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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Tre
Unser Don Juan (P.), 1890. - Der
große Prophet (P.), 1891. - Die wilde
Madonna (P.), 1892. - Der Parade-
bummler (P.), 1895. - Das flotte
Berlin (P.), 1896. - Unser Doktor
(Volksst. mit Ges., mit Louis Herr-
mnann), 1898. - Was?! (Lsp.), 1904. -
In vino veritas (Lsp.), 1904. - Sein
System (Lsp.), 1906.

Trescher, Hermann,

geb. zu Lie-
benwerda in der Provinz Sachsen
am 23. Septbr. 1849 als der Sohn
des nachmaligen Kreisgerichtsdirek-
tors T. in Torgau, widmete sich in
Leipzig, Halle und Berlin dem Stu-
dium der Rechte, ging dann aber zur
Journalistik über. Er gehörte zuerst
in Berlin der Redaktion der "Roman-
zeitung" an, redigierte danach eine
Zeitlang die "Demokratischen Blät-
ter" und wurde dann Mitredakteur
der "Volkszeitung". Darauf siedelte
er nach Halle über, wo er als Feuille-
tonist und zuletzt als Theaterkritiker
für die "Saale-Zeitung" tätig war.
Sein schwankender Gesundheitszu-
stand nötigte ihn, zu Anfang d. J.
1890 diese Stelle aufzugeben. Er be-
gab sich zu seiner Mutter nach Torgau
und ist dort am 5. Juli 1890 gestor-
ben.

S:

Flatterfahrten (Berliner
Sk.), 1886.

*Treß, Gebhard,

geb. am 29. Mai
1860 in Zwiefaltendorf a. d. Donau
in Württemberg als der Sohn des
dortigen Lehrers, erhielt seinen Un-
terricht in der Ortsschule und seit
1875 in der Präparandenanstalt in
Biberach und war 1876-78 Zögling
des katholischen Lehrer-Seminars in
Gmünd. Als Lehrgehilfe wurde er
in Stimpfach, Mergentheim, Leut-
kirch und Ravensburg verwendet u.
danach 1883 vom Fürsten von Thurn
u. Taxis auf die Schulstelle in Breme-
lau (Oberamt Münsingen) berufen,
von wo er später nach Riedlingen an
der Donau kam.

S:

Das Gebet der
Mutter (Weihnachtsstück), 1872. 2. A.
1898. - Der verlorne Sohn (Bibl.
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Tre
Schausp.), 1894. - Der Auszug aus
Ägypten (Bibl. Schsp.), 1894. - Ca-
maldoli (6 dram. Bilder a. d. Leben
d. heil. Romuald), 1894. - Rache und
Vergebung (Schausp.), 1894. - Los-
gekauft (Schsp. a. d. afrikan. Sklave-
rei), 1894. - Die Hochzeit von Cana
(Bibl. Schausp.), 1895. - Jm letzten
Augenblick (Dram. Zeitbild), 1895.
3. A. 1905. - Der barmherzige Sama-
riter (Bibl. Spiel), 1895. - Der hei-
lige Bernhard (Dram. Lebensbild).
1895. - Eberhard von Altena (Histor.-
dram. Lebensbild), 1895. - Die Erbin
von Siegenstein (Schsp.), 1897. - Die
heilige Odilia (Relig. Spiel), 1898. -
Der Bettler am Christabend (Weih-
nachtsstück), 1898. - Enttäuschung u.
Überraschung (Dr.), 1898. - Kloster
Wiblingen (Festsp.), 1899. - Der se-
lige Canisius (Festsp.), 1897. - Der
Vorläufer des Herrn (Dram. Szene),
1900. - Ein edler Tiroler (Volksst.),
1900. - Heinrich von Kempten (Dram.
Sage), 1900. - Papst Leo vor Attila
(Dram. Geschichtsbild), 1900. - Des
Saulus Bekehrung (Bibl. Schausp.),
1900. - Priesterl. Heldenmut (Schsp.),
1901. - Aus Kolpings Leben (Dram.
Gabe), 1902. - Fluch und Segen
(Volksstück), 1907. - Schwer geprüft
(Weihnachtsstück), 1911. - Der Assi-
stenzarzt (desgl.), 1911. - Augsburgs
erste Fugger (Dramat. Bilder), 1911.
- Waisenkinder (Schsp.), 1911. - Der
Fremdenlegionär (Schsp.), 1911. -
Später Frühling (Volksschsp.), 1911.
- Das süße Gift (Kaffee-Schw. für
jge. Damen), 1911. - Die Aussteuer-
tante (Schw.), 1912.

*Tressel, Joseph Matthias,


pseud. Ernst Thrasolt, wurde am
12. Mai 1878 in Beurig a. der Saar
(Rheinland) als Sohn eines Klein-
bauern und Leinenwebers geboren,
absolvierte das Jesuitengymnasium
in Trier und die philosophisch-theo-
logische Fakultät im dortigen Prie-
sterseminar u. erhielt 1904 die Prie-
sterweihe. Er wirkte dann in der Seel-

*


[Spaltenumbruch]

Tre
Unſer Don Juan (P.), 1890. – Der
große Prophet (P.), 1891. – Die wilde
Madonna (P.), 1892. – Der Parade-
bummler (P.), 1895. – Das flotte
Berlin (P.), 1896. – Unſer Doktor
(Volksſt. mit Geſ., mit Louis Herr-
mnann), 1898. – Was?! (Lſp.), 1904. –
In vino veritas (Lſp.), 1904. – Sein
Syſtem (Lſp.), 1906.

Treſcher, Hermann,

geb. zu Lie-
benwerda in der Provinz Sachſen
am 23. Septbr. 1849 als der Sohn
des nachmaligen Kreisgerichtsdirek-
tors T. in Torgau, widmete ſich in
Leipzig, Halle und Berlin dem Stu-
dium der Rechte, ging dann aber zur
Journaliſtik über. Er gehörte zuerſt
in Berlin der Redaktion der „Roman-
zeitung“ an, redigierte danach eine
Zeitlang die „Demokratiſchen Blät-
ter“ und wurde dann Mitredakteur
der „Volkszeitung“. Darauf ſiedelte
er nach Halle über, wo er als Feuille-
toniſt und zuletzt als Theaterkritiker
für die „Saale-Zeitung“ tätig war.
Sein ſchwankender Geſundheitszu-
ſtand nötigte ihn, zu Anfang d. J.
1890 dieſe Stelle aufzugeben. Er be-
gab ſich zu ſeiner Mutter nach Torgau
und iſt dort am 5. Juli 1890 geſtor-
ben.

S:

Flatterfahrten (Berliner
Sk.), 1886.

*Treß, Gebhard,

geb. am 29. Mai
1860 in Zwiefaltendorf a. d. Donau
in Württemberg als der Sohn des
dortigen Lehrers, erhielt ſeinen Un-
terricht in der Ortsſchule und ſeit
1875 in der Präparandenanſtalt in
Biberach und war 1876–78 Zögling
des katholiſchen Lehrer-Seminars in
Gmünd. Als Lehrgehilfe wurde er
in Stimpfach, Mergentheim, Leut-
kirch und Ravensburg verwendet u.
danach 1883 vom Fürſten von Thurn
u. Taxis auf die Schulſtelle in Breme-
lau (Oberamt Münſingen) berufen,
von wo er ſpäter nach Riedlingen an
der Donau kam.

S:

Das Gebet der
Mutter (Weihnachtsſtück), 1872. 2. A.
1898. – Der verlorne Sohn (Bibl.
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Tre
Schauſp.), 1894. – Der Auszug aus
Ägypten (Bibl. Schſp.), 1894. – Ca-
maldoli (6 dram. Bilder a. d. Leben
d. heil. Romuald), 1894. – Rache und
Vergebung (Schauſp.), 1894. – Los-
gekauft (Schſp. a. d. afrikan. Sklave-
rei), 1894. – Die Hochzeit von Cana
(Bibl. Schauſp.), 1895. – Jm letzten
Augenblick (Dram. Zeitbild), 1895.
3. A. 1905. – Der barmherzige Sama-
riter (Bibl. Spiel), 1895. – Der hei-
lige Bernhard (Dram. Lebensbild).
1895. – Eberhard von Altena (Hiſtor.-
dram. Lebensbild), 1895. – Die Erbin
von Siegenſtein (Schſp.), 1897. – Die
heilige Odilia (Relig. Spiel), 1898. –
Der Bettler am Chriſtabend (Weih-
nachtsſtück), 1898. – Enttäuſchung u.
Überraſchung (Dr.), 1898. – Kloſter
Wiblingen (Feſtſp.), 1899. – Der ſe-
lige Caniſius (Feſtſp.), 1897. – Der
Vorläufer des Herrn (Dram. Szene),
1900. – Ein edler Tiroler (Volksſt.),
1900. – Heinrich von Kempten (Dram.
Sage), 1900. – Papſt Leo vor Attila
(Dram. Geſchichtsbild), 1900. – Des
Saulus Bekehrung (Bibl. Schauſp.),
1900. – Prieſterl. Heldenmut (Schſp.),
1901. – Aus Kolpings Leben (Dram.
Gabe), 1902. – Fluch und Segen
(Volksſtück), 1907. – Schwer geprüft
(Weihnachtsſtück), 1911. – Der Aſſi-
ſtenzarzt (desgl.), 1911. – Augsburgs
erſte Fugger (Dramat. Bilder), 1911.
– Waiſenkinder (Schſp.), 1911. – Der
Fremdenlegionär (Schſp.), 1911. –
Später Frühling (Volksſchſp.), 1911.
– Das ſüße Gift (Kaffee-Schw. für
jge. Damen), 1911. – Die Ausſteuer-
tante (Schw.), 1912.

*Treſſel, Joſeph Matthias,


pſeud. Ernſt Thraſolt, wurde am
12. Mai 1878 in Beurig a. der Saar
(Rheinland) als Sohn eines Klein-
bauern und Leinenwebers geboren,
abſolvierte das Jeſuitengymnaſium
in Trier und die philoſophiſch-theo-
logiſche Fakultät im dortigen Prie-
ſterſeminar u. erhielt 1904 die Prie-
ſterweihe. Er wirkte dann in der Seel-

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[215/0219] Tre Tre Unſer Don Juan (P.), 1890. – Der große Prophet (P.), 1891. – Die wilde Madonna (P.), 1892. – Der Parade- bummler (P.), 1895. – Das flotte Berlin (P.), 1896. – Unſer Doktor (Volksſt. mit Geſ., mit Louis Herr- mnann), 1898. – Was?! (Lſp.), 1904. – In vino veritas (Lſp.), 1904. – Sein Syſtem (Lſp.), 1906. Treſcher, Hermann, geb. zu Lie- benwerda in der Provinz Sachſen am 23. Septbr. 1849 als der Sohn des nachmaligen Kreisgerichtsdirek- tors T. in Torgau, widmete ſich in Leipzig, Halle und Berlin dem Stu- dium der Rechte, ging dann aber zur Journaliſtik über. Er gehörte zuerſt in Berlin der Redaktion der „Roman- zeitung“ an, redigierte danach eine Zeitlang die „Demokratiſchen Blät- ter“ und wurde dann Mitredakteur der „Volkszeitung“. Darauf ſiedelte er nach Halle über, wo er als Feuille- toniſt und zuletzt als Theaterkritiker für die „Saale-Zeitung“ tätig war. Sein ſchwankender Geſundheitszu- ſtand nötigte ihn, zu Anfang d. J. 1890 dieſe Stelle aufzugeben. Er be- gab ſich zu ſeiner Mutter nach Torgau und iſt dort am 5. Juli 1890 geſtor- ben. S: Flatterfahrten (Berliner Sk.), 1886. *Treß, Gebhard, geb. am 29. Mai 1860 in Zwiefaltendorf a. d. Donau in Württemberg als der Sohn des dortigen Lehrers, erhielt ſeinen Un- terricht in der Ortsſchule und ſeit 1875 in der Präparandenanſtalt in Biberach und war 1876–78 Zögling des katholiſchen Lehrer-Seminars in Gmünd. Als Lehrgehilfe wurde er in Stimpfach, Mergentheim, Leut- kirch und Ravensburg verwendet u. danach 1883 vom Fürſten von Thurn u. Taxis auf die Schulſtelle in Breme- lau (Oberamt Münſingen) berufen, von wo er ſpäter nach Riedlingen an der Donau kam. S: Das Gebet der Mutter (Weihnachtsſtück), 1872. 2. A. 1898. – Der verlorne Sohn (Bibl. Schauſp.), 1894. – Der Auszug aus Ägypten (Bibl. Schſp.), 1894. – Ca- maldoli (6 dram. Bilder a. d. Leben d. heil. Romuald), 1894. – Rache und Vergebung (Schauſp.), 1894. – Los- gekauft (Schſp. a. d. afrikan. Sklave- rei), 1894. – Die Hochzeit von Cana (Bibl. Schauſp.), 1895. – Jm letzten Augenblick (Dram. Zeitbild), 1895. 3. A. 1905. – Der barmherzige Sama- riter (Bibl. Spiel), 1895. – Der hei- lige Bernhard (Dram. Lebensbild). 1895. – Eberhard von Altena (Hiſtor.- dram. Lebensbild), 1895. – Die Erbin von Siegenſtein (Schſp.), 1897. – Die heilige Odilia (Relig. Spiel), 1898. – Der Bettler am Chriſtabend (Weih- nachtsſtück), 1898. – Enttäuſchung u. Überraſchung (Dr.), 1898. – Kloſter Wiblingen (Feſtſp.), 1899. – Der ſe- lige Caniſius (Feſtſp.), 1897. – Der Vorläufer des Herrn (Dram. Szene), 1900. – Ein edler Tiroler (Volksſt.), 1900. – Heinrich von Kempten (Dram. Sage), 1900. – Papſt Leo vor Attila (Dram. Geſchichtsbild), 1900. – Des Saulus Bekehrung (Bibl. Schauſp.), 1900. – Prieſterl. Heldenmut (Schſp.), 1901. – Aus Kolpings Leben (Dram. Gabe), 1902. – Fluch und Segen (Volksſtück), 1907. – Schwer geprüft (Weihnachtsſtück), 1911. – Der Aſſi- ſtenzarzt (desgl.), 1911. – Augsburgs erſte Fugger (Dramat. Bilder), 1911. – Waiſenkinder (Schſp.), 1911. – Der Fremdenlegionär (Schſp.), 1911. – Später Frühling (Volksſchſp.), 1911. – Das ſüße Gift (Kaffee-Schw. für jge. Damen), 1911. – Die Ausſteuer- tante (Schw.), 1912. *Treſſel, Joſeph Matthias, pſeud. Ernſt Thraſolt, wurde am 12. Mai 1878 in Beurig a. der Saar (Rheinland) als Sohn eines Klein- bauern und Leinenwebers geboren, abſolvierte das Jeſuitengymnaſium in Trier und die philoſophiſch-theo- logiſche Fakultät im dortigen Prie- ſterſeminar u. erhielt 1904 die Prie- ſterweihe. Er wirkte dann in der Seel- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 215. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/219>, abgerufen am 19.03.2019.