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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Pfau
vorwiegend als Mitarbeiter an der
"Allgemeinen Augsburger Zeitung".
An seinem 70. Geburtsfeste ernannte
ihn seine Vaterstadt Heilbronn zum
Ehrenbürger. Auch wurde ihm an
diesem Tage von Freunden u. Ver-
ehrern eine Ehrengabe überreicht,
die ihm ein sorgenfreies Alter sicherte.
Er starb am 12. April 1894 in Stutt-
gart.

S:

Gedichte, 1842. 3. Aufl. und
Gesamtausgabe, 1874. 4. A. 1889.
- Stimmen der Zeit, 1848. - Deutsche
Sonette a. d. Jahr 1850; 1849. -
Bretonische Volkslieder (übersetzt mit
Moritz Hartmann), 1859. - Mein
Onkel Benjamin (R. v. Claude Til-
liers, übersetzt), 1866. - Ausgewählte
Romane von Erckmann-Chatrian,
übers., 1882. - Ausgewählte Gedichte,
hrsg. von Ernst Ziel, 1898. - Poli-
tisches und Polemisches aus den nach-
gelassenen Schriften; hrsg. v. Ernst
Ziel, 1896. - Verschiedene Schriften
über Kunst und Gewerbe.

*Pfaundler (von Hadermur),
Hermann,

geb. am 12. Dezbr. 1882 in
Jnnsbruck (Tirol) als Sohn des be-
kannten Prof. der Physik Dr. Leopold
von Pf., verlebte seine Jugend in
Jnnsbruck und Graz und bezog nach
Absolvierung der Mittelschule (Gym-
nasium) die Militärakademie in Wie-
ner Neustadt, wandte sich aber bald
dem Studium der Rechte zu, das er
durch Promotion zum Dr. jur. 1905
in Graz zum Abschluß brachte. Er ist
jetzt (1911) k. k. Hofkonzipist in Wien.

S:

Meine Jugendgedichte, 1909. -
Mein Himmele (Neue Dn.), 1911.

Pfeifer, Eduard,

geb. am 17. Nov.
1855 in Rumburg (Böhmen), Dr.
phil.,
lebt (1897) als Redakteur der
"Bohemia" in Prag, seit 1898 als
Chefredakteur des "Tagesboten aus
Mähren und Schlesien" in Brünn.

S:

Frau Eugenie (Heitere Geschich-
ten), 1902.

Pfeifer, Johann,

geboren am
7. Juli 1820 zu Galtür in Tirol, er-
hielt seine Gymnasialbildung in Me-
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Pfei
ran und Brixen, studierte in Jnns-
bruck und Wien Philosophie und
Jurisprudenz und weilte danach
einige Jahre in Wien als erzherzog-
licher Beamter. Seit 1850 lebte er,
mit ästhetischen und literarischen
Studien beschäftigt, erst in Jnns-
bruck, zuletzt in Meran, wo er am 31.
März 1888 starb.

S:

Gedichte, 1853.
3. A. 1860. - Neue Gedichte, 1880.
2. A. 1884.

*Pfeifer, Martin,

geb. am 19. Aug.
1854 in Bibra, Reg,-Bezirk Merse-
burg, besuchte seit 1867 die Landes-
schule Pforta und studierte seit 1873
in Leipzig und Berlin Philologie und
Geschichte. Jm Jahre 1883 wurde
er Oberlehrer am herzoglichen Fried-
richs-Gymnasium in Altenburg, und
ist er noch jetzt an demselben, und
zwar seit 1898 als Professor, tätig.

S:

Der deutsche Freiheitskrieg in
Lied und Wort (Patriotische Auffüh-
rung), 1890. - Das neue Reich (des-
gleichen), 1892. - Friedericus Mag-
nus (desgleichen), 1894. - Das ver-
schleierte Bild zu Sais (Lsp.), 1894.
- Der Schmied von Ruhla (Volkst.),
1894. - Periander (Tr.), 1894. -
Friedrich der Große (Schsp.), 1896.
- Leben, Abenteuer und Reisen Joh.
Frdr. Voigts, weil. Bürgers, Loh-
gerbers etc. in Eisenberg. Von ihm
selbst beschrieben. Bearbeitet u. neu
hrsgeg., 1897. - Armin (Sammlung
patriot. Aufführungen), 1900.

*Pfeiffer, Ernst,

geb. am 18. Febr.
1862 in Hamburg als Sohn des Kauf-
manns Leo Pf., besuchte einige Jahre
die Gelehrtenschule des Johanneums
in Hamburg, später eine Realschule
und widmete sich dann dem Berufe
eines Kaufmanns, bei dem er zehn
Jahre verblieb. Seit 1889 betätigt
er sich als Schriftsteller, und pflegt
er besonders die plattdeutsche Mund-
art der Hamburger und Mecklenbur-
ger, da er auch letztere durch häufiges
und längeres Verweilen in Mecklen-
burg vollkommen beherrscht.

S:

Der

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Pfau
vorwiegend als Mitarbeiter an der
„Allgemeinen Augsburger Zeitung“.
An ſeinem 70. Geburtsfeſte ernannte
ihn ſeine Vaterſtadt Heilbronn zum
Ehrenbürger. Auch wurde ihm an
dieſem Tage von Freunden u. Ver-
ehrern eine Ehrengabe überreicht,
die ihm ein ſorgenfreies Alter ſicherte.
Er ſtarb am 12. April 1894 in Stutt-
gart.

S:

Gedichte, 1842. 3. Aufl. und
Geſamtausgabe, 1874. 4. A. 1889.
‒ Stimmen der Zeit, 1848. ‒ Deutſche
Sonette a. d. Jahr 1850; 1849. ‒
Bretoniſche Volkslieder (überſetzt mit
Moritz Hartmann), 1859. ‒ Mein
Onkel Benjamin (R. v. Claude Til-
liers, überſetzt), 1866. ‒ Ausgewählte
Romane von Erckmann-Chatrian,
überſ., 1882. ‒ Ausgewählte Gedichte,
hrsg. von Ernſt Ziel, 1898. ‒ Poli-
tiſches und Polemiſches aus den nach-
gelaſſenen Schriften; hrsg. v. Ernſt
Ziel, 1896. ‒ Verſchiedene Schriften
über Kunſt und Gewerbe.

*Pfaundler (von Hadermur),
Hermann,

geb. am 12. Dezbr. 1882 in
Jnnsbruck (Tirol) als Sohn des be-
kannten Prof. der Phyſik Dr. Leopold
von Pf., verlebte ſeine Jugend in
Jnnsbruck und Graz und bezog nach
Abſolvierung der Mittelſchule (Gym-
naſium) die Militärakademie in Wie-
ner Neuſtadt, wandte ſich aber bald
dem Studium der Rechte zu, das er
durch Promotion zum Dr. jur. 1905
in Graz zum Abſchluß brachte. Er iſt
jetzt (1911) k. k. Hofkonzipiſt in Wien.

S:

Meine Jugendgedichte, 1909. ‒
Mein Himmele (Neue Dn.), 1911.

Pfeifer, Eduard,

geb. am 17. Nov.
1855 in Rumburg (Böhmen), Dr.
phil.,
lebt (1897) als Redakteur der
„Bohemia“ in Prag, ſeit 1898 als
Chefredakteur des „Tagesboten aus
Mähren und Schleſien“ in Brünn.

S:

Frau Eugenie (Heitere Geſchich-
ten), 1902.

Pfeifer, Johann,

geboren am
7. Juli 1820 zu Galtür in Tirol, er-
hielt ſeine Gymnaſialbildung in Me-
[Spaltenumbruch]

Pfei
ran und Brixen, ſtudierte in Jnns-
bruck und Wien Philoſophie und
Jurisprudenz und weilte danach
einige Jahre in Wien als erzherzog-
licher Beamter. Seit 1850 lebte er,
mit äſthetiſchen und literariſchen
Studien beſchäftigt, erſt in Jnns-
bruck, zuletzt in Meran, wo er am 31.
März 1888 ſtarb.

S:

Gedichte, 1853.
3. A. 1860. ‒ Neue Gedichte, 1880.
2. A. 1884.

*Pfeifer, Martin,

geb. am 19. Aug.
1854 in Bibra, Reg,-Bezirk Merſe-
burg, beſuchte ſeit 1867 die Landes-
ſchule Pforta und ſtudierte ſeit 1873
in Leipzig und Berlin Philologie und
Geſchichte. Jm Jahre 1883 wurde
er Oberlehrer am herzoglichen Fried-
richs-Gymnaſium in Altenburg, und
iſt er noch jetzt an demſelben, und
zwar ſeit 1898 als Profeſſor, tätig.

S:

Der deutſche Freiheitskrieg in
Lied und Wort (Patriotiſche Auffüh-
rung), 1890. ‒ Das neue Reich (des-
gleichen), 1892. ‒ Friedericus Mag-
nus (desgleichen), 1894. ‒ Das ver-
ſchleierte Bild zu Saïs (Lſp.), 1894.
‒ Der Schmied von Ruhla (Volkſt.),
1894. ‒ Periander (Tr.), 1894. ‒
Friedrich der Große (Schſp.), 1896.
‒ Leben, Abenteuer und Reiſen Joh.
Frdr. Voigts, weil. Bürgers, Loh-
gerbers ꝛc. in Eiſenberg. Von ihm
ſelbſt beſchrieben. Bearbeitet u. neu
hrsgeg., 1897. ‒ Armin (Sammlung
patriot. Aufführungen), 1900.

*Pfeiffer, Ernſt,

geb. am 18. Febr.
1862 in Hamburg als Sohn des Kauf-
manns Leo Pf., beſuchte einige Jahre
die Gelehrtenſchule des Johanneums
in Hamburg, ſpäter eine Realſchule
und widmete ſich dann dem Berufe
eines Kaufmanns, bei dem er zehn
Jahre verblieb. Seit 1889 betätigt
er ſich als Schriftſteller, und pflegt
er beſonders die plattdeutſche Mund-
art der Hamburger und Mecklenbur-
ger, da er auch letztere durch häufiges
und längeres Verweilen in Mecklen-
burg vollkommen beherrſcht.

S:

Der

*
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[271/0275] Pfau Pfei vorwiegend als Mitarbeiter an der „Allgemeinen Augsburger Zeitung“. An ſeinem 70. Geburtsfeſte ernannte ihn ſeine Vaterſtadt Heilbronn zum Ehrenbürger. Auch wurde ihm an dieſem Tage von Freunden u. Ver- ehrern eine Ehrengabe überreicht, die ihm ein ſorgenfreies Alter ſicherte. Er ſtarb am 12. April 1894 in Stutt- gart. S: Gedichte, 1842. 3. Aufl. und Geſamtausgabe, 1874. 4. A. 1889. ‒ Stimmen der Zeit, 1848. ‒ Deutſche Sonette a. d. Jahr 1850; 1849. ‒ Bretoniſche Volkslieder (überſetzt mit Moritz Hartmann), 1859. ‒ Mein Onkel Benjamin (R. v. Claude Til- liers, überſetzt), 1866. ‒ Ausgewählte Romane von Erckmann-Chatrian, überſ., 1882. ‒ Ausgewählte Gedichte, hrsg. von Ernſt Ziel, 1898. ‒ Poli- tiſches und Polemiſches aus den nach- gelaſſenen Schriften; hrsg. v. Ernſt Ziel, 1896. ‒ Verſchiedene Schriften über Kunſt und Gewerbe. *Pfaundler (von Hadermur), Hermann, geb. am 12. Dezbr. 1882 in Jnnsbruck (Tirol) als Sohn des be- kannten Prof. der Phyſik Dr. Leopold von Pf., verlebte ſeine Jugend in Jnnsbruck und Graz und bezog nach Abſolvierung der Mittelſchule (Gym- naſium) die Militärakademie in Wie- ner Neuſtadt, wandte ſich aber bald dem Studium der Rechte zu, das er durch Promotion zum Dr. jur. 1905 in Graz zum Abſchluß brachte. Er iſt jetzt (1911) k. k. Hofkonzipiſt in Wien. S: Meine Jugendgedichte, 1909. ‒ Mein Himmele (Neue Dn.), 1911. Pfeifer, Eduard, geb. am 17. Nov. 1855 in Rumburg (Böhmen), Dr. phil., lebt (1897) als Redakteur der „Bohemia“ in Prag, ſeit 1898 als Chefredakteur des „Tagesboten aus Mähren und Schleſien“ in Brünn. S: Frau Eugenie (Heitere Geſchich- ten), 1902. Pfeifer, Johann, geboren am 7. Juli 1820 zu Galtür in Tirol, er- hielt ſeine Gymnaſialbildung in Me- ran und Brixen, ſtudierte in Jnns- bruck und Wien Philoſophie und Jurisprudenz und weilte danach einige Jahre in Wien als erzherzog- licher Beamter. Seit 1850 lebte er, mit äſthetiſchen und literariſchen Studien beſchäftigt, erſt in Jnns- bruck, zuletzt in Meran, wo er am 31. März 1888 ſtarb. S: Gedichte, 1853. 3. A. 1860. ‒ Neue Gedichte, 1880. 2. A. 1884. *Pfeifer, Martin, geb. am 19. Aug. 1854 in Bibra, Reg,-Bezirk Merſe- burg, beſuchte ſeit 1867 die Landes- ſchule Pforta und ſtudierte ſeit 1873 in Leipzig und Berlin Philologie und Geſchichte. Jm Jahre 1883 wurde er Oberlehrer am herzoglichen Fried- richs-Gymnaſium in Altenburg, und iſt er noch jetzt an demſelben, und zwar ſeit 1898 als Profeſſor, tätig. S: Der deutſche Freiheitskrieg in Lied und Wort (Patriotiſche Auffüh- rung), 1890. ‒ Das neue Reich (des- gleichen), 1892. ‒ Friedericus Mag- nus (desgleichen), 1894. ‒ Das ver- ſchleierte Bild zu Saïs (Lſp.), 1894. ‒ Der Schmied von Ruhla (Volkſt.), 1894. ‒ Periander (Tr.), 1894. ‒ Friedrich der Große (Schſp.), 1896. ‒ Leben, Abenteuer und Reiſen Joh. Frdr. Voigts, weil. Bürgers, Loh- gerbers ꝛc. in Eiſenberg. Von ihm ſelbſt beſchrieben. Bearbeitet u. neu hrsgeg., 1897. ‒ Armin (Sammlung patriot. Aufführungen), 1900. *Pfeiffer, Ernſt, geb. am 18. Febr. 1862 in Hamburg als Sohn des Kauf- manns Leo Pf., beſuchte einige Jahre die Gelehrtenſchule des Johanneums in Hamburg, ſpäter eine Realſchule und widmete ſich dann dem Berufe eines Kaufmanns, bei dem er zehn Jahre verblieb. Seit 1889 betätigt er ſich als Schriftſteller, und pflegt er beſonders die plattdeutſche Mund- art der Hamburger und Mecklenbur- ger, da er auch letztere durch häufiges und längeres Verweilen in Mecklen- burg vollkommen beherrſcht. S: Der *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 271. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/275>, abgerufen am 22.02.2019.