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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Leop. von Kalckreuth in Stuttgart,
1899-1900 unter Hans Thoma in
Karlsruhe und lebt seit 1906 in Frie-
denau bei Berlin.

S:

Pan, 1895. -
Die blassen Catilenen, 1896. - Elisa-
beth Eleanor. Eine Liebe, 1896. -
Trübungen (V. und Prosa in Aus-
wahl), 1897. - Der Wanderer (Ge.),
1900. 2. A. 1908.

Weiß, Gebhard,

geb. am 3. Jan.
1800 zu Bregenz in Voralberg als
der Sohn eines Flaschners (Klemp-
ners), erlernte nach Besuch der dor-
tigen Volksschule das Handwerk sei-
nes Vaters, wanderte als Geselle nach
Bayern u. Wien u. ließ sich dann als
Flaschnermeister in Bregenz nieder.
Jndes kam W. bei den damals schlech-
ten Zeiten nicht nur nicht vorwärts,
sondern er mußte sogar 1864 sein
Haus und sein Heim aufgeben, um
eine Wagmeisterstelle anzunehmen, die
ihn wenigstens vor Nahrungssorgen
schützte. Schließlich erkrankte er am
grauen Star, und am 9. Jan. 1874
erlag er einem schmerzhaften Blasen-
leiden.

S:

Gedichte in Bregenzer
Mundart und reindeutscher Sprache,
1872.

*Weiß, John Gustav,

geb. am
21. Aug. 1857 zu Mannheim, wo sein
Vater Handelskammersekretär war,
erhielt seine wissenschaftliche Vorbil-
dung in Mannheim, studierte in Hei-
delberg u. Straßburg Staatswissen-
schaften u. erwarb sich hier die Würde
eines Dr. phil. Nachdem er dann drei
Jahre lang als Redakteur in Mann-
heim u. Thorn tätig gewesen, wurde
er Rentamtmann und Archivar in
Adelsheim in Baden und ist seit No-
vember 1893 Bürgermeister zu Eber-
bach am Neckar. Seit 1895 ist er auch
Vorsitzender des geschäftsführenden
Ausschusses der mittleren Städte Ba-
dens und stellvertr. Vorsitzender des
Kreisausschusses Mosbach u. gehört
seit 1906 der I. Kammer des Badischen
Landtags als Mitglied an. Außer
einer Reihe staatswissenschaftlicher,
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Wei
politischer und historischer Schriften
veröffentlichte er

S:

Heedelberger
Schdreech (Hum. in Pfälzer Mundart
v. Bull [pseud.]), 1886. - Jahre des
Glücks (Ge.), 1893. - Fünfundzwan-
zig Jahre (Dr. D.), 1895.

*Weiß, Heinrich,

geb. am 11. Juli
1879 zu Frankenthal in der baye-
rischen Pfalz, ließ sich nach beendeten
medizinischen Studien und erfolgter
Doktorpromotion 1906 als Arzt in
München nieder u. wurde 1908 Arzt
am Krankenhause in Langenaltheim
bei Solnhofen (Mittelfranken).

S:


Christoph Kolumbus (Dr.), 1902. -
Peter Hele (Kom., als Manuskr. ge-
druckt), 1907. - Gudrun (Schausp.),
1910.

*Weiß, Jsidor,

geb. am 15. Juni
1861 zu Brünn in Mähren, absol-
vierte das dortige Gymnasium u. stu-
dierte an der Wiener Universität die
Rechte. Nachdem er dort 1866 zum
Dr. jur. promoviert worden u. 1891
seine Advokaten-Prüfung abgelegt
hatte, ließ er sich zu Brüx als Advo-
kat nieder.

S:

Der Traum des Ale-
mannen (Ep. G.), 1880. - Maria
Regina (Rz.), 1881. - Auf ungleichen
Pfaden (N.), 1883. - Der Eid des
Hannibal (R.), 1884. - Aus großer
und kleiner Welt (Ge.), 1891.

*Weiß, Julian,

geb. am 1. Novbr.
1858 zu Temesvar in Ungarn, war
anfangs für den Handelsstand be-
stimmt, studierte aber gegen den Wil-
len des Vaters in Temesvar, Wien,
Budapest und kehrte 1880 als Mit-
arbeiter eines Tageblatts in seine
Vaterstadt zurück. Von hier ging er
nach Wien und dann als Vertreter
der "Wiener allgemeinen Zeitung"
nach Budapest, wo er jetzt noch lebt.

S:

Halbseide (Nn.), 1881. - Nipp-
sachen (Hum. Ge.), 1881. - Aus den
Memoiren eines Winkelschreibers,
1888. Neue A. 1905. - Leichte Rei-
zungen (Gereimtes und Ungereim-
tes), 1888. - Aus dem Tollhause des
Lebens (Sat.), 1888. - Backfischträume

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Wei
Leop. von Kalckreuth in Stuttgart,
1899–1900 unter Hans Thoma in
Karlsruhe und lebt ſeit 1906 in Frie-
denau bei Berlin.

S:

Pan, 1895. –
Die blaſſen Catilenen, 1896. – Eliſa-
beth Eleanor. Eine Liebe, 1896. –
Trübungen (V. und Proſa in Aus-
wahl), 1897. – Der Wanderer (Ge.),
1900. 2. A. 1908.

Weiß, Gebhard,

geb. am 3. Jan.
1800 zu Bregenz in Voralberg als
der Sohn eines Flaſchners (Klemp-
ners), erlernte nach Beſuch der dor-
tigen Volksſchule das Handwerk ſei-
nes Vaters, wanderte als Geſelle nach
Bayern u. Wien u. ließ ſich dann als
Flaſchnermeiſter in Bregenz nieder.
Jndes kam W. bei den damals ſchlech-
ten Zeiten nicht nur nicht vorwärts,
ſondern er mußte ſogar 1864 ſein
Haus und ſein Heim aufgeben, um
eine Wagmeiſterſtelle anzunehmen, die
ihn wenigſtens vor Nahrungsſorgen
ſchützte. Schließlich erkrankte er am
grauen Star, und am 9. Jan. 1874
erlag er einem ſchmerzhaften Blaſen-
leiden.

S:

Gedichte in Bregenzer
Mundart und reindeutſcher Sprache,
1872.

*Weiß, John Guſtav,

geb. am
21. Aug. 1857 zu Mannheim, wo ſein
Vater Handelskammerſekretär war,
erhielt ſeine wiſſenſchaftliche Vorbil-
dung in Mannheim, ſtudierte in Hei-
delberg u. Straßburg Staatswiſſen-
ſchaften u. erwarb ſich hier die Würde
eines Dr. phil. Nachdem er dann drei
Jahre lang als Redakteur in Mann-
heim u. Thorn tätig geweſen, wurde
er Rentamtmann und Archivar in
Adelsheim in Baden und iſt ſeit No-
vember 1893 Bürgermeiſter zu Eber-
bach am Neckar. Seit 1895 iſt er auch
Vorſitzender des geſchäftsführenden
Ausſchuſſes der mittleren Städte Ba-
dens und ſtellvertr. Vorſitzender des
Kreisausſchuſſes Mosbach u. gehört
ſeit 1906 der I. Kammer des Badiſchen
Landtags als Mitglied an. Außer
einer Reihe ſtaatswiſſenſchaftlicher,
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Wei
politiſcher und hiſtoriſcher Schriften
veröffentlichte er

S:

Heedelberger
Schdreech (Hum. in Pfälzer Mundart
v. Bull [pſeud.]), 1886. – Jahre des
Glücks (Ge.), 1893. – Fünfundzwan-
zig Jahre (Dr. D.), 1895.

*Weiß, Heinrich,

geb. am 11. Juli
1879 zu Frankenthal in der baye-
riſchen Pfalz, ließ ſich nach beendeten
mediziniſchen Studien und erfolgter
Doktorpromotion 1906 als Arzt in
München nieder u. wurde 1908 Arzt
am Krankenhauſe in Langenaltheim
bei Solnhofen (Mittelfranken).

S:


Chriſtoph Kolumbus (Dr.), 1902. –
Peter Hele (Kom., als Manuſkr. ge-
druckt), 1907. – Gudrun (Schauſp.),
1910.

*Weiß, Jſidor,

geb. am 15. Juni
1861 zu Brünn in Mähren, abſol-
vierte das dortige Gymnaſium u. ſtu-
dierte an der Wiener Univerſität die
Rechte. Nachdem er dort 1866 zum
Dr. jur. promoviert worden u. 1891
ſeine Advokaten-Prüfung abgelegt
hatte, ließ er ſich zu Brüx als Advo-
kat nieder.

S:

Der Traum des Ale-
mannen (Ep. G.), 1880. – Maria
Regina (Rz.), 1881. – Auf ungleichen
Pfaden (N.), 1883. – Der Eid des
Hannibal (R.), 1884. – Aus großer
und kleiner Welt (Ge.), 1891.

*Weiß, Julian,

geb. am 1. Novbr.
1858 zu Temesvár in Ungarn, war
anfangs für den Handelsſtand be-
ſtimmt, ſtudierte aber gegen den Wil-
len des Vaters in Temesvár, Wien,
Budapeſt und kehrte 1880 als Mit-
arbeiter eines Tageblatts in ſeine
Vaterſtadt zurück. Von hier ging er
nach Wien und dann als Vertreter
der „Wiener allgemeinen Zeitung“
nach Budapeſt, wo er jetzt noch lebt.

S:

Halbſeide (Nn.), 1881. – Nipp-
ſachen (Hum. Ge.), 1881. – Aus den
Memoiren eines Winkelſchreibers,
1888. Neue A. 1905. – Leichte Rei-
zungen (Gereimtes und Ungereim-
tes), 1888. – Aus dem Tollhauſe des
Lebens (Sat.), 1888. – Backfiſchträume

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[375/0379] Wei Wei Leop. von Kalckreuth in Stuttgart, 1899–1900 unter Hans Thoma in Karlsruhe und lebt ſeit 1906 in Frie- denau bei Berlin. S: Pan, 1895. – Die blaſſen Catilenen, 1896. – Eliſa- beth Eleanor. Eine Liebe, 1896. – Trübungen (V. und Proſa in Aus- wahl), 1897. – Der Wanderer (Ge.), 1900. 2. A. 1908. Weiß, Gebhard, geb. am 3. Jan. 1800 zu Bregenz in Voralberg als der Sohn eines Flaſchners (Klemp- ners), erlernte nach Beſuch der dor- tigen Volksſchule das Handwerk ſei- nes Vaters, wanderte als Geſelle nach Bayern u. Wien u. ließ ſich dann als Flaſchnermeiſter in Bregenz nieder. Jndes kam W. bei den damals ſchlech- ten Zeiten nicht nur nicht vorwärts, ſondern er mußte ſogar 1864 ſein Haus und ſein Heim aufgeben, um eine Wagmeiſterſtelle anzunehmen, die ihn wenigſtens vor Nahrungsſorgen ſchützte. Schließlich erkrankte er am grauen Star, und am 9. Jan. 1874 erlag er einem ſchmerzhaften Blaſen- leiden. S: Gedichte in Bregenzer Mundart und reindeutſcher Sprache, 1872. *Weiß, John Guſtav, geb. am 21. Aug. 1857 zu Mannheim, wo ſein Vater Handelskammerſekretär war, erhielt ſeine wiſſenſchaftliche Vorbil- dung in Mannheim, ſtudierte in Hei- delberg u. Straßburg Staatswiſſen- ſchaften u. erwarb ſich hier die Würde eines Dr. phil. Nachdem er dann drei Jahre lang als Redakteur in Mann- heim u. Thorn tätig geweſen, wurde er Rentamtmann und Archivar in Adelsheim in Baden und iſt ſeit No- vember 1893 Bürgermeiſter zu Eber- bach am Neckar. Seit 1895 iſt er auch Vorſitzender des geſchäftsführenden Ausſchuſſes der mittleren Städte Ba- dens und ſtellvertr. Vorſitzender des Kreisausſchuſſes Mosbach u. gehört ſeit 1906 der I. Kammer des Badiſchen Landtags als Mitglied an. Außer einer Reihe ſtaatswiſſenſchaftlicher, politiſcher und hiſtoriſcher Schriften veröffentlichte er S: Heedelberger Schdreech (Hum. in Pfälzer Mundart v. Bull [pſeud.]), 1886. – Jahre des Glücks (Ge.), 1893. – Fünfundzwan- zig Jahre (Dr. D.), 1895. *Weiß, Heinrich, geb. am 11. Juli 1879 zu Frankenthal in der baye- riſchen Pfalz, ließ ſich nach beendeten mediziniſchen Studien und erfolgter Doktorpromotion 1906 als Arzt in München nieder u. wurde 1908 Arzt am Krankenhauſe in Langenaltheim bei Solnhofen (Mittelfranken). S: Chriſtoph Kolumbus (Dr.), 1902. – Peter Hele (Kom., als Manuſkr. ge- druckt), 1907. – Gudrun (Schauſp.), 1910. *Weiß, Jſidor, geb. am 15. Juni 1861 zu Brünn in Mähren, abſol- vierte das dortige Gymnaſium u. ſtu- dierte an der Wiener Univerſität die Rechte. Nachdem er dort 1866 zum Dr. jur. promoviert worden u. 1891 ſeine Advokaten-Prüfung abgelegt hatte, ließ er ſich zu Brüx als Advo- kat nieder. S: Der Traum des Ale- mannen (Ep. G.), 1880. – Maria Regina (Rz.), 1881. – Auf ungleichen Pfaden (N.), 1883. – Der Eid des Hannibal (R.), 1884. – Aus großer und kleiner Welt (Ge.), 1891. *Weiß, Julian, geb. am 1. Novbr. 1858 zu Temesvár in Ungarn, war anfangs für den Handelsſtand be- ſtimmt, ſtudierte aber gegen den Wil- len des Vaters in Temesvár, Wien, Budapeſt und kehrte 1880 als Mit- arbeiter eines Tageblatts in ſeine Vaterſtadt zurück. Von hier ging er nach Wien und dann als Vertreter der „Wiener allgemeinen Zeitung“ nach Budapeſt, wo er jetzt noch lebt. S: Halbſeide (Nn.), 1881. – Nipp- ſachen (Hum. Ge.), 1881. – Aus den Memoiren eines Winkelſchreibers, 1888. Neue A. 1905. – Leichte Rei- zungen (Gereimtes und Ungereim- tes), 1888. – Aus dem Tollhauſe des Lebens (Sat.), 1888. – Backfiſchträume *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 375. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/379>, abgerufen am 19.03.2019.