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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Pop
Am Zwischenahner See (Lr.), 1869. -
Marsch u. Geest (Ge. humor. u. ern-
sten Jnhalts), 1879. - Album olden-
burgischer Dichter, 1883. 2. A. 1896.
- Zwischen Ems und Weser (Land u.
Leute in Oldenburg u. Ostfriesland),
1888. - Am Lebensborn (Gesamm.
Ge.), 1897. - Jan un Hinnerks ge-
sammelte Werke; III, 1901-09 [Jnh.:
I. Vaddersnack twüschen Jan un Hin-
nerk. - II. Geschichten, Döhntjes,
Komödien usw. - III. Marsch un
Geest (s. o.!)] - Norddütsche Wih-
nachtsböm (Plattd. Geschn.), 1908. -
Franz Anton Högl aus Warschau,
Bildhauer (Familien-R. a. d. Fran-
zosen- und Biedermeierzeit), 1911.

*Poppe, Hans Joseph,

geb. am
5. Juni 1882 in Oppeln (Schlesien)
als zweiter Sohn des Rektors Joseph
P., verlebte im elterlichen Hause eine
überaus glückliche Kindheit u. Jugend,
besuchte dort das Gymnasium, das er
Ostern 1902 absolvierte, und wandte
sich nun den Studien zu. Jn Mün-
chen und Berlin betrieb er je ein Se-
mester Mathematik, Naturwissenschaf-
ten und Philosophie, studierte seit
dem Sommer 1903 in Breslau die
Rechte, legte hier 1906 die erste juri-
stische Prüfung ab und erwarb sich
den Grad eines Doktors beider Rechte.
Als Referendar genügte er 1907-08
seiner Militärpflicht in Breslau und
arbeitete bei den Gerichten in Neu-
rode, Oppeln u. seit 1911 beim Ober-
landesgericht in Breslau.

S:

Mäd-
chenküsse (Studentenverse), 1907. -
Der Liebesspiegel (Ge.), 1911. - Ge-
krönte Liebe (R.), 1911.

Poppe, Theodor Adolf,

geb.
am 23. Dezember 1875 in Frankfurt
a. M. als Sohn des Jngenieurs Lud-
wig P., besuchte die Gymnasien in
Freiburg i. B. und Frankfurt a. M.
und studierte darauf in Berlin und
München Philosophie und deutsche
Sprache und Literatur. Nach Erlan-
gung der Doktorwürde (1900) ließ er
sich als Schriftsteller in seiner Vater-
[Spaltenumbruch]

Por
stadt nieder, wo er den "Literarischen
Ratgeber der Frankfurter Buchhänd-
ler" redigierte und verlegte 1906 sei-
nen Wohnsitz nach Friedenau-Berlin.

S:

Friedrich Hebbel u. sein Drama,
1900. - Friedrich Hebbel (Essay),
1903. - Die Tragoedia von Vinzenz
Fettmilch (Dr.), 1905.

Pöppelbaum, Johann,

pseud.
Joh. Clericus, geb. am 11. Dez.
1845 in Niederntudorf, empfing am
12. März 1870 die Priesterweihe und
lebt (1897) als Pfarrer in Sümmern
(Westfalen).

S:

Joseph in Ägypten
und die verfolgte Unschuld in ihrem
Triumphe (Schsp.), 3. A. 1894.

*Popper, Wilma,

wurde 1857 in
Raab (Ungarn) als die Tochter eines
Arztes geboren und lebt noch jetzt
daselbst.

S:

Märchen und Geschich-
ten für große u. kleine Kinder, 1891.
- Altmodische Leute (Novelletten und
Sk.), 1894. - Miniaturen (Novellet-
ten), 1896. - Neue Märchen und Ge-
schichten, 1898. - Sonderlinge (Ro-
velletten), 1899. - Nieten (R.), 1900.
- Gegen den Strom (Nn.), 1902. -
Die Fahne hoch! (Ein Knabenbuch),
1902. - Fratres sumus! (Nn.), 1903.
- Fünfe aus einer Hülse (Nn.), 1904.
- Kleine Münze (Sk. und Parabeln),
1906. - Wintersonne (Nn.), 1907. -
Fromme Seelen (Nn.), 1909. - Auf
Abwegen (Nn.), 1912.

*Poritzky, Helene,

bekannt unter
ihrem Mädchennamen Helene Or-
zolkowska,
wurde am 10. Januar
1874 zu Lessen in Westpreußen ge-
boren, wuchs im Hause ihrer Eltern
auf und widmete sich von frühester
Jugend an der Musik, in der sie volle
Befriedigung fand. Da ihr Vater
Kantor russischer Nationalität war,
wechselte sie öfter ihren Wohnsitz.
Nach dem Tode ihrer Eltern siedelte
sie mit den Geschwistern nach Berlin
über, wo sie ihre musikalischen Stu-
dien mit noch größerem Eifer betrieb,
aber dadurch auch gleichzeitig ange-
regt wurde, ihr poetisches talent zu

*


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Pop
Am Zwiſchenahner See (Lr.), 1869. ‒
Marſch u. Geeſt (Ge. humor. u. ern-
ſten Jnhalts), 1879. ‒ Album olden-
burgiſcher Dichter, 1883. 2. A. 1896.
‒ Zwiſchen Ems und Weſer (Land u.
Leute in Oldenburg u. Oſtfriesland),
1888. ‒ Am Lebensborn (Geſamm.
Ge.), 1897. ‒ Jan un Hinnerks ge-
ſammelte Werke; III, 1901‒09 [Jnh.:
I. Vadderſnack twüſchen Jan un Hin-
nerk. ‒ II. Geſchichten, Döhntjes,
Komödien uſw. ‒ III. Marſch un
Geeſt (ſ. o.!)] ‒ Norddütſche Wih-
nachtsböm (Plattd. Geſchn.), 1908. ‒
Franz Anton Högl aus Warſchau,
Bildhauer (Familien-R. a. d. Fran-
zoſen- und Biedermeierzeit), 1911.

*Poppe, Hans Joſeph,

geb. am
5. Juni 1882 in Oppeln (Schleſien)
als zweiter Sohn des Rektors Joſeph
P., verlebte im elterlichen Hauſe eine
überaus glückliche Kindheit u. Jugend,
beſuchte dort das Gymnaſium, das er
Oſtern 1902 abſolvierte, und wandte
ſich nun den Studien zu. Jn Mün-
chen und Berlin betrieb er je ein Se-
meſter Mathematik, Naturwiſſenſchaf-
ten und Philoſophie, ſtudierte ſeit
dem Sommer 1903 in Breslau die
Rechte, legte hier 1906 die erſte juri-
ſtiſche Prüfung ab und erwarb ſich
den Grad eines Doktors beider Rechte.
Als Referendar genügte er 1907‒08
ſeiner Militärpflicht in Breslau und
arbeitete bei den Gerichten in Neu-
rode, Oppeln u. ſeit 1911 beim Ober-
landesgericht in Breslau.

S:

Mäd-
chenküſſe (Studentenverſe), 1907. ‒
Der Liebesſpiegel (Ge.), 1911. ‒ Ge-
krönte Liebe (R.), 1911.

Poppe, Theodor Adolf,

geb.
am 23. Dezember 1875 in Frankfurt
a. M. als Sohn des Jngenieurs Lud-
wig P., beſuchte die Gymnaſien in
Freiburg i. B. und Frankfurt a. M.
und ſtudierte darauf in Berlin und
München Philoſophie und deutſche
Sprache und Literatur. Nach Erlan-
gung der Doktorwürde (1900) ließ er
ſich als Schriftſteller in ſeiner Vater-
[Spaltenumbruch]

Por
ſtadt nieder, wo er den „Literariſchen
Ratgeber der Frankfurter Buchhänd-
ler“ redigierte und verlegte 1906 ſei-
nen Wohnſitz nach Friedenau-Berlin.

S:

Friedrich Hebbel u. ſein Drama,
1900. ‒ Friedrich Hebbel (Eſſay),
1903. ‒ Die Tragoedia von Vinzenz
Fettmilch (Dr.), 1905.

Pöppelbaum, Johann,

pſeud.
Joh. Clericus, geb. am 11. Dez.
1845 in Niederntudorf, empfing am
12. März 1870 die Prieſterweihe und
lebt (1897) als Pfarrer in Sümmern
(Weſtfalen).

S:

Joſeph in Ägypten
und die verfolgte Unſchuld in ihrem
Triumphe (Schſp.), 3. A. 1894.

*Popper, Wilma,

wurde 1857 in
Raab (Ungarn) als die Tochter eines
Arztes geboren und lebt noch jetzt
daſelbſt.

S:

Märchen und Geſchich-
ten für große u. kleine Kinder, 1891.
‒ Altmodiſche Leute (Novelletten und
Sk.), 1894. ‒ Miniaturen (Novellet-
ten), 1896. ‒ Neue Märchen und Ge-
ſchichten, 1898. ‒ Sonderlinge (Ro-
velletten), 1899. ‒ Nieten (R.), 1900.
‒ Gegen den Strom (Nn.), 1902. ‒
Die Fahne hoch! (Ein Knabenbuch),
1902. ‒ Fratres sumus! (Nn.), 1903.
‒ Fünfe aus einer Hülſe (Nn.), 1904.
‒ Kleine Münze (Sk. und Parabeln),
1906. ‒ Winterſonne (Nn.), 1907. ‒
Fromme Seelen (Nn.), 1909. ‒ Auf
Abwegen (Nn.), 1912.

*Poritzky, Helene,

bekannt unter
ihrem Mädchennamen Helene Or-
zolkowska,
wurde am 10. Januar
1874 zu Leſſen in Weſtpreußen ge-
boren, wuchs im Hauſe ihrer Eltern
auf und widmete ſich von früheſter
Jugend an der Muſik, in der ſie volle
Befriedigung fand. Da ihr Vater
Kantor ruſſiſcher Nationalität war,
wechſelte ſie öfter ihren Wohnſitz.
Nach dem Tode ihrer Eltern ſiedelte
ſie mit den Geſchwiſtern nach Berlin
über, wo ſie ihre muſikaliſchen Stu-
dien mit noch größerem Eifer betrieb,
aber dadurch auch gleichzeitig ange-
regt wurde, ihr poetiſches talent zu

*
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[327/0331] Pop Por Am Zwiſchenahner See (Lr.), 1869. ‒ Marſch u. Geeſt (Ge. humor. u. ern- ſten Jnhalts), 1879. ‒ Album olden- burgiſcher Dichter, 1883. 2. A. 1896. ‒ Zwiſchen Ems und Weſer (Land u. Leute in Oldenburg u. Oſtfriesland), 1888. ‒ Am Lebensborn (Geſamm. Ge.), 1897. ‒ Jan un Hinnerks ge- ſammelte Werke; III, 1901‒09 [Jnh.: I. Vadderſnack twüſchen Jan un Hin- nerk. ‒ II. Geſchichten, Döhntjes, Komödien uſw. ‒ III. Marſch un Geeſt (ſ. o.!)] ‒ Norddütſche Wih- nachtsböm (Plattd. Geſchn.), 1908. ‒ Franz Anton Högl aus Warſchau, Bildhauer (Familien-R. a. d. Fran- zoſen- und Biedermeierzeit), 1911. *Poppe, Hans Joſeph, geb. am 5. Juni 1882 in Oppeln (Schleſien) als zweiter Sohn des Rektors Joſeph P., verlebte im elterlichen Hauſe eine überaus glückliche Kindheit u. Jugend, beſuchte dort das Gymnaſium, das er Oſtern 1902 abſolvierte, und wandte ſich nun den Studien zu. Jn Mün- chen und Berlin betrieb er je ein Se- meſter Mathematik, Naturwiſſenſchaf- ten und Philoſophie, ſtudierte ſeit dem Sommer 1903 in Breslau die Rechte, legte hier 1906 die erſte juri- ſtiſche Prüfung ab und erwarb ſich den Grad eines Doktors beider Rechte. Als Referendar genügte er 1907‒08 ſeiner Militärpflicht in Breslau und arbeitete bei den Gerichten in Neu- rode, Oppeln u. ſeit 1911 beim Ober- landesgericht in Breslau. S: Mäd- chenküſſe (Studentenverſe), 1907. ‒ Der Liebesſpiegel (Ge.), 1911. ‒ Ge- krönte Liebe (R.), 1911. Poppe, Theodor Adolf, geb. am 23. Dezember 1875 in Frankfurt a. M. als Sohn des Jngenieurs Lud- wig P., beſuchte die Gymnaſien in Freiburg i. B. und Frankfurt a. M. und ſtudierte darauf in Berlin und München Philoſophie und deutſche Sprache und Literatur. Nach Erlan- gung der Doktorwürde (1900) ließ er ſich als Schriftſteller in ſeiner Vater- ſtadt nieder, wo er den „Literariſchen Ratgeber der Frankfurter Buchhänd- ler“ redigierte und verlegte 1906 ſei- nen Wohnſitz nach Friedenau-Berlin. S: Friedrich Hebbel u. ſein Drama, 1900. ‒ Friedrich Hebbel (Eſſay), 1903. ‒ Die Tragoedia von Vinzenz Fettmilch (Dr.), 1905. Pöppelbaum, Johann, pſeud. Joh. Clericus, geb. am 11. Dez. 1845 in Niederntudorf, empfing am 12. März 1870 die Prieſterweihe und lebt (1897) als Pfarrer in Sümmern (Weſtfalen). S: Joſeph in Ägypten und die verfolgte Unſchuld in ihrem Triumphe (Schſp.), 3. A. 1894. *Popper, Wilma, wurde 1857 in Raab (Ungarn) als die Tochter eines Arztes geboren und lebt noch jetzt daſelbſt. S: Märchen und Geſchich- ten für große u. kleine Kinder, 1891. ‒ Altmodiſche Leute (Novelletten und Sk.), 1894. ‒ Miniaturen (Novellet- ten), 1896. ‒ Neue Märchen und Ge- ſchichten, 1898. ‒ Sonderlinge (Ro- velletten), 1899. ‒ Nieten (R.), 1900. ‒ Gegen den Strom (Nn.), 1902. ‒ Die Fahne hoch! (Ein Knabenbuch), 1902. ‒ Fratres sumus! (Nn.), 1903. ‒ Fünfe aus einer Hülſe (Nn.), 1904. ‒ Kleine Münze (Sk. und Parabeln), 1906. ‒ Winterſonne (Nn.), 1907. ‒ Fromme Seelen (Nn.), 1909. ‒ Auf Abwegen (Nn.), 1912. *Poritzky, Helene, bekannt unter ihrem Mädchennamen Helene Or- zolkowska, wurde am 10. Januar 1874 zu Leſſen in Weſtpreußen ge- boren, wuchs im Hauſe ihrer Eltern auf und widmete ſich von früheſter Jugend an der Muſik, in der ſie volle Befriedigung fand. Da ihr Vater Kantor ruſſiſcher Nationalität war, wechſelte ſie öfter ihren Wohnſitz. Nach dem Tode ihrer Eltern ſiedelte ſie mit den Geſchwiſtern nach Berlin über, wo ſie ihre muſikaliſchen Stu- dien mit noch größerem Eifer betrieb, aber dadurch auch gleichzeitig ange- regt wurde, ihr poetiſches talent zu *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 327. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/331>, abgerufen am 20.02.2019.