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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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1891. - Reiff-Reiflingen und sein
Bursche, 1891. - Das Löffelfest, 1891.
- Jn Feindes Land, 1892. - Der Herr
Oberst, 1892. - Wenn die Bombe
platzt, 1893. - Seine Braune, oder:
Der Pferdeoberst, 1893. - Jm Brief-
kasten, 1893. - Der Schlapperments-
tag, 1893. - Der Herr von oben, 1895.
- Der poetische Unteroffizier, 1895. -
Eine moderne Küchenfee, 1895. - Ein
militärischer Erfinder, 1895. - "So
lernt man ,Deutsch' oder ,Türkisch'",
1895. - Die neue Kaserne, 1896. - Das
Leben für den Kaiser (Patriotisches
Genrebild), 1896. - Kaiser Wilhelm
der Große (Festspiel), 1897. - Reden
und Toaste zum 100 jähr. Geburtstag
Kaiser Wilhelms d. Gr., 1897. - Sie
schnarcht (Lsp.), 1897. - Vorschrifts-
mäßig (Lsp.), 1897. - Der Herr Pro-
fessor (Schw.), 1899. - Die Gold-
räuber (Aus dem Buschleben Auftra-
liens); II, 1900. - Die neue Religion
(N.), 1905. - Die Geheimnisse des
Spielsaals (R.), 1907.

Quensel, Paul,

geb. am 9. Mai
1865 in Weimar, (1894) Seminar-
lehrer daselbst.

S:

Wiedersehen (Dr.),
1894. - Menschenleid (Sk. u. Dn.),
1899. - Das Alter (Eine Kleinstadt-
komödie), 1904.

*Quentin, Friedrich Wilhelm,

ge-
boren am 2. März 1889 in Detmold
als Sohn des aus dem lippeschen
Thronfolgestreit bekannten fürstlich.
Rates Max Qu., besuchte das Gym-
nasium seiner Vaterstadt und später
dasjenige zu Höxter, wo bei dem
anregenden Unterricht seine Neigung
zur Literatur und Dichtkunst in die
Erscheinung trat. Nach Erlangung
der Maturität bezog er die Univer-
sität Marburg, an der er Germani-
stik und Geschichte studierte.

S:

Aus
ganzer Seele (Ge.), 1909. 2. Aufl.
1910.

*Quenzer, Philipp,

* am 25. Dez.
1846 zu Bobstadt in Baden, besuchte
das Gymnasium zu Wertheim, stu-
dierte seit 1865 in Heidelberg Theo-
[Spaltenumbruch]

Que
logie und trat 1869 in den badischen
Kirchendienst. Nachdem er in Baden-
weiler, Heidelberg und Durlach in
der praktischen Seelsorge tätig gewe-
sen, folgte er 1873 einem Rufe der
deutschen protestantischen Gemeinde
zu Manchester, an der er 20 Jahre als
Geistlicher tätig war. 1893 kehrte er
nach Baden zurück und widmete sich
hinfort dem Schuldienste. Seit den
Juli 1900 wirkt er als Professor an
der Oberrealschule in Heidelberg und
gehört auch seit 1905 als Abgeord-
neter dem badischen Landtage an.

S:

Silber und Myrte (Ep. D.), 1884
- Gedichte, 1887.

*Querfurth, Curt Oswald Edler
von,

pseud. Curt Oswalt, wurd
am 23. Juli 1826 auf dem Eisen
hüttenwerk Schönhaida im sächsische
Erzgebirge geboren, auf der Landes
schule St. Afra in Meißen vorgebilde
studierte in München und Leipzig die
Rechte, promovierte zum Dr. jur. und
lebte seit langen Jahren als Rechts
anwalt u. Notar in Oschatz (Sachsen).
Am 10. Juni 1886 erschoß er sich. O.
ist übrigens auf dem Gebiete der
Heraldik eine anerkannte Autorität.

S:

Aus voller Seele (Ge.), 1856.
Harald Sängerkönig (D.), 1857.

Querner, Emil,

wurde am 10.
April 1829 in Eisenberg, Sachsen-
Altenburg, geboren, wo sein Vater
Beamter war. Frühzeitig verlor er
seine Brüder und Eltern, und infolg
dessen wurde er von Schwermütig-
keit ergriffen, die erst in Amerika wich.
Dahin trieb ihn die 48er Revolution.
Er studierte nun Naturwissenschaften
und Medizin, praktizierte als Arzt eine
Zeitlang in Kanada und seit 1862 in
Philadelphia. Er hatte eine sehr große
ärztliche Praxis, die ihn aber nicht
hinderte, literarisch äußerst tätig zu
sein. Auch bekleidete er drei Jahre
lang die Professur der Physiologie an
dem medizinischen Kolleg zu Phila-
delphia. Er starb 1886.

S:

Wilde
Blüten (Ge.), 2. A. 1874.

*


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Que
1891. ‒ Reiff-Reiflingen und ſein
Burſche, 1891. ‒ Das Löffelfeſt, 1891.
‒ Jn Feindes Land, 1892. ‒ Der Herr
Oberſt, 1892. ‒ Wenn die Bombe
platzt, 1893. ‒ Seine Braune, oder:
Der Pferdeoberſt, 1893. ‒ Jm Brief-
kaſten, 1893. ‒ Der Schlapperments-
tag, 1893. ‒ Der Herr von oben, 1895.
‒ Der poetiſche Unteroffizier, 1895. ‒
Eine moderne Küchenfee, 1895. ‒ Ein
militäriſcher Erfinder, 1895. ‒ „So
lernt man ‚Deutſch‛ oder ‚Türkiſch‛“,
1895. ‒ Die neue Kaſerne, 1896. ‒ Das
Leben für den Kaiſer (Patriotiſches
Genrebild), 1896. ‒ Kaiſer Wilhelm
der Große (Feſtſpiel), 1897. ‒ Reden
und Toaſte zum 100 jähr. Geburtstag
Kaiſer Wilhelms d. Gr., 1897. ‒ Sie
ſchnarcht (Lſp.), 1897. ‒ Vorſchrifts-
mäßig (Lſp.), 1897. ‒ Der Herr Pro-
feſſor (Schw.), 1899. ‒ Die Gold-
räuber (Aus dem Buſchleben Auftra-
liens); II, 1900. ‒ Die neue Religion
(N.), 1905. ‒ Die Geheimniſſe des
Spielſaals (R.), 1907.

Quenſel, Paul,

geb. am 9. Mai
1865 in Weimar, (1894) Seminar-
lehrer daſelbſt.

S:

Wiederſehen (Dr.),
1894. ‒ Menſchenleid (Sk. u. Dn.),
1899. ‒ Das Alter (Eine Kleinſtadt-
komödie), 1904.

*Quentin, Friedrich Wilhelm,

ge-
boren am 2. März 1889 in Detmold
als Sohn des aus dem lippeſchen
Thronfolgeſtreit bekannten fürſtlich.
Rates Max Qu., beſuchte das Gym-
naſium ſeiner Vaterſtadt und ſpäter
dasjenige zu Höxter, wo bei dem
anregenden Unterricht ſeine Neigung
zur Literatur und Dichtkunſt in die
Erſcheinung trat. Nach Erlangung
der Maturität bezog er die Univer-
ſität Marburg, an der er Germani-
ſtik und Geſchichte ſtudierte.

S:

Aus
ganzer Seele (Ge.), 1909. 2. Aufl.
1910.

*Quenzer, Philipp,

* am 25. Dez.
1846 zu Bobſtadt in Baden, beſuchte
das Gymnaſium zu Wertheim, ſtu-
dierte ſeit 1865 in Heidelberg Theo-
[Spaltenumbruch]

Que
logie und trat 1869 in den badiſchen
Kirchendienſt. Nachdem er in Baden-
weiler, Heidelberg und Durlach in
der praktiſchen Seelſorge tätig gewe-
ſen, folgte er 1873 einem Rufe der
deutſchen proteſtantiſchen Gemeinde
zu Mancheſter, an der er 20 Jahre als
Geiſtlicher tätig war. 1893 kehrte er
nach Baden zurück und widmete ſich
hinfort dem Schuldienſte. Seit den
Juli 1900 wirkt er als Profeſſor an
der Oberrealſchule in Heidelberg und
gehört auch ſeit 1905 als Abgeord-
neter dem badiſchen Landtage an.

S:

Silber und Myrte (Ep. D.), 1884
‒ Gedichte, 1887.

*Querfurth, Curt Oswald Edler
von,

pſeud. Curt Oswalt, wurd
am 23. Juli 1826 auf dem Eiſen
hüttenwerk Schönhaida im ſächſiſche
Erzgebirge geboren, auf der Landes
ſchule St. Afra in Meißen vorgebilde
ſtudierte in München und Leipzig die
Rechte, promovierte zum Dr. jur. und
lebte ſeit langen Jahren als Rechts
anwalt u. Notar in Oſchatz (Sachſen).
Am 10. Juni 1886 erſchoß er ſich. O.
iſt übrigens auf dem Gebiete der
Heraldik eine anerkannte Autorität.

S:

Aus voller Seele (Ge.), 1856.
Harald Sängerkönig (D.), 1857.

Querner, Emil,

wurde am 10.
April 1829 in Eiſenberg, Sachſen-
Altenburg, geboren, wo ſein Vater
Beamter war. Frühzeitig verlor er
ſeine Brüder und Eltern, und infolg
deſſen wurde er von Schwermütig-
keit ergriffen, die erſt in Amerika wich.
Dahin trieb ihn die 48er Revolution.
Er ſtudierte nun Naturwiſſenſchaften
und Medizin, praktizierte als Arzt eine
Zeitlang in Kanada und ſeit 1862 in
Philadelphia. Er hatte eine ſehr große
ärztliche Praxis, die ihn aber nicht
hinderte, literariſch äußerſt tätig zu
ſein. Auch bekleidete er drei Jahre
lang die Profeſſur der Phyſiologie an
dem mediziniſchen Kolleg zu Phila-
delphia. Er ſtarb 1886.

S:

Wilde
Blüten (Ge.), 2. A. 1874.

*
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[374/0378] Que Que 1891. ‒ Reiff-Reiflingen und ſein Burſche, 1891. ‒ Das Löffelfeſt, 1891. ‒ Jn Feindes Land, 1892. ‒ Der Herr Oberſt, 1892. ‒ Wenn die Bombe platzt, 1893. ‒ Seine Braune, oder: Der Pferdeoberſt, 1893. ‒ Jm Brief- kaſten, 1893. ‒ Der Schlapperments- tag, 1893. ‒ Der Herr von oben, 1895. ‒ Der poetiſche Unteroffizier, 1895. ‒ Eine moderne Küchenfee, 1895. ‒ Ein militäriſcher Erfinder, 1895. ‒ „So lernt man ‚Deutſch‛ oder ‚Türkiſch‛“, 1895. ‒ Die neue Kaſerne, 1896. ‒ Das Leben für den Kaiſer (Patriotiſches Genrebild), 1896. ‒ Kaiſer Wilhelm der Große (Feſtſpiel), 1897. ‒ Reden und Toaſte zum 100 jähr. Geburtstag Kaiſer Wilhelms d. Gr., 1897. ‒ Sie ſchnarcht (Lſp.), 1897. ‒ Vorſchrifts- mäßig (Lſp.), 1897. ‒ Der Herr Pro- feſſor (Schw.), 1899. ‒ Die Gold- räuber (Aus dem Buſchleben Auftra- liens); II, 1900. ‒ Die neue Religion (N.), 1905. ‒ Die Geheimniſſe des Spielſaals (R.), 1907. Quenſel, Paul, geb. am 9. Mai 1865 in Weimar, (1894) Seminar- lehrer daſelbſt. S: Wiederſehen (Dr.), 1894. ‒ Menſchenleid (Sk. u. Dn.), 1899. ‒ Das Alter (Eine Kleinſtadt- komödie), 1904. *Quentin, Friedrich Wilhelm, ge- boren am 2. März 1889 in Detmold als Sohn des aus dem lippeſchen Thronfolgeſtreit bekannten fürſtlich. Rates Max Qu., beſuchte das Gym- naſium ſeiner Vaterſtadt und ſpäter dasjenige zu Höxter, wo bei dem anregenden Unterricht ſeine Neigung zur Literatur und Dichtkunſt in die Erſcheinung trat. Nach Erlangung der Maturität bezog er die Univer- ſität Marburg, an der er Germani- ſtik und Geſchichte ſtudierte. S: Aus ganzer Seele (Ge.), 1909. 2. Aufl. 1910. *Quenzer, Philipp, * am 25. Dez. 1846 zu Bobſtadt in Baden, beſuchte das Gymnaſium zu Wertheim, ſtu- dierte ſeit 1865 in Heidelberg Theo- logie und trat 1869 in den badiſchen Kirchendienſt. Nachdem er in Baden- weiler, Heidelberg und Durlach in der praktiſchen Seelſorge tätig gewe- ſen, folgte er 1873 einem Rufe der deutſchen proteſtantiſchen Gemeinde zu Mancheſter, an der er 20 Jahre als Geiſtlicher tätig war. 1893 kehrte er nach Baden zurück und widmete ſich hinfort dem Schuldienſte. Seit den Juli 1900 wirkt er als Profeſſor an der Oberrealſchule in Heidelberg und gehört auch ſeit 1905 als Abgeord- neter dem badiſchen Landtage an. S: Silber und Myrte (Ep. D.), 1884 ‒ Gedichte, 1887. *Querfurth, Curt Oswald Edler von, pſeud. Curt Oswalt, wurd am 23. Juli 1826 auf dem Eiſen hüttenwerk Schönhaida im ſächſiſche Erzgebirge geboren, auf der Landes ſchule St. Afra in Meißen vorgebilde ſtudierte in München und Leipzig die Rechte, promovierte zum Dr. jur. und lebte ſeit langen Jahren als Rechts anwalt u. Notar in Oſchatz (Sachſen). Am 10. Juni 1886 erſchoß er ſich. O. iſt übrigens auf dem Gebiete der Heraldik eine anerkannte Autorität. S: Aus voller Seele (Ge.), 1856. Harald Sängerkönig (D.), 1857. Querner, Emil, wurde am 10. April 1829 in Eiſenberg, Sachſen- Altenburg, geboren, wo ſein Vater Beamter war. Frühzeitig verlor er ſeine Brüder und Eltern, und infolg deſſen wurde er von Schwermütig- keit ergriffen, die erſt in Amerika wich. Dahin trieb ihn die 48er Revolution. Er ſtudierte nun Naturwiſſenſchaften und Medizin, praktizierte als Arzt eine Zeitlang in Kanada und ſeit 1862 in Philadelphia. Er hatte eine ſehr große ärztliche Praxis, die ihn aber nicht hinderte, literariſch äußerſt tätig zu ſein. Auch bekleidete er drei Jahre lang die Profeſſur der Phyſiologie an dem mediziniſchen Kolleg zu Phila- delphia. Er ſtarb 1886. S: Wilde Blüten (Ge.), 2. A. 1874. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 374. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/378>, abgerufen am 23.02.2019.