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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Poch
bertus und seinem Horn, 1842. -
Trifolien (Lr. mit Zeichngn.), 1845.
- Spruchbüchlein mit Bildern, 1847.
- Schattenspiele mit Versen, 1847. -
Kinderreime, 1848. - Der Osterhas,
1849. - Dramatische Spiele für Kin-
der, 1850. - Allerneuestes Spruch-
büchlein, 1850. 2. A. 1876. - Alte
und neue Kinderlieder (mit Raumer
hrsg.), 1852. - Lustiges Bilderbuch,
1852. - Die Nacht im Walde (Weih-
nachtsgesch.), 1852. - Frühlings-
glaube für gute Kinder, 3. A. 1853.
- Was du willst (Büchlein für Kin-
der), 1853. 2. A. 1876. - Neues Kas-
perltheater, 1855. - Gevatter Tod
(Dr. G.), 1855. - Altes und Neues
(mit Reding v. Biberegg hrsg.); II,
1855-56. - Die Jahreszeiten (4 dr.
Spiele), 1857. - Totentänze, 1857. -
Lustiges Komödienbüchlein; VI, 1859
bis 1877. Neue Ausg. 1893. Aus-
wahl; II; 1907. - Der Karfunkel
(Volksdr.), 1860. - Gedenkblätter,
1860. - Der Landsknecht, 1861. -
Herbstblätter, 1866. - Lustige Gesell-
schaft, 1867. - Odoardo (Schattensp.),
1869. - Viola tricolor (Bilder und
Verse), 1877. - Güldenes Weihnachts-
ABC in Verslein, 1884. - Märchen,
Lieder und lustige Komödien, einge-
leitet von Martin Greif, 1906. Fort-
setzg. u. d. T.: Heitere Lieder, Kasper-
liaden und Schattenspiele, 1908. -
Puppenspiele (ausgew. u. eingel. von
Karl Schloß), 1909. - Sämtliche
Kasperl-Komödien; III, 1909; für die
Volks- und Jugendbühne eingerich-
tet von Demetr. Schrutz; III, 1910.

*Pochhammer, Edmund v.,

psd.
E. D. Mund, wurde am 16. Juni
1812 in Berlin geboren, absolvierte
das Gymnasium in Neiße, studierte
1830-34 am medizinisch-chirurgi-
schen Friedrich-Wilhelms-Jnstitut
zu Berlin, promovierte als Charite-
Chirurg 1835 und diente bis 1842
als Militärchirurg im Gardekorps.
Dann erhielt er eine Anstellung als
Berg- und Hüttenarzt, wurde 1850
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Poch
Kreisphysikus in Potsdam und bald
darauf Regierungs-Medizinalrat u.
Hofarzt. Jm Jahre 1859 verließ er
den Staatsdienst und siedelte nach
Freiburg in Br. über. Beim Aus-
bruch des Krieges 1870 in die Hei-
mat zurückgekehrt, stellte er sich der
Medizinalbehörde zur Verfügung u.
wurde mit der Errichtung u. Ober-
leitung eines bedeutenden Reserve-
lazaretts in Wesel betraut. Nach
dem Frieden folgte er einer Auffor-
derung aus Karlsruhe in Baden,
dort eine Pension für junge Jn- und
Ausländer zu errichten, u. leitete er
dieselbe bis 1881. Dann zog er, um
sich hinfort der Schriftstellerei zu
widmen, nach Gernsbach im Murg-
tal und 1887 nach Oberkirch im
Renchtal, wo er am 23. Oktober 1891
starb.

S:

Erlebnisse eines Arztes
(R.); IV, 1866. - Die geraubte Scha-
tulle (E.); II, 1868. - Aus Dr. Ficht-
ners Tagebuch, 1868. - Zahlreiche
Jugendschriften.

*Pochhammer, Margarete,

wur-
de am 5. August 1852 in Breslau als
die Tochter Dr. Eduard Cauers ge-
boren, der 1868 nach Hamm in West-
falen, 1871 nach Danzig und 1879
als Stadtschulrat nach Berlin beru-
fen ward. Die Tochter besuchte die
Schule in Breslau und Potsdam,
folgte dann ihrem Vater nach Hamm
und Danzig und lernte hier ihren
späteren Gatten, einen früheren Schü-
ler ihres Vaters, den Hauptmann
Paul P. kennen, mit dem sich am 17.
Mai 1874 verheiratete. Bis 1883
lebten die Gatten in Berlin, bis 1887
in Magdeburg, bis 1888 in Neiße.
Jn diesem Jahre nahm der Gatte
seinen Abschied aus dem Heere, da er
wegen schwerer Erkrankung eine Heil-
anstalt aufsuchen mußte. Seine Gat-
tin aber eröffnete in Berlin eine
Familienpension, die sie bis 1903
leitete. Sie ist Mitarbeiterin der ge-
lesensten Zeitschriften, dabei auch
eine der energischsten Vertreterinnen

*


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Poch
bertus und ſeinem Horn, 1842. ‒
Trifolien (Lr. mit Zeichngn.), 1845.
‒ Spruchbüchlein mit Bildern, 1847.
‒ Schattenſpiele mit Verſen, 1847. ‒
Kinderreime, 1848. ‒ Der Oſterhas,
1849. ‒ Dramatiſche Spiele für Kin-
der, 1850. ‒ Allerneueſtes Spruch-
büchlein, 1850. 2. A. 1876. ‒ Alte
und neue Kinderlieder (mit Raumer
hrsg.), 1852. ‒ Luſtiges Bilderbuch,
1852. ‒ Die Nacht im Walde (Weih-
nachtsgeſch.), 1852. ‒ Frühlings-
glaube für gute Kinder, 3. A. 1853.
‒ Was du willſt (Büchlein für Kin-
der), 1853. 2. A. 1876. ‒ Neues Kaſ-
perltheater, 1855. ‒ Gevatter Tod
(Dr. G.), 1855. ‒ Altes und Neues
(mit Reding v. Biberegg hrsg.); II,
1855-56. ‒ Die Jahreszeiten (4 dr.
Spiele), 1857. ‒ Totentänze, 1857. ‒
Luſtiges Komödienbüchlein; VI, 1859
bis 1877. Neue Ausg. 1893. Aus-
wahl; II; 1907. ‒ Der Karfunkel
(Volksdr.), 1860. ‒ Gedenkblätter,
1860. ‒ Der Landsknecht, 1861. ‒
Herbſtblätter, 1866. ‒ Luſtige Geſell-
ſchaft, 1867. ‒ Odoardo (Schattenſp.),
1869. ‒ Viola tricolor (Bilder und
Verſe), 1877. ‒ Güldenes Weihnachts-
ABC in Verslein, 1884. ‒ Märchen,
Lieder und luſtige Komödien, einge-
leitet von Martin Greif, 1906. Fort-
ſetzg. u. d. T.: Heitere Lieder, Kaſper-
liaden und Schattenſpiele, 1908. ‒
Puppenſpiele (ausgew. u. eingel. von
Karl Schloß), 1909. ‒ Sämtliche
Kaſperl-Komödien; III, 1909; für die
Volks- und Jugendbühne eingerich-
tet von Demetr. Schrutz; III, 1910.

*Pochhammer, Edmund v.,

pſd.
E. D. Mund, wurde am 16. Juni
1812 in Berlin geboren, abſolvierte
das Gymnaſium in Neiße, ſtudierte
1830-34 am mediziniſch-chirurgi-
ſchen Friedrich-Wilhelms-Jnſtitut
zu Berlin, promovierte als Charité-
Chirurg 1835 und diente bis 1842
als Militärchirurg im Gardekorps.
Dann erhielt er eine Anſtellung als
Berg- und Hüttenarzt, wurde 1850
[Spaltenumbruch]

Poch
Kreisphyſikus in Potsdam und bald
darauf Regierungs-Medizinalrat u.
Hofarzt. Jm Jahre 1859 verließ er
den Staatsdienſt und ſiedelte nach
Freiburg in Br. über. Beim Aus-
bruch des Krieges 1870 in die Hei-
mat zurückgekehrt, ſtellte er ſich der
Medizinalbehörde zur Verfügung u.
wurde mit der Errichtung u. Ober-
leitung eines bedeutenden Reſerve-
lazaretts in Weſel betraut. Nach
dem Frieden folgte er einer Auffor-
derung aus Karlsruhe in Baden,
dort eine Penſion für junge Jn- und
Ausländer zu errichten, u. leitete er
dieſelbe bis 1881. Dann zog er, um
ſich hinfort der Schriftſtellerei zu
widmen, nach Gernsbach im Murg-
tal und 1887 nach Oberkirch im
Renchtal, wo er am 23. Oktober 1891
ſtarb.

S:

Erlebniſſe eines Arztes
(R.); IV, 1866. ‒ Die geraubte Scha-
tulle (E.); II, 1868. ‒ Aus Dr. Ficht-
ners Tagebuch, 1868. ‒ Zahlreiche
Jugendſchriften.

*Pochhammer, Margarete,

wur-
de am 5. Auguſt 1852 in Breslau als
die Tochter Dr. Eduard Cauers ge-
boren, der 1868 nach Hamm in Weſt-
falen, 1871 nach Danzig und 1879
als Stadtſchulrat nach Berlin beru-
fen ward. Die Tochter beſuchte die
Schule in Breslau und Potsdam,
folgte dann ihrem Vater nach Hamm
und Danzig und lernte hier ihren
ſpäteren Gatten, einen früheren Schü-
ler ihres Vaters, den Hauptmann
Paul P. kennen, mit dem ſich am 17.
Mai 1874 verheiratete. Bis 1883
lebten die Gatten in Berlin, bis 1887
in Magdeburg, bis 1888 in Neiße.
Jn dieſem Jahre nahm der Gatte
ſeinen Abſchied aus dem Heere, da er
wegen ſchwerer Erkrankung eine Heil-
anſtalt aufſuchen mußte. Seine Gat-
tin aber eröffnete in Berlin eine
Familienpenſion, die ſie bis 1903
leitete. Sie iſt Mitarbeiterin der ge-
leſenſten Zeitſchriften, dabei auch
eine der energiſchſten Vertreterinnen

*
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[310/0314] Poch Poch bertus und ſeinem Horn, 1842. ‒ Trifolien (Lr. mit Zeichngn.), 1845. ‒ Spruchbüchlein mit Bildern, 1847. ‒ Schattenſpiele mit Verſen, 1847. ‒ Kinderreime, 1848. ‒ Der Oſterhas, 1849. ‒ Dramatiſche Spiele für Kin- der, 1850. ‒ Allerneueſtes Spruch- büchlein, 1850. 2. A. 1876. ‒ Alte und neue Kinderlieder (mit Raumer hrsg.), 1852. ‒ Luſtiges Bilderbuch, 1852. ‒ Die Nacht im Walde (Weih- nachtsgeſch.), 1852. ‒ Frühlings- glaube für gute Kinder, 3. A. 1853. ‒ Was du willſt (Büchlein für Kin- der), 1853. 2. A. 1876. ‒ Neues Kaſ- perltheater, 1855. ‒ Gevatter Tod (Dr. G.), 1855. ‒ Altes und Neues (mit Reding v. Biberegg hrsg.); II, 1855-56. ‒ Die Jahreszeiten (4 dr. Spiele), 1857. ‒ Totentänze, 1857. ‒ Luſtiges Komödienbüchlein; VI, 1859 bis 1877. Neue Ausg. 1893. Aus- wahl; II; 1907. ‒ Der Karfunkel (Volksdr.), 1860. ‒ Gedenkblätter, 1860. ‒ Der Landsknecht, 1861. ‒ Herbſtblätter, 1866. ‒ Luſtige Geſell- ſchaft, 1867. ‒ Odoardo (Schattenſp.), 1869. ‒ Viola tricolor (Bilder und Verſe), 1877. ‒ Güldenes Weihnachts- ABC in Verslein, 1884. ‒ Märchen, Lieder und luſtige Komödien, einge- leitet von Martin Greif, 1906. Fort- ſetzg. u. d. T.: Heitere Lieder, Kaſper- liaden und Schattenſpiele, 1908. ‒ Puppenſpiele (ausgew. u. eingel. von Karl Schloß), 1909. ‒ Sämtliche Kaſperl-Komödien; III, 1909; für die Volks- und Jugendbühne eingerich- tet von Demetr. Schrutz; III, 1910. *Pochhammer, Edmund v., pſd. E. D. Mund, wurde am 16. Juni 1812 in Berlin geboren, abſolvierte das Gymnaſium in Neiße, ſtudierte 1830-34 am mediziniſch-chirurgi- ſchen Friedrich-Wilhelms-Jnſtitut zu Berlin, promovierte als Charité- Chirurg 1835 und diente bis 1842 als Militärchirurg im Gardekorps. Dann erhielt er eine Anſtellung als Berg- und Hüttenarzt, wurde 1850 Kreisphyſikus in Potsdam und bald darauf Regierungs-Medizinalrat u. Hofarzt. Jm Jahre 1859 verließ er den Staatsdienſt und ſiedelte nach Freiburg in Br. über. Beim Aus- bruch des Krieges 1870 in die Hei- mat zurückgekehrt, ſtellte er ſich der Medizinalbehörde zur Verfügung u. wurde mit der Errichtung u. Ober- leitung eines bedeutenden Reſerve- lazaretts in Weſel betraut. Nach dem Frieden folgte er einer Auffor- derung aus Karlsruhe in Baden, dort eine Penſion für junge Jn- und Ausländer zu errichten, u. leitete er dieſelbe bis 1881. Dann zog er, um ſich hinfort der Schriftſtellerei zu widmen, nach Gernsbach im Murg- tal und 1887 nach Oberkirch im Renchtal, wo er am 23. Oktober 1891 ſtarb. S: Erlebniſſe eines Arztes (R.); IV, 1866. ‒ Die geraubte Scha- tulle (E.); II, 1868. ‒ Aus Dr. Ficht- ners Tagebuch, 1868. ‒ Zahlreiche Jugendſchriften. *Pochhammer, Margarete, wur- de am 5. Auguſt 1852 in Breslau als die Tochter Dr. Eduard Cauers ge- boren, der 1868 nach Hamm in Weſt- falen, 1871 nach Danzig und 1879 als Stadtſchulrat nach Berlin beru- fen ward. Die Tochter beſuchte die Schule in Breslau und Potsdam, folgte dann ihrem Vater nach Hamm und Danzig und lernte hier ihren ſpäteren Gatten, einen früheren Schü- ler ihres Vaters, den Hauptmann Paul P. kennen, mit dem ſich am 17. Mai 1874 verheiratete. Bis 1883 lebten die Gatten in Berlin, bis 1887 in Magdeburg, bis 1888 in Neiße. Jn dieſem Jahre nahm der Gatte ſeinen Abſchied aus dem Heere, da er wegen ſchwerer Erkrankung eine Heil- anſtalt aufſuchen mußte. Seine Gat- tin aber eröffnete in Berlin eine Familienpenſion, die ſie bis 1903 leitete. Sie iſt Mitarbeiterin der ge- leſenſten Zeitſchriften, dabei auch eine der energiſchſten Vertreterinnen *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 310. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/314>, abgerufen am 20.02.2019.