Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite
[Spaltenumbruch]
Jaf
Jäger, Johann Martin

(III, S.
[3]35), wirkt jetzt (1911) als Geist-
[li]cher Rat und Stadtpfarrer in Eden-
[k]oben (Pfalz).

Janitschek, Maria

(III, S. 341).

S:

Gesammelte Gedichte, 1910. 3. A.
[1]911. - Lustige Ehen (Eine Gesch., in
[d]er sich alle kriegen), 1912. - Stille
[G]äste (En.), 1912.

Janke, Erich

(III, S. 343), schied
[1]911 aus dem Verlagsgeschäft aus
[u]nd behielt nur die Redaktion der
["] Deutschen Romanzeitung" bei.

Janke, Friedrich

(III, S. 343),
[t]rat 1911 in den Ruhestand und lebt
[t]eils in Potsdam, teils in Bozen.

Jaques, Hermann

(III, S. 347).

S:

Kennst du die Stadt ... (Ge.),
[1]911.

*Jardon, Cornelia,

geb. am 10.
April 1859 in Raeren bei Aachen,
stammt aus einer alten Juristen-
familie (ihr Großvater war Kam-
merpräsident in Aachen). Die sorg-
fältigste musikalische und literarische
Ausbildung und langjähriger Auf-
enthalt im Auslande haben ihr den
Blick für schöne Literatur und Musik
geschärft. Sie lebt verheiratet in
Aachen.

S:

Die Frau und Bebels
Utopien, 1882. - Arminius (Hist.
Schsp.), 1908.

*Jastrow, Bernhard,

am 26. Sep-
tember 1853 in Bulgrin (Kreis Bel-
gard in Pommern) als Sohn eines
talentierten Landwirts geboren, war
schon in frühester Kindheit krank an
den Augen, so daß er erst mit nenn
Jahren die Dorfschule besuchen konnte.
Auch im späteren Leben hat sich die-
ses Leiden nicht gemindert u. schließ-
lich zur völligen Erblindung des
einen Auges geführt. Den mangel-
haften Schulunterricht suchte er durch
eifriges Lesen zu ersetzen, obwohl seine
Stiefmutter mit aller Strenge da-
gegen wirkte, und beim Hüten des
Viehes entstanden seine ersten Ge-
dichte. Als er 1877 eine Sammlung
derselben drucken ließ, suchte er sie
[Spaltenumbruch]

Jes
durch Selbstvertrieb in Pommern u.
darüber hinaus an den Mann zu
bringen, und das gelang ihm so gut,
daß er zehn Auflagen davon drucken
lassen konnte. Nach dem Tode seines
Vaters übernahm er sein kleines Erbe
und machte sich ansässig, verheiratete
sich, verlor aber schon nach einem
Jahre seine Gattin. Nach seiner Wie-
derverheiratung verkaufte er sein
Grundstück, zog 1891 nach Belgard,
wo er bis 1898 als Versicherungs-
agent tätig war, und nach kurzem
Aufenthalt in Berlin nach Wünsdorf
bei Zossen, wo er mehrere kleine
Landhäuser erbaute und damit den
Grund zu einer Villenkolonie legte.
Jm Jahre 1907 verlegte er seinen
Wohnsitz nach Sonnenberg bei Wies-
baden, von wo aus er dann seine
zweite Gedichtsammlung mit Erfolg
vertrieb, bis er sich im Herbst 1912
wieder in Wünsdorf bei Zossen nie-
derließ.

S:

Klänge vor Edens Tür
(Ge.), 1877. 10. Aufl. 1882. (Sv.) -
Die Lieder des Erdenwanderers, 1909.
4. A. 1912. (Sv.)

Jedrzejewski, Franz

(III, S.
350).

S:

Justinus und Theobald
Kerner und das Kernerhaus in
Weinsberg, 1910. - Die Verlob-
ung im Lehrer-Amtszimmer (Schw.),
1910.

Jegerlehner, J.

(III, S. 350).

S:


Marignano (E.), 1911. - Erzählun-
gen aus den Alpen, 1912. Daraus
sep.: Der Goldbrunnen (E.), 1912. -
Petronella (R. a. dem Hochgebirge),
1912.

Jensen, Wilhelm

(III, S. 352),
starb am 24. Novbr. 1911 in der
Heilanstalt Bad Thalkirchen an Ar-
terienverkalkung.

S:

Fremdlinge
unter den Menschen (R.); II, 1911. -
Auf dem Vestenstein (Hist. R.), 1912.
- Ausgewählte Gedichte, 1912.

Jesinghaus, Walter

(III, S. 355),
ist seit dem Herbst 1911 Oberlehrer
am städtischen Helmholtz-Gymnasium
in Berlin-Schöneberg.

* 15*
[Spaltenumbruch]
Jaf
Jäger, Johann Martin

(III, S.
[3]35), wirkt jetzt (1911) als Geiſt-
[li]cher Rat und Stadtpfarrer in Eden-
[k]oben (Pfalz).

Janitſchek, Maria

(III, S. 341).

S:

Geſammelte Gedichte, 1910. 3. A.
[1]911. – Luſtige Ehen (Eine Geſch., in
[d]er ſich alle kriegen), 1912. – Stille
[G]äſte (En.), 1912.

Janke, Erich

(III, S. 343), ſchied
[1]911 aus dem Verlagsgeſchäft aus
[u]nd behielt nur die Redaktion der
[„] Deutſchen Romanzeitung“ bei.

Janke, Friedrich

(III, S. 343),
[t]rat 1911 in den Ruheſtand und lebt
[t]eils in Potsdam, teils in Bozen.

Jaques, Hermann

(III, S. 347).

S:

Kennſt du die Stadt ... (Ge.),
[1]911.

*Jardon, Cornelia,

geb. am 10.
April 1859 in Raeren bei Aachen,
ſtammt aus einer alten Juriſten-
familie (ihr Großvater war Kam-
merpräſident in Aachen). Die ſorg-
fältigſte muſikaliſche und literariſche
Ausbildung und langjähriger Auf-
enthalt im Auslande haben ihr den
Blick für ſchöne Literatur und Muſik
geſchärft. Sie lebt verheiratet in
Aachen.

S:

Die Frau und Bebels
Utopien, 1882. – Arminius (Hiſt.
Schſp.), 1908.

*Jaſtrow, Bernhard,

am 26. Sep-
tember 1853 in Bulgrin (Kreis Bel-
gard in Pommern) als Sohn eines
talentierten Landwirts geboren, war
ſchon in früheſter Kindheit krank an
den Augen, ſo daß er erſt mit nenn
Jahren die Dorfſchule beſuchen konnte.
Auch im ſpäteren Leben hat ſich die-
ſes Leiden nicht gemindert u. ſchließ-
lich zur völligen Erblindung des
einen Auges geführt. Den mangel-
haften Schulunterricht ſuchte er durch
eifriges Leſen zu erſetzen, obwohl ſeine
Stiefmutter mit aller Strenge da-
gegen wirkte, und beim Hüten des
Viehes entſtanden ſeine erſten Ge-
dichte. Als er 1877 eine Sammlung
derſelben drucken ließ, ſuchte er ſie
[Spaltenumbruch]

Jeſ
durch Selbſtvertrieb in Pommern u.
darüber hinaus an den Mann zu
bringen, und das gelang ihm ſo gut,
daß er zehn Auflagen davon drucken
laſſen konnte. Nach dem Tode ſeines
Vaters übernahm er ſein kleines Erbe
und machte ſich anſäſſig, verheiratete
ſich, verlor aber ſchon nach einem
Jahre ſeine Gattin. Nach ſeiner Wie-
derverheiratung verkaufte er ſein
Grundſtück, zog 1891 nach Belgard,
wo er bis 1898 als Verſicherungs-
agent tätig war, und nach kurzem
Aufenthalt in Berlin nach Wünsdorf
bei Zoſſen, wo er mehrere kleine
Landhäuſer erbaute und damit den
Grund zu einer Villenkolonie legte.
Jm Jahre 1907 verlegte er ſeinen
Wohnſitz nach Sonnenberg bei Wies-
baden, von wo aus er dann ſeine
zweite Gedichtſammlung mit Erfolg
vertrieb, bis er ſich im Herbſt 1912
wieder in Wünsdorf bei Zoſſen nie-
derließ.

S:

Klänge vor Edens Tür
(Ge.), 1877. 10. Aufl. 1882. (Sv.) –
Die Lieder des Erdenwanderers, 1909.
4. A. 1912. (Sv.)

Jedrzejewski, Franz

(III, S.
350).

S:

Juſtinus und Theobald
Kerner und das Kernerhaus in
Weinsberg, 1910. – Die Verlob-
ung im Lehrer-Amtszimmer (Schw.),
1910.

Jegerlehner, J.

(III, S. 350).

S:


Marignano (E.), 1911. – Erzählun-
gen aus den Alpen, 1912. Daraus
ſep.: Der Goldbrunnen (E.), 1912. –
Petronella (R. a. dem Hochgebirge),
1912.

Jenſen, Wilhelm

(III, S. 352),
ſtarb am 24. Novbr. 1911 in der
Heilanſtalt Bad Thalkirchen an Ar-
terienverkalkung.

S:

Fremdlinge
unter den Menſchen (R.); II, 1911. –
Auf dem Veſtenſtein (Hiſt. R.), 1912.
– Ausgewählte Gedichte, 1912.

Jeſinghaus, Walter

(III, S. 355),
iſt ſeit dem Herbſt 1911 Oberlehrer
am ſtädtiſchen Helmholtz-Gymnaſium
in Berlin-Schöneberg.

* 15*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <div type="bibliography" n="2">
          <pb facs="#f0231" n="227"/>
          <cb/>
        </div>
      </div>
      <fw place="top" type="header"> <hi rendition="#g">Jaf</hi> </fw><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Jäger,</hi> Johann Martin</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S.<lb/><supplied>3</supplied>35), wirkt jetzt (1911) als Gei&#x017F;t-<lb/><supplied>li</supplied>cher Rat und Stadtpfarrer in Eden-<lb/><supplied>k</supplied>oben (Pfalz).</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Janit&#x017F;chek,</hi> Maria</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S. 341).</p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Ge&#x017F;ammelte Gedichte, 1910. 3. A.<lb/><supplied>1</supplied>911. &#x2013; Lu&#x017F;tige Ehen (Eine Ge&#x017F;ch., in<lb/><supplied>d</supplied>er &#x017F;ich alle kriegen), 1912. &#x2013; Stille<lb/><supplied>G</supplied>ä&#x017F;te (En.), 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Janke,</hi> Erich</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S. 343), &#x017F;chied<lb/><supplied>1</supplied>911 aus dem Verlagsge&#x017F;chäft aus<lb/><supplied>u</supplied>nd behielt nur die Redaktion der<lb/><supplied>&#x201E;</supplied> Deut&#x017F;chen Romanzeitung&#x201C; bei.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Janke,</hi> Friedrich</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S. 343),<lb/><supplied>t</supplied>rat 1911 in den Ruhe&#x017F;tand und lebt<lb/><supplied>t</supplied>eils in Potsdam, teils in Bozen.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Jaques,</hi> Hermann</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S. 347).</p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Kenn&#x017F;t du die Stadt ... (Ge.),<lb/><supplied>1</supplied>911.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName>*<hi rendition="#b">Jardon,</hi> Cornelia,</persName>
        </head>
        <p> geb. am 10.<lb/>
April 1859 in Raeren bei Aachen,<lb/>
&#x017F;tammt aus einer alten Juri&#x017F;ten-<lb/>
familie (ihr Großvater war Kam-<lb/>
merprä&#x017F;ident in Aachen). Die &#x017F;org-<lb/>
fältig&#x017F;te mu&#x017F;ikali&#x017F;che und literari&#x017F;che<lb/>
Ausbildung und langjähriger Auf-<lb/>
enthalt im Auslande haben ihr den<lb/>
Blick für &#x017F;chöne Literatur und Mu&#x017F;ik<lb/>
ge&#x017F;chärft. Sie lebt verheiratet in<lb/>
Aachen. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Die Frau und Bebels<lb/>
Utopien, 1882. &#x2013; Arminius (Hi&#x017F;t.<lb/>
Sch&#x017F;p.), 1908.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName>*<hi rendition="#b">Ja&#x017F;trow,</hi> Bernhard,</persName>
        </head>
        <p> am 26. Sep-<lb/>
tember 1853 in Bulgrin (Kreis Bel-<lb/>
gard in Pommern) als Sohn eines<lb/>
talentierten Landwirts geboren, war<lb/>
&#x017F;chon in frühe&#x017F;ter Kindheit krank an<lb/>
den Augen, &#x017F;o daß er er&#x017F;t mit nenn<lb/>
Jahren die Dorf&#x017F;chule be&#x017F;uchen konnte.<lb/>
Auch im &#x017F;päteren Leben hat &#x017F;ich die-<lb/>
&#x017F;es Leiden nicht gemindert u. &#x017F;chließ-<lb/>
lich zur völligen Erblindung des<lb/>
einen Auges geführt. Den mangel-<lb/>
haften Schulunterricht &#x017F;uchte er durch<lb/>
eifriges Le&#x017F;en zu er&#x017F;etzen, obwohl &#x017F;eine<lb/>
Stiefmutter mit aller Strenge da-<lb/>
gegen wirkte, und beim Hüten des<lb/>
Viehes ent&#x017F;tanden &#x017F;eine er&#x017F;ten Ge-<lb/>
dichte. Als er 1877 eine Sammlung<lb/>
der&#x017F;elben drucken ließ, &#x017F;uchte er &#x017F;ie<lb/><cb/>
<fw place="top" type="header"><hi rendition="#g">Je&#x017F;</hi></fw><lb/>
durch Selb&#x017F;tvertrieb in Pommern u.<lb/>
darüber hinaus an den Mann zu<lb/>
bringen, und das gelang ihm &#x017F;o gut,<lb/>
daß er zehn Auflagen davon drucken<lb/>
la&#x017F;&#x017F;en konnte. Nach dem Tode &#x017F;eines<lb/>
Vaters übernahm er &#x017F;ein kleines Erbe<lb/>
und machte &#x017F;ich an&#x017F;ä&#x017F;&#x017F;ig, verheiratete<lb/>
&#x017F;ich, verlor aber &#x017F;chon nach einem<lb/>
Jahre &#x017F;eine Gattin. Nach &#x017F;einer Wie-<lb/>
derverheiratung verkaufte er &#x017F;ein<lb/>
Grund&#x017F;tück, zog 1891 nach Belgard,<lb/>
wo er bis 1898 als Ver&#x017F;icherungs-<lb/>
agent tätig war, und nach kurzem<lb/>
Aufenthalt in Berlin nach Wünsdorf<lb/>
bei Zo&#x017F;&#x017F;en, wo er mehrere kleine<lb/>
Landhäu&#x017F;er erbaute und damit den<lb/>
Grund zu einer Villenkolonie legte.<lb/>
Jm Jahre 1907 verlegte er &#x017F;einen<lb/>
Wohn&#x017F;itz nach Sonnenberg bei Wies-<lb/>
baden, von wo aus er dann &#x017F;eine<lb/>
zweite Gedicht&#x017F;ammlung mit Erfolg<lb/>
vertrieb, bis er &#x017F;ich im Herb&#x017F;t 1912<lb/>
wieder in Wünsdorf bei Zo&#x017F;&#x017F;en nie-<lb/>
derließ. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Klänge vor Edens Tür<lb/>
(Ge.), 1877. 10. Aufl. 1882. (Sv.) &#x2013;<lb/>
Die Lieder des Erdenwanderers, 1909.<lb/>
4. A. 1912. (Sv.)</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Jedrzejewski,</hi> Franz</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S.<lb/>
350). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Ju&#x017F;tinus und Theobald<lb/>
Kerner und das Kernerhaus in<lb/>
Weinsberg, 1910. &#x2013; Die Verlob-<lb/>
ung im Lehrer-Amtszimmer (Schw.),<lb/>
1910.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Jegerlehner,</hi> J.</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S. 350). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Marignano (E.), 1911. &#x2013; Erzählun-<lb/>
gen aus den Alpen, 1912. Daraus<lb/>
&#x017F;ep.: Der Goldbrunnen (E.), 1912. &#x2013;<lb/>
Petronella (R. a. dem Hochgebirge),<lb/>
1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Jen&#x017F;en,</hi> Wilhelm</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S. 352),<lb/>
&#x017F;tarb am 24. Novbr. 1911 in der<lb/>
Heilan&#x017F;talt Bad Thalkirchen an Ar-<lb/>
terienverkalkung. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Fremdlinge<lb/>
unter den Men&#x017F;chen (R.); <hi rendition="#aq">II,</hi> 1911. &#x2013;<lb/>
Auf dem Ve&#x017F;ten&#x017F;tein (Hi&#x017F;t. R.), 1912.<lb/>
&#x2013; Ausgewählte Gedichte, 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Je&#x017F;inghaus,</hi> Walter</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">III,</hi> S. 355),<lb/>
i&#x017F;t &#x017F;eit dem Herb&#x017F;t 1911 Oberlehrer<lb/>
am &#x017F;tädti&#x017F;chen Helmholtz-Gymna&#x017F;ium<lb/>
in Berlin-Schöneberg.</p><lb/>
        <fw place="bottom" type="sig">* 15*</fw><lb/>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[227/0231] Jaf Jeſ Jäger, Johann Martin (III, S. 335), wirkt jetzt (1911) als Geiſt- licher Rat und Stadtpfarrer in Eden- koben (Pfalz). Janitſchek, Maria (III, S. 341). S: Geſammelte Gedichte, 1910. 3. A. 1911. – Luſtige Ehen (Eine Geſch., in der ſich alle kriegen), 1912. – Stille Gäſte (En.), 1912. Janke, Erich (III, S. 343), ſchied 1911 aus dem Verlagsgeſchäft aus und behielt nur die Redaktion der „ Deutſchen Romanzeitung“ bei. Janke, Friedrich (III, S. 343), trat 1911 in den Ruheſtand und lebt teils in Potsdam, teils in Bozen. Jaques, Hermann (III, S. 347). S: Kennſt du die Stadt ... (Ge.), 1911. *Jardon, Cornelia, geb. am 10. April 1859 in Raeren bei Aachen, ſtammt aus einer alten Juriſten- familie (ihr Großvater war Kam- merpräſident in Aachen). Die ſorg- fältigſte muſikaliſche und literariſche Ausbildung und langjähriger Auf- enthalt im Auslande haben ihr den Blick für ſchöne Literatur und Muſik geſchärft. Sie lebt verheiratet in Aachen. S: Die Frau und Bebels Utopien, 1882. – Arminius (Hiſt. Schſp.), 1908. *Jaſtrow, Bernhard, am 26. Sep- tember 1853 in Bulgrin (Kreis Bel- gard in Pommern) als Sohn eines talentierten Landwirts geboren, war ſchon in früheſter Kindheit krank an den Augen, ſo daß er erſt mit nenn Jahren die Dorfſchule beſuchen konnte. Auch im ſpäteren Leben hat ſich die- ſes Leiden nicht gemindert u. ſchließ- lich zur völligen Erblindung des einen Auges geführt. Den mangel- haften Schulunterricht ſuchte er durch eifriges Leſen zu erſetzen, obwohl ſeine Stiefmutter mit aller Strenge da- gegen wirkte, und beim Hüten des Viehes entſtanden ſeine erſten Ge- dichte. Als er 1877 eine Sammlung derſelben drucken ließ, ſuchte er ſie durch Selbſtvertrieb in Pommern u. darüber hinaus an den Mann zu bringen, und das gelang ihm ſo gut, daß er zehn Auflagen davon drucken laſſen konnte. Nach dem Tode ſeines Vaters übernahm er ſein kleines Erbe und machte ſich anſäſſig, verheiratete ſich, verlor aber ſchon nach einem Jahre ſeine Gattin. Nach ſeiner Wie- derverheiratung verkaufte er ſein Grundſtück, zog 1891 nach Belgard, wo er bis 1898 als Verſicherungs- agent tätig war, und nach kurzem Aufenthalt in Berlin nach Wünsdorf bei Zoſſen, wo er mehrere kleine Landhäuſer erbaute und damit den Grund zu einer Villenkolonie legte. Jm Jahre 1907 verlegte er ſeinen Wohnſitz nach Sonnenberg bei Wies- baden, von wo aus er dann ſeine zweite Gedichtſammlung mit Erfolg vertrieb, bis er ſich im Herbſt 1912 wieder in Wünsdorf bei Zoſſen nie- derließ. S: Klänge vor Edens Tür (Ge.), 1877. 10. Aufl. 1882. (Sv.) – Die Lieder des Erdenwanderers, 1909. 4. A. 1912. (Sv.) Jedrzejewski, Franz (III, S. 350). S: Juſtinus und Theobald Kerner und das Kernerhaus in Weinsberg, 1910. – Die Verlob- ung im Lehrer-Amtszimmer (Schw.), 1910. Jegerlehner, J. (III, S. 350). S: Marignano (E.), 1911. – Erzählun- gen aus den Alpen, 1912. Daraus ſep.: Der Goldbrunnen (E.), 1912. – Petronella (R. a. dem Hochgebirge), 1912. Jenſen, Wilhelm (III, S. 352), ſtarb am 24. Novbr. 1911 in der Heilanſtalt Bad Thalkirchen an Ar- terienverkalkung. S: Fremdlinge unter den Menſchen (R.); II, 1911. – Auf dem Veſtenſtein (Hiſt. R.), 1912. – Ausgewählte Gedichte, 1912. Jeſinghaus, Walter (III, S. 355), iſt ſeit dem Herbſt 1911 Oberlehrer am ſtädtiſchen Helmholtz-Gymnaſium in Berlin-Schöneberg. * 15*

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/231
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/231>, S. 227, abgerufen am 23.09.2017.