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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Beh
Behrend, Otto

(I, S. 169).

S:


Ums Seelenheil (R.), 1. und 2. Aufl.
1911.

Behrens, Bertha

(I, S. 170) starb
am 9. Septbr. 1912 an den Folgen
einer Lungenentzündung in Nieder-
lößnitz b. Dresden, wo sie 1909 einen
ländlichen Besitz erworben hatte.

S:


Die lustige Frau Regine (Nn. u. Sk.),
1910. - Familie Lorenz (R.), 1911.

Behrens, Hugo

(I, S. 171), starb
in Kötzschenbroda am 7. Novbr. 1910,
nachdem er kurz vorher seine greise
Lebensgefährtin durch den Tod ver-
loren hatte.

*Behrens, Karl Erich,

geb. 1885
in St. Johann a. d. Saar als Sohn
des Arztes Wilhelm B., besuchte das
Gymnasium daselbst u. ergriff dann
gegen den Willen seines Vaters den
Beruf eines Apothekers, den er aber
wieder aufgab, um sich auf die Offi-
zierslaufbahn vorzubereiten. Schon
nach kurzer Zeit entsagte er aber der-
selben und trat als Volontär in eine
Bank ein, in der er zwei Jahre ver-
blieb. Jn dieser Zeit beschäftigte er
sich viel mit der Elektrotechnik und
hatte die Genugtuung, daß ihm zwei
Patente erteilt wurden. Danach be-
zog er die Handelshochschule in Köln,
an der er Vorlesungen über National-
ökonomie u. Literaturgeschichte hörte.
Der Tod seines Vaters rief ihn an
die Seite seiner Mutter, und benutzte
er die Gelegenheit, um als Einjäh-
riger in das 70. Jnf.-Reg. in Saar-
brücken einzutreten. Nach der Dienst-
zeit nahm er eine Stelle in einer
Großbank in Hamburg ein, in der er
vier Jahre aushielt. Eingehendes
Studium unserer Bühnenliteratur
führte ihn dann zu schriftstellerischer
Tätigkeit u. zur Aufgabe seines Be-
rufs, und so lebt er denn nunmehr
(1911) als Dramaturg u. Geschäfts-
führer der "Verlagsgenossenschaft
Hamburg m. b. H." in dieser Stadt.

S:

Das alte Lied in Dur (Trag.),
1909. 2. Aufl. 1912. - Der Taumel-
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Ben
becher (Die Tragödie eines Mädchens,
Gesellschaftsdrama), 1912. - Als
Manuskr. gedruckt die Dramen: Hei-
denröschen, 1908. - Versteckspiel,
1910. - Ellen Gurlitt, 1910.

Belart, Hans

(I, S. 174).

S:


Friedrich Nietzsches Leben, 1910. -
Friedrich Nietzsches Freundschaft mit
Richard Wagner u. Cosima Wagner-
Lißt, 1912.

Below, Ernst

(I, S. 175) starb in
Hannover Ende Oktober 1910.

Benda, Oskar

(I, S. 176), ließ
sich wegen andauernder Krankheit im
August 1912 vom Herzoge zur Dis-
position stellen.

Bendemann, Margarete,

siehe
Margarete Susman, Band VII,
S. 141.

Bender, Augusta

(I, S. 177).

S:


Die Macht des Mitleids (Tierschutz-
R.), 1910. - Kulturbilder aus einem
badischen Bauerndorfe (von 1650 bis
1850), 1910. - Auf der Schattenseite
des Lebens (Jugendgesch. e. Auto-
didaktin), 1912.

Bender, Johannes

(I, S. 179),
starb am 11. Juli 1910.

*Bendler, Ludwig,

geb. 1855 in
Berlin, wuchs als Sohn eines Be-
rufsmusikers in der Kunst heran, ab-
solvierte das Gymnasium u. wurde
nach eingehenden Fachstudien ein
vielbeschäftigter Musiklehrer, später
auch Referent für verschiedene Kunst-
blätter und Tageszeitungen. Aus
letzterer Beschäftigung entwickelte sich
dann seine ausschließlich schriftstelle-
rische Tätigkeit. B. lebt in glücklich-
ster Ehe und Familie in Blasewitz bei
Dresden.

S:

Während des Konzerts
(Lustsp.), 1904. - Treppauf, treppab
(Schw.), 1904. - Mrs. Annies Ge-
mahl (Schsp.), 1905 (Sv.). - Moderne
Sklavinnen (R.), 1907. 5. A. 1910. -
- Die achte Todsünde (R.), 1909. 4. A.
1910. - Die Teufelsecke (Lustiges und
Ernstes), 1.-4. A. 1910. - Des Refe-
rendars Liebesgeheimnis (Humorist.
R.), 1911.

*
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Beh
Behrend, Otto

(I, S. 169).

S:


Ums Seelenheil (R.), 1. und 2. Aufl.
1911.

Behrens, Bertha

(I, S. 170) ſtarb
am 9. Septbr. 1912 an den Folgen
einer Lungenentzündung in Nieder-
lößnitz b. Dresden, wo ſie 1909 einen
ländlichen Beſitz erworben hatte.

S:


Die luſtige Frau Regine (Nn. u. Sk.),
1910. – Familie Lorenz (R.), 1911.

Behrens, Hugo

(I, S. 171), ſtarb
in Kötzſchenbroda am 7. Novbr. 1910,
nachdem er kurz vorher ſeine greiſe
Lebensgefährtin durch den Tod ver-
loren hatte.

*Behrens, Karl Erich,

geb. 1885
in St. Johann a. d. Saar als Sohn
des Arztes Wilhelm B., beſuchte das
Gymnaſium daſelbſt u. ergriff dann
gegen den Willen ſeines Vaters den
Beruf eines Apothekers, den er aber
wieder aufgab, um ſich auf die Offi-
zierslaufbahn vorzubereiten. Schon
nach kurzer Zeit entſagte er aber der-
ſelben und trat als Volontär in eine
Bank ein, in der er zwei Jahre ver-
blieb. Jn dieſer Zeit beſchäftigte er
ſich viel mit der Elektrotechnik und
hatte die Genugtuung, daß ihm zwei
Patente erteilt wurden. Danach be-
zog er die Handelshochſchule in Köln,
an der er Vorleſungen über National-
ökonomie u. Literaturgeſchichte hörte.
Der Tod ſeines Vaters rief ihn an
die Seite ſeiner Mutter, und benutzte
er die Gelegenheit, um als Einjäh-
riger in das 70. Jnf.-Reg. in Saar-
brücken einzutreten. Nach der Dienſt-
zeit nahm er eine Stelle in einer
Großbank in Hamburg ein, in der er
vier Jahre aushielt. Eingehendes
Studium unſerer Bühnenliteratur
führte ihn dann zu ſchriftſtelleriſcher
Tätigkeit u. zur Aufgabe ſeines Be-
rufs, und ſo lebt er denn nunmehr
(1911) als Dramaturg u. Geſchäfts-
führer der „Verlagsgenoſſenſchaft
Hamburg m. b. H.“ in dieſer Stadt.

S:

Das alte Lied in Dur (Trag.),
1909. 2. Aufl. 1912. – Der Taumel-
[Spaltenumbruch]

Ben
becher (Die Tragödie eines Mädchens,
Geſellſchaftsdrama), 1912. – Als
Manuſkr. gedruckt die Dramen: Hei-
denröschen, 1908. – Verſteckſpiel,
1910. – Ellen Gurlitt, 1910.

Belart, Hans

(I, S. 174).

S:


Friedrich Nietzſches Leben, 1910. –
Friedrich Nietzſches Freundſchaft mit
Richard Wagner u. Coſima Wagner-
Liſzt, 1912.

Below, Ernſt

(I, S. 175) ſtarb in
Hannover Ende Oktober 1910.

Benda, Oskar

(I, S. 176), ließ
ſich wegen andauernder Krankheit im
Auguſt 1912 vom Herzoge zur Dis-
poſition ſtellen.

Bendemann, Margarete,

ſiehe
Margarete Susman, Band VII,
S. 141.

Bender, Auguſta

(I, S. 177).

S:


Die Macht des Mitleids (Tierſchutz-
R.), 1910. – Kulturbilder aus einem
badiſchen Bauerndorfe (von 1650 bis
1850), 1910. – Auf der Schattenſeite
des Lebens (Jugendgeſch. e. Auto-
didaktin), 1912.

Bender, Johannes

(I, S. 179),
ſtarb am 11. Juli 1910.

*Bendler, Ludwig,

geb. 1855 in
Berlin, wuchs als Sohn eines Be-
rufsmuſikers in der Kunſt heran, ab-
ſolvierte das Gymnaſium u. wurde
nach eingehenden Fachſtudien ein
vielbeſchäftigter Muſiklehrer, ſpäter
auch Referent für verſchiedene Kunſt-
blätter und Tageszeitungen. Aus
letzterer Beſchäftigung entwickelte ſich
dann ſeine ausſchließlich ſchriftſtelle-
riſche Tätigkeit. B. lebt in glücklich-
ſter Ehe und Familie in Blaſewitz bei
Dresden.

S:

Während des Konzerts
(Luſtſp.), 1904. – Treppauf, treppab
(Schw.), 1904. – Mrs. Annies Ge-
mahl (Schſp.), 1905 (Sv.). – Moderne
Sklavinnen (R.), 1907. 5. A. 1910. –
– Die achte Todſünde (R.), 1909. 4. A.
1910. – Die Teufelsecke (Luſtiges und
Ernſtes), 1.–4. A. 1910. – Des Refe-
rendars Liebesgeheimnis (Humoriſt.
R.), 1911.

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[138/0142] Beh Ben Behrend, Otto (I, S. 169). S: Ums Seelenheil (R.), 1. und 2. Aufl. 1911. Behrens, Bertha (I, S. 170) ſtarb am 9. Septbr. 1912 an den Folgen einer Lungenentzündung in Nieder- lößnitz b. Dresden, wo ſie 1909 einen ländlichen Beſitz erworben hatte. S: Die luſtige Frau Regine (Nn. u. Sk.), 1910. – Familie Lorenz (R.), 1911. Behrens, Hugo (I, S. 171), ſtarb in Kötzſchenbroda am 7. Novbr. 1910, nachdem er kurz vorher ſeine greiſe Lebensgefährtin durch den Tod ver- loren hatte. *Behrens, Karl Erich, geb. 1885 in St. Johann a. d. Saar als Sohn des Arztes Wilhelm B., beſuchte das Gymnaſium daſelbſt u. ergriff dann gegen den Willen ſeines Vaters den Beruf eines Apothekers, den er aber wieder aufgab, um ſich auf die Offi- zierslaufbahn vorzubereiten. Schon nach kurzer Zeit entſagte er aber der- ſelben und trat als Volontär in eine Bank ein, in der er zwei Jahre ver- blieb. Jn dieſer Zeit beſchäftigte er ſich viel mit der Elektrotechnik und hatte die Genugtuung, daß ihm zwei Patente erteilt wurden. Danach be- zog er die Handelshochſchule in Köln, an der er Vorleſungen über National- ökonomie u. Literaturgeſchichte hörte. Der Tod ſeines Vaters rief ihn an die Seite ſeiner Mutter, und benutzte er die Gelegenheit, um als Einjäh- riger in das 70. Jnf.-Reg. in Saar- brücken einzutreten. Nach der Dienſt- zeit nahm er eine Stelle in einer Großbank in Hamburg ein, in der er vier Jahre aushielt. Eingehendes Studium unſerer Bühnenliteratur führte ihn dann zu ſchriftſtelleriſcher Tätigkeit u. zur Aufgabe ſeines Be- rufs, und ſo lebt er denn nunmehr (1911) als Dramaturg u. Geſchäfts- führer der „Verlagsgenoſſenſchaft Hamburg m. b. H.“ in dieſer Stadt. S: Das alte Lied in Dur (Trag.), 1909. 2. Aufl. 1912. – Der Taumel- becher (Die Tragödie eines Mädchens, Geſellſchaftsdrama), 1912. – Als Manuſkr. gedruckt die Dramen: Hei- denröschen, 1908. – Verſteckſpiel, 1910. – Ellen Gurlitt, 1910. Belart, Hans (I, S. 174). S: Friedrich Nietzſches Leben, 1910. – Friedrich Nietzſches Freundſchaft mit Richard Wagner u. Coſima Wagner- Liſzt, 1912. Below, Ernſt (I, S. 175) ſtarb in Hannover Ende Oktober 1910. Benda, Oskar (I, S. 176), ließ ſich wegen andauernder Krankheit im Auguſt 1912 vom Herzoge zur Dis- poſition ſtellen. Bendemann, Margarete, ſiehe Margarete Susman, Band VII, S. 141. Bender, Auguſta (I, S. 177). S: Die Macht des Mitleids (Tierſchutz- R.), 1910. – Kulturbilder aus einem badiſchen Bauerndorfe (von 1650 bis 1850), 1910. – Auf der Schattenſeite des Lebens (Jugendgeſch. e. Auto- didaktin), 1912. Bender, Johannes (I, S. 179), ſtarb am 11. Juli 1910. *Bendler, Ludwig, geb. 1855 in Berlin, wuchs als Sohn eines Be- rufsmuſikers in der Kunſt heran, ab- ſolvierte das Gymnaſium u. wurde nach eingehenden Fachſtudien ein vielbeſchäftigter Muſiklehrer, ſpäter auch Referent für verſchiedene Kunſt- blätter und Tageszeitungen. Aus letzterer Beſchäftigung entwickelte ſich dann ſeine ausſchließlich ſchriftſtelle- riſche Tätigkeit. B. lebt in glücklich- ſter Ehe und Familie in Blaſewitz bei Dresden. S: Während des Konzerts (Luſtſp.), 1904. – Treppauf, treppab (Schw.), 1904. – Mrs. Annies Ge- mahl (Schſp.), 1905 (Sv.). – Moderne Sklavinnen (R.), 1907. 5. A. 1910. – – Die achte Todſünde (R.), 1909. 4. A. 1910. – Die Teufelsecke (Luſtiges und Ernſtes), 1.–4. A. 1910. – Des Refe- rendars Liebesgeheimnis (Humoriſt. R.), 1911. *

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Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/142>, S. 138, abgerufen am 21.09.2017.