Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch]

Die
theol. ergänzte die Universität Gießen
1904 durch seine Ernennung zum
Ehrendoktor der Theologie. D. hat
eine ganze Reihe von Schriften auf
theolog., pädagog., archival. und
kirchlichem Gebiet veröffentlicht. Hier
sind zu erwähnen

S:

Bilder aus dem
Dreißigjährigen Kriege, 1905. - Bil-
der aus der hessischen Vergangenheit,
1909. - Der gefangene Pfarrer (E.
a. d. Zeit des 30jähr. Krieges), 1910.

Diehm, Fritz

(II, S. 19).

S:


"Katze-Pfötle" (Scherzgedichte in
Karlsruher Mdt.), 1911.

Diers, Marie

(II, S. 21), lebt jetzt
(1910) in Zehlendorf bei Berlin.

S:


Der Spießbürger (R.), 1910. - Die
Tragödie Mama (R.), 1911. - Die
Geschichte einer wandernden Liebe
(R.), 1911. - Die nicht sterben dür-
fen (R.), 1911. - Die klugen Kinder
des Schulmeisters zu Zennersdorf
(R.), 1912. - Frau von Werth und
ihre Enkel (R.), 1912.

Dietz, Paul

(II, S. 25).

S:

Mein
Reich ist nicht von dieser Welt (D.),
1912.

Dietz, Rudolf

(II, S. 25).

S:

Kö-
nigin Luise (Festsp.), 1910. - Flageo-
leth und Flamberg (Frohe und ernste
Reime), 1911.

Dietzi, Hedwig

(II, S. 26).

S:


Die antike und die moderne Kunst
(G.), 1911. - Cherubino und Zephi-
rine (Dr. n. e. E. von O. Wildermuth
bearb.), 1912. - Dr Cheiser chunt!
(Berndeutsche Szene), 1912.

Dinckelberg, Hugo

(II, S. 29),
lebt seit 1910 in Koblenz.

Dincklage, Emmy von

(II, S. 30).

S:

Am Dollart. Friesische Köpfe
(Nn.), 1910. - Der lederne Bräuti-
gam. Wenn't Glücke kümmt (2 En.),
1910.

Dincklage, Klara von

(II, S. 32).

S:

Dresdener Vogelwiese. Das ver-
grabene Götzenbild (En.), 1911.

Dinter, Artur

(II, S. 34), ist seit
1910 Direktor der Vertriebsstelle des
Verbandes deutscher Bühnenschrift-
[Spaltenumbruch]

Dob
steller und verantwortlicher Redak-
teur des "Bühnenschriftsteller".

Dirking, August

(II, S. 34), starb
als Pfarrer in Olfen 1909.

Dirnböck-Schulz, Jenny

(II, S.
34), lebt im Winter in Wien, im
Sommer in Obersbach a. d. West-
bahn.

S:

Der Marienritter (Ep. G.),
1895. - Das versunkene Schloß (E.),
1895. - Der Freihof zu Ottachring
(R.), 1898. - Der Bergstier (R. a. d.
Römerzeit Wiens), 1898. - Der Töp-
fer von Vindobona (desgl.), 1899. -
Ein Totenkranz (Ge., den Manen der
Kaiserin Elisabeth geweiht), 1899. -
Jmmo der Freigelassene (Hist. E.),
1900. - Gruß vom Lindenhof (Ge.),
1901. - Das ewige Licht (Dr.), 1902.
- Der Marienritter (E.), 1906. -
Das Vaterunser (Ge.), 1908. - Kreu-
zenstein (Ge.), 1912.

Dittmar, Franz

(II, S. 37), ist
jetzt Hanptlehrer an der städtischen
Handelsschule für Mädchen in Nürn-
berg.

S:

Die Hochzeit am Rauhen
Kulm (Bergfestsp.), 1910. - Auf der
Kaiserburg (Schsp.), 1911.

Dix, Anna

(II, S. 39).

S:

Apho-
rismen und Sinnsprüche, 1910.

*Dobsky, Arthur,

geboren am
3. Februar 1879 in Dresden, erlernt[e]
nach seiner Schulzeit den Kunsthan-
del und brachte es darin zu ange-
sehenen Positionen. Seine Abstam-
mung aus einem berühmten Schau-
spielergeschlechte Deutschlands trieb
ihn kurze Zeit auf die Bühne, die e[r]
jedoch infolge geschwächter Gesund-
heit bald wieder verlassen mußte. E[r]
wandte sich nun seinem erlernten Be-
rufe wieder zu, trieb daneben ernst[e]
kunstgeschichtliche Studien und be-
tätigte sich als Essayist und Kunst-
kritiker für Zeitschriften und Tages-
zeitungen. Er lebt in Stuttgart un[d]
pflegt in jüngster Zeit auch das Ge-
biet der dramatischen Dichtkunst.

S:


Feierabend (Schsp.), 1907. - Alko-
hol (Sozial. Dr.), 1908. - Der letzt[e]
Mensch (Dr.), 1910.

*

[Spaltenumbruch]

Die
theol. ergänzte die Univerſität Gießen
1904 durch ſeine Ernennung zum
Ehrendoktor der Theologie. D. hat
eine ganze Reihe von Schriften auf
theolog., pädagog., archival. und
kirchlichem Gebiet veröffentlicht. Hier
ſind zu erwähnen

S:

Bilder aus dem
Dreißigjährigen Kriege, 1905. – Bil-
der aus der heſſiſchen Vergangenheit,
1909. – Der gefangene Pfarrer (E.
a. d. Zeit des 30jähr. Krieges), 1910.

Diehm, Fritz

(II, S. 19).

S:


„Katze-Pfötle“ (Scherzgedichte in
Karlsruher Mdt.), 1911.

Diers, Marie

(II, S. 21), lebt jetzt
(1910) in Zehlendorf bei Berlin.

S:


Der Spießbürger (R.), 1910. – Die
Tragödie Mama (R.), 1911. – Die
Geſchichte einer wandernden Liebe
(R.), 1911. – Die nicht ſterben dür-
fen (R.), 1911. – Die klugen Kinder
des Schulmeiſters zu Zennersdorf
(R.), 1912. – Frau von Werth und
ihre Enkel (R.), 1912.

Dietz, Paul

(II, S. 25).

S:

Mein
Reich iſt nicht von dieſer Welt (D.),
1912.

Dietz, Rudolf

(II, S. 25).

S:

Kö-
nigin Luiſe (Feſtſp.), 1910. – Flageo-
leth und Flamberg (Frohe und ernſte
Reime), 1911.

Dietzi, Hedwig

(II, S. 26).

S:


Die antike und die moderne Kunſt
(G.), 1911. – Cherubino und Zephi-
rine (Dr. n. e. E. von O. Wildermuth
bearb.), 1912. – Dr Cheiſer chunt!
(Berndeutſche Szene), 1912.

Dinckelberg, Hugo

(II, S. 29),
lebt ſeit 1910 in Koblenz.

Dincklage, Emmy von

(II, S. 30).

S:

Am Dollart. Frieſiſche Köpfe
(Nn.), 1910. – Der lederne Bräuti-
gam. Wenn’t Glücke kümmt (2 En.),
1910.

Dincklage, Klara von

(II, S. 32).

S:

Dresdener Vogelwieſe. Das ver-
grabene Götzenbild (En.), 1911.

Dinter, Artur

(II, S. 34), iſt ſeit
1910 Direktor der Vertriebsſtelle des
Verbandes deutſcher Bühnenſchrift-
[Spaltenumbruch]

Dob
ſteller und verantwortlicher Redak-
teur des „Bühnenſchriftſteller“.

Dirking, Auguſt

(II, S. 34), ſtarb
als Pfarrer in Olfen 1909.

Dirnböck-Schulz, Jenny

(II, S.
34), lebt im Winter in Wien, im
Sommer in Obersbach a. d. Weſt-
bahn.

S:

Der Marienritter (Ep. G.),
1895. – Das verſunkene Schloß (E.),
1895. – Der Freihof zu Ottachring
(R.), 1898. – Der Bergſtier (R. a. d.
Römerzeit Wiens), 1898. – Der Töp-
fer von Vindobona (desgl.), 1899. –
Ein Totenkranz (Ge., den Manen der
Kaiſerin Eliſabeth geweiht), 1899. –
Jmmo der Freigelaſſene (Hiſt. E.),
1900. – Gruß vom Lindenhof (Ge.),
1901. – Das ewige Licht (Dr.), 1902.
– Der Marienritter (E.), 1906. –
Das Vaterunſer (Ge.), 1908. – Kreu-
zenſtein (Ge.), 1912.

Dittmar, Franz

(II, S. 37), iſt
jetzt Hanptlehrer an der ſtädtiſchen
Handelsſchule für Mädchen in Nürn-
berg.

S:

Die Hochzeit am Rauhen
Kulm (Bergfeſtſp.), 1910. – Auf der
Kaiſerburg (Schſp.), 1911.

Dix, Anna

(II, S. 39).

S:

Apho-
rismen und Sinnſprüche, 1910.

*Dobsky, Arthur,

geboren am
3. Februar 1879 in Dresden, erlernt[e]
nach ſeiner Schulzeit den Kunſthan-
del und brachte es darin zu ange-
ſehenen Poſitionen. Seine Abſtam-
mung aus einem berühmten Schau-
ſpielergeſchlechte Deutſchlands trieb
ihn kurze Zeit auf die Bühne, die e[r]
jedoch infolge geſchwächter Geſund-
heit bald wieder verlaſſen mußte. E[r]
wandte ſich nun ſeinem erlernten Be-
rufe wieder zu, trieb daneben ernſt[e]
kunſtgeſchichtliche Studien und be-
tätigte ſich als Eſſayiſt und Kunſt-
kritiker für Zeitſchriften und Tages-
zeitungen. Er lebt in Stuttgart un[d]
pflegt in jüngſter Zeit auch das Ge-
biet der dramatiſchen Dichtkunſt.

S:


Feierabend (Schſp.), 1907. – Alko-
hol (Sozial. Dr.), 1908. – Der letzt[e]
Menſch (Dr.), 1910.

*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <p><pb facs="#f0176" n="172"/><cb/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#g">Die</hi></fw><lb/><hi rendition="#aq">theol.</hi> ergänzte die Univer&#x017F;ität Gießen<lb/>
1904 durch &#x017F;eine Ernennung zum<lb/>
Ehrendoktor der Theologie. D. hat<lb/>
eine ganze Reihe von Schriften auf<lb/>
theolog., pädagog., archival. und<lb/>
kirchlichem Gebiet veröffentlicht. Hier<lb/>
&#x017F;ind zu erwähnen </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Bilder aus dem<lb/>
Dreißigjährigen Kriege, 1905. &#x2013; Bil-<lb/>
der aus der he&#x017F;&#x017F;i&#x017F;chen Vergangenheit,<lb/>
1909. &#x2013; Der gefangene Pfarrer (E.<lb/>
a. d. Zeit des 30jähr. Krieges), 1910.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Diehm,</hi> Fritz</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 19). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
&#x201E;Katze-Pfötle&#x201C; (Scherzgedichte in<lb/>
Karlsruher Mdt.), 1911.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Diers,</hi> Marie</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 21), lebt jetzt<lb/>
(1910) in Zehlendorf bei Berlin. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Der Spießbürger (R.), 1910. &#x2013; Die<lb/>
Tragödie Mama (R.), 1911. &#x2013; Die<lb/>
Ge&#x017F;chichte einer wandernden Liebe<lb/>
(R.), 1911. &#x2013; Die nicht &#x017F;terben dür-<lb/>
fen (R.), 1911. &#x2013; Die klugen Kinder<lb/>
des Schulmei&#x017F;ters zu Zennersdorf<lb/>
(R.), 1912. &#x2013; Frau von Werth und<lb/>
ihre Enkel (R.), 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dietz,</hi> Paul</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 25). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Mein<lb/>
Reich i&#x017F;t nicht von die&#x017F;er Welt (D.),<lb/>
1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dietz,</hi> Rudolf</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 25). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Kö-<lb/>
nigin Lui&#x017F;e (Fe&#x017F;t&#x017F;p.), 1910. &#x2013; Flageo-<lb/>
leth und Flamberg (Frohe und ern&#x017F;te<lb/>
Reime), 1911.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dietzi,</hi> Hedwig</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 26). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Die antike und die moderne Kun&#x017F;t<lb/>
(G.), 1911. &#x2013; Cherubino und Zephi-<lb/>
rine (Dr. n. e. E. von O. Wildermuth<lb/>
bearb.), 1912. &#x2013; Dr Chei&#x017F;er chunt!<lb/>
(Berndeut&#x017F;che Szene), 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dinckelberg,</hi> Hugo</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 29),<lb/>
lebt &#x017F;eit 1910 in Koblenz.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dincklage,</hi> Emmy von</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 30).</p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Am Dollart. Frie&#x017F;i&#x017F;che Köpfe<lb/>
(Nn.), 1910. &#x2013; Der lederne Bräuti-<lb/>
gam. Wenn&#x2019;t Glücke kümmt (2 En.),<lb/>
1910.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dincklage,</hi> Klara von</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 32).</p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Dresdener Vogelwie&#x017F;e. Das ver-<lb/>
grabene Götzenbild (En.), 1911.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dinter,</hi> Artur</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 34), i&#x017F;t &#x017F;eit<lb/>
1910 Direktor der Vertriebs&#x017F;telle des<lb/>
Verbandes deut&#x017F;cher Bühnen&#x017F;chrift-<lb/><cb/>
<fw place="top" type="header"><hi rendition="#g">Dob</hi></fw><lb/>
&#x017F;teller und verantwortlicher Redak-<lb/>
teur des &#x201E;Bühnen&#x017F;chrift&#x017F;teller&#x201C;.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dirking,</hi> Augu&#x017F;t</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 34), &#x017F;tarb<lb/>
als Pfarrer in Olfen 1909.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dirnböck-Schulz,</hi> Jenny</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S.<lb/>
34), lebt im Winter in Wien, im<lb/>
Sommer in Obersbach a. d. We&#x017F;t-<lb/>
bahn. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Der Marienritter (Ep. G.),<lb/>
1895. &#x2013; Das ver&#x017F;unkene Schloß (E.),<lb/>
1895. &#x2013; Der Freihof zu Ottachring<lb/>
(R.), 1898. &#x2013; Der Berg&#x017F;tier (R. a. d.<lb/>
Römerzeit Wiens), 1898. &#x2013; Der Töp-<lb/>
fer von Vindobona (desgl.), 1899. &#x2013;<lb/>
Ein Totenkranz (Ge., den Manen der<lb/>
Kai&#x017F;erin Eli&#x017F;abeth geweiht), 1899. &#x2013;<lb/>
Jmmo der Freigela&#x017F;&#x017F;ene (Hi&#x017F;t. E.),<lb/>
1900. &#x2013; Gruß vom Lindenhof (Ge.),<lb/>
1901. &#x2013; Das ewige Licht (Dr.), 1902.<lb/>
&#x2013; Der Marienritter (E.), 1906. &#x2013;<lb/>
Das Vaterun&#x017F;er (Ge.), 1908. &#x2013; Kreu-<lb/>
zen&#x017F;tein (Ge.), 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dittmar,</hi> Franz</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 37), i&#x017F;t<lb/>
jetzt Hanptlehrer an der &#x017F;tädti&#x017F;chen<lb/>
Handels&#x017F;chule für Mädchen in Nürn-<lb/>
berg. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Die Hochzeit am Rauhen<lb/>
Kulm (Bergfe&#x017F;t&#x017F;p.), 1910. &#x2013; Auf der<lb/>
Kai&#x017F;erburg (Sch&#x017F;p.), 1911.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Dix,</hi> Anna</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">II,</hi> S. 39). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Apho-<lb/>
rismen und Sinn&#x017F;prüche, 1910.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName>*<hi rendition="#b">Dobsky,</hi> Arthur,</persName>
        </head>
        <p> geboren am<lb/>
3. Februar 1879 in Dresden, erlernt<supplied>e</supplied><lb/>
nach &#x017F;einer Schulzeit den Kun&#x017F;than-<lb/>
del und brachte es darin zu ange-<lb/>
&#x017F;ehenen Po&#x017F;itionen. Seine Ab&#x017F;tam-<lb/>
mung aus einem berühmten Schau-<lb/>
&#x017F;pielerge&#x017F;chlechte Deut&#x017F;chlands trieb<lb/>
ihn kurze Zeit auf die Bühne, die e<supplied>r</supplied><lb/>
jedoch infolge ge&#x017F;chwächter Ge&#x017F;und-<lb/>
heit bald wieder verla&#x017F;&#x017F;en mußte. E<supplied>r</supplied><lb/>
wandte &#x017F;ich nun &#x017F;einem erlernten Be-<lb/>
rufe wieder zu, trieb daneben ern&#x017F;t<supplied>e</supplied><lb/>
kun&#x017F;tge&#x017F;chichtliche Studien und be-<lb/>
tätigte &#x017F;ich als E&#x017F;&#x017F;ayi&#x017F;t und Kun&#x017F;t-<lb/>
kritiker für Zeit&#x017F;chriften und Tages-<lb/>
zeitungen. Er lebt in Stuttgart un<supplied>d</supplied><lb/>
pflegt in jüng&#x017F;ter Zeit auch das Ge-<lb/>
biet der dramati&#x017F;chen Dichtkun&#x017F;t. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Feierabend (Sch&#x017F;p.), 1907. &#x2013; Alko-<lb/>
hol (Sozial. Dr.), 1908. &#x2013; Der letzt<supplied>e</supplied><lb/>
Men&#x017F;ch (Dr.), 1910.</p><lb/>
          <fw place="bottom" type="sig">*</fw><lb/>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[172/0176] Die Dob theol. ergänzte die Univerſität Gießen 1904 durch ſeine Ernennung zum Ehrendoktor der Theologie. D. hat eine ganze Reihe von Schriften auf theolog., pädagog., archival. und kirchlichem Gebiet veröffentlicht. Hier ſind zu erwähnen S: Bilder aus dem Dreißigjährigen Kriege, 1905. – Bil- der aus der heſſiſchen Vergangenheit, 1909. – Der gefangene Pfarrer (E. a. d. Zeit des 30jähr. Krieges), 1910. Diehm, Fritz (II, S. 19). S: „Katze-Pfötle“ (Scherzgedichte in Karlsruher Mdt.), 1911. Diers, Marie (II, S. 21), lebt jetzt (1910) in Zehlendorf bei Berlin. S: Der Spießbürger (R.), 1910. – Die Tragödie Mama (R.), 1911. – Die Geſchichte einer wandernden Liebe (R.), 1911. – Die nicht ſterben dür- fen (R.), 1911. – Die klugen Kinder des Schulmeiſters zu Zennersdorf (R.), 1912. – Frau von Werth und ihre Enkel (R.), 1912. Dietz, Paul (II, S. 25). S: Mein Reich iſt nicht von dieſer Welt (D.), 1912. Dietz, Rudolf (II, S. 25). S: Kö- nigin Luiſe (Feſtſp.), 1910. – Flageo- leth und Flamberg (Frohe und ernſte Reime), 1911. Dietzi, Hedwig (II, S. 26). S: Die antike und die moderne Kunſt (G.), 1911. – Cherubino und Zephi- rine (Dr. n. e. E. von O. Wildermuth bearb.), 1912. – Dr Cheiſer chunt! (Berndeutſche Szene), 1912. Dinckelberg, Hugo (II, S. 29), lebt ſeit 1910 in Koblenz. Dincklage, Emmy von (II, S. 30). S: Am Dollart. Frieſiſche Köpfe (Nn.), 1910. – Der lederne Bräuti- gam. Wenn’t Glücke kümmt (2 En.), 1910. Dincklage, Klara von (II, S. 32). S: Dresdener Vogelwieſe. Das ver- grabene Götzenbild (En.), 1911. Dinter, Artur (II, S. 34), iſt ſeit 1910 Direktor der Vertriebsſtelle des Verbandes deutſcher Bühnenſchrift- ſteller und verantwortlicher Redak- teur des „Bühnenſchriftſteller“. Dirking, Auguſt (II, S. 34), ſtarb als Pfarrer in Olfen 1909. Dirnböck-Schulz, Jenny (II, S. 34), lebt im Winter in Wien, im Sommer in Obersbach a. d. Weſt- bahn. S: Der Marienritter (Ep. G.), 1895. – Das verſunkene Schloß (E.), 1895. – Der Freihof zu Ottachring (R.), 1898. – Der Bergſtier (R. a. d. Römerzeit Wiens), 1898. – Der Töp- fer von Vindobona (desgl.), 1899. – Ein Totenkranz (Ge., den Manen der Kaiſerin Eliſabeth geweiht), 1899. – Jmmo der Freigelaſſene (Hiſt. E.), 1900. – Gruß vom Lindenhof (Ge.), 1901. – Das ewige Licht (Dr.), 1902. – Der Marienritter (E.), 1906. – Das Vaterunſer (Ge.), 1908. – Kreu- zenſtein (Ge.), 1912. Dittmar, Franz (II, S. 37), iſt jetzt Hanptlehrer an der ſtädtiſchen Handelsſchule für Mädchen in Nürn- berg. S: Die Hochzeit am Rauhen Kulm (Bergfeſtſp.), 1910. – Auf der Kaiſerburg (Schſp.), 1911. Dix, Anna (II, S. 39). S: Apho- rismen und Sinnſprüche, 1910. *Dobsky, Arthur, geboren am 3. Februar 1879 in Dresden, erlernte nach ſeiner Schulzeit den Kunſthan- del und brachte es darin zu ange- ſehenen Poſitionen. Seine Abſtam- mung aus einem berühmten Schau- ſpielergeſchlechte Deutſchlands trieb ihn kurze Zeit auf die Bühne, die er jedoch infolge geſchwächter Geſund- heit bald wieder verlaſſen mußte. Er wandte ſich nun ſeinem erlernten Be- rufe wieder zu, trieb daneben ernſte kunſtgeſchichtliche Studien und be- tätigte ſich als Eſſayiſt und Kunſt- kritiker für Zeitſchriften und Tages- zeitungen. Er lebt in Stuttgart und pflegt in jüngſter Zeit auch das Ge- biet der dramatiſchen Dichtkunſt. S: Feierabend (Schſp.), 1907. – Alko- hol (Sozial. Dr.), 1908. – Der letzte Menſch (Dr.), 1910. *

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/176
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/176>, S. 172, abgerufen am 21.09.2017.