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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Drei En., 1895. - Einsam (R.), 1898.
- Allerleirauh (Tier-Geschn. f. Kin-
der, mit Jllustrat. v. Ch. Votteler),
1897.

*Federer, Heinrich,

geboren am
6. Oktbr. 1866 in Berneck (Kant. St.
Gallen, Schweiz), wuchs in der Ur-
schweiz heran und so entwickelte sich
in ihm seine Schriftstellerneigung für
das Gebirge und das Dorf. Er stu-
dierte katholische Theologie, wirkte
einige Zeit als Pastor im Toggen-
burg und mußte dann, durch ein
schweres Asthma gezwungen, seinen
Beruf aufgeben u. sich in die Schrift-
stellerbude einsperren lassen. Seit
1904 hat er mancherlei Erzählendes
in Zeitschriften veröffentlicht, u. als
er 1911 mit seinem ersten Buche an
die Öffentlichkeit trat, war es kein
Geringerer, als der Altmeister des
schweizerischen literarisch. Schaffens,
J. V. Widmann in Bern, der ihn als
"Meistererzähler" beim Publikum ein-
führte und ihm seinen weiteren Er-
folg von vornherein sicherte. F. lebt
in Zürich. Außer einem Werke über
"Franz von Assissi" (1908), wozu der
bekannte Kunstmaler Fritz Kunz die
Jllustrationen zeichnete, veröffent-
lichte er

S:

Lachweiler Geschichten,
1911. 5. T. 1912 (Jnhalt: Unser
Nachtwächter Prometheus. - Der ge-
stohlene König von Belgien. - Der
Erzengel Michael. - Die Manöver;
eine schweizer. Soldatengesch. (sep.
1912). - Vater u. Sohn im Examen).
- Berge und Menschen (R.), 1911.
7. T. 1912. - Pilatus (E. a. d. Ber-
gen), 1912.

Federn, Karl

(II, S. 190).

S.


Der Gast des Mocenigo (Tr.), 1909.
- Der Chevalier von Gramont (Ha-
miltons Memoiren u. die Geschichte);
II, 1911. - Hundert Novellen; 1. Bd.:
Masken und Opfer, 1912.

Feiges, Friedrich,

pseud. Her-
bert Rhoden,
wurde am 12. März
1870 in Burkhardtsdorf (Königreich
Sachsen) geboren, Dr. phil., lebt
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Fel
(1909) als Redakteur und Heraus-
geber der "Südwestdeutschen Korre-
spondenz" in Frankfurt am Main.

S:

Frauenklänge (Anthol.), 1890. -
Gerechtigkeit (Dr.), 1892. - Sonja
(Dr.), 1896. - Die Vaskonin (Trag.),
1900. - Ein Gottesgericht (Tr.), 1905.

Feld, Franz,

Pseud. für Jacobus
Konrad Stein; s. d. Bd. VII, S. 37.

Felden, Karl

(II, S. 194).

S:


Feurige Gluten (Krim.-R.), 1911. -
Der schwarze Graf (R.), 1912.

Felder, Franz

Michael (II, S.
195).

S:

Liebeszeichen (E. a. d. Bre-
genzerwald), 1911. - Sämtliche Werke;
hrsg. v. Hermann Sander; III, 1910
bis 1912 (Jnhalt: I. Aus meinem
Leben. Mit Einleitung von Anton
Schönbach. - II. Reich und arm. -
III. Sonderlinge).

Feldigl, Ferdinand

(II, S. 195).

S:

Fromm' und fröhlich Jahr, drit-
tes Buch: Der Sommer, 1909. Vier-
tes Buch: Der Herbst, 1912.

Feldmann, Adolf,

Pseudon. für
Friedrich Adolf Ackermann; s. d.
im Nachtrag!

*Felner, Paul,

geb. am 24. Dezbr.
1884 in Budapest als Sohn des
Rechtsanwalts Dr. Theodor F., ab-
solvierte das Realgymnasium daselbst
und studierte dann bis 1907 an der
Universität Wien abstrakte Philo-
sophie, Psychologie, Ästhetik u. Lite-
ratur. Er ging sofort ins Lager der
Schriftsteller, und seine dramatischen
Arbeiten mochten wohl Rudolf Lothar
bestimmt haben, für sein im Herbst
1912 übernommenes "Komödien-
haus" in Berlin F. als Dramaturgen
und Regisseur zu engagieren. F. lebt
seit dem Frühjahr 1912 in Berlin.

S:

Aphorismen, 1907. - Satandäm-
merung (Ein Kapitel a. d. Leben des
Teufels), 1909. - Das Verhältnis
(Eine unmoralische Komödie), 1911.
- Der Weg zur Ehe (Ein Liebestanz.
R.), 1.-2. A. 1912. - Der Weg aus
der Ehe (R., Fortsetzg. d. vorigen),
1913.

*

[Spaltenumbruch]

Fed
Drei En., 1895. – Einſam (R.), 1898.
– Allerleirauh (Tier-Geſchn. f. Kin-
der, mit Jlluſtrat. v. Ch. Votteler),
1897.

*Federer, Heinrich,

geboren am
6. Oktbr. 1866 in Berneck (Kant. St.
Gallen, Schweiz), wuchs in der Ur-
ſchweiz heran und ſo entwickelte ſich
in ihm ſeine Schriftſtellerneigung für
das Gebirge und das Dorf. Er ſtu-
dierte katholiſche Theologie, wirkte
einige Zeit als Paſtor im Toggen-
burg und mußte dann, durch ein
ſchweres Aſthma gezwungen, ſeinen
Beruf aufgeben u. ſich in die Schrift-
ſtellerbude einſperren laſſen. Seit
1904 hat er mancherlei Erzählendes
in Zeitſchriften veröffentlicht, u. als
er 1911 mit ſeinem erſten Buche an
die Öffentlichkeit trat, war es kein
Geringerer, als der Altmeiſter des
ſchweizeriſchen literariſch. Schaffens,
J. V. Widmann in Bern, der ihn als
„Meiſtererzähler“ beim Publikum ein-
führte und ihm ſeinen weiteren Er-
folg von vornherein ſicherte. F. lebt
in Zürich. Außer einem Werke über
„Franz von Aſſiſſi“ (1908), wozu der
bekannte Kunſtmaler Fritz Kunz die
Jlluſtrationen zeichnete, veröffent-
lichte er

S:

Lachweiler Geſchichten,
1911. 5. T. 1912 (Jnhalt: Unſer
Nachtwächter Prometheus. – Der ge-
ſtohlene König von Belgien. – Der
Erzengel Michael. – Die Manöver;
eine ſchweizer. Soldatengeſch. (ſep.
1912). – Vater u. Sohn im Examen).
– Berge und Menſchen (R.), 1911.
7. T. 1912. – Pilatus (E. a. d. Ber-
gen), 1912.

Federn, Karl

(II, S. 190).

S.


Der Gaſt des Mocenigo (Tr.), 1909.
– Der Chevalier von Gramont (Ha-
miltons Memoiren u. die Geſchichte);
II, 1911. – Hundert Novellen; 1. Bd.:
Masken und Opfer, 1912.

Feiges, Friedrich,

pſeud. Her-
bert Rhoden,
wurde am 12. März
1870 in Burkhardtsdorf (Königreich
Sachſen) geboren, Dr. phil., lebt
[Spaltenumbruch]

Fel
(1909) als Redakteur und Heraus-
geber der „Südweſtdeutſchen Korre-
ſpondenz“ in Frankfurt am Main.

S:

Frauenklänge (Anthol.), 1890. –
Gerechtigkeit (Dr.), 1892. – Sonja
(Dr.), 1896. – Die Vaskonin (Trag.),
1900. – Ein Gottesgericht (Tr.), 1905.

Feld, Franz,

Pſeud. für Jacobus
Konrad Stein; ſ. d. Bd. VII, S. 37.

Felden, Karl

(II, S. 194).

S:


Feurige Gluten (Krim.-R.), 1911. –
Der ſchwarze Graf (R.), 1912.

Felder, Franz

Michael (II, S.
195).

S:

Liebeszeichen (E. a. d. Bre-
genzerwald), 1911. – Sämtliche Werke;
hrsg. v. Hermann Sander; III, 1910
bis 1912 (Jnhalt: I. Aus meinem
Leben. Mit Einleitung von Anton
Schönbach. – II. Reich und arm. –
III. Sonderlinge).

Feldigl, Ferdinand

(II, S. 195).

S:

Fromm’ und fröhlich Jahr, drit-
tes Buch: Der Sommer, 1909. Vier-
tes Buch: Der Herbſt, 1912.

Feldmann, Adolf,

Pſeudon. für
Friedrich Adolf Ackermann; ſ. d.
im Nachtrag!

*Felner, Paul,

geb. am 24. Dezbr.
1884 in Budapeſt als Sohn des
Rechtsanwalts Dr. Theodor F., ab-
ſolvierte das Realgymnaſium daſelbſt
und ſtudierte dann bis 1907 an der
Univerſität Wien abſtrakte Philo-
ſophie, Pſychologie, Äſthetik u. Lite-
ratur. Er ging ſofort ins Lager der
Schriftſteller, und ſeine dramatiſchen
Arbeiten mochten wohl Rudolf Lothar
beſtimmt haben, für ſein im Herbſt
1912 übernommenes „Komödien-
haus“ in Berlin F. als Dramaturgen
und Regiſſeur zu engagieren. F. lebt
ſeit dem Frühjahr 1912 in Berlin.

S:

Aphorismen, 1907. – Satandäm-
merung (Ein Kapitel a. d. Leben des
Teufels), 1909. – Das Verhältnis
(Eine unmoraliſche Komödie), 1911.
– Der Weg zur Ehe (Ein Liebestanz.
R.), 1.–2. A. 1912. – Der Weg aus
der Ehe (R., Fortſetzg. d. vorigen),
1913.

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/192>, S. 188, abgerufen am 21.09.2017.