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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Fas
Frankreich geführt und mannigfache
Anregungen geboten.

S:

Musen-
almanach Bonner Studenten; hrsg.,
1908. - Die heilige Weihnacht (Ora-
tor., Musik von August Wiltberger),
1909. - Die Blumen der Frühe (Ge.),
1910. - Bonner Almanach auf das
Jahr 1911.

Fasser, Karoline

(II, S. 186).

S:


Zweite Liebe (Nn.), 1910. - Jm Mär-
chenland, 1912.

Fastenrath, Johannes

(II, S.
187).

S:

Aus spanischen Landen (Dn.
aus Mexiko und Uruguay. Nachgel.
Übersetzgn. a. d. Spanischen), 1911.

Fastenrath, Rudolf

(II, S. 188).

S:

Harald Schönhaar (Nordisches
Spiel), 1912.

Faust, Joseph

(II, S. 188), ist
jetzt (1910) Pfarrer in Oberbrechen
(Kr. Limburg an der Lahn).

S:

Jm
Glauben standhaft (Dr.), 3. A. 1910.
- Am Unterteich (Dr. M.), 1910. -
Gute Praxis (Lsp.), 3. Aufl. 1912. -
Der Tutemathes (Lsp.), 1911. - Eva
(Schsp.), 1911. - Die Nickstarre, oder:
Ein Studentinnenstreich (Lsp.), 2. A.
1911. - Jhr letztes Ave (Lebensbild),
1911. - Ein verbummeltes Genie
(desgl.), 1912.

*Fechner, Hanns,

geb. am 7. Juni
1860 in Berlin als Sohn des Malers
und Photographen Wilhelm F., wid-
mete sich nach Besuch des Friedrich
Wilhelms-Gymnasiums u. der Real-
schule gleichfalls der Kunst u. wurde
zunächst von seinem Vater, besonders
in der Bildnismalerei, unterrichtet.
Von 1877 bis 1883 war er Schüler
der Berliner Kunstakademie u. dann
drei Jahre lang Meisterschüler des
berühmten Franz von Defregger in
München. Er kehrte dann nach Ber-
lin zurück, wo er seitdem vorwiegend
als Bildnismaler tätig ist. Er malte
zahlreiche Porträts von Fürsten,
Dichtern und Gelehrten, erhielt schon
1887 von der Berliner Akademie für
ein Genrebild den Michael Beerschen
Rompreis, 1892 in Berlin die kleine
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Fech
goldene Medaille und 1896 in Mün-
chen die goldene Medaille II. Jm
Jahre 1893 wurde er zum Professor
und Konservator des herzoglichen
Kupferstichkabinetts in Dessau er-
nannt. Seit 1899 ist er in zweiter
Ehe verheiratet mit Cilla, geb. Reu-
leaux (s. die Folgende!). F. ist Mit-
glied des Vereins Berliner Künstler
u. der Künstlergenossenschaft "Bund
der Getreuen". Unter Mitwirkung
erster deutscher Gelehrten u. Künstler
gab er das Sammelwerk über die
deutsche Tier- u. Pflanzenwelt "Die
deutsche Natur in Monatsbildern"
heraus, wovon bis 1911 acht Hefte
erschienen sind. Seine Lebensgeschichte
bot er dar in dem Werke "Spree-
hans" (1. Bd., 1911; 2. Bd. u. d. T.:
Spreehans. Münchener Studien-
jahre, 1912). Seinem Jnteresse für
die Entwicklung der deutschen Fische-
rei und des Angelsports entsprang
die

S:

Die Angelbrüder. Ein Maler-
sommer in Mittenwald (Sk. u. Stu-
dien mit 16 Bildern), 1911. - Spree-
hans (Eine Jugendgesch. a. d. vorig.
Jahrh.); II, 1911-12.

*Fechner, Cilla,

geb. am 18. Aug.
1857 in Hottingen (Kt. Zürich), ist
eine Tochter des späteren Begründers
und Direktors der Gewerbeakademie
in Berlin, Geh. Reg.-Rats und Pro-
fessors Franz Reuleaux. Jhre
Mutter war eine geborene Overbeck,
und nach ihrem Namen wählte die
Tochter später das Pseud. O. Ver-
beck.
Nach dem Tode ihres ersten
Gatten widmete sie sich auf Anregung
von K. E. Franzos (s. d.!) der Schrift-
stellerei, und konnte sie bald auf einen
schönen Erfolg niederblicken. Seit
1899 in zweiter Ehe mit dem berühm-
ten Maler Hanns Fechner verheira-
tet, haben häusliche und mütterliche
Pflichten sie nur wenig zum Schrei-
ben kommen lassen.

S:

Der erste
Beste (sep. 1897. 2. A. 1902). Die
Neuenhofer Klucke (sep. 2. A. 1903).
Maria Neander (sep. 2. A. 1903).

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Faſ
Frankreich geführt und mannigfache
Anregungen geboten.

S:

Muſen-
almanach Bonner Studenten; hrsg.,
1908. – Die heilige Weihnacht (Ora-
tor., Muſik von Auguſt Wiltberger),
1909. – Die Blumen der Frühe (Ge.),
1910. – Bonner Almanach auf das
Jahr 1911.

Faſſer, Karoline

(II, S. 186).

S:


Zweite Liebe (Nn.), 1910. – Jm Mär-
chenland, 1912.

Faſtenrath, Johannes

(II, S.
187).

S:

Aus ſpaniſchen Landen (Dn.
aus Mexiko und Uruguay. Nachgel.
Überſetzgn. a. d. Spaniſchen), 1911.

Faſtenrath, Rudolf

(II, S. 188).

S:

Harald Schönhaar (Nordiſches
Spiel), 1912.

Fauſt, Joſeph

(II, S. 188), iſt
jetzt (1910) Pfarrer in Oberbrechen
(Kr. Limburg an der Lahn).

S:

Jm
Glauben ſtandhaft (Dr.), 3. A. 1910.
– Am Unterteich (Dr. M.), 1910. –
Gute Praxis (Lſp.), 3. Aufl. 1912. –
Der Tutemathes (Lſp.), 1911. – Eva
(Schſp.), 1911. – Die Nickſtarre, oder:
Ein Studentinnenſtreich (Lſp.), 2. A.
1911. – Jhr letztes Ave (Lebensbild),
1911. – Ein verbummeltes Genie
(desgl.), 1912.

*Fechner, Hanns,

geb. am 7. Juni
1860 in Berlin als Sohn des Malers
und Photographen Wilhelm F., wid-
mete ſich nach Beſuch des Friedrich
Wilhelms-Gymnaſiums u. der Real-
ſchule gleichfalls der Kunſt u. wurde
zunächſt von ſeinem Vater, beſonders
in der Bildnismalerei, unterrichtet.
Von 1877 bis 1883 war er Schüler
der Berliner Kunſtakademie u. dann
drei Jahre lang Meiſterſchüler des
berühmten Franz von Defregger in
München. Er kehrte dann nach Ber-
lin zurück, wo er ſeitdem vorwiegend
als Bildnismaler tätig iſt. Er malte
zahlreiche Porträts von Fürſten,
Dichtern und Gelehrten, erhielt ſchon
1887 von der Berliner Akademie für
ein Genrebild den Michael Beerſchen
Rompreis, 1892 in Berlin die kleine
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Fech
goldene Medaille und 1896 in Mün-
chen die goldene Medaille II. Jm
Jahre 1893 wurde er zum Profeſſor
und Konſervator des herzoglichen
Kupferſtichkabinetts in Deſſau er-
nannt. Seit 1899 iſt er in zweiter
Ehe verheiratet mit Cilla, geb. Reu-
leaux (ſ. die Folgende!). F. iſt Mit-
glied des Vereins Berliner Künſtler
u. der Künſtlergenoſſenſchaft „Bund
der Getreuen“. Unter Mitwirkung
erſter deutſcher Gelehrten u. Künſtler
gab er das Sammelwerk über die
deutſche Tier- u. Pflanzenwelt „Die
deutſche Natur in Monatsbildern“
heraus, wovon bis 1911 acht Hefte
erſchienen ſind. Seine Lebensgeſchichte
bot er dar in dem Werke „Spree-
hans“ (1. Bd., 1911; 2. Bd. u. d. T.:
Spreehans. Münchener Studien-
jahre, 1912). Seinem Jntereſſe für
die Entwicklung der deutſchen Fiſche-
rei und des Angelſports entſprang
die

S:

Die Angelbrüder. Ein Maler-
ſommer in Mittenwald (Sk. u. Stu-
dien mit 16 Bildern), 1911. – Spree-
hans (Eine Jugendgeſch. a. d. vorig.
Jahrh.); II, 1911–12.

*Fechner, Cilla,

geb. am 18. Aug.
1857 in Hottingen (Kt. Zürich), iſt
eine Tochter des ſpäteren Begründers
und Direktors der Gewerbeakademie
in Berlin, Geh. Reg.-Rats und Pro-
feſſors Franz Reuleaux. Jhre
Mutter war eine geborene Overbeck,
und nach ihrem Namen wählte die
Tochter ſpäter das Pſeud. O. Ver-
beck.
Nach dem Tode ihres erſten
Gatten widmete ſie ſich auf Anregung
von K. E. Franzos (ſ. d.!) der Schrift-
ſtellerei, und konnte ſie bald auf einen
ſchönen Erfolg niederblicken. Seit
1899 in zweiter Ehe mit dem berühm-
ten Maler Hanns Fechner verheira-
tet, haben häusliche und mütterliche
Pflichten ſie nur wenig zum Schrei-
ben kommen laſſen.

S:

Der erſte
Beſte (ſep. 1897. 2. A. 1902). Die
Neuenhofer Klucke (ſep. 2. A. 1903).
Maria Neander (ſep. 2. A. 1903).

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[187/0191] Faſ Fech Frankreich geführt und mannigfache Anregungen geboten. S: Muſen- almanach Bonner Studenten; hrsg., 1908. – Die heilige Weihnacht (Ora- tor., Muſik von Auguſt Wiltberger), 1909. – Die Blumen der Frühe (Ge.), 1910. – Bonner Almanach auf das Jahr 1911. Faſſer, Karoline (II, S. 186). S: Zweite Liebe (Nn.), 1910. – Jm Mär- chenland, 1912. Faſtenrath, Johannes (II, S. 187). S: Aus ſpaniſchen Landen (Dn. aus Mexiko und Uruguay. Nachgel. Überſetzgn. a. d. Spaniſchen), 1911. Faſtenrath, Rudolf (II, S. 188). S: Harald Schönhaar (Nordiſches Spiel), 1912. Fauſt, Joſeph (II, S. 188), iſt jetzt (1910) Pfarrer in Oberbrechen (Kr. Limburg an der Lahn). S: Jm Glauben ſtandhaft (Dr.), 3. A. 1910. – Am Unterteich (Dr. M.), 1910. – Gute Praxis (Lſp.), 3. Aufl. 1912. – Der Tutemathes (Lſp.), 1911. – Eva (Schſp.), 1911. – Die Nickſtarre, oder: Ein Studentinnenſtreich (Lſp.), 2. A. 1911. – Jhr letztes Ave (Lebensbild), 1911. – Ein verbummeltes Genie (desgl.), 1912. *Fechner, Hanns, geb. am 7. Juni 1860 in Berlin als Sohn des Malers und Photographen Wilhelm F., wid- mete ſich nach Beſuch des Friedrich Wilhelms-Gymnaſiums u. der Real- ſchule gleichfalls der Kunſt u. wurde zunächſt von ſeinem Vater, beſonders in der Bildnismalerei, unterrichtet. Von 1877 bis 1883 war er Schüler der Berliner Kunſtakademie u. dann drei Jahre lang Meiſterſchüler des berühmten Franz von Defregger in München. Er kehrte dann nach Ber- lin zurück, wo er ſeitdem vorwiegend als Bildnismaler tätig iſt. Er malte zahlreiche Porträts von Fürſten, Dichtern und Gelehrten, erhielt ſchon 1887 von der Berliner Akademie für ein Genrebild den Michael Beerſchen Rompreis, 1892 in Berlin die kleine goldene Medaille und 1896 in Mün- chen die goldene Medaille II. Jm Jahre 1893 wurde er zum Profeſſor und Konſervator des herzoglichen Kupferſtichkabinetts in Deſſau er- nannt. Seit 1899 iſt er in zweiter Ehe verheiratet mit Cilla, geb. Reu- leaux (ſ. die Folgende!). F. iſt Mit- glied des Vereins Berliner Künſtler u. der Künſtlergenoſſenſchaft „Bund der Getreuen“. Unter Mitwirkung erſter deutſcher Gelehrten u. Künſtler gab er das Sammelwerk über die deutſche Tier- u. Pflanzenwelt „Die deutſche Natur in Monatsbildern“ heraus, wovon bis 1911 acht Hefte erſchienen ſind. Seine Lebensgeſchichte bot er dar in dem Werke „Spree- hans“ (1. Bd., 1911; 2. Bd. u. d. T.: Spreehans. Münchener Studien- jahre, 1912). Seinem Jntereſſe für die Entwicklung der deutſchen Fiſche- rei und des Angelſports entſprang die S: Die Angelbrüder. Ein Maler- ſommer in Mittenwald (Sk. u. Stu- dien mit 16 Bildern), 1911. – Spree- hans (Eine Jugendgeſch. a. d. vorig. Jahrh.); II, 1911–12. *Fechner, Cilla, geb. am 18. Aug. 1857 in Hottingen (Kt. Zürich), iſt eine Tochter des ſpäteren Begründers und Direktors der Gewerbeakademie in Berlin, Geh. Reg.-Rats und Pro- feſſors Franz Reuleaux. Jhre Mutter war eine geborene Overbeck, und nach ihrem Namen wählte die Tochter ſpäter das Pſeud. O. Ver- beck. Nach dem Tode ihres erſten Gatten widmete ſie ſich auf Anregung von K. E. Franzos (ſ. d.!) der Schrift- ſtellerei, und konnte ſie bald auf einen ſchönen Erfolg niederblicken. Seit 1899 in zweiter Ehe mit dem berühm- ten Maler Hanns Fechner verheira- tet, haben häusliche und mütterliche Pflichten ſie nur wenig zum Schrei- ben kommen laſſen. S: Der erſte Beſte (ſep. 1897. 2. A. 1902). Die Neuenhofer Klucke (ſep. 2. A. 1903). Maria Neander (ſep. 2. A. 1903). *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/191>, S. 187, abgerufen am 21.09.2017.