einzige (G.), 1870. *Molo, Hans Ritter von, pſeud. Hans Hart, wurde am 30. Mai 1878 in Wien geboren und entſtammt einer lombardiſchen Adelsfamilie, von der ein Zweig im 18. Jahrh. nach Deutſchland kam. Nach Abſolvierung des Gymnaſiums ſtudierte er an der Univerſität Wien drei Jahre Medi- zin, gab dann aber nach harten inne- ren Kämpfen dieſes Studium auf u. wandte ſich der deutſchen Philologie zu, in der er auch den Doktorgrad erlangte. Zuerſt wollte er ſich nun- mehr dem Lehrfach an Gymnaſien widmen, legte auch die Prüfung für das höhere Lehramt ab, trat dann aber in den Bibliothekdienſt ein, der ihm mehr Zeit und Muße zu dichte- riſchen Arbeiten läßt. Er lebt in Wien. S: Was zur Sonne will (Gymnaſiaſten-Roman), 1907. ‒ Das heilige Feuer (Ein Hochſchul-Rom.), 1909. ‒ Vom trotzigen Sterben (Nn.), 1909. ‒ Liebesmuſik (Eine Alt-Wiener Geſchichte), 1. u. 2. T. 1910. ‒ Kupi- dos Bote (Rokokogeſch.), 1912. *Molo, Walter Ritter von, ent- ſtammt einer uralten, zur Zeit der Römerzüge italieniſierten ſüddeut- ſchen Familie, die jahrhundertelang den Großhandel betrieb und ihren Sitz in Como (Oberitalien) hatte. Er wurde am 14. Juni 1880 in Sternberg (Mähren) geb., beſuchte die Volks- und Mittelſchule in Wien und ſtudierte an der dortigen Hoch- ſchule Maſchinenbau u. Elektrotechnik. Er war danach in den Werkſtätten von Siemens & Halske als Jngenieur tätig und trat 1904 beim Patentamt in Wien in den kaiſerl. Staatsdienſt. Er iſt ſtändiger Mitarbeiter der „Öſterreichiſchen Wochenſchrift für den öffentlichen Baudienſt“. S: Als ich die bunte Mütze trug … (Erinne- rungen), 1904. ‒ Wie ſie das Leben zwangen (R.), 1906. 4. A. 1907. ‒ Der Hochzeitsjunker (Sportnovelle u. andere En.), 1908. ‒ Klaus Tiede- mann der Kaufmann (R.), 1908. 2. A. 1909. ‒ Die unerbittliche Liebe (R.), 1909. 3. A. 1910. ‒ Totes Sein (R.), 1911. 3. A. 1912. ‒ Die törichte Welt (R.), 1910. ‒ Der gezähmte Eros (R.), 1911. ‒ Das geliebte Leben (Dr.), 1911. ‒ Wir Weibgeſellen (R.), 1911. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 21. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/25>, abgerufen am 24.02.2019.