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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Ausgewählte Gedichte, 1866. - Aus-
gewählte Werke; hrsg. von Anton
Schlossar; IV, 1904. - Ausgewählte
Novellen; hrsg. von Anton Schlossar,
1904. - Ausgewählte Gedichte; hrsg.
von Anton Schlossar, 1904. - Die
Marzipan-Liese (E.), 1906. - Die
Freundinnen (E.), 1906. - Das Haus
an der Veronabrücke (E.), 1906. -
Ausgewählte Werke; hrsg. von Otto
Rommel; 1909 ff.

Münchberg, Fr. von,

Pseud. für
Franz Bonn; s. d.!

Münchershof, E. von,

Pseud. für
Emma Baron; s. d.!

*Münchgesang, Robert,

geb. am
14. Juli 1855 in Erfurt, als der Sohn
eines armen Malers, blieb bis zu sei-
nem 14. Jahre das einzige Kind sei-
ner Eltern und wurde deshalb ganz
besonders sorgsam gehütet. Er emp-
fing seine Schulbildung in seiner Va-
terstadt, besuchte dort auch 1872-75
das Lehrerseminar und erhielt 1875
seine erste Anstellung daselbst. Aber
nur ein Jahr blieb er dort, dann
trieb ihn die bekannte Wanderlust
der Thüringer in die Gegenden des
Rheins. Er fand eine Stellung in
Solingen, später in Duisburg und
Hückeswagen, absolvierte schnell hin-
tereinander die Wahlfähigkeitsprü-
fung, die Mittelschul- und Rektorats-
prüfung, erlernte auf schwierigem,
autodidaktischem Wege fremde Spra-
chen, beschäftigte sich viel mit Lite-
ratur und Kunst, und versuchte sich
schließlich auch als Schriftsteller für
Jugend und Volk. Seit dem Jahre
1900 ist er Rektor in Roßla am Fuße
des Kyffhäuserberges.

S:

Spartacus,
der Sklaven-Feldherr (E. a. d. alten
Rom für Jugend und Volk), 1895
4. A. 1906. - Thankmar (desgl.),
1895. 2. A. 1902. - Der Weg zur
Wahrheit (desgl.), 1895. 2. A. 1902.
- Sertorius, sein Aufstand und sein
Ende (desgl.), 1901. - Der ägyptische
Königssohn (E. a. d. alten Ägypten
für Jugend und Volk), 1896. - Die
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Mün
Pyramide von Gizeh (desgl.), 1896.
- Der Altar des unbekannten Got-
tes (E. a. d. griechischen Altertum
für Jugend und Volk), 1898. - Der
Verbannte von Naxos (desgl.), 1900,
- Der Bierherr von Erfurt (Kultur-
histor. E. a. d. deutschen Gesch. für
Jugend und Volk), 1897. - Radbert
Overstolzen (desgl.), 1897. - Der
Gießerbursch von Nürnberg (desgl.),
1898. - Der Retter von Neiße (desgl.),
1899. - Der rechte Falkensteiner
(desgl.), 1899. - Nach schwerer Zeit
(desgl.), 1900. - Ambros Dalfinger,
der Held von Venezuela (desgl.),
1901. - Derfflingers Hufschmied
(desgl.), 1902. - Karl der Hammer
(desgl.), 1902. - Unter dem alten
Dessauer (desgl.), 1903. - Wer ist
glücklich? Demokedes (2 kulturhift.
En)., 1904. - Nürnberger Tand (E. f. d.
Jugd.), 1904. - Waldkinder (E. f. Jugd.
u. Volk), 1906. - Runen (6 altdeutsche
Nn. aus der Zeit Cäsars), 1901.

Münchhausen, Börries Freiherr
von,

wurde am 20. März 1874 in
Hildesheim als der Sohn des Kam-
merherrn Borries Frhr. von M. ge-
boren, verlebte seine Jugend bei
seinen Eltern in Moringen bei Göt-
tingen, besuchte seit 1887 die Schulen
in Jlfeld, Altenburg und Hannover
wo er das Zeugnis der Reife erlangte,
und studierte seit 1895 in Heidelberg
München, Göttingen und seit 1897
in Berlin die Rechte und Kamera
wissenschaften. Nach absolvierter Re-
ferendarprüfung u. nach Promotion
zum Dr. jur. wandte sich M. dem
Studium der Philosophie u. Natur-
wissenschaften zu, und lebt er nun
in unabhängiger Stellung vorwiegend
gend auf seinem Schlosse Windisch-
leuba bei Altenburg oder auf Sahlis
bei Kohren (Sachsen). Seit 1910 ziert
ihn die Würde eines Kammerherrn.
Jn den Jahren 1898, 1901 u. 1905
gab er den "Göttinger Musenalma-
nach" heraus.

S:

Gedichte, 1896

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Mün
Ausgewählte Gedichte, 1866. ‒ Aus-
gewählte Werke; hrsg. von Anton
Schloſſar; IV, 1904. ‒ Ausgewählte
Novellen; hrsg. von Anton Schloſſar,
1904. ‒ Ausgewählte Gedichte; hrsg.
von Anton Schloſſar, 1904. ‒ Die
Marzipan-Lieſe (E.), 1906. ‒ Die
Freundinnen (E.), 1906. ‒ Das Haus
an der Veronabrücke (E.), 1906. ‒
Ausgewählte Werke; hrsg. von Otto
Rommel; 1909 ff.

Münchberg, Fr. von,

Pſeud. für
Franz Bonn; ſ. d.!

Münchershof, E. von,

Pſeud. für
Emma Baron; ſ. d.!

*Münchgeſang, Robert,

geb. am
14. Juli 1855 in Erfurt, als der Sohn
eines armen Malers, blieb bis zu ſei-
nem 14. Jahre das einzige Kind ſei-
ner Eltern und wurde deshalb ganz
beſonders ſorgſam gehütet. Er emp-
fing ſeine Schulbildung in ſeiner Va-
terſtadt, beſuchte dort auch 1872‒75
das Lehrerſeminar und erhielt 1875
ſeine erſte Anſtellung daſelbſt. Aber
nur ein Jahr blieb er dort, dann
trieb ihn die bekannte Wanderluſt
der Thüringer in die Gegenden des
Rheins. Er fand eine Stellung in
Solingen, ſpäter in Duisburg und
Hückeswagen, abſolvierte ſchnell hin-
tereinander die Wahlfähigkeitsprü-
fung, die Mittelſchul- und Rektorats-
prüfung, erlernte auf ſchwierigem,
autodidaktiſchem Wege fremde Spra-
chen, beſchäftigte ſich viel mit Lite-
ratur und Kunſt, und verſuchte ſich
ſchließlich auch als Schriftſteller für
Jugend und Volk. Seit dem Jahre
1900 iſt er Rektor in Roßla am Fuße
des Kyffhäuſerberges.

S:

Spartacus,
der Sklaven-Feldherr (E. a. d. alten
Rom für Jugend und Volk), 1895
4. A. 1906. ‒ Thankmar (desgl.),
1895. 2. A. 1902. ‒ Der Weg zur
Wahrheit (desgl.), 1895. 2. A. 1902.
‒ Sertorius, ſein Aufſtand und ſein
Ende (desgl.), 1901. ‒ Der ägyptiſche
Königsſohn (E. a. d. alten Ägypten
für Jugend und Volk), 1896. ‒ Die
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Mün
Pyramide von Gizeh (desgl.), 1896.
‒ Der Altar des unbekannten Got-
tes (E. a. d. griechiſchen Altertum
für Jugend und Volk), 1898. ‒ Der
Verbannte von Naxos (desgl.), 1900,
‒ Der Bierherr von Erfurt (Kultur-
hiſtor. E. a. d. deutſchen Geſch. für
Jugend und Volk), 1897. ‒ Radbert
Overſtolzen (desgl.), 1897. ‒ Der
Gießerburſch von Nürnberg (desgl.),
1898. ‒ Der Retter von Neiße (desgl.),
1899. ‒ Der rechte Falkenſteiner
(desgl.), 1899. ‒ Nach ſchwerer Zeit
(desgl.), 1900. ‒ Ambros Dalfinger,
der Held von Venezuela (desgl.),
1901. ‒ Derfflingers Hufſchmied
(desgl.), 1902. ‒ Karl der Hammer
(desgl.), 1902. ‒ Unter dem alten
Deſſauer (desgl.), 1903. ‒ Wer iſt
glücklich? Demokedes (2 kulturhift.
En)., 1904. ‒ Nürnberger Tand (E. f. d.
Jugd.), 1904. ‒ Waldkinder (E. f. Jugd.
u. Volk), 1906. ‒ Runen (6 altdeutſche
Nn. aus der Zeit Cäſars), 1901.

Münchhauſen, Börries Freiherr
von,

wurde am 20. März 1874 in
Hildesheim als der Sohn des Kam-
merherrn Borries Frhr. von M. ge-
boren, verlebte ſeine Jugend bei
ſeinen Eltern in Moringen bei Göt-
tingen, beſuchte ſeit 1887 die Schulen
in Jlfeld, Altenburg und Hannover
wo er das Zeugnis der Reife erlangte,
und ſtudierte ſeit 1895 in Heidelberg
München, Göttingen und ſeit 1897
in Berlin die Rechte und Kamera
wiſſenſchaften. Nach abſolvierter Re-
ferendarprüfung u. nach Promotion
zum Dr. jur. wandte ſich M. dem
Studium der Philoſophie u. Natur-
wiſſenſchaften zu, und lebt er nun
in unabhängiger Stellung vorwiegend
gend auf ſeinem Schloſſe Windiſch-
leuba bei Altenburg oder auf Sahliſ
bei Kohren (Sachſen). Seit 1910 ziert
ihn die Würde eines Kammerherrn.
Jn den Jahren 1898, 1901 u. 1905
gab er den „Göttinger Muſenalma-
nach“ heraus.

S:

Gedichte, 1896

*
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[82/0086] Mün Mün Ausgewählte Gedichte, 1866. ‒ Aus- gewählte Werke; hrsg. von Anton Schloſſar; IV, 1904. ‒ Ausgewählte Novellen; hrsg. von Anton Schloſſar, 1904. ‒ Ausgewählte Gedichte; hrsg. von Anton Schloſſar, 1904. ‒ Die Marzipan-Lieſe (E.), 1906. ‒ Die Freundinnen (E.), 1906. ‒ Das Haus an der Veronabrücke (E.), 1906. ‒ Ausgewählte Werke; hrsg. von Otto Rommel; 1909 ff. Münchberg, Fr. von, Pſeud. für Franz Bonn; ſ. d.! Münchershof, E. von, Pſeud. für Emma Baron; ſ. d.! *Münchgeſang, Robert, geb. am 14. Juli 1855 in Erfurt, als der Sohn eines armen Malers, blieb bis zu ſei- nem 14. Jahre das einzige Kind ſei- ner Eltern und wurde deshalb ganz beſonders ſorgſam gehütet. Er emp- fing ſeine Schulbildung in ſeiner Va- terſtadt, beſuchte dort auch 1872‒75 das Lehrerſeminar und erhielt 1875 ſeine erſte Anſtellung daſelbſt. Aber nur ein Jahr blieb er dort, dann trieb ihn die bekannte Wanderluſt der Thüringer in die Gegenden des Rheins. Er fand eine Stellung in Solingen, ſpäter in Duisburg und Hückeswagen, abſolvierte ſchnell hin- tereinander die Wahlfähigkeitsprü- fung, die Mittelſchul- und Rektorats- prüfung, erlernte auf ſchwierigem, autodidaktiſchem Wege fremde Spra- chen, beſchäftigte ſich viel mit Lite- ratur und Kunſt, und verſuchte ſich ſchließlich auch als Schriftſteller für Jugend und Volk. Seit dem Jahre 1900 iſt er Rektor in Roßla am Fuße des Kyffhäuſerberges. S: Spartacus, der Sklaven-Feldherr (E. a. d. alten Rom für Jugend und Volk), 1895 4. A. 1906. ‒ Thankmar (desgl.), 1895. 2. A. 1902. ‒ Der Weg zur Wahrheit (desgl.), 1895. 2. A. 1902. ‒ Sertorius, ſein Aufſtand und ſein Ende (desgl.), 1901. ‒ Der ägyptiſche Königsſohn (E. a. d. alten Ägypten für Jugend und Volk), 1896. ‒ Die Pyramide von Gizeh (desgl.), 1896. ‒ Der Altar des unbekannten Got- tes (E. a. d. griechiſchen Altertum für Jugend und Volk), 1898. ‒ Der Verbannte von Naxos (desgl.), 1900, ‒ Der Bierherr von Erfurt (Kultur- hiſtor. E. a. d. deutſchen Geſch. für Jugend und Volk), 1897. ‒ Radbert Overſtolzen (desgl.), 1897. ‒ Der Gießerburſch von Nürnberg (desgl.), 1898. ‒ Der Retter von Neiße (desgl.), 1899. ‒ Der rechte Falkenſteiner (desgl.), 1899. ‒ Nach ſchwerer Zeit (desgl.), 1900. ‒ Ambros Dalfinger, der Held von Venezuela (desgl.), 1901. ‒ Derfflingers Hufſchmied (desgl.), 1902. ‒ Karl der Hammer (desgl.), 1902. ‒ Unter dem alten Deſſauer (desgl.), 1903. ‒ Wer iſt glücklich? Demokedes (2 kulturhift. En)., 1904. ‒ Nürnberger Tand (E. f. d. Jugd.), 1904. ‒ Waldkinder (E. f. Jugd. u. Volk), 1906. ‒ Runen (6 altdeutſche Nn. aus der Zeit Cäſars), 1901. Münchhauſen, Börries Freiherr von, wurde am 20. März 1874 in Hildesheim als der Sohn des Kam- merherrn Borries Frhr. von M. ge- boren, verlebte ſeine Jugend bei ſeinen Eltern in Moringen bei Göt- tingen, beſuchte ſeit 1887 die Schulen in Jlfeld, Altenburg und Hannover wo er das Zeugnis der Reife erlangte, und ſtudierte ſeit 1895 in Heidelberg München, Göttingen und ſeit 1897 in Berlin die Rechte und Kamera wiſſenſchaften. Nach abſolvierter Re- ferendarprüfung u. nach Promotion zum Dr. jur. wandte ſich M. dem Studium der Philoſophie u. Natur- wiſſenſchaften zu, und lebt er nun in unabhängiger Stellung vorwiegend gend auf ſeinem Schloſſe Windiſch- leuba bei Altenburg oder auf Sahliſ bei Kohren (Sachſen). Seit 1910 ziert ihn die Würde eines Kammerherrn. Jn den Jahren 1898, 1901 u. 1905 gab er den „Göttinger Muſenalma- nach“ heraus. S: Gedichte, 1896 *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 82. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/86>, abgerufen am 18.02.2019.