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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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reich, Deutschland nach Amerika:
spätere Reisen ließen ihn den Orient
und Jtalien kennen lernen. Die
zahlreichen Bilder und Erfahrungen,
die er in sich aufgenommen, dräng-
ten ihn zu schriftstellerischer Tätig-
keit, die er mit der Veröffentlichung
von Skizzen und Reiseberichten in
Wiener Zeitungen begann. Jetzt
lebt S. als Direktor der Verlags-
Aktiengesellschaft "Wiener Mode" in
Wien.

S:

Anti. Croccolos Syna-
goge. Der barmherzige Bruder (3
Nn.), 1895. - Mutter Eva (3 Nn.),
1897. - Der Talmudbauer. Unter-
wegs (2 En.), 1904. - Künstlerfahr-
ten vom Atlantischen bis zum Stillen
Ozean, 1883. - Der hohe Kurs (Schsp.),
1908.

*Steiner, Karl,

* 1864 zu Semlin
im Deutschbanate Ungarns als der
Sohn eines k. k. Jngenieurs, beiuchte
die deutsche Realschule in Pancsowa
(Ungarn), später das ungarische
Gymnasium in Neusatz, wo er mit
Auszeichnung in ungarischer Sprache
maturierte, und studierte darauf in
Wien und Berlin Medizin. Nachdem
er 1889 in Wien zum Dr. der gesam-
ten Heilkunde promoviert worden,
wirkte er ein Jahr lang als Hilfs-
arzt an Wiener Kliniken und ließ
sich dann in Krems a. d. Donau nie-
der, wo er seitdem als vielbeschäf-
tigter Arzt lebt.

S:

Die Waldköni-
gin (Deutsche Märchendichtung).
Kremsthal (Lr.), 1897.

Steiner, Leonhard,

* am 9. Nov.
1836 zu Zürich, besuchte das Gym-
nasium daselbst u. widmete sich dar-
auf dem Beruf eines Kaufmann, der
ihm Gelegenheit bot, in drei Wan-
derjahren sich in Oberitalien, Eng-
land und Frankreich eine umfang-
reiche Bildung anzueignen und die
Welt kennen zu lernen. S. blieb bis
zu Anfang der achtziger Jahre in
seinem Berufe, betätigt sich seitdem
aber als Aquarellmaler und Schrift-
steller. Er lebt in Zürich.

S:

Glär-
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Ste
nisch-Fahrt (Ge. in Zürcher Mund-
art), 1879. - Läbedi Bilder (Lspe. in
Zürcher Mdt.), 1883. - Lustspiele in
Zürcher Mundart, 7 Hefte, 1887-99
(darin u. a.: Edelwyß. - Am Sänger-
fest. - E praktisches Landchind. - Dur
d' Lesmappe. - Es Waldfest. - Der
Afrikaner. - Am Wildseeli.) - Seld-
wylerstückli (Faschingsschw.), 1895.
- Episoden aus dem Bockenkrieg
(Lsp.), 1903.

*Steiner, Margarete,

geboren am
9. April 1882 in Prechlaumühl bei
Schlochau (Westpreußen) als die Toch-
ter eines Rittergutsbesitzers, verlor
ihren Vater bereits 1895 und kam
nun mit der Mutter erst nach Brom-
berg und später nach Berlin. Hier
empfing sie ihre Ausbildung im Ge-
sange durch die Hofopernsängerin
Frl. Marianne Lüdecke und ist dann
seit 1903 in verschiedenen größeren
Städten Deutschlands als Konzert-
sängerin aufgetreten. Seit 1906 be-
tätigt sie sich auch als Dichterin und
Novellistin.

S:

Junge Lieder (Ge.),
1906.

Steiner, Olga,

siehe Olga Schle-
singer-Steiner!

*Steiner(-Osten), Wilhelm,

geb.
in Posen als Sohn des Altphilologen
Professors Dr. Karl St., widmete sich
nach Absolvierung des Gymnasiums
dem Studium der Naturwissenschaf-
ten, der Chemie und Physik, huldigte
eine Zeitlang auch der Malkunst,
wandte sich aber schließlich der von
Jugend auf geliebten Schriftstellerei,
besonders auf dem Gebiete des Dra-
mas zu. Er lebt seit Jahren völlig
zurückgezogen nur seinem Schaffen in
Berlin.

S:

Der Kaiser kommt!
(Schw.), 1900. - Ganthos und die
Menschin (Dionysische Märchendich-
tung. Dr. in V.). 1905. - Hagar
(Dr. D. in V. nach der bibl. Legende),
1907. - Die Toteninsel (Eine trans-
zendentale Vision) 1907.

*Steiner-Wischenbart, Joseph,


wurde am 13. März 1876 in Ober-

*


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Ste
reich, Deutſchland nach Amerika:
ſpätere Reiſen ließen ihn den Orient
und Jtalien kennen lernen. Die
zahlreichen Bilder und Erfahrungen,
die er in ſich aufgenommen, dräng-
ten ihn zu ſchriftſtelleriſcher Tätig-
keit, die er mit der Veröffentlichung
von Skizzen und Reiſeberichten in
Wiener Zeitungen begann. Jetzt
lebt S. als Direktor der Verlags-
Aktiengeſellſchaft „Wiener Mode“ in
Wien.

S:

Anti. Croccolos Syna-
goge. Der barmherzige Bruder (3
Nn.), 1895. – Mutter Eva (3 Nn.),
1897. – Der Talmudbauer. Unter-
wegs (2 En.), 1904. – Künſtlerfahr-
ten vom Atlantiſchen bis zum Stillen
Ozean, 1883. – Der hohe Kurs (Schſp.),
1908.

*Steiner, Karl,

* 1864 zu Semlin
im Deutſchbanate Ungarns als der
Sohn eines k. k. Jngenieurs, beiuchte
die deutſche Realſchule in Pancsowa
(Ungarn), ſpäter das ungariſche
Gymnaſium in Neuſatz, wo er mit
Auszeichnung in ungariſcher Sprache
maturierte, und ſtudierte darauf in
Wien und Berlin Medizin. Nachdem
er 1889 in Wien zum Dr. der geſam-
ten Heilkunde promoviert worden,
wirkte er ein Jahr lang als Hilfs-
arzt an Wiener Kliniken und ließ
ſich dann in Krems a. d. Donau nie-
der, wo er ſeitdem als vielbeſchäf-
tigter Arzt lebt.

S:

Die Waldköni-
gin (Deutſche Märchendichtung).
Kremsthal (Lr.), 1897.

Steiner, Leonhard,

* am 9. Nov.
1836 zu Zürich, beſuchte das Gym-
naſium daſelbſt u. widmete ſich dar-
auf dem Beruf eines Kaufmann, der
ihm Gelegenheit bot, in drei Wan-
derjahren ſich in Oberitalien, Eng-
land und Frankreich eine umfang-
reiche Bildung anzueignen und die
Welt kennen zu lernen. S. blieb bis
zu Anfang der achtziger Jahre in
ſeinem Berufe, betätigt ſich ſeitdem
aber als Aquarellmaler und Schrift-
ſteller. Er lebt in Zürich.

S:

Glär-
[Spaltenumbruch]

Ste
niſch-Fahrt (Ge. in Zürcher Mund-
art), 1879. – Läbedi Bilder (Lſpe. in
Zürcher Mdt.), 1883. – Luſtſpiele in
Zürcher Mundart, 7 Hefte, 1887–99
(darin u. a.: Edelwyß. – Am Sänger-
feſt. – E praktiſches Landchind. – Dur
d’ Lesmappe. – Es Waldfeſt. – Der
Afrikaner. – Am Wildſeeli.) – Seld-
wylerſtückli (Faſchingsſchw.), 1895.
– Epiſoden aus dem Bockenkrieg
(Lſp.), 1903.

*Steiner, Margarete,

geboren am
9. April 1882 in Prechlaumühl bei
Schlochau (Weſtpreußen) als die Toch-
ter eines Rittergutsbeſitzers, verlor
ihren Vater bereits 1895 und kam
nun mit der Mutter erſt nach Brom-
berg und ſpäter nach Berlin. Hier
empfing ſie ihre Ausbildung im Ge-
ſange durch die Hofopernſängerin
Frl. Marianne Lüdecke und iſt dann
ſeit 1903 in verſchiedenen größeren
Städten Deutſchlands als Konzert-
ſängerin aufgetreten. Seit 1906 be-
tätigt ſie ſich auch als Dichterin und
Novelliſtin.

S:

Junge Lieder (Ge.),
1906.

Steiner, Olga,

ſiehe Olga Schle-
ſinger-Steiner!

*Steiner(-Oſten), Wilhelm,

geb.
in Poſen als Sohn des Altphilologen
Profeſſors Dr. Karl St., widmete ſich
nach Abſolvierung des Gymnaſiums
dem Studium der Naturwiſſenſchaf-
ten, der Chemie und Phyſik, huldigte
eine Zeitlang auch der Malkunſt,
wandte ſich aber ſchließlich der von
Jugend auf geliebten Schriftſtellerei,
beſonders auf dem Gebiete des Dra-
mas zu. Er lebt ſeit Jahren völlig
zurückgezogen nur ſeinem Schaffen in
Berlin.

S:

Der Kaiſer kommt!
(Schw.), 1900. – Ganthos und die
Menſchin (Dionyſiſche Märchendich-
tung. Dr. in V.). 1905. – Hagar
(Dr. D. in V. nach der bibl. Legende),
1907. – Die Toteninſel (Eine trans-
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*Steiner-Wiſchenbart, Joſeph,


wurde am 13. März 1876 in Ober-

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[45/0049] Ste Ste reich, Deutſchland nach Amerika: ſpätere Reiſen ließen ihn den Orient und Jtalien kennen lernen. Die zahlreichen Bilder und Erfahrungen, die er in ſich aufgenommen, dräng- ten ihn zu ſchriftſtelleriſcher Tätig- keit, die er mit der Veröffentlichung von Skizzen und Reiſeberichten in Wiener Zeitungen begann. Jetzt lebt S. als Direktor der Verlags- Aktiengeſellſchaft „Wiener Mode“ in Wien. S: Anti. Croccolos Syna- goge. Der barmherzige Bruder (3 Nn.), 1895. – Mutter Eva (3 Nn.), 1897. – Der Talmudbauer. Unter- wegs (2 En.), 1904. – Künſtlerfahr- ten vom Atlantiſchen bis zum Stillen Ozean, 1883. – Der hohe Kurs (Schſp.), 1908. *Steiner, Karl, * 1864 zu Semlin im Deutſchbanate Ungarns als der Sohn eines k. k. Jngenieurs, beiuchte die deutſche Realſchule in Pancsowa (Ungarn), ſpäter das ungariſche Gymnaſium in Neuſatz, wo er mit Auszeichnung in ungariſcher Sprache maturierte, und ſtudierte darauf in Wien und Berlin Medizin. Nachdem er 1889 in Wien zum Dr. der geſam- ten Heilkunde promoviert worden, wirkte er ein Jahr lang als Hilfs- arzt an Wiener Kliniken und ließ ſich dann in Krems a. d. Donau nie- der, wo er ſeitdem als vielbeſchäf- tigter Arzt lebt. S: Die Waldköni- gin (Deutſche Märchendichtung). Kremsthal (Lr.), 1897. Steiner, Leonhard, * am 9. Nov. 1836 zu Zürich, beſuchte das Gym- naſium daſelbſt u. widmete ſich dar- auf dem Beruf eines Kaufmann, der ihm Gelegenheit bot, in drei Wan- derjahren ſich in Oberitalien, Eng- land und Frankreich eine umfang- reiche Bildung anzueignen und die Welt kennen zu lernen. S. blieb bis zu Anfang der achtziger Jahre in ſeinem Berufe, betätigt ſich ſeitdem aber als Aquarellmaler und Schrift- ſteller. Er lebt in Zürich. S: Glär- niſch-Fahrt (Ge. in Zürcher Mund- art), 1879. – Läbedi Bilder (Lſpe. in Zürcher Mdt.), 1883. – Luſtſpiele in Zürcher Mundart, 7 Hefte, 1887–99 (darin u. a.: Edelwyß. – Am Sänger- feſt. – E praktiſches Landchind. – Dur d’ Lesmappe. – Es Waldfeſt. – Der Afrikaner. – Am Wildſeeli.) – Seld- wylerſtückli (Faſchingsſchw.), 1895. – Epiſoden aus dem Bockenkrieg (Lſp.), 1903. *Steiner, Margarete, geboren am 9. April 1882 in Prechlaumühl bei Schlochau (Weſtpreußen) als die Toch- ter eines Rittergutsbeſitzers, verlor ihren Vater bereits 1895 und kam nun mit der Mutter erſt nach Brom- berg und ſpäter nach Berlin. Hier empfing ſie ihre Ausbildung im Ge- ſange durch die Hofopernſängerin Frl. Marianne Lüdecke und iſt dann ſeit 1903 in verſchiedenen größeren Städten Deutſchlands als Konzert- ſängerin aufgetreten. Seit 1906 be- tätigt ſie ſich auch als Dichterin und Novelliſtin. S: Junge Lieder (Ge.), 1906. Steiner, Olga, ſiehe Olga Schle- ſinger-Steiner! *Steiner(-Oſten), Wilhelm, geb. in Poſen als Sohn des Altphilologen Profeſſors Dr. Karl St., widmete ſich nach Abſolvierung des Gymnaſiums dem Studium der Naturwiſſenſchaf- ten, der Chemie und Phyſik, huldigte eine Zeitlang auch der Malkunſt, wandte ſich aber ſchließlich der von Jugend auf geliebten Schriftſtellerei, beſonders auf dem Gebiete des Dra- mas zu. Er lebt ſeit Jahren völlig zurückgezogen nur ſeinem Schaffen in Berlin. S: Der Kaiſer kommt! (Schw.), 1900. – Ganthos und die Menſchin (Dionyſiſche Märchendich- tung. Dr. in V.). 1905. – Hagar (Dr. D. in V. nach der bibl. Legende), 1907. – Die Toteninſel (Eine trans- zendentale Viſion) 1907. *Steiner-Wiſchenbart, Joſeph, wurde am 13. März 1876 in Ober- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 45. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/49>, abgerufen am 12.12.2018.