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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Fro
nach Nikolsburg und 1890 als Lan-
desgerichtsrat nach Brünn. Jn Bi-
stritz war der Sohn genötigt, die
tschechische Volksschule zu besuchen u.
eignete er sich die Sprache des Volkes
in kurzer Zeit an; in den beiden an-
dern Orten war er Schüler des Gym-
nasiums; er erhielt 1893 in Brünn
das Zeugnis der Reife u. begann nun
in Wien das Studium der Rechts-
wissenschaften, das er 1899 vollendete.
Er trat, da der Justizdienst damals
wenig Aussichten bot, in den Ver-
waltungsdienst bei der mährischen
Finanz-Landesdirektion als Kon-
zeptspraktikant ein, wurde 1903 Kon-
zipist, war als solcher anderthalb
Jahre in Jglau, dann wieder in
Brünn tätig und erhielt hier 1909
seine Ernennung zum Finanzkommis-
sar. Schriftstellerisch tätig war er
nach verschiedenen Richtungen hin.
Außer den "Geschichten der Bettina
von Arnim", die er mit K. H. Strobl
(1907) herausgab, veröffentlichte er

S:

Jm Gesenke (Reisenovelle), 1910.
- Um Michelburg (R.), 1911. - Aus
schlesisch Nordwest (Reise-Nn.), 1911.

Frobenius, Leo

(II, S. 294),
berichtete über seine zweite Afrika-
reise in seinem Buche "Auf dem Wege
nach Atlantis" (1911). Er unter-
nahm dann in den J. 1910-12 eine
dritte Reise in unerforschte Gebiete
Afrikas u. schrieb darüber sein gro-
ßes Werk "Und Afrika sprach ..." IV,
1912 ff.

S:

Der schwarze Dekame-
ron (Belege u. Aktenstücke über Liebe,
Witz und Heldentum in Jnnerafrika),
1910.

Fromm, Karl Joseph

(II, S. 295),
kehrte nach wenigen Jahren nach
Wien zurück und gehört seitdem der
Redaktion der "Zeit" an.

Frommel, Otto

(II, S. 297), wurde
1909 von der theolog. Fakultät in
Heidelberg zum Lic. theol. hon. c. er-
nannt und habilitierte sich im Herbst
1912 als Privatdozent daselbst.

S:


Mannelin (Das Schattenspiel einer
[Spaltenumbruch]

Ful
Jugend), 1910. - Das Religiöse [in]
der modernen Lyrik (Vortrag), 19[11.]

Frost, Laura

(II, S. 299).

S:


Aus unsern vier Wänden, 1904. 2.
1910. Zweite Folge, 1912.

*Fuchs, Ernst,

geb. am 7. Nov[br.]
1877 in Mettlach an der Saar, e[nt-]
stammt einer alten Tabaltfabrik[an-]
tenfamilie in Merzig, besuchte [die]
Realgymnasien in Merzig und Tr[ier]
und kam 1894 als Kaufmannsle[hr-]
ling nach Köln. Jndessen veranla[ßte]
ihn seine Neigung zu literarisch[en]
Studien, sich auf das Maturum v[or-]
zubereiten, das er denn auch in K[öln]
am Kaiser Wilhelm-Gymnasium [als]
Extraneer 1899 bestand. Er studie[rte]
nun in Heidelberg, Paris und K[iel]
vorwiegend Deutsch, Französisch u[nd]
Philosophie, wurde 1903 zum Dr. ph[il.]
promoviert und erlangte im Febr[uar]
1904 die Qualifikation als Oberl[eh-]
rer. Als solcher wirkt er seit Oste[rn]
1906 am Gymnasium in Neumüns[ter]
(Holstein). Große Reisen haben [ihn]
in die meisten europäischen Län[der]
geführt.

S:

Der Blinde und and[ere]
Erzählungen, 1906. - Die verlor[ene]
Tochter (Schsp.), 1906.

Fuchs, Friedrich

(II, S. 29[9]
starb nach kurzer Krankheit in Köl[n-]
Lindenthal am 4. Febr. 1911.

Fuchs, Georg

(II, S. 300), ist s[eit]
1909 Direktor des Künstlertheate[rs]
in München.

S:

Circe (Phant[ast.]
Spiel n. Calderon), 1912.

*Fuhrmann, Karl,

geboren [am]
11. April 1888 in Waldau bei Kass[el,]
lebt (1911) als Kandidat der Phil[o-]
sophie in Prag.

S:

Tamen v[ici]
("Dennoch habe ich gesiegt!" Geda[n-]
ken und Ge.), 1911.

Fuhrmann, Paul

(II, S. 30[3).]

S:

Ariel (Dr.), 1910.

Fulda, Ludwig

(II, S. 304).

S:


Melodien (Gedichtbuch, 2. A. v[on]
"Neue Gedichte", 1900), 1910. - He[rr]
und Diener (Schsp. mit Benutzg. ei[n.]
Jdee des Bandello), 1910. 2. A. 191[2.]
- Der Seeräuber (Lsp.), 1. u. 2.[A.]

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[Spaltenumbruch]

Fro
nach Nikolsburg und 1890 als Lan-
desgerichtsrat nach Brünn. Jn Bi-
ſtritz war der Sohn genötigt, die
tſchechiſche Volksſchule zu beſuchen u.
eignete er ſich die Sprache des Volkes
in kurzer Zeit an; in den beiden an-
dern Orten war er Schüler des Gym-
naſiums; er erhielt 1893 in Brünn
das Zeugnis der Reife u. begann nun
in Wien das Studium der Rechts-
wiſſenſchaften, das er 1899 vollendete.
Er trat, da der Juſtizdienſt damals
wenig Ausſichten bot, in den Ver-
waltungsdienſt bei der mähriſchen
Finanz-Landesdirektion als Kon-
zeptspraktikant ein, wurde 1903 Kon-
zipiſt, war als ſolcher anderthalb
Jahre in Jglau, dann wieder in
Brünn tätig und erhielt hier 1909
ſeine Ernennung zum Finanzkommiſ-
ſar. Schriftſtelleriſch tätig war er
nach verſchiedenen Richtungen hin.
Außer den „Geſchichten der Bettina
von Arnim“, die er mit K. H. Strobl
(1907) herausgab, veröffentlichte er

S:

Jm Geſenke (Reiſenovelle), 1910.
– Um Michelburg (R.), 1911. – Aus
ſchleſiſch Nordweſt (Reiſe-Nn.), 1911.

Frobenius, Leo

(II, S. 294),
berichtete über ſeine zweite Afrika-
reiſe in ſeinem Buche „Auf dem Wege
nach Atlantis“ (1911). Er unter-
nahm dann in den J. 1910–12 eine
dritte Reiſe in unerforſchte Gebiete
Afrikas u. ſchrieb darüber ſein gro-
ßes Werk „Und Afrika ſprach ...“ IV,
1912 ff.

S:

Der ſchwarze Dekame-
ron (Belege u. Aktenſtücke über Liebe,
Witz und Heldentum in Jnnerafrika),
1910.

Fromm, Karl Joſeph

(II, S. 295),
kehrte nach wenigen Jahren nach
Wien zurück und gehört ſeitdem der
Redaktion der „Zeit“ an.

Frommel, Otto

(II, S. 297), wurde
1909 von der theolog. Fakultät in
Heidelberg zum Lic. theol. hon. c. er-
nannt und habilitierte ſich im Herbſt
1912 als Privatdozent daſelbſt.

S:


Mannelin (Das Schattenſpiel einer
[Spaltenumbruch]

Ful
Jugend), 1910. – Das Religiöſe [in]
der modernen Lyrik (Vortrag), 19[11.]

Froſt, Laura

(II, S. 299).

S:


Aus unſern vier Wänden, 1904. 2.
1910. Zweite Folge, 1912.

*Fuchs, Ernſt,

geb. am 7. Nov[br.]
1877 in Mettlach an der Saar, e[nt-]
ſtammt einer alten Tabaltfabrik[an-]
tenfamilie in Merzig, beſuchte [die]
Realgymnaſien in Merzig und Tr[ier]
und kam 1894 als Kaufmannsle[hr-]
ling nach Köln. Jndeſſen veranla[ßte]
ihn ſeine Neigung zu literariſch[en]
Studien, ſich auf das Maturum v[or-]
zubereiten, das er denn auch in K[öln]
am Kaiſer Wilhelm-Gymnaſium [als]
Extraneer 1899 beſtand. Er ſtudie[rte]
nun in Heidelberg, Paris und K[iel]
vorwiegend Deutſch, Franzöſiſch u[nd]
Philoſophie, wurde 1903 zum Dr. ph[il.]
promoviert und erlangte im Febr[uar]
1904 die Qualifikation als Oberl[eh-]
rer. Als ſolcher wirkt er ſeit Oſte[rn]
1906 am Gymnaſium in Neumünſ[ter]
(Holſtein). Große Reiſen haben [ihn]
in die meiſten europäiſchen Län[der]
geführt.

S:

Der Blinde und and[ere]
Erzählungen, 1906. – Die verlor[ene]
Tochter (Schſp.), 1906.

Fuchs, Friedrich

(II, S. 29[9]
ſtarb nach kurzer Krankheit in Köl[n-]
Lindenthal am 4. Febr. 1911.

Fuchs, Georg

(II, S. 300), iſt ſ[eit]
1909 Direktor des Künſtlertheate[rs]
in München.

S:

Circe (Phant[aſt.]
Spiel n. Calderon), 1912.

*Fuhrmann, Karl,

geboren [am]
11. April 1888 in Waldau bei Kaſſ[el,]
lebt (1911) als Kandidat der Phil[o-]
ſophie in Prag.

S:

Tamen v[ici]
(„Dennoch habe ich geſiegt!“ Geda[n-]
ken und Ge.), 1911.

Fuhrmann, Paul

(II, S. 30[3).]

S:

Ariel (Dr.), 1910.

Fulda, Ludwig

(II, S. 304).

S:


Melodien (Gedichtbuch, 2. A. v[on]
„Neue Gedichte“, 1900), 1910. – He[rr]
und Diener (Schſp. mit Benutzg. ei[n.]
Jdee des Bandello), 1910. 2. A. 191[2.]
– Der Seeräuber (Lſp.), 1. u. 2.[A.]

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[196/0200] Fro Ful nach Nikolsburg und 1890 als Lan- desgerichtsrat nach Brünn. Jn Bi- ſtritz war der Sohn genötigt, die tſchechiſche Volksſchule zu beſuchen u. eignete er ſich die Sprache des Volkes in kurzer Zeit an; in den beiden an- dern Orten war er Schüler des Gym- naſiums; er erhielt 1893 in Brünn das Zeugnis der Reife u. begann nun in Wien das Studium der Rechts- wiſſenſchaften, das er 1899 vollendete. Er trat, da der Juſtizdienſt damals wenig Ausſichten bot, in den Ver- waltungsdienſt bei der mähriſchen Finanz-Landesdirektion als Kon- zeptspraktikant ein, wurde 1903 Kon- zipiſt, war als ſolcher anderthalb Jahre in Jglau, dann wieder in Brünn tätig und erhielt hier 1909 ſeine Ernennung zum Finanzkommiſ- ſar. Schriftſtelleriſch tätig war er nach verſchiedenen Richtungen hin. Außer den „Geſchichten der Bettina von Arnim“, die er mit K. H. Strobl (1907) herausgab, veröffentlichte er S: Jm Geſenke (Reiſenovelle), 1910. – Um Michelburg (R.), 1911. – Aus ſchleſiſch Nordweſt (Reiſe-Nn.), 1911. Frobenius, Leo (II, S. 294), berichtete über ſeine zweite Afrika- reiſe in ſeinem Buche „Auf dem Wege nach Atlantis“ (1911). Er unter- nahm dann in den J. 1910–12 eine dritte Reiſe in unerforſchte Gebiete Afrikas u. ſchrieb darüber ſein gro- ßes Werk „Und Afrika ſprach ...“ IV, 1912 ff. S: Der ſchwarze Dekame- ron (Belege u. Aktenſtücke über Liebe, Witz und Heldentum in Jnnerafrika), 1910. Fromm, Karl Joſeph (II, S. 295), kehrte nach wenigen Jahren nach Wien zurück und gehört ſeitdem der Redaktion der „Zeit“ an. Frommel, Otto (II, S. 297), wurde 1909 von der theolog. Fakultät in Heidelberg zum Lic. theol. hon. c. er- nannt und habilitierte ſich im Herbſt 1912 als Privatdozent daſelbſt. S: Mannelin (Das Schattenſpiel einer Jugend), 1910. – Das Religiöſe in der modernen Lyrik (Vortrag), 1911. Froſt, Laura (II, S. 299). S: Aus unſern vier Wänden, 1904. 2. 1910. Zweite Folge, 1912. *Fuchs, Ernſt, geb. am 7. Novbr. 1877 in Mettlach an der Saar, ent- ſtammt einer alten Tabaltfabrikan- tenfamilie in Merzig, beſuchte die Realgymnaſien in Merzig und Trier und kam 1894 als Kaufmannslehr- ling nach Köln. Jndeſſen veranlaßte ihn ſeine Neigung zu literariſchen Studien, ſich auf das Maturum vor- zubereiten, das er denn auch in Köln am Kaiſer Wilhelm-Gymnaſium als Extraneer 1899 beſtand. Er ſtudierte nun in Heidelberg, Paris und Kiel vorwiegend Deutſch, Franzöſiſch und Philoſophie, wurde 1903 zum Dr. phil. promoviert und erlangte im Februar 1904 die Qualifikation als Oberleh- rer. Als ſolcher wirkt er ſeit Oſtern 1906 am Gymnaſium in Neumünſter (Holſtein). Große Reiſen haben ihn in die meiſten europäiſchen Länder geführt. S: Der Blinde und andere Erzählungen, 1906. – Die verlorene Tochter (Schſp.), 1906. Fuchs, Friedrich (II, S. 299 ſtarb nach kurzer Krankheit in Köln- Lindenthal am 4. Febr. 1911. Fuchs, Georg (II, S. 300), iſt ſeit 1909 Direktor des Künſtlertheaters in München. S: Circe (Phantaſt. Spiel n. Calderon), 1912. *Fuhrmann, Karl, geboren am 11. April 1888 in Waldau bei Kaſſel, lebt (1911) als Kandidat der Philo- ſophie in Prag. S: Tamen vici („Dennoch habe ich geſiegt!“ Gedan- ken und Ge.), 1911. Fuhrmann, Paul (II, S. 303). S: Ariel (Dr.), 1910. Fulda, Ludwig (II, S. 304). S: Melodien (Gedichtbuch, 2. A. von „Neue Gedichte“, 1900), 1910. – Herr und Diener (Schſp. mit Benutzg. ein. Jdee des Bandello), 1910. 2. A. 1912. – Der Seeräuber (Lſp.), 1. u. 2.A. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/200>, S. 196, abgerufen am 23.09.2017.