Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch]

Dib
1908. - Aus den Tagen des Abends
(Ep. G.), 1910.

Dibelius, Franz

(II, S. 14),
wurde 1894 als Mitglied des Lan-
[d]eskonsistoriums zum Oberkonsisto-
[r]ialrat und 1910 zum Oberhofpredi-
ger und Vizepräsidenten des Landes-
[k]onsistoriums ernannt.

*Dickhuth, Gustaf Friedr. Hugo
Emil,

pseudon. Cäsar Magnus,
wurde am 18. Juli 1856 in Breslau
als Sohn des Betriebsdirektors der
Breslau-Freiburger Eisenbahn Emil
D. geboren, absolvierte dort das
Elisabeth-Gymnasium und begann
[i]m Oktober 1876 an der Universität
[d]aselbst das Studium der Rechte.
Zugleich diente er als Einjähriger
[b]eim 11. Grenadier-Reg. Jm Juli
1877 trat er, um sich ausschließlich
dem Heeresdienst zu widmen, als
Fahnenjunker zum 10. Gren.-Reg.
über und wurde im Oktober 1878
Offizier. Jm Januar 1886 wurde
er zum 36. Füsilier-Reg. nach Erfurt
[v]ersetzt, im Oktober 1887 zur Kriegs-
akademie kommandiert, im März
1891 zum Großen Generalstabe ein-
berufen und im März 1892 zum
Hauptmann befördert. Jm März
1893 trat er zum Generalkommando
des XVII. Armeekorps in Danzig
über, wurde im Januar 1895 Kom-
pagnie-Chef im 49. Jnfant.-Reg. in
Gnesen, im Dezember 1897 in den
Großen Generalstab zurück versetzt
und im April 1898 Major. Als solcher
hat er mehrere Jahre an der Kriegs-
akademie Generalstabsdienst, Taktik
und Kriegsgeschichte vorgetragen. Jm
Juli 1902 kam er zum General-
kommando des I. Armeekorps nach
Königsberg i. Pr., im Septbr. 1903
als Abteilungschef in den Großen
Generalstab zurück, wurde im März
1907 Oberst und Chef des General-
stabs des XVII. Armeekorps in Dan-
zig, im September 1909 Komman-
deur des Pommerschen Königs-Gre-
nadier-Regim. in Stettin und 1911
[Spaltenumbruch]

Die
Generalmajor und Kommandeur der
6. Jnf.-Brigade daselbst. Jm Jahre
1912 begleitete er den Kaiser auf sei-
ner Nordlandsreise und hielt in die-
ser Zeit ihm wiederholt kriegsge-
schichtliche Vorträge. Die Western
University of Pennsylvania
in Pitts-
burgh hat ihn zum Ehrendoktor der
Rechte ernannt.

S:

Der Letzte des
Regiments Gensd'armes (E. a. d. J.
1806), 1897. 2. A. 1901. - Wie der
Leutnant Hubertus von Barnim sich
verloben wollte und anderes (Nn.),
1900. - Venus als Siegerin (R.),
1901. - Die kleine Erste (E.), 1908.

Dickinson-Wildberg, Heino L.
B. von

(II, S. 14).

S:

Dunkle Ge-
schichten (Nn.), 1910. - Neben der
Welt und andere Erzählgn., 1912. -
Der sechste Panther und andere No-
vellen, 1912.

Dieckmann, Marie

(II, S. 15).

S:

Wilde Wasser (R.), 1912.

Diederich, Franz

(II, S. 16).

S:


Von unten auf (Ein neues Buch der
Freiheit, gesamm. und herausgeg.
Sozial-lyrische Anthol.); II, 1911.

Diehl, Wilhelm,

geb. am 10. Jan.
1871 in Groß-Gerau (Hessen) als
Sohn des Gutsbesitzers Johann Balt-
hasar D., besuchte seit 1877 die Bür-
gerschule daselbst und seit 1885 das
Gymnasium in Darmstadt, das er
1890 absolvierte. Er studierte nun
ein Semester in Tübingen und da-
nach in Gießen Theologie, besuchte
vom Herbst 1893-94 das Prediger-
seminar in Friedberg, fand seit 1895
als Pfarrvikar in Darmstadt und seit
1898 als provisor. Lehrer an der
Oberrealschule daselbst Verwendung
und wurde 1899 Pfarrer in Horch-
heim a. N., von wo er 1908 nach
Darmstadt versetzt ward. Er ist seit
1903 Mitherausgeber der "Beiträge
zur hessischen Kirchengeschichte" und
seit 1906 auch der von ihm gegrün-
deten "Beiträge zur hessischen Schul-
und Universitätsgeschichte." Seine
Promotionen zum Dr. phil. und Lic.

*

[Spaltenumbruch]

Dib
1908. – Aus den Tagen des Abends
(Ep. G.), 1910.

Dibelius, Franz

(II, S. 14),
wurde 1894 als Mitglied des Lan-
[d]eskonſiſtoriums zum Oberkonſiſto-
[r]ialrat und 1910 zum Oberhofpredi-
ger und Vizepräſidenten des Landes-
[k]onſiſtoriums ernannt.

*Dickhuth, Guſtaf Friedr. Hugo
Emil,

pſeudon. Cäſar Magnus,
wurde am 18. Juli 1856 in Breslau
als Sohn des Betriebsdirektors der
Breslau-Freiburger Eiſenbahn Emil
D. geboren, abſolvierte dort das
Eliſabeth-Gymnaſium und begann
[i]m Oktober 1876 an der Univerſität
[d]aſelbſt das Studium der Rechte.
Zugleich diente er als Einjähriger
[b]eim 11. Grenadier-Reg. Jm Juli
1877 trat er, um ſich ausſchließlich
dem Heeresdienſt zu widmen, als
Fahnenjunker zum 10. Gren.-Reg.
über und wurde im Oktober 1878
Offizier. Jm Januar 1886 wurde
er zum 36. Füſilier-Reg. nach Erfurt
[v]erſetzt, im Oktober 1887 zur Kriegs-
akademie kommandiert, im März
1891 zum Großen Generalſtabe ein-
berufen und im März 1892 zum
Hauptmann befördert. Jm März
1893 trat er zum Generalkommando
des XVII. Armeekorps in Danzig
über, wurde im Januar 1895 Kom-
pagnie-Chef im 49. Jnfant.-Reg. in
Gneſen, im Dezember 1897 in den
Großen Generalſtab zurück verſetzt
und im April 1898 Major. Als ſolcher
hat er mehrere Jahre an der Kriegs-
akademie Generalſtabsdienſt, Taktik
und Kriegsgeſchichte vorgetragen. Jm
Juli 1902 kam er zum General-
kommando des I. Armeekorps nach
Königsberg i. Pr., im Septbr. 1903
als Abteilungschef in den Großen
Generalſtab zurück, wurde im März
1907 Oberſt und Chef des General-
ſtabs des XVII. Armeekorps in Dan-
zig, im September 1909 Komman-
deur des Pommerſchen Königs-Gre-
nadier-Regim. in Stettin und 1911
[Spaltenumbruch]

Die
Generalmajor und Kommandeur der
6. Jnf.-Brigade daſelbſt. Jm Jahre
1912 begleitete er den Kaiſer auf ſei-
ner Nordlandsreiſe und hielt in die-
ſer Zeit ihm wiederholt kriegsge-
ſchichtliche Vorträge. Die Western
University of Pennsylvania
in Pitts-
burgh hat ihn zum Ehrendoktor der
Rechte ernannt.

S:

Der Letzte des
Regiments Gensd’armes (E. a. d. J.
1806), 1897. 2. A. 1901. – Wie der
Leutnant Hubertus von Barnim ſich
verloben wollte und anderes (Nn.),
1900. – Venus als Siegerin (R.),
1901. – Die kleine Erſte (E.), 1908.

Dickinſon-Wildberg, Heino L.
B. von

(II, S. 14).

S:

Dunkle Ge-
ſchichten (Nn.), 1910. – Neben der
Welt und andere Erzählgn., 1912. –
Der ſechſte Panther und andere No-
vellen, 1912.

Dieckmann, Marie

(II, S. 15).

S:

Wilde Waſſer (R.), 1912.

Diederich, Franz

(II, S. 16).

S:


Von unten auf (Ein neues Buch der
Freiheit, geſamm. und herausgeg.
Sozial-lyriſche Anthol.); II, 1911.

Diehl, Wilhelm,

geb. am 10. Jan.
1871 in Groß-Gerau (Heſſen) als
Sohn des Gutsbeſitzers Johann Balt-
haſar D., beſuchte ſeit 1877 die Bür-
gerſchule daſelbſt und ſeit 1885 das
Gymnaſium in Darmſtadt, das er
1890 abſolvierte. Er ſtudierte nun
ein Semeſter in Tübingen und da-
nach in Gießen Theologie, beſuchte
vom Herbſt 1893–94 das Prediger-
ſeminar in Friedberg, fand ſeit 1895
als Pfarrvikar in Darmſtadt und ſeit
1898 als proviſor. Lehrer an der
Oberrealſchule daſelbſt Verwendung
und wurde 1899 Pfarrer in Horch-
heim a. N., von wo er 1908 nach
Darmſtadt verſetzt ward. Er iſt ſeit
1903 Mitherausgeber der „Beiträge
zur heſſiſchen Kirchengeſchichte“ und
ſeit 1906 auch der von ihm gegrün-
deten „Beiträge zur heſſiſchen Schul-
und Univerſitätsgeſchichte.“ Seine
Promotionen zum Dr. phil. und Lic.

*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <div type="bibliography" n="2">
          <p><pb facs="#f0175" n="171"/><cb/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#g">Dib</hi></fw><lb/>
1908. &#x2013; Aus den Tagen des Abends<lb/>
(Ep. G.), 1910.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dibelius,</hi> Franz</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 14),<lb/>
wurde 1894 als Mitglied des Lan-<lb/><supplied>d</supplied>eskon&#x017F;i&#x017F;toriums zum Oberkon&#x017F;i&#x017F;to-<lb/><supplied>r</supplied>ialrat und 1910 zum Oberhofpredi-<lb/>
ger und Vizeprä&#x017F;identen des Landes-<lb/><supplied>k</supplied>on&#x017F;i&#x017F;toriums ernannt.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName>*<hi rendition="#b">Dickhuth,</hi> <hi rendition="#g">Gu&#x017F;taf</hi> Friedr. Hugo<lb/>
Emil,</persName>
        </head>
        <p> p&#x017F;eudon. <hi rendition="#g">&#x017F;ar Magnus,</hi><lb/>
wurde am 18. Juli 1856 in Breslau<lb/>
als Sohn des Betriebsdirektors der<lb/>
Breslau-Freiburger Ei&#x017F;enbahn Emil<lb/>
D. geboren, ab&#x017F;olvierte dort das<lb/>
Eli&#x017F;abeth-Gymna&#x017F;ium und begann<lb/><supplied>i</supplied>m Oktober 1876 an der Univer&#x017F;ität<lb/><supplied>d</supplied>a&#x017F;elb&#x017F;t das Studium der Rechte.<lb/>
Zugleich diente er als Einjähriger<lb/><supplied>b</supplied>eim 11. Grenadier-Reg. Jm Juli<lb/>
1877 trat er, um &#x017F;ich aus&#x017F;chließlich<lb/>
dem Heeresdien&#x017F;t zu widmen, als<lb/>
Fahnenjunker zum 10. Gren.-Reg.<lb/>
über und wurde im Oktober 1878<lb/>
Offizier. Jm Januar 1886 wurde<lb/>
er zum 36. Fü&#x017F;ilier-Reg. nach Erfurt<lb/><supplied>v</supplied>er&#x017F;etzt, im Oktober 1887 zur Kriegs-<lb/>
akademie kommandiert, im März<lb/>
1891 zum Großen General&#x017F;tabe ein-<lb/>
berufen und im März 1892 zum<lb/>
Hauptmann befördert. Jm März<lb/>
1893 trat er zum Generalkommando<lb/>
des <hi rendition="#aq">XVII.</hi> Armeekorps in Danzig<lb/>
über, wurde im Januar 1895 Kom-<lb/>
pagnie-Chef im 49. Jnfant.-Reg. in<lb/>
Gne&#x017F;en, im Dezember 1897 in den<lb/>
Großen General&#x017F;tab zurück ver&#x017F;etzt<lb/>
und im April 1898 Major. Als &#x017F;olcher<lb/>
hat er mehrere Jahre an der Kriegs-<lb/>
akademie General&#x017F;tabsdien&#x017F;t, Taktik<lb/>
und Kriegsge&#x017F;chichte vorgetragen. Jm<lb/>
Juli 1902 kam er zum General-<lb/>
kommando des <hi rendition="#aq">I.</hi> Armeekorps nach<lb/>
Königsberg i. Pr., im Septbr. 1903<lb/>
als Abteilungschef in den Großen<lb/>
General&#x017F;tab zurück, wurde im März<lb/>
1907 Ober&#x017F;t und Chef des General-<lb/>
&#x017F;tabs des <hi rendition="#aq">XVII.</hi> Armeekorps in Dan-<lb/>
zig, im September 1909 Komman-<lb/>
deur des Pommer&#x017F;chen Königs-Gre-<lb/>
nadier-Regim. in Stettin und 1911<lb/><cb/>
<fw place="top" type="header"><hi rendition="#g">Die</hi></fw><lb/>
Generalmajor und Kommandeur der<lb/>
6. Jnf.-Brigade da&#x017F;elb&#x017F;t. Jm Jahre<lb/>
1912 begleitete er den Kai&#x017F;er auf &#x017F;ei-<lb/>
ner Nordlandsrei&#x017F;e und hielt in die-<lb/>
&#x017F;er Zeit ihm wiederholt kriegsge-<lb/>
&#x017F;chichtliche Vorträge. Die <hi rendition="#aq">Western<lb/>
University of Pennsylvania</hi> in Pitts-<lb/>
burgh hat ihn zum Ehrendoktor der<lb/>
Rechte ernannt. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Der Letzte des<lb/>
Regiments Gensd&#x2019;armes (E. a. d. J.<lb/>
1806), 1897. 2. A. 1901. &#x2013; Wie der<lb/>
Leutnant Hubertus von Barnim &#x017F;ich<lb/>
verloben wollte und anderes (Nn.),<lb/>
1900. &#x2013; Venus als Siegerin (R.),<lb/>
1901. &#x2013; Die kleine Er&#x017F;te (E.), 1908.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dickin&#x017F;on-Wildberg,</hi> Heino L.<lb/>
B. von</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 14). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Dunkle Ge-<lb/>
&#x017F;chichten (Nn.), 1910. &#x2013; Neben der<lb/>
Welt und andere Erzählgn., 1912. &#x2013;<lb/>
Der &#x017F;ech&#x017F;te Panther und andere No-<lb/>
vellen, 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dieckmann,</hi> Marie</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 15).</p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Wilde Wa&#x017F;&#x017F;er (R.), 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Diederich,</hi> Franz</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 16). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Von unten auf (Ein neues Buch der<lb/>
Freiheit, ge&#x017F;amm. und herausgeg.<lb/>
Sozial-lyri&#x017F;che Anthol.); <hi rendition="#aq">II,</hi> 1911.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Diehl,</hi> Wilhelm,</persName>
        </head>
        <p> geb. am 10. Jan.<lb/>
1871 in Groß-Gerau (He&#x017F;&#x017F;en) als<lb/>
Sohn des Gutsbe&#x017F;itzers Johann Balt-<lb/>
ha&#x017F;ar D., be&#x017F;uchte &#x017F;eit 1877 die Bür-<lb/>
ger&#x017F;chule da&#x017F;elb&#x017F;t und &#x017F;eit 1885 das<lb/>
Gymna&#x017F;ium in Darm&#x017F;tadt, das er<lb/>
1890 ab&#x017F;olvierte. Er &#x017F;tudierte nun<lb/>
ein Seme&#x017F;ter in Tübingen und da-<lb/>
nach in Gießen Theologie, be&#x017F;uchte<lb/>
vom Herb&#x017F;t 1893&#x2013;94 das Prediger-<lb/>
&#x017F;eminar in Friedberg, fand &#x017F;eit 1895<lb/>
als Pfarrvikar in Darm&#x017F;tadt und &#x017F;eit<lb/>
1898 als provi&#x017F;or. Lehrer an der<lb/>
Oberreal&#x017F;chule da&#x017F;elb&#x017F;t Verwendung<lb/>
und wurde 1899 Pfarrer in Horch-<lb/>
heim a. N., von wo er 1908 nach<lb/>
Darm&#x017F;tadt ver&#x017F;etzt ward. Er i&#x017F;t &#x017F;eit<lb/>
1903 Mitherausgeber der &#x201E;Beiträge<lb/>
zur he&#x017F;&#x017F;i&#x017F;chen Kirchenge&#x017F;chichte&#x201C; und<lb/>
&#x017F;eit 1906 auch der von ihm gegrün-<lb/>
deten &#x201E;Beiträge zur he&#x017F;&#x017F;i&#x017F;chen Schul-<lb/>
und Univer&#x017F;itätsge&#x017F;chichte.&#x201C; Seine<lb/>
Promotionen zum <hi rendition="#aq">Dr. phil.</hi> und <hi rendition="#aq">Lic.</hi><lb/>
<fw place="bottom" type="sig">*</fw><lb/></p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[171/0175] Dib Die 1908. – Aus den Tagen des Abends (Ep. G.), 1910. Dibelius, Franz (II, S. 14), wurde 1894 als Mitglied des Lan- deskonſiſtoriums zum Oberkonſiſto- rialrat und 1910 zum Oberhofpredi- ger und Vizepräſidenten des Landes- konſiſtoriums ernannt. *Dickhuth, Guſtaf Friedr. Hugo Emil, pſeudon. Cäſar Magnus, wurde am 18. Juli 1856 in Breslau als Sohn des Betriebsdirektors der Breslau-Freiburger Eiſenbahn Emil D. geboren, abſolvierte dort das Eliſabeth-Gymnaſium und begann im Oktober 1876 an der Univerſität daſelbſt das Studium der Rechte. Zugleich diente er als Einjähriger beim 11. Grenadier-Reg. Jm Juli 1877 trat er, um ſich ausſchließlich dem Heeresdienſt zu widmen, als Fahnenjunker zum 10. Gren.-Reg. über und wurde im Oktober 1878 Offizier. Jm Januar 1886 wurde er zum 36. Füſilier-Reg. nach Erfurt verſetzt, im Oktober 1887 zur Kriegs- akademie kommandiert, im März 1891 zum Großen Generalſtabe ein- berufen und im März 1892 zum Hauptmann befördert. Jm März 1893 trat er zum Generalkommando des XVII. Armeekorps in Danzig über, wurde im Januar 1895 Kom- pagnie-Chef im 49. Jnfant.-Reg. in Gneſen, im Dezember 1897 in den Großen Generalſtab zurück verſetzt und im April 1898 Major. Als ſolcher hat er mehrere Jahre an der Kriegs- akademie Generalſtabsdienſt, Taktik und Kriegsgeſchichte vorgetragen. Jm Juli 1902 kam er zum General- kommando des I. Armeekorps nach Königsberg i. Pr., im Septbr. 1903 als Abteilungschef in den Großen Generalſtab zurück, wurde im März 1907 Oberſt und Chef des General- ſtabs des XVII. Armeekorps in Dan- zig, im September 1909 Komman- deur des Pommerſchen Königs-Gre- nadier-Regim. in Stettin und 1911 Generalmajor und Kommandeur der 6. Jnf.-Brigade daſelbſt. Jm Jahre 1912 begleitete er den Kaiſer auf ſei- ner Nordlandsreiſe und hielt in die- ſer Zeit ihm wiederholt kriegsge- ſchichtliche Vorträge. Die Western University of Pennsylvania in Pitts- burgh hat ihn zum Ehrendoktor der Rechte ernannt. S: Der Letzte des Regiments Gensd’armes (E. a. d. J. 1806), 1897. 2. A. 1901. – Wie der Leutnant Hubertus von Barnim ſich verloben wollte und anderes (Nn.), 1900. – Venus als Siegerin (R.), 1901. – Die kleine Erſte (E.), 1908. Dickinſon-Wildberg, Heino L. B. von (II, S. 14). S: Dunkle Ge- ſchichten (Nn.), 1910. – Neben der Welt und andere Erzählgn., 1912. – Der ſechſte Panther und andere No- vellen, 1912. Dieckmann, Marie (II, S. 15). S: Wilde Waſſer (R.), 1912. Diederich, Franz (II, S. 16). S: Von unten auf (Ein neues Buch der Freiheit, geſamm. und herausgeg. Sozial-lyriſche Anthol.); II, 1911. Diehl, Wilhelm, geb. am 10. Jan. 1871 in Groß-Gerau (Heſſen) als Sohn des Gutsbeſitzers Johann Balt- haſar D., beſuchte ſeit 1877 die Bür- gerſchule daſelbſt und ſeit 1885 das Gymnaſium in Darmſtadt, das er 1890 abſolvierte. Er ſtudierte nun ein Semeſter in Tübingen und da- nach in Gießen Theologie, beſuchte vom Herbſt 1893–94 das Prediger- ſeminar in Friedberg, fand ſeit 1895 als Pfarrvikar in Darmſtadt und ſeit 1898 als proviſor. Lehrer an der Oberrealſchule daſelbſt Verwendung und wurde 1899 Pfarrer in Horch- heim a. N., von wo er 1908 nach Darmſtadt verſetzt ward. Er iſt ſeit 1903 Mitherausgeber der „Beiträge zur heſſiſchen Kirchengeſchichte“ und ſeit 1906 auch der von ihm gegrün- deten „Beiträge zur heſſiſchen Schul- und Univerſitätsgeſchichte.“ Seine Promotionen zum Dr. phil. und Lic. *

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/175
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/175>, S. 171, abgerufen am 21.09.2017.