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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Wey
Dilettantentheater; III, 1870 (Jnh.:
Weiß u. Schwarz. - Ein Haustheater
in Pennsylvanien. - Ein Uriasbrief.
- Die Erfindung. - Der Friedens-
bruch. - Die erste Fußreise). - Ebbe
und Flut (En. u. Nn.), 1873. - Ein
Kind (N.), 1874.

Weyl (eigentlich: Weil), Joseph,


wurde am 9. März 1821 in Wien ge-
boren, besuchte das Gymnasium da-
selbst, mußte aber infolge des frühen
Todes seiner Eltern die Studien un-
terbrechen und wandte sich nun der
Journalistik zu. Jn Raab in Un-
garn begann er seine Laufbahn und
im dortigen Tagblatte "Das Vater-
land" erschien seine erste Publikation.
Dann wandte er sich nach Preßburg,
wo er mit Adolf Neustadt u. später
mit Bangya "Die Pannonia" redi-
gierte, und ging von hier 1848 nach
Wien zurück, wo er bei dem Witz-
blatte "Die Geißel" Verwendung
fand; später aber, als sich dieses Blatt
in Ausschreitungen gefiel, trat er von
der Redaktion zurück und nahm eine
Stelle als herrschaftlicher Beamter
im Waldviertel an. Zu Anfang der
fünfziger Jahre trat er in den Staats-
dienst, wurde bald zweiter Bibliothe-
kar bei der obersten Polizeibehörde
u. nach Auflösung derselben der Po-
lizeidirektion zugeteilt. Nach vierzig-
jähriger Dienstzeit trat er in den
Ruhestand. Jn den Jahren 1861-66
gab er den "Humoristischen Alma-
nach", 1868 den humoristischen Ka-
lender "Mephisto" und 1870 den Ka-
lender "Prosit Neujahr" heraus. Er
starb in Wien am 10. April 1895.

S:


Gesamm. heitere Vorträge, 20 Hefte
(Wien, Künast, 1875-85.) - Efeu-
ranken am Fuße der Habsburg, 1852.
- Passifloren des Jahres 1849; 1854.
- Kurzweiliges (Sammlung heiterer
Vorträge), 1856. Neue Ausg., 1867.
- Juxbrevier (Hum. Vortr.), 1863.
- Eine lustige Neujahrsgabe (Hum.
Vortr.), 1862.

*Wibbelt, Augustin,

geboren am
[Spaltenumbruch]

Wich
19. Sept. 1862 zu Vorhelm in West-
falen als der Sohn eines Gutsbe-
sitzers, absolvierte das Gymnasium
in Osnabrück und studierte dann in
Münster, Würzburg und Freiburg
i. Br. fünf Jahre lang Theologie und
nebenbei Germanistik. Von 1889-91
war er Kaplan und Religionslehrer
in Moers am Rhein, redigierte dar-
auf bis 1897 die "Ludgerus-Blätter"
in Münster, wo er zugleich als Ge-
fängnis-Seelsorger fungierte, wurde
1897 Kaplan in Oedt am Rhein und
kam 1899 in gleicher Eigenschaft nach
Duisburg. Jn diesem Jahre erwarb
er sich auch mit seiner Arbeit "Jo-
seph Görres als Literarhistoriker"
die Würde eines Dr. phil. Seit 1907
steht er als Pfarrer in Mehr b. Cleve
im Amte und gibt seit 1909 den west-
fäl. Volkskalender "De Kiepenkerl"
heraus.

S:

Drücke-Möhne (Lustige
Geschn. in münsterländischer Mdt.)
III, 1898. 4. A. 1906. - Mein Hei-
ligtum (Tagebuch von Joo [pseud.])
1899. 2. A. 1905. - Wildrups Hoff
(E. in münsterländ. Mdt), 1900. 3. A.
1904. - Wilde Blumen (Ge. f. d. junge
Welt), 1901. 3. A. 1909. - Jm bunten
Rock (Aus meinem Tagebuche), 1901.
2. A. 1905. - De Strunz (E. in mün-
sterländ. Mdt.), 1902. 2. A. 1904. -
Hus Dahlen (desgl.), 1902. 2. Aufl.
1904. - De besten Blomen (Vertellsels
ut'n Münsterlanne), 1905. - Schulte
Witte (E. in münsterl. Mdt.); II, 1.
u. 2. A. 1906. (Jnhalt: I. Jn de.
Stadt. - II. Trüg up't Land.) - Wind-
hok (Kleinstadtgeschn.), 1906. - De
Pastor von Driebeck (E. in nieder-
deutscher Mdt.), 1908. - Mäten Gait-
link (Ge. in Mdt.), 1909. - Das Buch
von den vier Quellen, 1910. 12. T.
1911. - De Järfschopp (Erzählung
in münsterl. Mundart), 1911. -
Pastraoten-Gaoren (Ge. in Mund-
art), 1912. - Ein Sonnenbuch, 1.-6.T.
1912. - Dat veerte Gebott (E.), 1912.

Wichers von Gogh, Otto,

ein
Sohn des Schauspielers Eug. Heinr.

*


[Spaltenumbruch]

Wey
Dilettantentheater; III, 1870 (Jnh.:
Weiß u. Schwarz. – Ein Haustheater
in Pennſylvanien. – Ein Uriasbrief.
– Die Erfindung. – Der Friedens-
bruch. – Die erſte Fußreiſe). – Ebbe
und Flut (En. u. Nn.), 1873. – Ein
Kind (N.), 1874.

Weyl (eigentlich: Weil), Joſeph,


wurde am 9. März 1821 in Wien ge-
boren, beſuchte das Gymnaſium da-
ſelbſt, mußte aber infolge des frühen
Todes ſeiner Eltern die Studien un-
terbrechen und wandte ſich nun der
Journaliſtik zu. Jn Raab in Un-
garn begann er ſeine Laufbahn und
im dortigen Tagblatte „Das Vater-
land“ erſchien ſeine erſte Publikation.
Dann wandte er ſich nach Preßburg,
wo er mit Adolf Neuſtadt u. ſpäter
mit Bangya „Die Pannonia“ redi-
gierte, und ging von hier 1848 nach
Wien zurück, wo er bei dem Witz-
blatte „Die Geißel“ Verwendung
fand; ſpäter aber, als ſich dieſes Blatt
in Ausſchreitungen gefiel, trat er von
der Redaktion zurück und nahm eine
Stelle als herrſchaftlicher Beamter
im Waldviertel an. Zu Anfang der
fünfziger Jahre trat er in den Staats-
dienſt, wurde bald zweiter Bibliothe-
kar bei der oberſten Polizeibehörde
u. nach Auflöſung derſelben der Po-
lizeidirektion zugeteilt. Nach vierzig-
jähriger Dienſtzeit trat er in den
Ruheſtand. Jn den Jahren 1861–66
gab er den „Humoriſtiſchen Alma-
nach“, 1868 den humoriſtiſchen Ka-
lender „Mephiſto“ und 1870 den Ka-
lender „Proſit Neujahr“ heraus. Er
ſtarb in Wien am 10. April 1895.

S:


Geſamm. heitere Vorträge, 20 Hefte
(Wien, Künaſt, 1875–85.) – Efeu-
ranken am Fuße der Habsburg, 1852.
– Paſſifloren des Jahres 1849; 1854.
– Kurzweiliges (Sammlung heiterer
Vorträge), 1856. Neue Ausg., 1867.
– Juxbrevier (Hum. Vortr.), 1863.
– Eine luſtige Neujahrsgabe (Hum.
Vortr.), 1862.

*Wibbelt, Auguſtin,

geboren am
[Spaltenumbruch]

Wich
19. Sept. 1862 zu Vorhelm in Weſt-
falen als der Sohn eines Gutsbe-
ſitzers, abſolvierte das Gymnaſium
in Osnabrück und ſtudierte dann in
Münſter, Würzburg und Freiburg
i. Br. fünf Jahre lang Theologie und
nebenbei Germaniſtik. Von 1889–91
war er Kaplan und Religionslehrer
in Moers am Rhein, redigierte dar-
auf bis 1897 die „Ludgerus-Blätter“
in Münſter, wo er zugleich als Ge-
fängnis-Seelſorger fungierte, wurde
1897 Kaplan in Oedt am Rhein und
kam 1899 in gleicher Eigenſchaft nach
Duisburg. Jn dieſem Jahre erwarb
er ſich auch mit ſeiner Arbeit „Jo-
ſeph Görres als Literarhiſtoriker“
die Würde eines Dr. phil. Seit 1907
ſteht er als Pfarrer in Mehr b. Cleve
im Amte und gibt ſeit 1909 den weſt-
fäl. Volkskalender „De Kiepenkerl“
heraus.

S:

Drücke-Möhne (Luſtige
Geſchn. in münſterländiſcher Mdt.)
III, 1898. 4. A. 1906. – Mein Hei-
ligtum (Tagebuch von Joo [pſeud.])
1899. 2. A. 1905. – Wildrups Hoff
(E. in münſterländ. Mdt), 1900. 3. A.
1904. – Wilde Blumen (Ge. f. d. junge
Welt), 1901. 3. A. 1909. – Jm bunten
Rock (Aus meinem Tagebuche), 1901.
2. A. 1905. – De Strunz (E. in mün-
ſterländ. Mdt.), 1902. 2. A. 1904. –
Hus Dahlen (desgl.), 1902. 2. Aufl.
1904. – De beſten Blomen (Vertellſels
ut’n Münſterlanne), 1905. – Schulte
Witte (E. in münſterl. Mdt.); II, 1.
u. 2. A. 1906. (Jnhalt: I. Jn de.
Stadt. – II. Trüg up’t Land.) – Wind-
hok (Kleinſtadtgeſchn.), 1906. – De
Paſtor von Driebeck (E. in nieder-
deutſcher Mdt.), 1908. – Mäten Gait-
link (Ge. in Mdt.), 1909. – Das Buch
von den vier Quellen, 1910. 12. T.
1911. – De Järfſchopp (Erzählung
in münſterl. Mundart), 1911. –
Paſtraoten-Gaoren (Ge. in Mund-
art), 1912. – Ein Sonnenbuch, 1.–6.T.
1912. – Dat veerte Gebott (E.), 1912.

Wichers von Gogh, Otto,

ein
Sohn des Schauſpielers Eug. Heinr.

*
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[418/0422] Wey Wich Dilettantentheater; III, 1870 (Jnh.: Weiß u. Schwarz. – Ein Haustheater in Pennſylvanien. – Ein Uriasbrief. – Die Erfindung. – Der Friedens- bruch. – Die erſte Fußreiſe). – Ebbe und Flut (En. u. Nn.), 1873. – Ein Kind (N.), 1874. Weyl (eigentlich: Weil), Joſeph, wurde am 9. März 1821 in Wien ge- boren, beſuchte das Gymnaſium da- ſelbſt, mußte aber infolge des frühen Todes ſeiner Eltern die Studien un- terbrechen und wandte ſich nun der Journaliſtik zu. Jn Raab in Un- garn begann er ſeine Laufbahn und im dortigen Tagblatte „Das Vater- land“ erſchien ſeine erſte Publikation. Dann wandte er ſich nach Preßburg, wo er mit Adolf Neuſtadt u. ſpäter mit Bangya „Die Pannonia“ redi- gierte, und ging von hier 1848 nach Wien zurück, wo er bei dem Witz- blatte „Die Geißel“ Verwendung fand; ſpäter aber, als ſich dieſes Blatt in Ausſchreitungen gefiel, trat er von der Redaktion zurück und nahm eine Stelle als herrſchaftlicher Beamter im Waldviertel an. Zu Anfang der fünfziger Jahre trat er in den Staats- dienſt, wurde bald zweiter Bibliothe- kar bei der oberſten Polizeibehörde u. nach Auflöſung derſelben der Po- lizeidirektion zugeteilt. Nach vierzig- jähriger Dienſtzeit trat er in den Ruheſtand. Jn den Jahren 1861–66 gab er den „Humoriſtiſchen Alma- nach“, 1868 den humoriſtiſchen Ka- lender „Mephiſto“ und 1870 den Ka- lender „Proſit Neujahr“ heraus. Er ſtarb in Wien am 10. April 1895. S: Geſamm. heitere Vorträge, 20 Hefte (Wien, Künaſt, 1875–85.) – Efeu- ranken am Fuße der Habsburg, 1852. – Paſſifloren des Jahres 1849; 1854. – Kurzweiliges (Sammlung heiterer Vorträge), 1856. Neue Ausg., 1867. – Juxbrevier (Hum. Vortr.), 1863. – Eine luſtige Neujahrsgabe (Hum. Vortr.), 1862. *Wibbelt, Auguſtin, geboren am 19. Sept. 1862 zu Vorhelm in Weſt- falen als der Sohn eines Gutsbe- ſitzers, abſolvierte das Gymnaſium in Osnabrück und ſtudierte dann in Münſter, Würzburg und Freiburg i. Br. fünf Jahre lang Theologie und nebenbei Germaniſtik. Von 1889–91 war er Kaplan und Religionslehrer in Moers am Rhein, redigierte dar- auf bis 1897 die „Ludgerus-Blätter“ in Münſter, wo er zugleich als Ge- fängnis-Seelſorger fungierte, wurde 1897 Kaplan in Oedt am Rhein und kam 1899 in gleicher Eigenſchaft nach Duisburg. Jn dieſem Jahre erwarb er ſich auch mit ſeiner Arbeit „Jo- ſeph Görres als Literarhiſtoriker“ die Würde eines Dr. phil. Seit 1907 ſteht er als Pfarrer in Mehr b. Cleve im Amte und gibt ſeit 1909 den weſt- fäl. Volkskalender „De Kiepenkerl“ heraus. S: Drücke-Möhne (Luſtige Geſchn. in münſterländiſcher Mdt.) III, 1898. 4. A. 1906. – Mein Hei- ligtum (Tagebuch von Joo [pſeud.]) 1899. 2. A. 1905. – Wildrups Hoff (E. in münſterländ. Mdt), 1900. 3. A. 1904. – Wilde Blumen (Ge. f. d. junge Welt), 1901. 3. A. 1909. – Jm bunten Rock (Aus meinem Tagebuche), 1901. 2. A. 1905. – De Strunz (E. in mün- ſterländ. Mdt.), 1902. 2. A. 1904. – Hus Dahlen (desgl.), 1902. 2. Aufl. 1904. – De beſten Blomen (Vertellſels ut’n Münſterlanne), 1905. – Schulte Witte (E. in münſterl. Mdt.); II, 1. u. 2. A. 1906. (Jnhalt: I. Jn de. Stadt. – II. Trüg up’t Land.) – Wind- hok (Kleinſtadtgeſchn.), 1906. – De Paſtor von Driebeck (E. in nieder- deutſcher Mdt.), 1908. – Mäten Gait- link (Ge. in Mdt.), 1909. – Das Buch von den vier Quellen, 1910. 12. T. 1911. – De Järfſchopp (Erzählung in münſterl. Mundart), 1911. – Paſtraoten-Gaoren (Ge. in Mund- art), 1912. – Ein Sonnenbuch, 1.–6.T. 1912. – Dat veerte Gebott (E.), 1912. Wichers von Gogh, Otto, ein Sohn des Schauſpielers Eug. Heinr. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 418. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/422>, abgerufen am 19.12.2018.