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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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- Malchen und Milchen. - Der Baum
des Todes. - Der Traum der Liebe.
- Die Rose von Segovia. - Epipha-
nias. - Vier Christbäume. - Der
Kräuter-Felix. - Ein Mutterherz. -
Ein Traum. - Die Quadratur des
Zirkels. - Ein Sommersonntag im
Alpenländchen. - Der Steckbrief. -
Zwei Märchen vom alten Linden-
baum.) - Die Erbschaft in Kabul
(Kom. R., 1845). - Der neue Cäsar
(Hist. R., 1841). - Lieder u. Gedichte
nebst lebensgeschichtlichen Umrissen.
- Der Weltbürger (Hist. R., 1839). -
Die deutschen Pickwickier auf Reisen
(Kom. R., 1864)]. - Ausgewählte
Schriften. Neue Folge; XII, 1865
[Jnhalt: Die weiße Rose (Morgenl.
R., 1851). - Die Granitkolonne von
Marengo (Hist. R., 1855). - Früh-
lingsglocken (En. und Nn., 1851). -
Der König v. Tauharawi (Kom. R.,
1857)]. - Blüten u. Perlen der echten
deutschen Lyrik (Anthol.), 1831. -
Stella (Poet.-humor. Gabe), 1832. -
Kleinere Erzählungen; II, 1844. -
Ein Weihnachtsbaum (Lr. und Ge.),
1847. - Nationalversammlung der
deutschen Lyriker des 18. und 19.
Jahrh.; II, 1838-39. - Boulogne u.
Austerlitz (Histor. R.); III, 1848. -
Palmen des Friedens (Anthologie),
1855. - Die Familie des Generals
von Pulverrauch (E.), 1864. - Von
Wien bis Villagos (Hist. R.); III,
1866. - Ein Frühling auf dem Lande,
1867. - Album für Deutschlands
Söhne (Liederschatz), 1864. - Winter
und Frühling im Schmucke deutscher
Poesie, 1863. - Dorfbarbiers neueste
Erzählungen, 1862.

*Stolle, Johann Friedrich Wil-
helm,

geb. am 1. Novbr. 1840 in
Jüterbog (Mark Brandenburg) als
der Sohn des (1855 +) Bürgers
u. Klempnermeisters Joh. Christian
Stolle und seiner Ehefrau, der lieder-
reichen Charlotte, geb. Donat, be-
suchte die Schule seiner Vaterstadt,
das Gymnasium in Wittenberg und
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Sto
studierte dann in Halle und Berlin
Theologie. Jm Juni 1867 wurde er
Pfarrverweser in Obersitzko (Posen),
im April 1868 Pfarrer in Neubrück
a. d. Warthe (Posen) und im Novbr.
1877 im Missionsdienst Pastor und
Agent des "Westdeutschen Vereins
für Jsrael" in Köln. Jn dieser Stel-
lung redigierte er das Monatsblatt
"Missionsblatt des Westdeutschen
Vereins für Jsrael". Er starb am
30. Juli 1903.

S:

Jsrael, vergiß
mein nicht! (Lr., Ge. u. Psalmen),
1883. 2. A. 1885. - Küsset den Sohn!
(Neue geistliche Lr. u. Ge.), 1893. -
Hosianna (Kleiner Missions-Lieder-
schatz), 1898.

*Stolle, Hermann,

* am 19. Oktbr.
1873 in Magdeburg, besuchte die dor-
tige Bürgerschule, danach die Präpa-
randenanstalt und das Lehrerseminar
in Osterburg und wurde 1894 in sei-
ner Vaterstadt als Lehrer angestellt.

S:

Stimmungsgeborene (Gedichte),
1902.

*Stolle, Margarete E.,

geb. 1868
in Berlin als Tochter eines Land-
wirts, besuchte dort bis 1885 eine
höhere Töchterschule in der Absicht,
ihr Lehrerinnen-Examen zu machen,
gab dieselbe aber auf, da sich ihr unter
günstigen Bedingungen Gelegenheit
bot, eine Zeitlang in der Touraine
(Frankreich) zu leben. 1887 wurde
sie Diakonissin und war zehn Jahre
lang auf den verschiedensten Gebieten
der Krankenpflege tätig, zuletzt als
Oberin der fürstlich lippischen Heil-
und Pflegeanstalt. Aus diesen Jahren
stammen ihre Aufzeichnungen, die sie
ursprünglich nur zur Erinnerung an
ihre schweren, aber inhaltsreichen Be-
rufsjahre niedergeschrieben hatte.
Nachdem sie den Beruf der Kranken-
pflege aufgegeben, nahm sie eine staat-
liche Anstellung als Oberbeamtin an
königl. Strafanstalten an und lebt
jetzt in Jauer (Schlesien).

S:

Aus
dem Leben einer Diakonissin, 1900. -
Zwei Jahre im Jrrenhause, 1904.

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Sto
– Malchen und Milchen. – Der Baum
des Todes. – Der Traum der Liebe.
– Die Roſe von Segovia. – Epipha-
nias. – Vier Chriſtbäume. – Der
Kräuter-Felix. – Ein Mutterherz. –
Ein Traum. – Die Quadratur des
Zirkels. – Ein Sommerſonntag im
Alpenländchen. – Der Steckbrief. –
Zwei Märchen vom alten Linden-
baum.) – Die Erbſchaft in Kabul
(Kom. R., 1845). – Der neue Cäſar
(Hiſt. R., 1841). – Lieder u. Gedichte
nebſt lebensgeſchichtlichen Umriſſen.
– Der Weltbürger (Hiſt. R., 1839). –
Die deutſchen Pickwickier auf Reiſen
(Kom. R., 1864)]. – Ausgewählte
Schriften. Neue Folge; XII, 1865
[Jnhalt: Die weiße Roſe (Morgenl.
R., 1851). – Die Granitkolonne von
Marengo (Hiſt. R., 1855). – Früh-
lingsglocken (En. und Nn., 1851). –
Der König v. Tauharawi (Kom. R.,
1857)]. – Blüten u. Perlen der echten
deutſchen Lyrik (Anthol.), 1831. –
Stella (Poet.-humor. Gabe), 1832. –
Kleinere Erzählungen; II, 1844. –
Ein Weihnachtsbaum (Lr. und Ge.),
1847. – Nationalverſammlung der
deutſchen Lyriker des 18. und 19.
Jahrh.; II, 1838–39. – Boulogne u.
Auſterlitz (Hiſtor. R.); III, 1848. –
Palmen des Friedens (Anthologie),
1855. – Die Familie des Generals
von Pulverrauch (E.), 1864. – Von
Wien bis Villagos (Hiſt. R.); III,
1866. – Ein Frühling auf dem Lande,
1867. – Album für Deutſchlands
Söhne (Liederſchatz), 1864. – Winter
und Frühling im Schmucke deutſcher
Poeſie, 1863. – Dorfbarbiers neueſte
Erzählungen, 1862.

*Stolle, Johann Friedrich Wil-
helm,

geb. am 1. Novbr. 1840 in
Jüterbog (Mark Brandenburg) als
der Sohn des (1855 †) Bürgers
u. Klempnermeiſters Joh. Chriſtian
Stolle und ſeiner Ehefrau, der lieder-
reichen Charlotte, geb. Donat, be-
ſuchte die Schule ſeiner Vaterſtadt,
das Gymnaſium in Wittenberg und
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Sto
ſtudierte dann in Halle und Berlin
Theologie. Jm Juni 1867 wurde er
Pfarrverweſer in Oberſitzko (Poſen),
im April 1868 Pfarrer in Neubrück
a. d. Warthe (Poſen) und im Novbr.
1877 im Miſſionsdienſt Paſtor und
Agent des „Weſtdeutſchen Vereins
für Jſrael“ in Köln. Jn dieſer Stel-
lung redigierte er das Monatsblatt
„Miſſionsblatt des Weſtdeutſchen
Vereins für Jſrael“. Er ſtarb am
30. Juli 1903.

S:

Jſrael, vergiß
mein nicht! (Lr., Ge. u. Pſalmen),
1883. 2. A. 1885. – Küſſet den Sohn!
(Neue geiſtliche Lr. u. Ge.), 1893. –
Hoſianna (Kleiner Miſſions-Lieder-
ſchatz), 1898.

*Stolle, Hermann,

* am 19. Oktbr.
1873 in Magdeburg, beſuchte die dor-
tige Bürgerſchule, danach die Präpa-
randenanſtalt und das Lehrerſeminar
in Oſterburg und wurde 1894 in ſei-
ner Vaterſtadt als Lehrer angeſtellt.

S:

Stimmungsgeborene (Gedichte),
1902.

*Stolle, Margarete E.,

geb. 1868
in Berlin als Tochter eines Land-
wirts, beſuchte dort bis 1885 eine
höhere Töchterſchule in der Abſicht,
ihr Lehrerinnen-Examen zu machen,
gab dieſelbe aber auf, da ſich ihr unter
günſtigen Bedingungen Gelegenheit
bot, eine Zeitlang in der Touraine
(Frankreich) zu leben. 1887 wurde
ſie Diakoniſſin und war zehn Jahre
lang auf den verſchiedenſten Gebieten
der Krankenpflege tätig, zuletzt als
Oberin der fürſtlich lippiſchen Heil-
und Pflegeanſtalt. Aus dieſen Jahren
ſtammen ihre Aufzeichnungen, die ſie
urſprünglich nur zur Erinnerung an
ihre ſchweren, aber inhaltsreichen Be-
rufsjahre niedergeſchrieben hatte.
Nachdem ſie den Beruf der Kranken-
pflege aufgegeben, nahm ſie eine ſtaat-
liche Anſtellung als Oberbeamtin an
königl. Strafanſtalten an und lebt
jetzt in Jauer (Schleſien).

S:

Aus
dem Leben einer Diakoniſſin, 1900. –
Zwei Jahre im Jrrenhauſe, 1904.

*
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[91/0095] Sto Sto – Malchen und Milchen. – Der Baum des Todes. – Der Traum der Liebe. – Die Roſe von Segovia. – Epipha- nias. – Vier Chriſtbäume. – Der Kräuter-Felix. – Ein Mutterherz. – Ein Traum. – Die Quadratur des Zirkels. – Ein Sommerſonntag im Alpenländchen. – Der Steckbrief. – Zwei Märchen vom alten Linden- baum.) – Die Erbſchaft in Kabul (Kom. R., 1845). – Der neue Cäſar (Hiſt. R., 1841). – Lieder u. Gedichte nebſt lebensgeſchichtlichen Umriſſen. – Der Weltbürger (Hiſt. R., 1839). – Die deutſchen Pickwickier auf Reiſen (Kom. R., 1864)]. – Ausgewählte Schriften. Neue Folge; XII, 1865 [Jnhalt: Die weiße Roſe (Morgenl. R., 1851). – Die Granitkolonne von Marengo (Hiſt. R., 1855). – Früh- lingsglocken (En. und Nn., 1851). – Der König v. Tauharawi (Kom. R., 1857)]. – Blüten u. Perlen der echten deutſchen Lyrik (Anthol.), 1831. – Stella (Poet.-humor. Gabe), 1832. – Kleinere Erzählungen; II, 1844. – Ein Weihnachtsbaum (Lr. und Ge.), 1847. – Nationalverſammlung der deutſchen Lyriker des 18. und 19. Jahrh.; II, 1838–39. – Boulogne u. Auſterlitz (Hiſtor. R.); III, 1848. – Palmen des Friedens (Anthologie), 1855. – Die Familie des Generals von Pulverrauch (E.), 1864. – Von Wien bis Villagos (Hiſt. R.); III, 1866. – Ein Frühling auf dem Lande, 1867. – Album für Deutſchlands Söhne (Liederſchatz), 1864. – Winter und Frühling im Schmucke deutſcher Poeſie, 1863. – Dorfbarbiers neueſte Erzählungen, 1862. *Stolle, Johann Friedrich Wil- helm, geb. am 1. Novbr. 1840 in Jüterbog (Mark Brandenburg) als der Sohn des (1855 †) Bürgers u. Klempnermeiſters Joh. Chriſtian Stolle und ſeiner Ehefrau, der lieder- reichen Charlotte, geb. Donat, be- ſuchte die Schule ſeiner Vaterſtadt, das Gymnaſium in Wittenberg und ſtudierte dann in Halle und Berlin Theologie. Jm Juni 1867 wurde er Pfarrverweſer in Oberſitzko (Poſen), im April 1868 Pfarrer in Neubrück a. d. Warthe (Poſen) und im Novbr. 1877 im Miſſionsdienſt Paſtor und Agent des „Weſtdeutſchen Vereins für Jſrael“ in Köln. Jn dieſer Stel- lung redigierte er das Monatsblatt „Miſſionsblatt des Weſtdeutſchen Vereins für Jſrael“. Er ſtarb am 30. Juli 1903. S: Jſrael, vergiß mein nicht! (Lr., Ge. u. Pſalmen), 1883. 2. A. 1885. – Küſſet den Sohn! (Neue geiſtliche Lr. u. Ge.), 1893. – Hoſianna (Kleiner Miſſions-Lieder- ſchatz), 1898. *Stolle, Hermann, * am 19. Oktbr. 1873 in Magdeburg, beſuchte die dor- tige Bürgerſchule, danach die Präpa- randenanſtalt und das Lehrerſeminar in Oſterburg und wurde 1894 in ſei- ner Vaterſtadt als Lehrer angeſtellt. S: Stimmungsgeborene (Gedichte), 1902. *Stolle, Margarete E., geb. 1868 in Berlin als Tochter eines Land- wirts, beſuchte dort bis 1885 eine höhere Töchterſchule in der Abſicht, ihr Lehrerinnen-Examen zu machen, gab dieſelbe aber auf, da ſich ihr unter günſtigen Bedingungen Gelegenheit bot, eine Zeitlang in der Touraine (Frankreich) zu leben. 1887 wurde ſie Diakoniſſin und war zehn Jahre lang auf den verſchiedenſten Gebieten der Krankenpflege tätig, zuletzt als Oberin der fürſtlich lippiſchen Heil- und Pflegeanſtalt. Aus dieſen Jahren ſtammen ihre Aufzeichnungen, die ſie urſprünglich nur zur Erinnerung an ihre ſchweren, aber inhaltsreichen Be- rufsjahre niedergeſchrieben hatte. Nachdem ſie den Beruf der Kranken- pflege aufgegeben, nahm ſie eine ſtaat- liche Anſtellung als Oberbeamtin an königl. Strafanſtalten an und lebt jetzt in Jauer (Schleſien). S: Aus dem Leben einer Diakoniſſin, 1900. – Zwei Jahre im Jrrenhauſe, 1904. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 91. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/95>, abgerufen am 18.03.2019.