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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Tre
sorge auf dem Hunsrück, im Saar-
kohlenrevier, an der Ahr, in Boppard
a. Rhein, später als geistlicher Rektor
in einem Fürsorgeheim u. als Fabrik-
geistlicher in Alf an der Mosel u. ist
jetzt (1909) kathol. Pfarrer in Haag
bei Morbach (Reg.-Bez. Trier). Seit
1909 redigiert er die Jugendzeitschrift
"Efeuranken".

S:

De profundis
(Geistl. Ge.), 1908. 2. Aufl. 1909. -
Stillen Menschen (Ge. a. Natur und
Leben), 1909. - Witterungen der
Seele (Geistliche Ge.), 1911.

*Treu, Abraham,

geb. am 23. Okt.
1828 zu Drove im Kreise Düren, war
seit 1843 Hilfslehrer in Essen, danach
Hauslehrer in Brünen bei Wesel, be-
zog 1846 das "Haindorfsche Jnstitut"
(jüdisches Lehrerseminar) in Münster,
wurde 1848 Lehrer in Langenberg bei
Elberfeld, 1855 in Ahlen und 1857
Seminarlehrer an der Vereinsschule
zu Münster, an der er bis zu seinem
Übertritt in den Ruhestand, am 1. April
1895, tätig war.

S:

Volks- und Ju-
gendschriften; III, 1863-66 (Jnhalt:
Selke [sep. 2. A. 1901]. - Grauman-
tel. - Das Haus zum goldenen Flü-
gel). - Emma, oder: Der geflickte
Taler (Volksschsp.), 1874. - Der Bim-
kom, und: Wer ein Fremdling ist (E.),
1880.

Treu, Eva,

Psd. für Lucy Grie-
bel;
s. d.!

Treu, Margarete,

Psd. für Lulu
Freiin von Sell; s. d.!

Treu, Michel,

Pseud. für Rudolf
Karl Pechhold; s. d.!

Treu, Mila,

Pseud. für Emilie
Püschel;
s. d.!

Treu, Walter,

Pseud. für Hein-
rich Thiele;
s. d.!

Treudank, Th.,

Psd. für Dora
Naumann;
s. d.!

Treugold, Fritz,

Psd. für Fried-
rich Wink;
s. d.!

Treuhorst, R.,

Psd. für Peter
Saget;
s. d.!

*Treumann, Joseph,

geboren am
16. Novbr. 1846 zu Ujest in Ober-
[Spaltenumbruch]

Tre
schlesien, besuchte, nachdem er von
Privatlehrern vorbereitet worden,
das Friedrichs-Gymnasium in Bres-
lau, um sich nach Absolvierung des-
selben dem Kaufmannsstande zu wid-
men und sich nebenbei in der Tages-
presse journalistisch zu betätigen. An-
fang 1879 ging er als Lehrer der kauf-
männischen Wissenschaften nach Leip-
zig, wo er außer mehreren in dieses
Fach schlagenden Arbeiten eine An-
zahl Skizzen aus dem Volksleben in
Rußland schrieb, das er während sei-
nes wiederholten Aufenthaltes im
Zarenreiche kennen gelernt hatte.
Gegen Ende 1883 wanderte er nach
Amerika aus, wirkte hier erst als Leh-
rer an einer Privatschule, bis er im
Januar 1885 als Redakteur der beiden
belletristischen Journale "S. Zickels
Novellenschatz" und "Deutschameri-
kanische Familien-Blätter" in Neu-
york Stellung fand, die er noch jetzt
bekleidet.

S:

Novellen aus Rußland,
1884. - Vom Hudson bis zum golde-
nen Tor (En.); II, 1889. - Zu hohes
Spiel (R. a. d. amerik. Leben), 1893.
- Frauen-Leben und Liebe in Ame-
rika (E.), 1893. - Ein Strike (E.),
1894. - Drei Bräute (R. a. d. amer-
kan. Leben), 1896. - Aus dem Dollar-
lande (E.), 1895. - Durch Kampf
zum Frieden (R.), 1895. - Was ein
Weib will! (Amerik. R.); II, 1896. -
Jm Land des Yankee-Doodle (Hum.
a. d. amerikan. Leben), 1896. - Aus
Verbrecherstamm (Krim.-R. aus dem
amerik. Leben), 1897. - 86 000 Dol-
lars (Krim.-N.), 1897. - Jn der Ge-
walt des Bösen (R.), 1899. - Auf
stürmischer See (R. a. d. amerikan.
Leben), 1903.

Treumund, G.,

Psd. für Gustav
Steinacker;
s. d.!

*Treusch von Buttlar-Bran-
denfels,
Henriette Freiin, kurz
Henriette von Buttlar,

pseud.
Ernestine von L., wurde am 18.
Oktober 1813 in Kassel geboren, wo
ihr Vater, der spätere Oberstleutnant

*


[Spaltenumbruch]

Tre
ſorge auf dem Hunsrück, im Saar-
kohlenrevier, an der Ahr, in Boppard
a. Rhein, ſpäter als geiſtlicher Rektor
in einem Fürſorgeheim u. als Fabrik-
geiſtlicher in Alf an der Moſel u. iſt
jetzt (1909) kathol. Pfarrer in Haag
bei Morbach (Reg.-Bez. Trier). Seit
1909 redigiert er die Jugendzeitſchrift
„Efeuranken“.

S:

De profundis
(Geiſtl. Ge.), 1908. 2. Aufl. 1909. –
Stillen Menſchen (Ge. a. Natur und
Leben), 1909. – Witterungen der
Seele (Geiſtliche Ge.), 1911.

*Treu, Abraham,

geb. am 23. Okt.
1828 zu Drove im Kreiſe Düren, war
ſeit 1843 Hilfslehrer in Eſſen, danach
Hauslehrer in Brünen bei Weſel, be-
zog 1846 das „Haindorfſche Jnſtitut“
(jüdiſches Lehrerſeminar) in Münſter,
wurde 1848 Lehrer in Langenberg bei
Elberfeld, 1855 in Ahlen und 1857
Seminarlehrer an der Vereinsſchule
zu Münſter, an der er bis zu ſeinem
Übertritt in den Ruheſtand, am 1. April
1895, tätig war.

S:

Volks- und Ju-
gendſchriften; III, 1863–66 (Jnhalt:
Selke [ſep. 2. A. 1901]. – Grauman-
tel. – Das Haus zum goldenen Flü-
gel). – Emma, oder: Der geflickte
Taler (Volksſchſp.), 1874. – Der Bim-
kom, und: Wer ein Fremdling iſt (E.),
1880.

Treu, Eva,

Pſd. für Lucy Grie-
bel;
ſ. d.!

Treu, Margarete,

Pſd. für Lulu
Freiin von Sell; ſ. d.!

Treu, Michel,

Pſeud. für Rudolf
Karl Pechhold; ſ. d.!

Treu, Mila,

Pſeud. für Emilie
Püſchel;
ſ. d.!

Treu, Walter,

Pſeud. für Hein-
rich Thiele;
ſ. d.!

Treudank, Th.,

Pſd. für Dora
Naumann;
ſ. d.!

Treugold, Fritz,

Pſd. für Fried-
rich Wink;
ſ. d.!

Treuhorſt, R.,

Pſd. für Peter
Saget;
ſ. d.!

*Treumann, Joſeph,

geboren am
16. Novbr. 1846 zu Ujeſt in Ober-
[Spaltenumbruch]

Tre
ſchleſien, beſuchte, nachdem er von
Privatlehrern vorbereitet worden,
das Friedrichs-Gymnaſium in Bres-
lau, um ſich nach Abſolvierung des-
ſelben dem Kaufmannsſtande zu wid-
men und ſich nebenbei in der Tages-
preſſe journaliſtiſch zu betätigen. An-
fang 1879 ging er als Lehrer der kauf-
männiſchen Wiſſenſchaften nach Leip-
zig, wo er außer mehreren in dieſes
Fach ſchlagenden Arbeiten eine An-
zahl Skizzen aus dem Volksleben in
Rußland ſchrieb, das er während ſei-
nes wiederholten Aufenthaltes im
Zarenreiche kennen gelernt hatte.
Gegen Ende 1883 wanderte er nach
Amerika aus, wirkte hier erſt als Leh-
rer an einer Privatſchule, bis er im
Januar 1885 als Redakteur der beiden
belletriſtiſchen Journale „S. Zickels
Novellenſchatz“ und „Deutſchameri-
kaniſche Familien-Blätter“ in Neu-
york Stellung fand, die er noch jetzt
bekleidet.

S:

Novellen aus Rußland,
1884. – Vom Hudſon bis zum golde-
nen Tor (En.); II, 1889. – Zu hohes
Spiel (R. a. d. amerik. Leben), 1893.
– Frauen-Leben und Liebe in Ame-
rika (E.), 1893. – Ein Strike (E.),
1894. – Drei Bräute (R. a. d. amer-
kan. Leben), 1896. – Aus dem Dollar-
lande (E.), 1895. – Durch Kampf
zum Frieden (R.), 1895. – Was ein
Weib will! (Amerik. R.); II, 1896. –
Jm Land des Yankee-Doodle (Hum.
a. d. amerikan. Leben), 1896. – Aus
Verbrecherſtamm (Krim.-R. aus dem
amerik. Leben), 1897. – 86 000 Dol-
lars (Krim.-N.), 1897. – Jn der Ge-
walt des Böſen (R.), 1899. – Auf
ſtürmiſcher See (R. a. d. amerikan.
Leben), 1903.

Treumund, G.,

Pſd. für Guſtav
Steinacker;
ſ. d.!

*Treuſch von Buttlar-Bran-
denfels,
Henriette Freiin, kurz
Henriette von Buttlar,

pſeud.
Erneſtine von L., wurde am 18.
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ihr Vater, der ſpätere Oberſtleutnant

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[216/0220] Tre Tre ſorge auf dem Hunsrück, im Saar- kohlenrevier, an der Ahr, in Boppard a. Rhein, ſpäter als geiſtlicher Rektor in einem Fürſorgeheim u. als Fabrik- geiſtlicher in Alf an der Moſel u. iſt jetzt (1909) kathol. Pfarrer in Haag bei Morbach (Reg.-Bez. Trier). Seit 1909 redigiert er die Jugendzeitſchrift „Efeuranken“. S: De profundis (Geiſtl. Ge.), 1908. 2. Aufl. 1909. – Stillen Menſchen (Ge. a. Natur und Leben), 1909. – Witterungen der Seele (Geiſtliche Ge.), 1911. *Treu, Abraham, geb. am 23. Okt. 1828 zu Drove im Kreiſe Düren, war ſeit 1843 Hilfslehrer in Eſſen, danach Hauslehrer in Brünen bei Weſel, be- zog 1846 das „Haindorfſche Jnſtitut“ (jüdiſches Lehrerſeminar) in Münſter, wurde 1848 Lehrer in Langenberg bei Elberfeld, 1855 in Ahlen und 1857 Seminarlehrer an der Vereinsſchule zu Münſter, an der er bis zu ſeinem Übertritt in den Ruheſtand, am 1. April 1895, tätig war. S: Volks- und Ju- gendſchriften; III, 1863–66 (Jnhalt: Selke [ſep. 2. A. 1901]. – Grauman- tel. – Das Haus zum goldenen Flü- gel). – Emma, oder: Der geflickte Taler (Volksſchſp.), 1874. – Der Bim- kom, und: Wer ein Fremdling iſt (E.), 1880. Treu, Eva, Pſd. für Lucy Grie- bel; ſ. d.! Treu, Margarete, Pſd. für Lulu Freiin von Sell; ſ. d.! Treu, Michel, Pſeud. für Rudolf Karl Pechhold; ſ. d.! Treu, Mila, Pſeud. für Emilie Püſchel; ſ. d.! Treu, Walter, Pſeud. für Hein- rich Thiele; ſ. d.! Treudank, Th., Pſd. für Dora Naumann; ſ. d.! Treugold, Fritz, Pſd. für Fried- rich Wink; ſ. d.! Treuhorſt, R., Pſd. für Peter Saget; ſ. d.! *Treumann, Joſeph, geboren am 16. Novbr. 1846 zu Ujeſt in Ober- ſchleſien, beſuchte, nachdem er von Privatlehrern vorbereitet worden, das Friedrichs-Gymnaſium in Bres- lau, um ſich nach Abſolvierung des- ſelben dem Kaufmannsſtande zu wid- men und ſich nebenbei in der Tages- preſſe journaliſtiſch zu betätigen. An- fang 1879 ging er als Lehrer der kauf- männiſchen Wiſſenſchaften nach Leip- zig, wo er außer mehreren in dieſes Fach ſchlagenden Arbeiten eine An- zahl Skizzen aus dem Volksleben in Rußland ſchrieb, das er während ſei- nes wiederholten Aufenthaltes im Zarenreiche kennen gelernt hatte. Gegen Ende 1883 wanderte er nach Amerika aus, wirkte hier erſt als Leh- rer an einer Privatſchule, bis er im Januar 1885 als Redakteur der beiden belletriſtiſchen Journale „S. Zickels Novellenſchatz“ und „Deutſchameri- kaniſche Familien-Blätter“ in Neu- york Stellung fand, die er noch jetzt bekleidet. S: Novellen aus Rußland, 1884. – Vom Hudſon bis zum golde- nen Tor (En.); II, 1889. – Zu hohes Spiel (R. a. d. amerik. Leben), 1893. – Frauen-Leben und Liebe in Ame- rika (E.), 1893. – Ein Strike (E.), 1894. – Drei Bräute (R. a. d. amer- kan. Leben), 1896. – Aus dem Dollar- lande (E.), 1895. – Durch Kampf zum Frieden (R.), 1895. – Was ein Weib will! (Amerik. R.); II, 1896. – Jm Land des Yankee-Doodle (Hum. a. d. amerikan. Leben), 1896. – Aus Verbrecherſtamm (Krim.-R. aus dem amerik. Leben), 1897. – 86 000 Dol- lars (Krim.-N.), 1897. – Jn der Ge- walt des Böſen (R.), 1899. – Auf ſtürmiſcher See (R. a. d. amerikan. Leben), 1903. Treumund, G., Pſd. für Guſtav Steinacker; ſ. d.! *Treuſch von Buttlar-Bran- denfels, Henriette Freiin, kurz Henriette von Buttlar, pſeud. Erneſtine von L., wurde am 18. Oktober 1813 in Kaſſel geboren, wo ihr Vater, der ſpätere Oberſtleutnant *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 216. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/220>, abgerufen am 22.03.2019.