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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Hin
[a]ber sich in verschiedene Unterneh-
[m]ungen einließ, mit denen er indes
[k]ein Glück hatte. Er lebt jetzt (1911)
[in] Wannsee bei Berlin.

Hinrichsen, Otto

(III, S. 219).

S:

Ehrsam und Genossen (Kom.),
[1]912.

*Hintmann, Friedrich,

geb. am
[6]. Juni 1858 in dem Kirchdorfe Sü-
[d]erhastedt (Kr. Süderdithmarschen)
[a]ls Sohn eines Stellmachers, besuchte
[v]on Ostern 1874-76 die Präparan-
[d]enschulen in Großenrade und Hem-
[m]ingstedt und 1876-79 das Lehrer-
[s]eminar in Eckernförde. Er war
[d]ann vier Jahre zweiter Lehrer in
Barlt, seit 1883 Lehrer der einklassi-
[g]en Schule in Hochwöhrden u. wurde
[O]stern 1885 als erster Lehrer an die
[d]reiklassige Schule in Neuenkirchen
(Kreis Norderdithmarschen) berufen,
an der er, seit 1898 als Hauptlehrer
(Rektor), noch jetzt tätig ist.

S:

Hein-
rich von Zütphens Tod (Schausp.),
1894. - Blau-weiß-rot (Hist. Schsp.),
1900 (Sv.). - O alte Burschenherr-
lichkeit (Ernstes Lsp.), 1901. - Dith-
marsche Mund (Plattd. Ge.), 1902.
N. A. 1912. - Der Graf von der
Bökelnburg (Schsp.), 1903 (Sv.). -
Jn der Honigernte (Lustsp.), 1906. -
De Pflegedochter, oder: Heemliche
Leew (Volksst.), 1908. - De Kriegs-
erklärung (Volksst.), 1911 (Sv.). -
De Bleier (Lsp.), 1912.

*Hirsch, Joseph Julius,

geb.
am 26. Januar 1866 zu Proßnitz im
böhmisch. Erzgebirge als Sohn eines
Beamten, besuchte die Volksschulen
in Schluckenau, Komotau, Tetschen,
hier auch die Bürgerschule und dann
die Kommunal-Oberrealschule in
Böhmisch-Leipa, wo er sich privatim
viel mit literarischen Studien beschäf-
tigte. Jm Jahre 1885 trat er in den
staatlichen Steuerdienst und widmete
sich nach Ablegung der Steueramts-
prüfung und der Prüfung für den
Dienst bei den Steuerverwaltungs-
behörden privatim dem Studium der
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Hir
Staatsrechnungswissenschaft und der
Nationalökonomie. Nach erhaltenem
Dispens von dem durch zwei Semester
laufenden Besuch der Universitäts-
vorlesungen legte er in Prag die
Staatsprüfung aus der Staatsrech-
nungswissenschaft ab u. wurde 1889
zum Adjunkten ernannt. Seit 1898
Offizial in Teplitz, erfolgte dort 1906
seine Beförderung zum Steuerver-
walter. Auch hat ihn dort das Ver-
trauen seiner Mitbürger zum Stadt-
verordneten, zum Mitgliede des
Theaterausschusses und des k. k. Be-
zirksschulrates erwählt.

S:

Veleda
(Dramat. D.), Wien o. J. - Seelen-
verkäufer (Schausp.), Berlin o. J. -
Schlagwetter (Dr.), 1907. - Das sie-
bente Sakrament (Volksst.), 1909.

Hirsch, Marie

(III, S. 224), starb
in Hamburg am 17. November 1911.

S:

Ein Regentag. Geschichte eines
Mahagonistammes (2 Nn.), 1911. -
Aus vieler Herren Länder (Ausge-
wählte Aufsätze), 1912.

Hirschberg, Rudolf

(III, S. 226).

S:

"Kabarett" (Vortrags-Dn.), 1910.
- Eine schöne Erzieherin (E.), 1912.
- Vergib uns unsere Schuld! (R.),
1912. - Harte Liebe (R.), 1912. - Die
Erstlinge (E.), 1912.

Hirschfeld, Georg

(III, S. 227),
lebt seit 1912 in München.

S:

Die
Nixe vom Guldensee (Märchen aus
der Gegenwart), 1910. - Angst und
Emma und andere Geschichten, 1911.
- Rasten und Gefahren (Nn.), 1911.
Das Mädchen von Lille (R.), 1912. -
Der Kampf der weißen und roten Rose
(R.), 1912.

Hirschfeld, Hermann

(III, S. 228).

S:

Vier Novellen, 1911. - Der Pflege-
sohn des Waffenmeisters (E.), 1912.
- Durch Wolken zum Sonnenschein
(E.), 1912. - Sigurds Gesellenstück.
Der Geburtstag des Herrn Martens
(2 En.), 1912. - Königsvermächtnis
und andere Erzählungen, 1912. -
Onkel Knobels Zopf. Das Vermächt-
nis. Die Blumenkrone (3 En.), 1912.

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Hin
[a]ber ſich in verſchiedene Unterneh-
[m]ungen einließ, mit denen er indes
[k]ein Glück hatte. Er lebt jetzt (1911)
[in] Wannſee bei Berlin.

Hinrichſen, Otto

(III, S. 219).

S:

Ehrſam und Genoſſen (Kom.),
[1]912.

*Hintmann, Friedrich,

geb. am
[6]. Juni 1858 in dem Kirchdorfe Sü-
[d]erhaſtedt (Kr. Süderdithmarſchen)
[a]ls Sohn eines Stellmachers, beſuchte
[v]on Oſtern 1874–76 die Präparan-
[d]enſchulen in Großenrade und Hem-
[m]ingſtedt und 1876–79 das Lehrer-
[ſ]eminar in Eckernförde. Er war
[d]ann vier Jahre zweiter Lehrer in
Barlt, ſeit 1883 Lehrer der einklaſſi-
[g]en Schule in Hochwöhrden u. wurde
[O]ſtern 1885 als erſter Lehrer an die
[d]reiklaſſige Schule in Neuenkirchen
(Kreis Norderdithmarſchen) berufen,
an der er, ſeit 1898 als Hauptlehrer
(Rektor), noch jetzt tätig iſt.

S:

Hein-
rich von Zütphens Tod (Schauſp.),
1894. – Blau-weiß-rot (Hiſt. Schſp.),
1900 (Sv.). – O alte Burſchenherr-
lichkeit (Ernſtes Lſp.), 1901. – Dith-
marſche Mund (Plattd. Ge.), 1902.
N. A. 1912. – Der Graf von der
Bökelnburg (Schſp.), 1903 (Sv.). –
Jn der Honigernte (Luſtſp.), 1906. –
De Pflegedochter, oder: Heemliche
Leew (Volksſt.), 1908. – De Kriegs-
erklärung (Volksſt.), 1911 (Sv.). –
De Bleier (Lſp.), 1912.

*Hirſch, Joſeph Julius,

geb.
am 26. Januar 1866 zu Proßnitz im
böhmiſch. Erzgebirge als Sohn eines
Beamten, beſuchte die Volksſchulen
in Schluckenau, Komotau, Tetſchen,
hier auch die Bürgerſchule und dann
die Kommunal-Oberrealſchule in
Böhmiſch-Leipa, wo er ſich privatim
viel mit literariſchen Studien beſchäf-
tigte. Jm Jahre 1885 trat er in den
ſtaatlichen Steuerdienſt und widmete
ſich nach Ablegung der Steueramts-
prüfung und der Prüfung für den
Dienſt bei den Steuerverwaltungs-
behörden privatim dem Studium der
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Hir
Staatsrechnungswiſſenſchaft und der
Nationalökonomie. Nach erhaltenem
Dispens von dem durch zwei Semeſter
laufenden Beſuch der Univerſitäts-
vorleſungen legte er in Prag die
Staatsprüfung aus der Staatsrech-
nungswiſſenſchaft ab u. wurde 1889
zum Adjunkten ernannt. Seit 1898
Offizial in Teplitz, erfolgte dort 1906
ſeine Beförderung zum Steuerver-
walter. Auch hat ihn dort das Ver-
trauen ſeiner Mitbürger zum Stadt-
verordneten, zum Mitgliede des
Theaterausſchuſſes und des k. k. Be-
zirksſchulrates erwählt.

S:

Veleda
(Dramat. D.), Wien o. J. – Seelen-
verkäufer (Schauſp.), Berlin o. J. –
Schlagwetter (Dr.), 1907. – Das ſie-
bente Sakrament (Volksſt.), 1909.

Hirſch, Marie

(III, S. 224), ſtarb
in Hamburg am 17. November 1911.

S:

Ein Regentag. Geſchichte eines
Mahagoniſtammes (2 Nn.), 1911. –
Aus vieler Herren Länder (Ausge-
wählte Aufſätze), 1912.

Hirſchberg, Rudolf

(III, S. 226).

S:

„Kabarett“ (Vortrags-Dn.), 1910.
– Eine ſchöne Erzieherin (E.), 1912.
– Vergib uns unſere Schuld! (R.),
1912. – Harte Liebe (R.), 1912. – Die
Erſtlinge (E.), 1912.

Hirſchfeld, Georg

(III, S. 227),
lebt ſeit 1912 in München.

S:

Die
Nixe vom Guldenſee (Märchen aus
der Gegenwart), 1910. – Angſt und
Emma und andere Geſchichten, 1911.
– Raſten und Gefahren (Nn.), 1911.
Das Mädchen von Lille (R.), 1912. –
Der Kampf der weißen und roten Roſe
(R.), 1912.

Hirſchfeld, Hermann

(III, S. 228).

S:

Vier Novellen, 1911. – Der Pflege-
ſohn des Waffenmeiſters (E.), 1912.
– Durch Wolken zum Sonnenſchein
(E.), 1912. – Sigurds Geſellenſtück.
Der Geburtstag des Herrn Martens
(2 En.), 1912. – Königsvermächtnis
und andere Erzählungen, 1912. –
Onkel Knobels Zopf. Das Vermächt-
nis. Die Blumenkrone (3 En.), 1912.

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[219/0223] Hin Hir aber ſich in verſchiedene Unterneh- mungen einließ, mit denen er indes kein Glück hatte. Er lebt jetzt (1911) in Wannſee bei Berlin. Hinrichſen, Otto (III, S. 219). S: Ehrſam und Genoſſen (Kom.), 1912. *Hintmann, Friedrich, geb. am 6. Juni 1858 in dem Kirchdorfe Sü- derhaſtedt (Kr. Süderdithmarſchen) als Sohn eines Stellmachers, beſuchte von Oſtern 1874–76 die Präparan- denſchulen in Großenrade und Hem- mingſtedt und 1876–79 das Lehrer- ſeminar in Eckernförde. Er war dann vier Jahre zweiter Lehrer in Barlt, ſeit 1883 Lehrer der einklaſſi- gen Schule in Hochwöhrden u. wurde Oſtern 1885 als erſter Lehrer an die dreiklaſſige Schule in Neuenkirchen (Kreis Norderdithmarſchen) berufen, an der er, ſeit 1898 als Hauptlehrer (Rektor), noch jetzt tätig iſt. S: Hein- rich von Zütphens Tod (Schauſp.), 1894. – Blau-weiß-rot (Hiſt. Schſp.), 1900 (Sv.). – O alte Burſchenherr- lichkeit (Ernſtes Lſp.), 1901. – Dith- marſche Mund (Plattd. Ge.), 1902. N. A. 1912. – Der Graf von der Bökelnburg (Schſp.), 1903 (Sv.). – Jn der Honigernte (Luſtſp.), 1906. – De Pflegedochter, oder: Heemliche Leew (Volksſt.), 1908. – De Kriegs- erklärung (Volksſt.), 1911 (Sv.). – De Bleier (Lſp.), 1912. *Hirſch, Joſeph Julius, geb. am 26. Januar 1866 zu Proßnitz im böhmiſch. Erzgebirge als Sohn eines Beamten, beſuchte die Volksſchulen in Schluckenau, Komotau, Tetſchen, hier auch die Bürgerſchule und dann die Kommunal-Oberrealſchule in Böhmiſch-Leipa, wo er ſich privatim viel mit literariſchen Studien beſchäf- tigte. Jm Jahre 1885 trat er in den ſtaatlichen Steuerdienſt und widmete ſich nach Ablegung der Steueramts- prüfung und der Prüfung für den Dienſt bei den Steuerverwaltungs- behörden privatim dem Studium der Staatsrechnungswiſſenſchaft und der Nationalökonomie. Nach erhaltenem Dispens von dem durch zwei Semeſter laufenden Beſuch der Univerſitäts- vorleſungen legte er in Prag die Staatsprüfung aus der Staatsrech- nungswiſſenſchaft ab u. wurde 1889 zum Adjunkten ernannt. Seit 1898 Offizial in Teplitz, erfolgte dort 1906 ſeine Beförderung zum Steuerver- walter. Auch hat ihn dort das Ver- trauen ſeiner Mitbürger zum Stadt- verordneten, zum Mitgliede des Theaterausſchuſſes und des k. k. Be- zirksſchulrates erwählt. S: Veleda (Dramat. D.), Wien o. J. – Seelen- verkäufer (Schauſp.), Berlin o. J. – Schlagwetter (Dr.), 1907. – Das ſie- bente Sakrament (Volksſt.), 1909. Hirſch, Marie (III, S. 224), ſtarb in Hamburg am 17. November 1911. S: Ein Regentag. Geſchichte eines Mahagoniſtammes (2 Nn.), 1911. – Aus vieler Herren Länder (Ausge- wählte Aufſätze), 1912. Hirſchberg, Rudolf (III, S. 226). S: „Kabarett“ (Vortrags-Dn.), 1910. – Eine ſchöne Erzieherin (E.), 1912. – Vergib uns unſere Schuld! (R.), 1912. – Harte Liebe (R.), 1912. – Die Erſtlinge (E.), 1912. Hirſchfeld, Georg (III, S. 227), lebt ſeit 1912 in München. S: Die Nixe vom Guldenſee (Märchen aus der Gegenwart), 1910. – Angſt und Emma und andere Geſchichten, 1911. – Raſten und Gefahren (Nn.), 1911. Das Mädchen von Lille (R.), 1912. – Der Kampf der weißen und roten Roſe (R.), 1912. Hirſchfeld, Hermann (III, S. 228). S: Vier Novellen, 1911. – Der Pflege- ſohn des Waffenmeiſters (E.), 1912. – Durch Wolken zum Sonnenſchein (E.), 1912. – Sigurds Geſellenſtück. Der Geburtstag des Herrn Martens (2 En.), 1912. – Königsvermächtnis und andere Erzählungen, 1912. – Onkel Knobels Zopf. Das Vermächt- nis. Die Blumenkrone (3 En.), 1912. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/223>, S. 219, abgerufen am 21.09.2017.