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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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adeligen Häusern, und war sie als
solche in Sandow, Klein-Lienchen,
Wundichow (Pommern) und Neu-
Strelitz tätig. Hier untersagte ihr
der Arzt wieder einmal jegliche Unter-
richtstätigkeit, u. so siedelte sie 1887
nach Berlin über, wo sie seitdem als
Schriftstellerin, als Lehrerin der deut-
schen, englischen, französischen, schwe-
dischen und italienischen Sprache, ge-
legentlich auch als Vortragsmeisterin
tätig ist. Außer zahlreichen Artikeln
in den verschiedensten Zeitschriften
veröffentlichte sie

S:

Wer ist mein
Nächster? Negertypen aus Deutsch-
Südwestafrika (R.), 1903 (Sv.). -
Hirundo und Rustica (Eine Schwal-
ben-Gesch.), 1904. - Bilder aus
Deutsch-Westafrika, 1905.

Kaspar-Walzel, Joseph

(III,
S. 413), heißt in Wirklichkeit Joseph
Kaspar von Walzel.

Kastner, Eduard Fedor

(III, S.
414).

S:

Lose Gedanken, 1888. -
Von der Heerstraße des Lebens (Apho-
rismen), 1889. - Aphorismen über
Frauen und Liebe, 1890. - Frau Else
(Ge.), 1890. - Aus dem Matzner
Sommerstaub (Ge.), 1892. - Aus dem
Adlergebirge (in Rokitnitzer Mdt.),
1894. N. A. 1903. - Hintertux (Plau-
dereien), 1903. - Kampf- und Trutz-
gesänge, 1911.

Kastner(-Michalitschke), Else


(III, S. 414).

S:

Skizzen, 1906. -
Seine Hände und andere Skizzen,
1909. - Ein Mörder? (Ntte.), 1909.

Kastner, Willy

(III, S. 415).

S:


Neue Verse, 1911.

Katscher, Bertha

(III, S. 417).

S:

Der Steinwurf (E.), 1912. - Das
große Los (R.), 1912.

Kautsky, Minna

(III, S. 423),
starb am 21. Dezbr. 1912 in Berlin-
Friedenau.

Kayßler, Friedrich

(III, S. 426),
ist seit dem Herbst 1912 Mitglied des
Deutschen Schauspielhauses in Berlin.

Keim, Franz

(III, S. 429).

S:


Gesammelte Werke; V, 1912 ff.

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Kel
Keiter, Therese

(III, S. 431).

S:


Lebenssprüche u. Zeitbetrachtungen,
1910. - Der wilde Dorneck u. andere
Lebensstudien, 1911. - Liebe und Tod
(Verse), 1911. - Der Weg des Michel-
angelo (E. a. d. Renaissance), 1911.
- Die Schicksalsstadt (R.), 1912. -
Tröstungen (Ge.), 1912. - Ernste und
heitere Geschichten, 1912. - Kloster-
Geschichten, 1912.

Keller, Paul

(III, S. 436), gibt
seit Oktbr. 1912 auch die Monats-
blätter "Die Bergstadt" heraus.

S:


Stille Straßen (Ein Buch von kleinen
Leuten und großen Dingen), 1912.

Keller, Samuel

(III, S. 436).

S:


Um die Kanzel (R. a. d. Gegenwart),
1911.

*Kellermann, Karl Alfred,

psd.
Dr. von Wedel, wurde am 2. Mai
1875 in Straßburg geboren, verlebte
seine Jugend im Elsaß, besuchte das
Gymnasium seiner Vaterstadt, da-
nach dasjenige in Schlettstadt und
studierte dann in Freiburg u. Straß-
burg. Er war darauf Lehrer an ver-
schiedenen höheren Privatschulen u.
Hauslehrer in fürstlichen Familien-
kreisen. Nun folgte ein jahrelanges
Wanderleben durch Deutschland, ver-
bunden mit schriftstellerischer Tätig-
keit, die sich besonders den Dich-
tern zuwandte, die an den Stätten
seines jeweiligen Aufenthalts leb-
ten oder gelebt hatten. So ent-
standen seine Schriften über "Ernst
Meyer" (1900), "Sechs Dichter der
roten Erde" (1901), "L. Altenbernd"
(1903), "Heinrich Vierordt und Karl
Röhrig in ihren Beziehungen zu
Freiligrath" (1906), "Ein Dichter
des Hunsrücks, K. Röhrig" (1908)
u. a. Auch gab er die erste Anregung
zur Gründung des Kinkeldenkmals in
Oberursel u. des Freiligrath-Melos-
heims in Unkel am Rhein. Gegen-
wärtig ist K. Chefredakteur des in Pa-
ris erscheinenden "Deutschen Pflug",
der auch in London, Brüssel und
Antwerpen zur Ausgabe gelangt.

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Kaſ
adeligen Häuſern, und war ſie als
ſolche in Sandow, Klein-Lienchen,
Wundichow (Pommern) und Neu-
Strelitz tätig. Hier unterſagte ihr
der Arzt wieder einmal jegliche Unter-
richtstätigkeit, u. ſo ſiedelte ſie 1887
nach Berlin über, wo ſie ſeitdem als
Schriftſtellerin, als Lehrerin der deut-
ſchen, engliſchen, franzöſiſchen, ſchwe-
diſchen und italieniſchen Sprache, ge-
legentlich auch als Vortragsmeiſterin
tätig iſt. Außer zahlreichen Artikeln
in den verſchiedenſten Zeitſchriften
veröffentlichte ſie

S:

Wer iſt mein
Nächſter? Negertypen aus Deutſch-
Südweſtafrika (R.), 1903 (Sv.). –
Hirundo und Ruſtica (Eine Schwal-
ben-Geſch.), 1904. – Bilder aus
Deutſch-Weſtafrika, 1905.

Kaſpar-Walzel, Joſeph

(III,
S. 413), heißt in Wirklichkeit Joſeph
Kaſpar von Walzel.

Kaſtner, Eduard Fedor

(III, S.
414).

S:

Loſe Gedanken, 1888. –
Von der Heerſtraße des Lebens (Apho-
rismen), 1889. – Aphorismen über
Frauen und Liebe, 1890. – Frau Elſe
(Ge.), 1890. – Aus dem Matzner
Sommerſtaub (Ge.), 1892. – Aus dem
Adlergebirge (in Rokitnitzer Mdt.),
1894. N. A. 1903. – Hintertux (Plau-
dereien), 1903. – Kampf- und Trutz-
geſänge, 1911.

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S:

Skizzen, 1906. –
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Katſcher, Bertha

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S:

Der Steinwurf (E.), 1912. – Das
große Los (R.), 1912.

Kautsky, Minna

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ſtarb am 21. Dezbr. 1912 in Berlin-
Friedenau.

Kayßler, Friedrich

(III, S. 426),
iſt ſeit dem Herbſt 1912 Mitglied des
Deutſchen Schauſpielhauſes in Berlin.

Keim, Franz

(III, S. 429).

S:


Geſammelte Werke; V, 1912 ff.

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Kel
Keiter, Thereſe

(III, S. 431).

S:


Lebensſprüche u. Zeitbetrachtungen,
1910. – Der wilde Dorneck u. andere
Lebensſtudien, 1911. – Liebe und Tod
(Verſe), 1911. – Der Weg des Michel-
angelo (E. a. d. Renaiſſance), 1911.
– Die Schickſalsſtadt (R.), 1912. –
Tröſtungen (Ge.), 1912. – Ernſte und
heitere Geſchichten, 1912. – Kloſter-
Geſchichten, 1912.

Keller, Paul

(III, S. 436), gibt
ſeit Oktbr. 1912 auch die Monats-
blätter „Die Bergſtadt“ heraus.

S:


Stille Straßen (Ein Buch von kleinen
Leuten und großen Dingen), 1912.

Keller, Samuel

(III, S. 436).

S:


Um die Kanzel (R. a. d. Gegenwart),
1911.

*Kellermann, Karl Alfred,

pſd.
Dr. von Wedel, wurde am 2. Mai
1875 in Straßburg geboren, verlebte
ſeine Jugend im Elſaß, beſuchte das
Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt, da-
nach dasjenige in Schlettſtadt und
ſtudierte dann in Freiburg u. Straß-
burg. Er war darauf Lehrer an ver-
ſchiedenen höheren Privatſchulen u.
Hauslehrer in fürſtlichen Familien-
kreiſen. Nun folgte ein jahrelanges
Wanderleben durch Deutſchland, ver-
bunden mit ſchriftſtelleriſcher Tätig-
keit, die ſich beſonders den Dich-
tern zuwandte, die an den Stätten
ſeines jeweiligen Aufenthalts leb-
ten oder gelebt hatten. So ent-
ſtanden ſeine Schriften über „Ernſt
Meyer“ (1900), „Sechs Dichter der
roten Erde“ (1901), „L. Altenbernd“
(1903), „Heinrich Vierordt und Karl
Röhrig in ihren Beziehungen zu
Freiligrath“ (1906), „Ein Dichter
des Hunsrücks, K. Röhrig“ (1908)
u. a. Auch gab er die erſte Anregung
zur Gründung des Kinkeldenkmals in
Oberurſel u. des Freiligrath-Melos-
heims in Unkel am Rhein. Gegen-
wärtig iſt K. Chefredakteur des in Pa-
ris erſcheinenden „Deutſchen Pflug“,
der auch in London, Brüſſel und
Antwerpen zur Ausgabe gelangt.

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[231/0235] Kaſ Kel adeligen Häuſern, und war ſie als ſolche in Sandow, Klein-Lienchen, Wundichow (Pommern) und Neu- Strelitz tätig. Hier unterſagte ihr der Arzt wieder einmal jegliche Unter- richtstätigkeit, u. ſo ſiedelte ſie 1887 nach Berlin über, wo ſie ſeitdem als Schriftſtellerin, als Lehrerin der deut- ſchen, engliſchen, franzöſiſchen, ſchwe- diſchen und italieniſchen Sprache, ge- legentlich auch als Vortragsmeiſterin tätig iſt. Außer zahlreichen Artikeln in den verſchiedenſten Zeitſchriften veröffentlichte ſie S: Wer iſt mein Nächſter? Negertypen aus Deutſch- Südweſtafrika (R.), 1903 (Sv.). – Hirundo und Ruſtica (Eine Schwal- ben-Geſch.), 1904. – Bilder aus Deutſch-Weſtafrika, 1905. Kaſpar-Walzel, Joſeph (III, S. 413), heißt in Wirklichkeit Joſeph Kaſpar von Walzel. Kaſtner, Eduard Fedor (III, S. 414). S: Loſe Gedanken, 1888. – Von der Heerſtraße des Lebens (Apho- rismen), 1889. – Aphorismen über Frauen und Liebe, 1890. – Frau Elſe (Ge.), 1890. – Aus dem Matzner Sommerſtaub (Ge.), 1892. – Aus dem Adlergebirge (in Rokitnitzer Mdt.), 1894. N. A. 1903. – Hintertux (Plau- dereien), 1903. – Kampf- und Trutz- geſänge, 1911. Kaſtner(-Michalitſchke), Elſe (III, S. 414). S: Skizzen, 1906. – Seine Hände und andere Skizzen, 1909. – Ein Mörder? (Ntte.), 1909. Kaſtner, Willy (III, S. 415). S: Neue Verſe, 1911. Katſcher, Bertha (III, S. 417). S: Der Steinwurf (E.), 1912. – Das große Los (R.), 1912. Kautsky, Minna (III, S. 423), ſtarb am 21. Dezbr. 1912 in Berlin- Friedenau. Kayßler, Friedrich (III, S. 426), iſt ſeit dem Herbſt 1912 Mitglied des Deutſchen Schauſpielhauſes in Berlin. Keim, Franz (III, S. 429). S: Geſammelte Werke; V, 1912 ff. Keiter, Thereſe (III, S. 431). S: Lebensſprüche u. Zeitbetrachtungen, 1910. – Der wilde Dorneck u. andere Lebensſtudien, 1911. – Liebe und Tod (Verſe), 1911. – Der Weg des Michel- angelo (E. a. d. Renaiſſance), 1911. – Die Schickſalsſtadt (R.), 1912. – Tröſtungen (Ge.), 1912. – Ernſte und heitere Geſchichten, 1912. – Kloſter- Geſchichten, 1912. Keller, Paul (III, S. 436), gibt ſeit Oktbr. 1912 auch die Monats- blätter „Die Bergſtadt“ heraus. S: Stille Straßen (Ein Buch von kleinen Leuten und großen Dingen), 1912. Keller, Samuel (III, S. 436). S: Um die Kanzel (R. a. d. Gegenwart), 1911. *Kellermann, Karl Alfred, pſd. Dr. von Wedel, wurde am 2. Mai 1875 in Straßburg geboren, verlebte ſeine Jugend im Elſaß, beſuchte das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt, da- nach dasjenige in Schlettſtadt und ſtudierte dann in Freiburg u. Straß- burg. Er war darauf Lehrer an ver- ſchiedenen höheren Privatſchulen u. Hauslehrer in fürſtlichen Familien- kreiſen. Nun folgte ein jahrelanges Wanderleben durch Deutſchland, ver- bunden mit ſchriftſtelleriſcher Tätig- keit, die ſich beſonders den Dich- tern zuwandte, die an den Stätten ſeines jeweiligen Aufenthalts leb- ten oder gelebt hatten. So ent- ſtanden ſeine Schriften über „Ernſt Meyer“ (1900), „Sechs Dichter der roten Erde“ (1901), „L. Altenbernd“ (1903), „Heinrich Vierordt und Karl Röhrig in ihren Beziehungen zu Freiligrath“ (1906), „Ein Dichter des Hunsrücks, K. Röhrig“ (1908) u. a. Auch gab er die erſte Anregung zur Gründung des Kinkeldenkmals in Oberurſel u. des Freiligrath-Melos- heims in Unkel am Rhein. Gegen- wärtig iſt K. Chefredakteur des in Pa- ris erſcheinenden „Deutſchen Pflug“, der auch in London, Brüſſel und Antwerpen zur Ausgabe gelangt. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 231. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/235>, abgerufen am 20.03.2019.