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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Jac
Krummhörner Plattdüüts, wie auch
Lieder und Gelegenheits-Dn., 1897.
- Borkumer Geschichten, 1905. - Dei
Tomaten-Appel, 1905. - Johannis-
Feier, Toten-Sonntag und Damen-
toaste (Freimaurer-Lieder), o. J.
(Sv.).

Jacobsen, Friedrich

(III, S. 329),
wurde Ende 1912 zum Geh. Justizrat
ernannt.

S:

Das hohe Lied (R.),
1911. - Wahn (R.), 1912. - Jm Ro-
sengarten (R.), 1912.

Jacobson, Benno,

geb. 1859 in
Berlin, wandte sich nach beendeter
Schulbildung der Laufbahn eines
Journalisten zu und trat Ende der
70er Jahre des vorigen Jahrhund.,
damals noch sehr jung, als publizi-
stischer Eleve in die Redaktion des
"Berliner Börsen-Courier" ein. An-
fang der 80er Jahre war er in Paris
als Korrespondent dieses Blattes
tätig und kehrte dann in den Verband
der Redaktion nach Berlin zurück, aus
der ihn erst die schwere Krankheit
verdrängte, die nach langem Leiden
am 9. Mai 1912 seinen frühen Tod
herbeiführte. Er bewährte sich als
ein Kritiker von Geschmack, als Feuil-
letonist, dessen witzige Sonntags-
plaudereien einen großen Kreis dank-
barer Freunde fanden, als Drama-
tiker, der in eigenen kleinen Werken
sich durch hübsche Erfindung, witzigen
Dialog und sichere Technik auszeich-
nete, und endlich als geschmackvoller
Übersetzer von französischen Bühnen-
werken.

S:

Mademoiselle Zizi (N.),
1887. 4. A. 1898. - Das Modell (R.),
1891. - Die Namenlosen (R.), 2. A.
1893. - Saison-Liebe und anderes
(Nn.), 1895. - Dekolletierte Geschich-
ten (Nn.), 1897. - Treffer! (Schw.),
1897. - Zum Einsiedler (Lsp.), 1899.
- Das Trikot-Theater (Erlebtes und
Erliebtes), 2. A. 1901. 3. A. u. d. T.:
Berliner Geschichten, 1904. - Ber-
liner Luft (Weltstadtgeschn.), 1904. -
Rund um die Liebe, 1907. - Als
Manuskr. gedruckt: Friquette (Schw.)
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Jac
- Modebazar Violet (Schw.) - Villa
Vielliebchen (Lsp.) - Die Bajazzi (P.,
mit Eduard Jacobson.) - Der Süd-
stern (Ausstattungsstück, mit dems.) -
Frosch (Lsp.) - Monsieur Balaneux
(Genrebild) - Familien-Souper
(Schw.) - Bitte, recht freundlich!
(P.) - Es ist erreicht! (P.) - Fräu-
lein Tizian (Berliner Schw.) - Ge-
brüder Währenpfennig (P.) - Unter
den Linden (Ballett.) - Das Ver-
suchskaninchen (Schw.) - Berlin über
alles! (Schw. a. d. Franz.) - Der
Eva-Apfel (desgl.) u. m. a.

Jacoby, Karl M.,

geb. 1872 in
Halle a. S., besuchte dort bis zum
17. Lebensjahre das Realgymnasium
und ging dann, allerdings gegen den
Willen der Eltern, zur Bühne. Seine
hochfliegenden Schauspielerhoffnun-
gen müssen sich aber wohl nicht er-
füllt haben, denn schon 1890 ließ er
sich in Leipzig als Schrsftsteller nie-
der und schrieb dort bis 1892 für
Tageszeitungen verschiedene Romane.
Jm folgenden Jahre wandte er sich
von neuem der Bühne zu, und sein
Beruf führte ihn nun durch aller
Herren Länder, u. a. auch an die
Stadttheater in Lübeck und Stettin,
bis er 1900 Direktor des großher-
zoglichen Hoftheaters in Neu-Strelitz
(Mecklenburg) ward. Jm Jahre 1904
übernahm er die Direktion des Stadt-
theaters in Reval (Rußland) u. des
Deutschen Theaters in Dorpat, das
während der Revolution durch die
Aufständischen niedergebrannt wurde
(1905). Dies bestimmte ihn, wieder
ein Engagement als Schauspieler an-
zunehmen, und wirkte er als solcher
besonders wieder in Lübeck und Stet-
tin. Von seinen

S:

ist bisher im
Buchhandel erschienen: Eine Ehe
(Die Trag. eines Weibes), 1911.

Jacques, Norbert

(III, S. 332),
lebt seit 1911 in Hannover.

S:

Heiße
Städte (Eine Reise nach Brasilien),
1911. - Der elfenbeinerne Turm (R.),
1913.

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Jac
Krummhörner Plattdüüts, wie auch
Lieder und Gelegenheits-Dn., 1897.
– Borkumer Geſchichten, 1905. – Dei
Tomaten-Appel, 1905. – Johannis-
Feier, Toten-Sonntag und Damen-
toaſte (Freimaurer-Lieder), o. J.
(Sv.).

Jacobſen, Friedrich

(III, S. 329),
wurde Ende 1912 zum Geh. Juſtizrat
ernannt.

S:

Das hohe Lied (R.),
1911. – Wahn (R.), 1912. – Jm Ro-
ſengarten (R.), 1912.

Jacobſon, Benno,

geb. 1859 in
Berlin, wandte ſich nach beendeter
Schulbildung der Laufbahn eines
Journaliſten zu und trat Ende der
70er Jahre des vorigen Jahrhund.,
damals noch ſehr jung, als publizi-
ſtiſcher Eleve in die Redaktion des
„Berliner Börſen-Courier“ ein. An-
fang der 80er Jahre war er in Paris
als Korreſpondent dieſes Blattes
tätig und kehrte dann in den Verband
der Redaktion nach Berlin zurück, aus
der ihn erſt die ſchwere Krankheit
verdrängte, die nach langem Leiden
am 9. Mai 1912 ſeinen frühen Tod
herbeiführte. Er bewährte ſich als
ein Kritiker von Geſchmack, als Feuil-
letoniſt, deſſen witzige Sonntags-
plaudereien einen großen Kreis dank-
barer Freunde fanden, als Drama-
tiker, der in eigenen kleinen Werken
ſich durch hübſche Erfindung, witzigen
Dialog und ſichere Technik auszeich-
nete, und endlich als geſchmackvoller
Überſetzer von franzöſiſchen Bühnen-
werken.

S:

Mademoiſelle Zizi (N.),
1887. 4. A. 1898. – Das Modell (R.),
1891. – Die Namenloſen (R.), 2. A.
1893. – Saiſon-Liebe und anderes
(Nn.), 1895. – Dekolletierte Geſchich-
ten (Nn.), 1897. – Treffer! (Schw.),
1897. – Zum Einſiedler (Lſp.), 1899.
– Das Trikot-Theater (Erlebtes und
Erliebtes), 2. A. 1901. 3. A. u. d. T.:
Berliner Geſchichten, 1904. – Ber-
liner Luft (Weltſtadtgeſchn.), 1904. –
Rund um die Liebe, 1907. – Als
Manuſkr. gedruckt: Friquette (Schw.)
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Jac
– Modebazar Violet (Schw.) – Villa
Vielliebchen (Lſp.) – Die Bajazzi (P.,
mit Eduard Jacobſon.) – Der Süd-
ſtern (Ausſtattungsſtück, mit demſ.) –
Froſch (Lſp.) – Monſieur Balaneux
(Genrebild) – Familien-Souper
(Schw.) – Bitte, recht freundlich!
(P.) – Es iſt erreicht! (P.) – Fräu-
lein Tizian (Berliner Schw.) – Ge-
brüder Währenpfennig (P.) – Unter
den Linden (Ballett.) – Das Ver-
ſuchskaninchen (Schw.) – Berlin über
alles! (Schw. a. d. Franz.) – Der
Eva-Apfel (desgl.) u. m. a.

Jacoby, Karl M.,

geb. 1872 in
Halle a. S., beſuchte dort bis zum
17. Lebensjahre das Realgymnaſium
und ging dann, allerdings gegen den
Willen der Eltern, zur Bühne. Seine
hochfliegenden Schauſpielerhoffnun-
gen müſſen ſich aber wohl nicht er-
füllt haben, denn ſchon 1890 ließ er
ſich in Leipzig als Schrſftſteller nie-
der und ſchrieb dort bis 1892 für
Tageszeitungen verſchiedene Romane.
Jm folgenden Jahre wandte er ſich
von neuem der Bühne zu, und ſein
Beruf führte ihn nun durch aller
Herren Länder, u. a. auch an die
Stadttheater in Lübeck und Stettin,
bis er 1900 Direktor des großher-
zoglichen Hoftheaters in Neu-Strelitz
(Mecklenburg) ward. Jm Jahre 1904
übernahm er die Direktion des Stadt-
theaters in Reval (Rußland) u. des
Deutſchen Theaters in Dorpat, das
während der Revolution durch die
Aufſtändiſchen niedergebrannt wurde
(1905). Dies beſtimmte ihn, wieder
ein Engagement als Schauſpieler an-
zunehmen, und wirkte er als ſolcher
beſonders wieder in Lübeck und Stet-
tin. Von ſeinen

S:

iſt bisher im
Buchhandel erſchienen: Eine Ehe
(Die Trag. eines Weibes), 1911.

Jacques, Norbert

(III, S. 332),
lebt ſeit 1911 in Hannover.

S:

Heiße
Städte (Eine Reiſe nach Braſilien),
1911. – Der elfenbeinerne Turm (R.),
1913.

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[226/0230] Jac Jac Krummhörner Plattdüüts, wie auch Lieder und Gelegenheits-Dn., 1897. – Borkumer Geſchichten, 1905. – Dei Tomaten-Appel, 1905. – Johannis- Feier, Toten-Sonntag und Damen- toaſte (Freimaurer-Lieder), o. J. (Sv.). Jacobſen, Friedrich (III, S. 329), wurde Ende 1912 zum Geh. Juſtizrat ernannt. S: Das hohe Lied (R.), 1911. – Wahn (R.), 1912. – Jm Ro- ſengarten (R.), 1912. Jacobſon, Benno, geb. 1859 in Berlin, wandte ſich nach beendeter Schulbildung der Laufbahn eines Journaliſten zu und trat Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhund., damals noch ſehr jung, als publizi- ſtiſcher Eleve in die Redaktion des „Berliner Börſen-Courier“ ein. An- fang der 80er Jahre war er in Paris als Korreſpondent dieſes Blattes tätig und kehrte dann in den Verband der Redaktion nach Berlin zurück, aus der ihn erſt die ſchwere Krankheit verdrängte, die nach langem Leiden am 9. Mai 1912 ſeinen frühen Tod herbeiführte. Er bewährte ſich als ein Kritiker von Geſchmack, als Feuil- letoniſt, deſſen witzige Sonntags- plaudereien einen großen Kreis dank- barer Freunde fanden, als Drama- tiker, der in eigenen kleinen Werken ſich durch hübſche Erfindung, witzigen Dialog und ſichere Technik auszeich- nete, und endlich als geſchmackvoller Überſetzer von franzöſiſchen Bühnen- werken. S: Mademoiſelle Zizi (N.), 1887. 4. A. 1898. – Das Modell (R.), 1891. – Die Namenloſen (R.), 2. A. 1893. – Saiſon-Liebe und anderes (Nn.), 1895. – Dekolletierte Geſchich- ten (Nn.), 1897. – Treffer! (Schw.), 1897. – Zum Einſiedler (Lſp.), 1899. – Das Trikot-Theater (Erlebtes und Erliebtes), 2. A. 1901. 3. A. u. d. T.: Berliner Geſchichten, 1904. – Ber- liner Luft (Weltſtadtgeſchn.), 1904. – Rund um die Liebe, 1907. – Als Manuſkr. gedruckt: Friquette (Schw.) – Modebazar Violet (Schw.) – Villa Vielliebchen (Lſp.) – Die Bajazzi (P., mit Eduard Jacobſon.) – Der Süd- ſtern (Ausſtattungsſtück, mit demſ.) – Froſch (Lſp.) – Monſieur Balaneux (Genrebild) – Familien-Souper (Schw.) – Bitte, recht freundlich! (P.) – Es iſt erreicht! (P.) – Fräu- lein Tizian (Berliner Schw.) – Ge- brüder Währenpfennig (P.) – Unter den Linden (Ballett.) – Das Ver- ſuchskaninchen (Schw.) – Berlin über alles! (Schw. a. d. Franz.) – Der Eva-Apfel (desgl.) u. m. a. Jacoby, Karl M., geb. 1872 in Halle a. S., beſuchte dort bis zum 17. Lebensjahre das Realgymnaſium und ging dann, allerdings gegen den Willen der Eltern, zur Bühne. Seine hochfliegenden Schauſpielerhoffnun- gen müſſen ſich aber wohl nicht er- füllt haben, denn ſchon 1890 ließ er ſich in Leipzig als Schrſftſteller nie- der und ſchrieb dort bis 1892 für Tageszeitungen verſchiedene Romane. Jm folgenden Jahre wandte er ſich von neuem der Bühne zu, und ſein Beruf führte ihn nun durch aller Herren Länder, u. a. auch an die Stadttheater in Lübeck und Stettin, bis er 1900 Direktor des großher- zoglichen Hoftheaters in Neu-Strelitz (Mecklenburg) ward. Jm Jahre 1904 übernahm er die Direktion des Stadt- theaters in Reval (Rußland) u. des Deutſchen Theaters in Dorpat, das während der Revolution durch die Aufſtändiſchen niedergebrannt wurde (1905). Dies beſtimmte ihn, wieder ein Engagement als Schauſpieler an- zunehmen, und wirkte er als ſolcher beſonders wieder in Lübeck und Stet- tin. Von ſeinen S: iſt bisher im Buchhandel erſchienen: Eine Ehe (Die Trag. eines Weibes), 1911. Jacques, Norbert (III, S. 332), lebt ſeit 1911 in Hannover. S: Heiße Städte (Eine Reiſe nach Braſilien), 1911. – Der elfenbeinerne Turm (R.), 1913. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 226. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/230>, abgerufen am 25.03.2019.