Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch]

Bie
- Die drei Getreuen und andere Ge-
schichten, 1912.

Bierbaum, Otto Julius

(I, S.
234) starb infolge eines chronischen
Nierenleidens in Dresden am 1. Fe-
bruar 1910. Seine Leiche wurde im
Krematorium zu Chemnitz verbrannt.

S:

Liliencron (Lebensbild), 1909.
2. A. 1910. - Die Yankee-Doodle-
Fahrt und andere Reisegeschichten,
1909. 2. A. 1910. - Reife Früchte
(Aus den letzten Ernten ausgewählt
von Fritz Droop), 1910. - Das schöne
Mädchen von Pao (Chines. R.), 1910.
- Die Schatulle des Grafen Thrüm-
mel und andere nachgelassene Ge-
dichte, 1910. - Samalia Pardulus,
1911. - Hans Wurst und andere
Grotesken, 1912. - Gesammelte
Werke; hrsg. von Mich. Gg. Conrad
und Hans Brandenburg; X, 1912 ff.
- Gesammelte Gedichte; hrsg. von
Hans Brandenburg, 1912.

Biernatzki, Karl Johann Chri-
stoph

(I, S. 235), ist seit 1910 Pastor
in Stellingen bei Hamburg.

Biesendahl, Karl

(I, S. 236),
lebt seit 1909 als Redakteur an der
"Sächsischen Dorfzeitung" in Dres-
den-Blasewitz.

Biesten, Wilhelm

(I, S. 236),
lebt jetzt (1911) als Emeritus in
Boppard.

*Bilecki, Elli,

geb. am 23. Juli
1888 in Ratibor (Schlesien) als Toch-
ter des Eisenbahnassistenten Theodor
B., kam 1893 mit den Eltern nach
Niedobschütz bei Rybnick, wo sie mit-
ten im weltfremden, rauschenden
Walde, im Kreise ihrer vier Geschwi-
ster das herrlichste Jahr ihrer Kind-
heit verlebte. Um den Kindern eine
höhere Schulbildung zu ermöglichen,
zogen die Eltern nach Oppeln, wo
Elli die katholische Klosterschule be-
suchte. Obwohl häufig krank und
manchmal von schweren Verhältnis-
sen, die das Glück der Familie trüb-
ten, niedergedrückt, bewahrte sie sich
doch ihren Jdealismus und Humor,
[Spaltenumbruch]

Bis
die auch, vereint mit einer tiefernsten
Lebensauffassung, in ihren Werken
zum Ausdruck kommen. Sie lebt
noch jetzt im Elternhause in Oppeln
und ist seit 1905 schriftstellerisch tätig.

S:

Edel, dreist und gottesfürchtig!
(Ge.), 1910. - Die Wolkensäule (Sk.
und Nn.), 1910.

*Biller, Karl,

geb. am 18. August
1865 in Baden bei Wien, besuchte die
dortige Volksschule, seit 1879 die
Lehrerbildungsanstalt in Wiener
Neustadt, wandte sich aber später dem
kaufmännischen Berufe zu und war
in verschiedenen Stellungen in Wien
und in der Provinz tätig. Jm Jahre
1898 trat er in die Dienste der Aktien-
gesellschaft der Wiener Lokalbahnen
und lebt als Hauptkassierer bei der-
selben in seiner Geburtsstadt.

S:


Fortuna (Dr.), 1910. - Verschiedene
andere im Mnskr. fertige Dramen.

Billing, Albert

(I, S. 237), starb
in Zürich am 22. Januar 1910.

Binder, Heinrich

(I, S. 239).

S:


Junge, Junge, kannst du lügen! (See-
manns-Humrskn.), 1910. 2. A. 1912.
- Zwischen Bremen und Helgoland
(En.), 1912. - Aus meinem stillen
Garten (Neue V.), 1912.

Birt, Alexander

(I, S. 245).

S:


Der deutsche Bote (Ge.), 1907.

Birt, Theodor

(I, S. 245), erhielt
1911 den Charakter als Geh. Regie-
rungsrat.

S:

Jugendverse u. Hei-
matpoesie Vergils (Erklärung des
Catalopton), 1910. - Zur Kulturge-
schichte Roms (Gesamm. Sk.), 2. A.
1911. - Aus der Provence (Reise-
skizzen), 1911. - Menedem (Die Ge-
schichte eines Ungläubigen), 1911.

Bischoff, Charitas

(I, S. 245),
lebt seit 1909 in Blankenese bei Ham-
burg.

S:

Amalie Dietrich (Ein Le-
ben), 1909. 6. T. 1911. - Bilder aus
meinem Leben, 1912.

Bischoff, Karl,

geb. am 16. Mai
1878 in Erfurt, besuchte das Gym-
nasium daselbst, war einige Jahre
Kaufmann, widmete sich dann aber

*

[Spaltenumbruch]

Bie
– Die drei Getreuen und andere Ge-
ſchichten, 1912.

Bierbaum, Otto Julius

(I, S.
234) ſtarb infolge eines chroniſchen
Nierenleidens in Dresden am 1. Fe-
bruar 1910. Seine Leiche wurde im
Krematorium zu Chemnitz verbrannt.

S:

Liliencron (Lebensbild), 1909.
2. A. 1910. – Die Yankee-Doodle-
Fahrt und andere Reiſegeſchichten,
1909. 2. A. 1910. – Reife Früchte
(Aus den letzten Ernten ausgewählt
von Fritz Droop), 1910. – Das ſchöne
Mädchen von Pao (Chineſ. R.), 1910.
– Die Schatulle des Grafen Thrüm-
mel und andere nachgelaſſene Ge-
dichte, 1910. – Samalia Pardulus,
1911. – Hans Wurſt und andere
Grotesken, 1912. – Geſammelte
Werke; hrsg. von Mich. Gg. Conrad
und Hans Brandenburg; X, 1912 ff.
– Geſammelte Gedichte; hrsg. von
Hans Brandenburg, 1912.

Biernatzki, Karl Johann Chri-
ſtoph

(I, S. 235), iſt ſeit 1910 Paſtor
in Stellingen bei Hamburg.

Bieſendahl, Karl

(I, S. 236),
lebt ſeit 1909 als Redakteur an der
„Sächſiſchen Dorfzeitung“ in Dres-
den-Blaſewitz.

Bieſten, Wilhelm

(I, S. 236),
lebt jetzt (1911) als Emeritus in
Boppard.

*Bilecki, Elli,

geb. am 23. Juli
1888 in Ratibor (Schleſien) als Toch-
ter des Eiſenbahnaſſiſtenten Theodor
B., kam 1893 mit den Eltern nach
Niedobſchütz bei Rybnick, wo ſie mit-
ten im weltfremden, rauſchenden
Walde, im Kreiſe ihrer vier Geſchwi-
ſter das herrlichſte Jahr ihrer Kind-
heit verlebte. Um den Kindern eine
höhere Schulbildung zu ermöglichen,
zogen die Eltern nach Oppeln, wo
Elli die katholiſche Kloſterſchule be-
ſuchte. Obwohl häufig krank und
manchmal von ſchweren Verhältniſ-
ſen, die das Glück der Familie trüb-
ten, niedergedrückt, bewahrte ſie ſich
doch ihren Jdealismus und Humor,
[Spaltenumbruch]

Biſ
die auch, vereint mit einer tiefernſten
Lebensauffaſſung, in ihren Werken
zum Ausdruck kommen. Sie lebt
noch jetzt im Elternhauſe in Oppeln
und iſt ſeit 1905 ſchriftſtelleriſch tätig.

S:

Edel, dreiſt und gottesfürchtig!
(Ge.), 1910. – Die Wolkenſäule (Sk.
und Nn.), 1910.

*Biller, Karl,

geb. am 18. Auguſt
1865 in Baden bei Wien, beſuchte die
dortige Volksſchule, ſeit 1879 die
Lehrerbildungsanſtalt in Wiener
Neuſtadt, wandte ſich aber ſpäter dem
kaufmänniſchen Berufe zu und war
in verſchiedenen Stellungen in Wien
und in der Provinz tätig. Jm Jahre
1898 trat er in die Dienſte der Aktien-
geſellſchaft der Wiener Lokalbahnen
und lebt als Hauptkaſſierer bei der-
ſelben in ſeiner Geburtsſtadt.

S:


Fortuna (Dr.), 1910. – Verſchiedene
andere im Mnſkr. fertige Dramen.

Billing, Albert

(I, S. 237), ſtarb
in Zürich am 22. Januar 1910.

Binder, Heinrich

(I, S. 239).

S:


Junge, Junge, kannſt du lügen! (See-
manns-Humrskn.), 1910. 2. A. 1912.
– Zwiſchen Bremen und Helgoland
(En.), 1912. – Aus meinem ſtillen
Garten (Neue V.), 1912.

Birt, Alexander

(I, S. 245).

S:


Der deutſche Bote (Ge.), 1907.

Birt, Theodor

(I, S. 245), erhielt
1911 den Charakter als Geh. Regie-
rungsrat.

S:

Jugendverſe u. Hei-
matpoeſie Vergils (Erklärung des
Catalopton), 1910. – Zur Kulturge-
ſchichte Roms (Geſamm. Sk.), 2. A.
1911. – Aus der Provence (Reiſe-
ſkizzen), 1911. – Menedem (Die Ge-
ſchichte eines Ungläubigen), 1911.

Biſchoff, Charitas

(I, S. 245),
lebt ſeit 1909 in Blankeneſe bei Ham-
burg.

S:

Amalie Dietrich (Ein Le-
ben), 1909. 6. T. 1911. – Bilder aus
meinem Leben, 1912.

Biſchoff, Karl,

geb. am 16. Mai
1878 in Erfurt, beſuchte das Gym-
naſium daſelbſt, war einige Jahre
Kaufmann, widmete ſich dann aber

*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <div type="bibliography" n="2">
          <p><pb facs="#f0148" n="144"/><cb/><fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Bie</hi></fw><lb/>
&#x2013; Die drei Getreuen und andere Ge-<lb/>
&#x017F;chichten, 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Bierbaum,</hi> Otto Julius</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S.<lb/>
234) &#x017F;tarb infolge eines chroni&#x017F;chen<lb/>
Nierenleidens in Dresden am 1. Fe-<lb/>
bruar 1910. Seine Leiche wurde im<lb/>
Krematorium zu Chemnitz verbrannt.</p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Liliencron (Lebensbild), 1909.<lb/>
2. A. 1910. &#x2013; Die Yankee-Doodle-<lb/>
Fahrt und andere Rei&#x017F;ege&#x017F;chichten,<lb/>
1909. 2. A. 1910. &#x2013; Reife Früchte<lb/>
(Aus den letzten Ernten ausgewählt<lb/>
von Fritz Droop), 1910. &#x2013; Das &#x017F;chöne<lb/>
Mädchen von Pao (Chine&#x017F;. R.), 1910.<lb/>
&#x2013; Die Schatulle des Grafen Thrüm-<lb/>
mel und andere nachgela&#x017F;&#x017F;ene Ge-<lb/>
dichte, 1910. &#x2013; Samalia Pardulus,<lb/>
1911. &#x2013; Hans Wur&#x017F;t und andere<lb/>
Grotesken, 1912. &#x2013; Ge&#x017F;ammelte<lb/>
Werke; hrsg. von Mich. Gg. Conrad<lb/>
und Hans Brandenburg; <hi rendition="#aq">X,</hi> 1912 ff.<lb/>
&#x2013; Ge&#x017F;ammelte Gedichte; hrsg. von<lb/>
Hans Brandenburg, 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Biernatzki,</hi> Karl Johann Chri-<lb/>
&#x017F;toph</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S. 235), i&#x017F;t &#x017F;eit 1910 Pa&#x017F;tor<lb/>
in Stellingen bei Hamburg.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Bie&#x017F;endahl,</hi> Karl</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S. 236),<lb/>
lebt &#x017F;eit 1909 als Redakteur an der<lb/>
&#x201E;Säch&#x017F;i&#x017F;chen Dorfzeitung&#x201C; in Dres-<lb/>
den-Bla&#x017F;ewitz.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Bie&#x017F;ten,</hi> Wilhelm</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S. 236),<lb/>
lebt jetzt (1911) als Emeritus in<lb/>
Boppard.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName>*<hi rendition="#b">Bilecki,</hi> Elli,</persName>
        </head>
        <p> geb. am 23. Juli<lb/>
1888 in Ratibor (Schle&#x017F;ien) als Toch-<lb/>
ter des Ei&#x017F;enbahna&#x017F;&#x017F;i&#x017F;tenten Theodor<lb/>
B., kam 1893 mit den Eltern nach<lb/>
Niedob&#x017F;chütz bei Rybnick, wo &#x017F;ie mit-<lb/>
ten im weltfremden, rau&#x017F;chenden<lb/>
Walde, im Krei&#x017F;e ihrer vier Ge&#x017F;chwi-<lb/>
&#x017F;ter das herrlich&#x017F;te Jahr ihrer Kind-<lb/>
heit verlebte. Um den Kindern eine<lb/>
höhere Schulbildung zu ermöglichen,<lb/>
zogen die Eltern nach Oppeln, wo<lb/>
Elli die katholi&#x017F;che Klo&#x017F;ter&#x017F;chule be-<lb/>
&#x017F;uchte. Obwohl häufig krank und<lb/>
manchmal von &#x017F;chweren Verhältni&#x017F;-<lb/>
&#x017F;en, die das Glück der Familie trüb-<lb/>
ten, niedergedrückt, bewahrte &#x017F;ie &#x017F;ich<lb/>
doch ihren Jdealismus und Humor,<lb/><cb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Bi&#x017F;</hi></fw><lb/>
die auch, vereint mit einer tiefern&#x017F;ten<lb/>
Lebensauffa&#x017F;&#x017F;ung, in ihren Werken<lb/>
zum Ausdruck kommen. Sie lebt<lb/>
noch jetzt im Elternhau&#x017F;e in Oppeln<lb/>
und i&#x017F;t &#x017F;eit 1905 &#x017F;chrift&#x017F;telleri&#x017F;ch tätig.</p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Edel, drei&#x017F;t und gottesfürchtig!<lb/>
(Ge.), 1910. &#x2013; Die Wolken&#x017F;äule (Sk.<lb/>
und Nn.), 1910.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName>*<hi rendition="#b">Biller,</hi> Karl,</persName>
        </head>
        <p> geb. am 18. Augu&#x017F;t<lb/>
1865 in Baden bei Wien, be&#x017F;uchte die<lb/>
dortige Volks&#x017F;chule, &#x017F;eit 1879 die<lb/>
Lehrerbildungsan&#x017F;talt in Wiener<lb/>
Neu&#x017F;tadt, wandte &#x017F;ich aber &#x017F;päter dem<lb/>
kaufmänni&#x017F;chen Berufe zu und war<lb/>
in ver&#x017F;chiedenen Stellungen in Wien<lb/>
und in der Provinz tätig. Jm Jahre<lb/>
1898 trat er in die Dien&#x017F;te der Aktien-<lb/>
ge&#x017F;ell&#x017F;chaft der Wiener Lokalbahnen<lb/>
und lebt als Hauptka&#x017F;&#x017F;ierer bei der-<lb/>
&#x017F;elben in &#x017F;einer Geburts&#x017F;tadt. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Fortuna (Dr.), 1910. &#x2013; Ver&#x017F;chiedene<lb/>
andere im Mn&#x017F;kr. fertige Dramen.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Billing,</hi> Albert</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S. 237), &#x017F;tarb<lb/>
in Zürich am 22. Januar 1910.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Binder,</hi> Heinrich</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S. 239). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Junge, Junge, kann&#x017F;t du lügen! (See-<lb/>
manns-Humrskn.), 1910. 2. A. 1912.<lb/>
&#x2013; Zwi&#x017F;chen Bremen und Helgoland<lb/>
(En.), 1912. &#x2013; Aus meinem &#x017F;tillen<lb/>
Garten (Neue V.), 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Birt,</hi> Alexander</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S. 245). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Der deut&#x017F;che Bote (Ge.), 1907.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Birt,</hi> Theodor</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S. 245), erhielt<lb/>
1911 den Charakter als Geh. Regie-<lb/>
rungsrat. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Jugendver&#x017F;e u. Hei-<lb/>
matpoe&#x017F;ie Vergils (Erklärung des<lb/>
Catalopton), 1910. &#x2013; Zur Kulturge-<lb/>
&#x017F;chichte Roms (Ge&#x017F;amm. Sk.), 2. A.<lb/>
1911. &#x2013; Aus der Provence (Rei&#x017F;e-<lb/>
&#x017F;kizzen), 1911. &#x2013; Menedem (Die Ge-<lb/>
&#x017F;chichte eines Ungläubigen), 1911.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Bi&#x017F;choff,</hi> Charitas</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">I,</hi> S. 245),<lb/>
lebt &#x017F;eit 1909 in Blankene&#x017F;e bei Ham-<lb/>
burg. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Amalie Dietrich (Ein Le-<lb/>
ben), 1909. 6. T. 1911. &#x2013; Bilder aus<lb/>
meinem Leben, 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Bi&#x017F;choff,</hi> Karl,</persName>
        </head>
        <p> geb. am 16. Mai<lb/>
1878 in Erfurt, be&#x017F;uchte das Gym-<lb/>
na&#x017F;ium da&#x017F;elb&#x017F;t, war einige Jahre<lb/>
Kaufmann, widmete &#x017F;ich dann aber<lb/>
<fw type="sig" place="bottom">*</fw><lb/></p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[144/0148] Bie Biſ – Die drei Getreuen und andere Ge- ſchichten, 1912. Bierbaum, Otto Julius (I, S. 234) ſtarb infolge eines chroniſchen Nierenleidens in Dresden am 1. Fe- bruar 1910. Seine Leiche wurde im Krematorium zu Chemnitz verbrannt. S: Liliencron (Lebensbild), 1909. 2. A. 1910. – Die Yankee-Doodle- Fahrt und andere Reiſegeſchichten, 1909. 2. A. 1910. – Reife Früchte (Aus den letzten Ernten ausgewählt von Fritz Droop), 1910. – Das ſchöne Mädchen von Pao (Chineſ. R.), 1910. – Die Schatulle des Grafen Thrüm- mel und andere nachgelaſſene Ge- dichte, 1910. – Samalia Pardulus, 1911. – Hans Wurſt und andere Grotesken, 1912. – Geſammelte Werke; hrsg. von Mich. Gg. Conrad und Hans Brandenburg; X, 1912 ff. – Geſammelte Gedichte; hrsg. von Hans Brandenburg, 1912. Biernatzki, Karl Johann Chri- ſtoph (I, S. 235), iſt ſeit 1910 Paſtor in Stellingen bei Hamburg. Bieſendahl, Karl (I, S. 236), lebt ſeit 1909 als Redakteur an der „Sächſiſchen Dorfzeitung“ in Dres- den-Blaſewitz. Bieſten, Wilhelm (I, S. 236), lebt jetzt (1911) als Emeritus in Boppard. *Bilecki, Elli, geb. am 23. Juli 1888 in Ratibor (Schleſien) als Toch- ter des Eiſenbahnaſſiſtenten Theodor B., kam 1893 mit den Eltern nach Niedobſchütz bei Rybnick, wo ſie mit- ten im weltfremden, rauſchenden Walde, im Kreiſe ihrer vier Geſchwi- ſter das herrlichſte Jahr ihrer Kind- heit verlebte. Um den Kindern eine höhere Schulbildung zu ermöglichen, zogen die Eltern nach Oppeln, wo Elli die katholiſche Kloſterſchule be- ſuchte. Obwohl häufig krank und manchmal von ſchweren Verhältniſ- ſen, die das Glück der Familie trüb- ten, niedergedrückt, bewahrte ſie ſich doch ihren Jdealismus und Humor, die auch, vereint mit einer tiefernſten Lebensauffaſſung, in ihren Werken zum Ausdruck kommen. Sie lebt noch jetzt im Elternhauſe in Oppeln und iſt ſeit 1905 ſchriftſtelleriſch tätig. S: Edel, dreiſt und gottesfürchtig! (Ge.), 1910. – Die Wolkenſäule (Sk. und Nn.), 1910. *Biller, Karl, geb. am 18. Auguſt 1865 in Baden bei Wien, beſuchte die dortige Volksſchule, ſeit 1879 die Lehrerbildungsanſtalt in Wiener Neuſtadt, wandte ſich aber ſpäter dem kaufmänniſchen Berufe zu und war in verſchiedenen Stellungen in Wien und in der Provinz tätig. Jm Jahre 1898 trat er in die Dienſte der Aktien- geſellſchaft der Wiener Lokalbahnen und lebt als Hauptkaſſierer bei der- ſelben in ſeiner Geburtsſtadt. S: Fortuna (Dr.), 1910. – Verſchiedene andere im Mnſkr. fertige Dramen. Billing, Albert (I, S. 237), ſtarb in Zürich am 22. Januar 1910. Binder, Heinrich (I, S. 239). S: Junge, Junge, kannſt du lügen! (See- manns-Humrskn.), 1910. 2. A. 1912. – Zwiſchen Bremen und Helgoland (En.), 1912. – Aus meinem ſtillen Garten (Neue V.), 1912. Birt, Alexander (I, S. 245). S: Der deutſche Bote (Ge.), 1907. Birt, Theodor (I, S. 245), erhielt 1911 den Charakter als Geh. Regie- rungsrat. S: Jugendverſe u. Hei- matpoeſie Vergils (Erklärung des Catalopton), 1910. – Zur Kulturge- ſchichte Roms (Geſamm. Sk.), 2. A. 1911. – Aus der Provence (Reiſe- ſkizzen), 1911. – Menedem (Die Ge- ſchichte eines Ungläubigen), 1911. Biſchoff, Charitas (I, S. 245), lebt ſeit 1909 in Blankeneſe bei Ham- burg. S: Amalie Dietrich (Ein Le- ben), 1909. 6. T. 1911. – Bilder aus meinem Leben, 1912. Biſchoff, Karl, geb. am 16. Mai 1878 in Erfurt, beſuchte das Gym- naſium daſelbſt, war einige Jahre Kaufmann, widmete ſich dann aber *

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/148
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 144. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/148>, abgerufen am 22.03.2019.