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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Leuten (Bilder und Geschn. aus dem
Herzogtum Oldenburg), 1881.

*Stradal, Hildegard,

geb. am 5.
Mai 1864 in Wien als einziges Kind
des Musikpädagogen Zweigelt, er-
hielt ihre Ausbildung im Klavier-
spiel vom Vater und im Gesange von
der Professorin Karoline Pruckner
in Wien und verheiratete sich 1888
mit dem bekannten Lißtinterpreten
u. Klaviervirtuosen August Stradal.
Durch eifriges Studium aller großen
Meister und angeregt durch ihren
Gatten strebte sie sich als Lieder-
sängerin zu vervollkommnen u. gab
im Verein mit ihrem Gatten 1889 in
Wien ihren ersten Liederabend. Dann
zogen die Gatten fast zehn Jahre kon-
zertierend durch Österreich, Deutsch-
land, England und Frankreich, und
die Eindrücke, die H. St. da empfing,
veranlaßten sie, des öfteren zur Feder
zu greifen.

S:

Gedichte; VI, 1890 bis
1909 (Jnhalt: I. Dichtungen zu den
meisten Originalkompositionen von
Frz. Lißt, sowie eine Serie von Son.,
Volksliedern etc. - II. Gedichte zu
diversen Tonwerken von Beethoven,
Chopin, Schumann u. Grieg, Lieder
eines Gefangenen, Chiemseelieder etc.
- III. Rayons et ombres. Ge. von
Victor Hugo, übersetzt. - IV. Ein
Leben. Gedichte. - V. Zur Dämmer-
zeit. Gedichte. - VI. Aus schweren Ta-
gen. Gedichte). - Seine Tochter (Lyr.
Dr.), 1899. - "Helga" (Dr.), 1900. -
Der Spielmann (Dr.), 1901. - Son-
nenwende, 1901. - Was der Wild-
bach erzählt, 1902. - Auf einsamer
Höhe (Dr.), 1904.

Strahl, Adolf,

Pseud. für Karl
Schodel;
s. d.!

Strahl, Amadeus Karl,

Pseud.
für Karl Schrader; s. d.!

Strahl, Viktor,

Pseud. f. Emme-
rich Eiben;
s. d.!

*Strähler, Georg,

pseud. Rein-
hart Radeck
und Walter Lo-
nau,
wurde am 26. Dezbr. 1864 in
Bad Görbersdorf (Schlesien) als der
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Sohn des Försters und Amtsvor-
stehers Adolf St. geboren, absolvierte
das Gymnasium in Waldenburg und
studierte dann in Breslau klassische
Philologie u. Germanistik. Er mußte
eine mühselige Wartezeit an allerhand
höheren Schulen des Ostens durch-
machen, bis er 1894 als Hilfslehrer
in Celle (Hannover) Anstellung fand.
Am 1. April 1901 wurde er Ober-
lehrer am Progymnasium in Nien-
burg a. d. Weser und bald darauf am
Realgymnasium in Osterode am Harz,
wo er jetzt noch, und zwar seit 1911
als Professor, im Amte sieht.

S:


Jotham und seine Söhne (Schsp. a. d.
Zeit der Propheten), 1905. - Sextus
u. Sempronia (Komödie a. altrömi-
scher Zeit), 1906. - Der Weg des
Lichts, 1907. - Das Licht von Esom,
1909. - Der Altenteiler (Bäuerl. Tr.),
1910. - Die Sklaven (Schsp.), 1912.

*Straka, Emilie,

geb. Wimmer,
wurde am 3. Septbr. 1854 in Alt-
warnsdorf (Böhmen) als die Tochter
des k. k. Zollamts-Einnehmers Karl
W. geboren, betätigte sich frühe als
Dichterin und Erzählerin, wozu sie
durch viele Reisen, die sie mit ihren
Eltern durch die verschiedensten Ge-
biete Deutschlands machte, angeregt
wurde. Sie verheiratete sich mit dem
Steuereinnehmer Str., nach dessen
Tode sie 1896 nach Joachimstal und
1904 nach Reichenberg übersiedelte.
Jhre in den verschiedensten Zeit-
schriften zerstreuten Dichtungen sehen
der Veröffentlichung entgegen.

Stralau, Eduard,

Pseud. für
Wilhelm Melhop; s. d.!

*Stramm, Else,

bekannt unter
ihrem Mädchennamen Else Krafft,
wurde am 15. Mai 1877 in Breslau
als die Tochter des Redakteurs Ed-
mund K. geboren. Die feinsinnige
Frohnatur der Eltern übertrug sich
auch auf die lebhafte Tochter, die
eine sorglose und sonnige Jugend ge-
noß. Der literarisch bedeutende Ver-
kehr im Hause der Eltern, die von

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Leuten (Bilder und Geſchn. aus dem
Herzogtum Oldenburg), 1881.

*Stradal, Hildegard,

geb. am 5.
Mai 1864 in Wien als einziges Kind
des Muſikpädagogen Zweigelt, er-
hielt ihre Ausbildung im Klavier-
ſpiel vom Vater und im Geſange von
der Profeſſorin Karoline Pruckner
in Wien und verheiratete ſich 1888
mit dem bekannten Liſztinterpreten
u. Klaviervirtuoſen Auguſt Stradal.
Durch eifriges Studium aller großen
Meiſter und angeregt durch ihren
Gatten ſtrebte ſie ſich als Lieder-
ſängerin zu vervollkommnen u. gab
im Verein mit ihrem Gatten 1889 in
Wien ihren erſten Liederabend. Dann
zogen die Gatten faſt zehn Jahre kon-
zertierend durch Öſterreich, Deutſch-
land, England und Frankreich, und
die Eindrücke, die H. St. da empfing,
veranlaßten ſie, des öfteren zur Feder
zu greifen.

S:

Gedichte; VI, 1890 bis
1909 (Jnhalt: I. Dichtungen zu den
meiſten Originalkompoſitionen von
Frz. Liſzt, ſowie eine Serie von Son.,
Volksliedern ꝛc. – II. Gedichte zu
diverſen Tonwerken von Beethoven,
Chopin, Schumann u. Grieg, Lieder
eines Gefangenen, Chiemſeelieder ꝛc.
III. Rayons et ombres. Ge. von
Victor Hugo, überſetzt. – IV. Ein
Leben. Gedichte. – V. Zur Dämmer-
zeit. Gedichte. – VI. Aus ſchweren Ta-
gen. Gedichte). – Seine Tochter (Lyr.
Dr.), 1899. – „Helga“ (Dr.), 1900. –
Der Spielmann (Dr.), 1901. – Son-
nenwende, 1901. – Was der Wild-
bach erzählt, 1902. – Auf einſamer
Höhe (Dr.), 1904.

Strahl, Adolf,

Pſeud. für Karl
Schodel;
ſ. d.!

Strahl, Amadeus Karl,

Pſeud.
für Karl Schrader; ſ. d.!

Strahl, Viktor,

Pſeud. f. Emme-
rich Eiben;
ſ. d.!

*Strähler, Georg,

pſeud. Rein-
hart Radeck
und Walter Lo-
nau,
wurde am 26. Dezbr. 1864 in
Bad Görbersdorf (Schleſien) als der
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Sohn des Förſters und Amtsvor-
ſtehers Adolf St. geboren, abſolvierte
das Gymnaſium in Waldenburg und
ſtudierte dann in Breslau klaſſiſche
Philologie u. Germaniſtik. Er mußte
eine mühſelige Wartezeit an allerhand
höheren Schulen des Oſtens durch-
machen, bis er 1894 als Hilfslehrer
in Celle (Hannover) Anſtellung fand.
Am 1. April 1901 wurde er Ober-
lehrer am Progymnaſium in Nien-
burg a. d. Weſer und bald darauf am
Realgymnaſium in Oſterode am Harz,
wo er jetzt noch, und zwar ſeit 1911
als Profeſſor, im Amte ſieht.

S:


Jotham und ſeine Söhne (Schſp. a. d.
Zeit der Propheten), 1905. – Sextus
u. Sempronia (Komödie a. altrömi-
ſcher Zeit), 1906. – Der Weg des
Lichts, 1907. – Das Licht von Eſom,
1909. – Der Altenteiler (Bäuerl. Tr.),
1910. – Die Sklaven (Schſp.), 1912.

*Straka, Emilie,

geb. Wimmer,
wurde am 3. Septbr. 1854 in Alt-
warnsdorf (Böhmen) als die Tochter
des k. k. Zollamts-Einnehmers Karl
W. geboren, betätigte ſich frühe als
Dichterin und Erzählerin, wozu ſie
durch viele Reiſen, die ſie mit ihren
Eltern durch die verſchiedenſten Ge-
biete Deutſchlands machte, angeregt
wurde. Sie verheiratete ſich mit dem
Steuereinnehmer Str., nach deſſen
Tode ſie 1896 nach Joachimstal und
1904 nach Reichenberg überſiedelte.
Jhre in den verſchiedenſten Zeit-
ſchriften zerſtreuten Dichtungen ſehen
der Veröffentlichung entgegen.

Stralau, Eduard,

Pſeud. für
Wilhelm Melhop; ſ. d.!

*Stramm, Elſe,

bekannt unter
ihrem Mädchennamen Elſe Krafft,
wurde am 15. Mai 1877 in Breslau
als die Tochter des Redakteurs Ed-
mund K. geboren. Die feinſinnige
Frohnatur der Eltern übertrug ſich
auch auf die lebhafte Tochter, die
eine ſorgloſe und ſonnige Jugend ge-
noß. Der literariſch bedeutende Ver-
kehr im Hauſe der Eltern, die von

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[107/0111] Str Str Leuten (Bilder und Geſchn. aus dem Herzogtum Oldenburg), 1881. *Stradal, Hildegard, geb. am 5. Mai 1864 in Wien als einziges Kind des Muſikpädagogen Zweigelt, er- hielt ihre Ausbildung im Klavier- ſpiel vom Vater und im Geſange von der Profeſſorin Karoline Pruckner in Wien und verheiratete ſich 1888 mit dem bekannten Liſztinterpreten u. Klaviervirtuoſen Auguſt Stradal. Durch eifriges Studium aller großen Meiſter und angeregt durch ihren Gatten ſtrebte ſie ſich als Lieder- ſängerin zu vervollkommnen u. gab im Verein mit ihrem Gatten 1889 in Wien ihren erſten Liederabend. Dann zogen die Gatten faſt zehn Jahre kon- zertierend durch Öſterreich, Deutſch- land, England und Frankreich, und die Eindrücke, die H. St. da empfing, veranlaßten ſie, des öfteren zur Feder zu greifen. S: Gedichte; VI, 1890 bis 1909 (Jnhalt: I. Dichtungen zu den meiſten Originalkompoſitionen von Frz. Liſzt, ſowie eine Serie von Son., Volksliedern ꝛc. – II. Gedichte zu diverſen Tonwerken von Beethoven, Chopin, Schumann u. Grieg, Lieder eines Gefangenen, Chiemſeelieder ꝛc. – III. Rayons et ombres. Ge. von Victor Hugo, überſetzt. – IV. Ein Leben. Gedichte. – V. Zur Dämmer- zeit. Gedichte. – VI. Aus ſchweren Ta- gen. Gedichte). – Seine Tochter (Lyr. Dr.), 1899. – „Helga“ (Dr.), 1900. – Der Spielmann (Dr.), 1901. – Son- nenwende, 1901. – Was der Wild- bach erzählt, 1902. – Auf einſamer Höhe (Dr.), 1904. Strahl, Adolf, Pſeud. für Karl Schodel; ſ. d.! Strahl, Amadeus Karl, Pſeud. für Karl Schrader; ſ. d.! Strahl, Viktor, Pſeud. f. Emme- rich Eiben; ſ. d.! *Strähler, Georg, pſeud. Rein- hart Radeck und Walter Lo- nau, wurde am 26. Dezbr. 1864 in Bad Görbersdorf (Schleſien) als der Sohn des Förſters und Amtsvor- ſtehers Adolf St. geboren, abſolvierte das Gymnaſium in Waldenburg und ſtudierte dann in Breslau klaſſiſche Philologie u. Germaniſtik. Er mußte eine mühſelige Wartezeit an allerhand höheren Schulen des Oſtens durch- machen, bis er 1894 als Hilfslehrer in Celle (Hannover) Anſtellung fand. Am 1. April 1901 wurde er Ober- lehrer am Progymnaſium in Nien- burg a. d. Weſer und bald darauf am Realgymnaſium in Oſterode am Harz, wo er jetzt noch, und zwar ſeit 1911 als Profeſſor, im Amte ſieht. S: Jotham und ſeine Söhne (Schſp. a. d. Zeit der Propheten), 1905. – Sextus u. Sempronia (Komödie a. altrömi- ſcher Zeit), 1906. – Der Weg des Lichts, 1907. – Das Licht von Eſom, 1909. – Der Altenteiler (Bäuerl. Tr.), 1910. – Die Sklaven (Schſp.), 1912. *Straka, Emilie, geb. Wimmer, wurde am 3. Septbr. 1854 in Alt- warnsdorf (Böhmen) als die Tochter des k. k. Zollamts-Einnehmers Karl W. geboren, betätigte ſich frühe als Dichterin und Erzählerin, wozu ſie durch viele Reiſen, die ſie mit ihren Eltern durch die verſchiedenſten Ge- biete Deutſchlands machte, angeregt wurde. Sie verheiratete ſich mit dem Steuereinnehmer Str., nach deſſen Tode ſie 1896 nach Joachimstal und 1904 nach Reichenberg überſiedelte. Jhre in den verſchiedenſten Zeit- ſchriften zerſtreuten Dichtungen ſehen der Veröffentlichung entgegen. Stralau, Eduard, Pſeud. für Wilhelm Melhop; ſ. d.! *Stramm, Elſe, bekannt unter ihrem Mädchennamen Elſe Krafft, wurde am 15. Mai 1877 in Breslau als die Tochter des Redakteurs Ed- mund K. geboren. Die feinſinnige Frohnatur der Eltern übertrug ſich auch auf die lebhafte Tochter, die eine ſorgloſe und ſonnige Jugend ge- noß. Der literariſch bedeutende Ver- kehr im Hauſe der Eltern, die von *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 107. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/111>, abgerufen am 21.03.2019.