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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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begab sich als Erzieherin nach Eng-
land. Schottland und Belgien. Jm
Jahre 1893 kehrte sie heim u. über-
nahm eine Stelle als Telephonistin
im Zentralbureau in Bern, die sie
indes nur ein halbes Jahr verwalten
konnte, da sich ein erbliches Lungen-
leiden bemerkbar machte. Von nun an
war ihr ferneres Leben nur noch ein
ruheloses Hin und Her zwischen ver-
schiedenen Kurorten und Heilstatio-
nen für Lungenkranke, besonders am
Genfer See, unterbrochen durch zeit-
weilige Reisen und Aufenthalt in
Brüssel, Lyon und Bern. Am 9. No-
vember 1898 ist sie in Davos gestor-
ben.

S:

Passifloren (Ge., hrsg. von
Karl Henckell, 1896. 2. A. u. d. T.:
Helldunkel (Ge. und Bekenntnisse,
hrsg. von demselben), 1908.

Pfannenschmidt, Julie,

bekannt
unter ihrem Mädchennnamen Julie
Burow,
wurde am 24. Febr. 1806
(nicht 1804) zu Kydullen im ehema-
ligen Neu-Ostpreußen als die Toch-
ter eines Salzinspektors geboren,
kam nach dem Tilsiter Frieden mit
den Eltern nach Elbing u. ging, als
letztere sich infolge gegenseitiger Ab-
neigung trennten, mit der Mutter
nach Tilsit (1816) und drei Jahre
später nach Langgarben. Von hier
aus nahm sie die Stelle einer Er-
zieherin in Pohiebels bei Rastenburg
in Ostpreußen an, kehrte aber, da
auch die Mutter sich mit ihrem Gat-
ten ausgesöhnt hatte, im Jahre 1823
in das Vaterhaus nach Danzig zu-
rück. Hier hatte der Vater eine
Stelle als Regierungssekretär erhal-
ten, und hier lernte Julie auch einen
jungen Baubeamten, namens Pfan-
nenschmidt, kennen, mit dem sie sich
1831 verheiratete und dann nach
Neufahrwasser zog. Versetzungen
des Gatten führten sie später nach
Driesen (Neumark), Züllichau und
endlich nach Bromberg. Hier starb
die Dichterin am 20. (nicht 19.) Febr.
1868 an den Folgen eines Schlagan-
[Spaltenumbruch]

Pfan
falls.

S:

Frauen-Los (R.); II, 1850.
- Aus dem Leben eines Glücklichen
(R.); III, 1853. - Novellen; II, 1853.
2. Ausg. u. d. T.: Aus dem Frauen-
leben, 1857. - Ein Arzt in einer klei-
nen Stadt (R.), und: Der Weg in
den Himmel (N.), 1854. - Bilder a.
d. Leben, 1854. - Ein Lebenstraum
(R.); III, 1855. - Erinnerungen
einer Großmutter (R.); II, 1856. -
Der Armut Leid u. Glück (R.); III,
1857. - Der Glücksstern (N.). 1857.
- Johannes Kepler (Hist. E.); III,
1857. - Versuch einer Selbstbiogra-
phie, 1857. - Lebensbilder; II, 1858.
(Jnhalt: I. Nenuphar. - Der Sohn
einer Amme. - II. Ein weißes Kätz-
chen. - Der Geist des Martin Grune-
wald). - Gedichte, 1858. - Künstler-
liebe (N.). 1859. - Laute Welt - stil-
les Herz (N.), 1860. - Das Glück
eines Weibes, 1860. - Walter Kühne
(R.), 1860. - An der polnischen
Grenze (E.), 1861. - Ein Bürger-
meister (Hist. R.); III, 1862. - Die
Kinder des Hauses (R.), 1863. - Den
Frieden finden (N.), 1864. - Aus den
letzten Tagen der polnischen Revo-
lution, 1864. - Die Preußen in Prag
(R.), 1867. - Jm Wellenrauschen
(R.); II, 1869. - Blumen u. Früchte
deutscher Dichtung (Anthologie), 22.
Aufl. bearb. v. Elise Polko, 1877. -
Denksprüche für das Leben. (Ge-
sammelte Perlen für Geist und Herz),
23. A. bearb. von Elise Polko, 1884.
- Frauenleben (Goldene Stufen auf
dem Wege des Weibes zu Gott),
5. A. 1865. - Die Liebe als Führerin
der Menschheit durchs Erdenleben zu
Gott, 1863. - Frauen Liebe und
Leben (Ein Brautgeschenk), 3. Aufl.
1893. - Gesammelte Früchte aus dem
Garten des Lebens, 3. A. 1897. -
Herzensworte (Mitgabe auf den Le-
bensweg), 25. A. 1895. - Jn stillen
Stunden (Gedanken einer Frau),
1861. 5. A. 1871.

*Pfannschmidt-(Beutner), Re-
nata,

bekannt auch unter ihrem Mäd-

*


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Pfan
begab ſich als Erzieherin nach Eng-
land. Schottland und Belgien. Jm
Jahre 1893 kehrte ſie heim u. über-
nahm eine Stelle als Telephoniſtin
im Zentralbureau in Bern, die ſie
indes nur ein halbes Jahr verwalten
konnte, da ſich ein erbliches Lungen-
leiden bemerkbar machte. Von nun an
war ihr ferneres Leben nur noch ein
ruheloſes Hin und Her zwiſchen ver-
ſchiedenen Kurorten und Heilſtatio-
nen für Lungenkranke, beſonders am
Genfer See, unterbrochen durch zeit-
weilige Reiſen und Aufenthalt in
Brüſſel, Lyon und Bern. Am 9. No-
vember 1898 iſt ſie in Davos geſtor-
ben.

S:

Paſſifloren (Ge., hrsg. von
Karl Henckell, 1896. 2. A. u. d. T.:
Helldunkel (Ge. und Bekenntniſſe,
hrsg. von demſelben), 1908.

Pfannenſchmidt, Julie,

bekannt
unter ihrem Mädchennnamen Julie
Burow,
wurde am 24. Febr. 1806
(nicht 1804) zu Kydullen im ehema-
ligen Neu-Oſtpreußen als die Toch-
ter eines Salzinſpektors geboren,
kam nach dem Tilſiter Frieden mit
den Eltern nach Elbing u. ging, als
letztere ſich infolge gegenſeitiger Ab-
neigung trennten, mit der Mutter
nach Tilſit (1816) und drei Jahre
ſpäter nach Langgarben. Von hier
aus nahm ſie die Stelle einer Er-
zieherin in Pohiebels bei Raſtenburg
in Oſtpreußen an, kehrte aber, da
auch die Mutter ſich mit ihrem Gat-
ten ausgeſöhnt hatte, im Jahre 1823
in das Vaterhaus nach Danzig zu-
rück. Hier hatte der Vater eine
Stelle als Regierungsſekretär erhal-
ten, und hier lernte Julie auch einen
jungen Baubeamten, namens Pfan-
nenſchmidt, kennen, mit dem ſie ſich
1831 verheiratete und dann nach
Neufahrwaſſer zog. Verſetzungen
des Gatten führten ſie ſpäter nach
Drieſen (Neumark), Züllichau und
endlich nach Bromberg. Hier ſtarb
die Dichterin am 20. (nicht 19.) Febr.
1868 an den Folgen eines Schlagan-
[Spaltenumbruch]

Pfan
falls.

S:

Frauen-Los (R.); II, 1850.
‒ Aus dem Leben eines Glücklichen
(R.); III, 1853. ‒ Novellen; II, 1853.
2. Ausg. u. d. T.: Aus dem Frauen-
leben, 1857. ‒ Ein Arzt in einer klei-
nen Stadt (R.), und: Der Weg in
den Himmel (N.), 1854. ‒ Bilder a.
d. Leben, 1854. ‒ Ein Lebenstraum
(R.); III, 1855. ‒ Erinnerungen
einer Großmutter (R.); II, 1856. ‒
Der Armut Leid u. Glück (R.); III,
1857. ‒ Der Glücksſtern (N.). 1857.
‒ Johannes Kepler (Hiſt. E.); III,
1857. ‒ Verſuch einer Selbſtbiogra-
phie, 1857. ‒ Lebensbilder; II, 1858.
(Jnhalt: I. Nenuphar. ‒ Der Sohn
einer Amme. ‒ II. Ein weißes Kätz-
chen. ‒ Der Geiſt des Martin Grune-
wald). ‒ Gedichte, 1858. ‒ Künſtler-
liebe (N.). 1859. ‒ Laute Welt ‒ ſtil-
les Herz (N.), 1860. ‒ Das Glück
eines Weibes, 1860. ‒ Walter Kühne
(R.), 1860. ‒ An der polniſchen
Grenze (E.), 1861. ‒ Ein Bürger-
meiſter (Hiſt. R.); III, 1862. ‒ Die
Kinder des Hauſes (R.), 1863. ‒ Den
Frieden finden (N.), 1864. ‒ Aus den
letzten Tagen der polniſchen Revo-
lution, 1864. ‒ Die Preußen in Prag
(R.), 1867. ‒ Jm Wellenrauſchen
(R.); II, 1869. ‒ Blumen u. Früchte
deutſcher Dichtung (Anthologie), 22.
Aufl. bearb. v. Eliſe Polko, 1877. ‒
Denkſprüche für das Leben. (Ge-
ſammelte Perlen für Geiſt und Herz),
23. A. bearb. von Eliſe Polko, 1884.
‒ Frauenleben (Goldene Stufen auf
dem Wege des Weibes zu Gott),
5. A. 1865. ‒ Die Liebe als Führerin
der Menſchheit durchs Erdenleben zu
Gott, 1863. ‒ Frauen Liebe und
Leben (Ein Brautgeſchenk), 3. Aufl.
1893. ‒ Geſammelte Früchte aus dem
Garten des Lebens, 3. A. 1897. ‒
Herzensworte (Mitgabe auf den Le-
bensweg), 25. A. 1895. ‒ Jn ſtillen
Stunden (Gedanken einer Frau),
1861. 5. A. 1871.

*Pfannſchmidt-(Beutner), Re-
nata,

bekannt auch unter ihrem Mäd-

*
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[269/0273] Pfan Pfan begab ſich als Erzieherin nach Eng- land. Schottland und Belgien. Jm Jahre 1893 kehrte ſie heim u. über- nahm eine Stelle als Telephoniſtin im Zentralbureau in Bern, die ſie indes nur ein halbes Jahr verwalten konnte, da ſich ein erbliches Lungen- leiden bemerkbar machte. Von nun an war ihr ferneres Leben nur noch ein ruheloſes Hin und Her zwiſchen ver- ſchiedenen Kurorten und Heilſtatio- nen für Lungenkranke, beſonders am Genfer See, unterbrochen durch zeit- weilige Reiſen und Aufenthalt in Brüſſel, Lyon und Bern. Am 9. No- vember 1898 iſt ſie in Davos geſtor- ben. S: Paſſifloren (Ge., hrsg. von Karl Henckell, 1896. 2. A. u. d. T.: Helldunkel (Ge. und Bekenntniſſe, hrsg. von demſelben), 1908. Pfannenſchmidt, Julie, bekannt unter ihrem Mädchennnamen Julie Burow, wurde am 24. Febr. 1806 (nicht 1804) zu Kydullen im ehema- ligen Neu-Oſtpreußen als die Toch- ter eines Salzinſpektors geboren, kam nach dem Tilſiter Frieden mit den Eltern nach Elbing u. ging, als letztere ſich infolge gegenſeitiger Ab- neigung trennten, mit der Mutter nach Tilſit (1816) und drei Jahre ſpäter nach Langgarben. Von hier aus nahm ſie die Stelle einer Er- zieherin in Pohiebels bei Raſtenburg in Oſtpreußen an, kehrte aber, da auch die Mutter ſich mit ihrem Gat- ten ausgeſöhnt hatte, im Jahre 1823 in das Vaterhaus nach Danzig zu- rück. Hier hatte der Vater eine Stelle als Regierungsſekretär erhal- ten, und hier lernte Julie auch einen jungen Baubeamten, namens Pfan- nenſchmidt, kennen, mit dem ſie ſich 1831 verheiratete und dann nach Neufahrwaſſer zog. Verſetzungen des Gatten führten ſie ſpäter nach Drieſen (Neumark), Züllichau und endlich nach Bromberg. Hier ſtarb die Dichterin am 20. (nicht 19.) Febr. 1868 an den Folgen eines Schlagan- falls. S: Frauen-Los (R.); II, 1850. ‒ Aus dem Leben eines Glücklichen (R.); III, 1853. ‒ Novellen; II, 1853. 2. Ausg. u. d. T.: Aus dem Frauen- leben, 1857. ‒ Ein Arzt in einer klei- nen Stadt (R.), und: Der Weg in den Himmel (N.), 1854. ‒ Bilder a. d. Leben, 1854. ‒ Ein Lebenstraum (R.); III, 1855. ‒ Erinnerungen einer Großmutter (R.); II, 1856. ‒ Der Armut Leid u. Glück (R.); III, 1857. ‒ Der Glücksſtern (N.). 1857. ‒ Johannes Kepler (Hiſt. E.); III, 1857. ‒ Verſuch einer Selbſtbiogra- phie, 1857. ‒ Lebensbilder; II, 1858. (Jnhalt: I. Nenuphar. ‒ Der Sohn einer Amme. ‒ II. Ein weißes Kätz- chen. ‒ Der Geiſt des Martin Grune- wald). ‒ Gedichte, 1858. ‒ Künſtler- liebe (N.). 1859. ‒ Laute Welt ‒ ſtil- les Herz (N.), 1860. ‒ Das Glück eines Weibes, 1860. ‒ Walter Kühne (R.), 1860. ‒ An der polniſchen Grenze (E.), 1861. ‒ Ein Bürger- meiſter (Hiſt. R.); III, 1862. ‒ Die Kinder des Hauſes (R.), 1863. ‒ Den Frieden finden (N.), 1864. ‒ Aus den letzten Tagen der polniſchen Revo- lution, 1864. ‒ Die Preußen in Prag (R.), 1867. ‒ Jm Wellenrauſchen (R.); II, 1869. ‒ Blumen u. Früchte deutſcher Dichtung (Anthologie), 22. Aufl. bearb. v. Eliſe Polko, 1877. ‒ Denkſprüche für das Leben. (Ge- ſammelte Perlen für Geiſt und Herz), 23. A. bearb. von Eliſe Polko, 1884. ‒ Frauenleben (Goldene Stufen auf dem Wege des Weibes zu Gott), 5. A. 1865. ‒ Die Liebe als Führerin der Menſchheit durchs Erdenleben zu Gott, 1863. ‒ Frauen Liebe und Leben (Ein Brautgeſchenk), 3. Aufl. 1893. ‒ Geſammelte Früchte aus dem Garten des Lebens, 3. A. 1897. ‒ Herzensworte (Mitgabe auf den Le- bensweg), 25. A. 1895. ‒ Jn ſtillen Stunden (Gedanken einer Frau), 1861. 5. A. 1871. *Pfannſchmidt-(Beutner), Re- nata, bekannt auch unter ihrem Mäd- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 269. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/273>, abgerufen am 22.02.2019.