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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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v. H. v. Canitz; IX, 1839-40. [Jn-
halt: I. Waiblingers Leben. - Die
Britten in Rom (E.). - II. Die Brit-
ten in Rom (Schluß). - Franzesko
Spina (E.). - Das Abenteuer von
der Sohle. - III. Das Märchen von
der blauen Grotte. - Das Blumen-
fest. - Friedrich Hölderlins Leben,
Dichtung und Wahnsinn. - IV. Die
heilige Woche in Rom. - Drei Tage
in der Unterwelt. - Rosa Taddei, die
Jmprovisatrice. - Aus Waiblingers
Tagebuch. - V. Anna Bullen. - Die
Nacht in St. Peter. - Sinngedichte
und Epigramme. - VI. Erzählungen
(Ep. Ge.) aus der Geschichte des
jetzigen Griechenlands (Kalanasore. -
Ykelula. - Euphrosyne. - Die Rose
von Farsiston. - Der sterbende Kor-
sar). - Lieder der Griechen. - VII.
Gedichte (Lied der Weihe. - Rom u.
Umgegend. - Neapel, die Stadt und
Land. Jnseln. - Lieder der Sehn-
sucht und Liebe. - Vermischte Ge-
dichte.) - VIII-IX. Wanderungen in
Jtalien]. - Gedichte; hrsg. von Ed.
Mörike, 1844. - Bilder aus Neapel
und Sizilien; hrsg. v. Ed. Grise-
bach, 1879. - Lieder des römischen
Karnevals und andere Gedichte; hrsg.
von Ed. Grisebach, 1881. - Wilhelm
Waiblinger. Sein Leben und seine
Werke; herausg. von Dr. Karl Frey,
1904.

*Waizer, Rudolf Franz,

wurde
zu Klagenfurt in Kärnten am 15. April
1842 geboren, trat nach Absolvie-
rung der Ober-Realschule mit Ende
1859 in den österreichischen Staats-
dienst, diente unter mancherlei Un-
annehmlichkeiten in den Orten Wolfs-
berg, Bleiburg, Gmünd, Gurk u. kam
1874 nach Klagenfurt, wo er als k. k.
Oberkontrolleur des Hauptsteueram-
tes angestellt ward. Durch die lang-
jährige Landpraxis war ihm Gelegen-
heit geboten, die Topographie und
Kulturgeschichte seines Heimatlandes
kennen zu lernen, die ihm den Stoff
zu vielen Kulturstudien lieferten,
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Wal
welche er in den verschiedensten öster-
reich. Journalen veröffentlichte. Er
starb am 8. Dezember 1897. Von
1877-81 leitete er mit Heinrich Noe
die Redaktion der "Blätter für die
Alpenländer Österreichs".

S:

Kultur-
und Lebensbilder aus Kärnten, 1882.
- Kulturbilder u. Skizzen aus Kärn-
ten (Neue Folge), 1890. - Kohlresln
und Enzian (Ge. in Kärntner Mdt.),
1897.

Wald, E. von,

Pseud. für Ewald
von Zedtwitz
; s. d.!

Wald, Karl von,

Pseudon. für
Wenzel Ottokar Przedak; s. d.!

Wald, Otto,

Pseudon. für Käte
Hardt
; s. d.!

Wald, R. E.,

Pseud. für Julius
Stinde!

Wald, Richard,

Psd. für Georg
Jantschge
; s. d.!

Wald-Zedtwitz, E.

von, Pseud.
für Ewald von Zedtwitz; s. d.!

Waldästel, Helene,

siehe Helene
Graef!

Waldau, Alfred,

Pseudon. für
Joseph Jarosch; s. d.!

Waldau, Jrenäus,

Pseudon. für
Jrene Baronin Enis; s. d.

Waldau, Max,

Psd. für Richard
von Hauenschild
; s. d.!

*Waldau, Otto,

geb. am 12. März
1847 in Stettin, besuchte die Gym-
nasien in Berlin u. Königsberg i. Pr.
und in letzter Stadt auch die Uni-
versität. Er widmete sich der Jour-
nalistik, ging 1879 als Korrespondent
für deutsche Zeitungen nach London
und errichtete hier 1885 La Corre-
spondance Internationale,
ein Un-
ternehmen, das direkt vervielfältigte
Beiträge von seinen verschiedenen
Filialen an die Abonnenten versendet
und so die Privatberichterstatter er-
setzt. 1887 lebte er in Paris, um ein
Bureau für dieses Unternehmen ein-
zurichten, 1896 zu gleichem Zwecke in
Köln und seit 1898 in Berlin, von
wo aus er dann neue Bureaus in
Wien, Pest, Rom, Madrid, Neuyork

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Wai
v. H. v. Canitz; IX, 1839–40. [Jn-
halt: I. Waiblingers Leben. – Die
Britten in Rom (E.). – II. Die Brit-
ten in Rom (Schluß). – Franzesko
Spina (E.). – Das Abenteuer von
der Sohle. – III. Das Märchen von
der blauen Grotte. – Das Blumen-
feſt. – Friedrich Hölderlins Leben,
Dichtung und Wahnſinn. – IV. Die
heilige Woche in Rom. – Drei Tage
in der Unterwelt. – Roſa Taddei, die
Jmproviſatrice. – Aus Waiblingers
Tagebuch. – V. Anna Bullen. – Die
Nacht in St. Peter. – Sinngedichte
und Epigramme. – VI. Erzählungen
(Ep. Ge.) aus der Geſchichte des
jetzigen Griechenlands (Kalanaſore. –
Ykelula. – Euphroſyne. – Die Roſe
von Farſiſton. – Der ſterbende Kor-
ſar). – Lieder der Griechen. – VII.
Gedichte (Lied der Weihe. – Rom u.
Umgegend. – Neapel, die Stadt und
Land. Jnſeln. – Lieder der Sehn-
ſucht und Liebe. – Vermiſchte Ge-
dichte.) – VIII–IX. Wanderungen in
Jtalien]. – Gedichte; hrsg. von Ed.
Mörike, 1844. – Bilder aus Neapel
und Sizilien; hrsg. v. Ed. Griſe-
bach, 1879. – Lieder des römiſchen
Karnevals und andere Gedichte; hrsg.
von Ed. Griſebach, 1881. – Wilhelm
Waiblinger. Sein Leben und ſeine
Werke; herausg. von Dr. Karl Frey,
1904.

*Waizer, Rudolf Franz,

wurde
zu Klagenfurt in Kärnten am 15. April
1842 geboren, trat nach Abſolvie-
rung der Ober-Realſchule mit Ende
1859 in den öſterreichiſchen Staats-
dienſt, diente unter mancherlei Un-
annehmlichkeiten in den Orten Wolfs-
berg, Bleiburg, Gmünd, Gurk u. kam
1874 nach Klagenfurt, wo er als k. k.
Oberkontrolleur des Hauptſteueram-
tes angeſtellt ward. Durch die lang-
jährige Landpraxis war ihm Gelegen-
heit geboten, die Topographie und
Kulturgeſchichte ſeines Heimatlandes
kennen zu lernen, die ihm den Stoff
zu vielen Kulturſtudien lieferten,
[Spaltenumbruch]

Wal
welche er in den verſchiedenſten öſter-
reich. Journalen veröffentlichte. Er
ſtarb am 8. Dezember 1897. Von
1877–81 leitete er mit Heinrich Noë
die Redaktion der „Blätter für die
Alpenländer Öſterreichs“.

S:

Kultur-
und Lebensbilder aus Kärnten, 1882.
– Kulturbilder u. Skizzen aus Kärn-
ten (Neue Folge), 1890. – Kohlresln
und Enzian (Ge. in Kärntner Mdt.),
1897.

Wald, E. von,

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Wald, Karl von,

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Wald, Otto,

Pſeudon. für Käte
Hardt
; ſ. d.!

Wald, R. E.,

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Jrene Baronin Enis; ſ. d.

Waldau, Max,

Pſd. für Richard
von Hauenſchild
; ſ. d.!

*Waldau, Otto,

geb. am 12. März
1847 in Stettin, beſuchte die Gym-
naſien in Berlin u. Königsberg i. Pr.
und in letzter Stadt auch die Uni-
verſität. Er widmete ſich der Jour-
naliſtik, ging 1879 als Korreſpondent
für deutſche Zeitungen nach London
und errichtete hier 1885 La Corre-
spondance Internationale,
ein Un-
ternehmen, das direkt vervielfältigte
Beiträge von ſeinen verſchiedenen
Filialen an die Abonnenten verſendet
und ſo die Privatberichterſtatter er-
ſetzt. 1887 lebte er in Paris, um ein
Bureau für dieſes Unternehmen ein-
zurichten, 1896 zu gleichem Zwecke in
Köln und ſeit 1898 in Berlin, von
wo aus er dann neue Bureaus in
Wien, Peſt, Rom, Madrid, Neuyork

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[309/0313] Wai Wal v. H. v. Canitz; IX, 1839–40. [Jn- halt: I. Waiblingers Leben. – Die Britten in Rom (E.). – II. Die Brit- ten in Rom (Schluß). – Franzesko Spina (E.). – Das Abenteuer von der Sohle. – III. Das Märchen von der blauen Grotte. – Das Blumen- feſt. – Friedrich Hölderlins Leben, Dichtung und Wahnſinn. – IV. Die heilige Woche in Rom. – Drei Tage in der Unterwelt. – Roſa Taddei, die Jmproviſatrice. – Aus Waiblingers Tagebuch. – V. Anna Bullen. – Die Nacht in St. Peter. – Sinngedichte und Epigramme. – VI. Erzählungen (Ep. Ge.) aus der Geſchichte des jetzigen Griechenlands (Kalanaſore. – Ykelula. – Euphroſyne. – Die Roſe von Farſiſton. – Der ſterbende Kor- ſar). – Lieder der Griechen. – VII. Gedichte (Lied der Weihe. – Rom u. Umgegend. – Neapel, die Stadt und Land. Jnſeln. – Lieder der Sehn- ſucht und Liebe. – Vermiſchte Ge- dichte.) – VIII–IX. Wanderungen in Jtalien]. – Gedichte; hrsg. von Ed. Mörike, 1844. – Bilder aus Neapel und Sizilien; hrsg. v. Ed. Griſe- bach, 1879. – Lieder des römiſchen Karnevals und andere Gedichte; hrsg. von Ed. Griſebach, 1881. – Wilhelm Waiblinger. Sein Leben und ſeine Werke; herausg. von Dr. Karl Frey, 1904. *Waizer, Rudolf Franz, wurde zu Klagenfurt in Kärnten am 15. April 1842 geboren, trat nach Abſolvie- rung der Ober-Realſchule mit Ende 1859 in den öſterreichiſchen Staats- dienſt, diente unter mancherlei Un- annehmlichkeiten in den Orten Wolfs- berg, Bleiburg, Gmünd, Gurk u. kam 1874 nach Klagenfurt, wo er als k. k. Oberkontrolleur des Hauptſteueram- tes angeſtellt ward. Durch die lang- jährige Landpraxis war ihm Gelegen- heit geboten, die Topographie und Kulturgeſchichte ſeines Heimatlandes kennen zu lernen, die ihm den Stoff zu vielen Kulturſtudien lieferten, welche er in den verſchiedenſten öſter- reich. Journalen veröffentlichte. Er ſtarb am 8. Dezember 1897. Von 1877–81 leitete er mit Heinrich Noë die Redaktion der „Blätter für die Alpenländer Öſterreichs“. S: Kultur- und Lebensbilder aus Kärnten, 1882. – Kulturbilder u. Skizzen aus Kärn- ten (Neue Folge), 1890. – Kohlresln und Enzian (Ge. in Kärntner Mdt.), 1897. Wald, E. von, Pſeud. für Ewald von Zedtwitz; ſ. d.! Wald, Karl von, Pſeudon. für Wenzel Ottokar Przedak; ſ. d.! Wald, Otto, Pſeudon. für Käte Hardt; ſ. d.! Wald, R. E., Pſeud. für Julius Stinde! Wald, Richard, Pſd. für Georg Jantſchge; ſ. d.! Wald-Zedtwitz, E. von, Pſeud. für Ewald von Zedtwitz; ſ. d.! Waldäſtel, Helene, ſiehe Helene Graef! Waldau, Alfred, Pſeudon. für Joſeph Jaroſch; ſ. d.! Waldau, Jrenäus, Pſeudon. für Jrene Baronin Enis; ſ. d. Waldau, Max, Pſd. für Richard von Hauenſchild; ſ. d.! *Waldau, Otto, geb. am 12. März 1847 in Stettin, beſuchte die Gym- naſien in Berlin u. Königsberg i. Pr. und in letzter Stadt auch die Uni- verſität. Er widmete ſich der Jour- naliſtik, ging 1879 als Korreſpondent für deutſche Zeitungen nach London und errichtete hier 1885 La Corre- spondance Internationale, ein Un- ternehmen, das direkt vervielfältigte Beiträge von ſeinen verſchiedenen Filialen an die Abonnenten verſendet und ſo die Privatberichterſtatter er- ſetzt. 1887 lebte er in Paris, um ein Bureau für dieſes Unternehmen ein- zurichten, 1896 zu gleichem Zwecke in Köln und ſeit 1898 in Berlin, von wo aus er dann neue Bureaus in Wien, Peſt, Rom, Madrid, Neuyork *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 309. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/313>, abgerufen am 18.03.2019.