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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Lev
Levetzow, Karl Frhr. von

(IV, S. 244).

S:

Kirke (Aristophanische
Kom.), 1909. - Der Königstiger (R.),
1910. - Meister Gottfried (Dr.),
1911.

Lewald, Emmi

(IV, S. 246).

S:


Die Wehrlosen (R.), 1912. - Die Rose
vor der Tür (R.), 1912. - Stille
Wasser (Nn.), 1912.

Lhotzky, Heinrich,

geboren am 21.
April 1859 in Claußnitz (Sachsen) als
Sohn des Pastors Julius L., besuchte
die Herrnhuter Anstalt Niesky (Schle-
sien), die Gymnasien in Bautzen und
Dresden-Neustadt und studierte dar-
auf in Leipzig Orientalische Sprachen
und Theologie, welches Studium er
dann in Berlin fortsetzte. Nach Er-
ledigung seiner Prüfungen war er vier
Jahre deutscher Pfarrer in Bessara-
bien und 12 Jahre in den deutschen
Kolonien in der Krim. Nach seiner
Heimkehr nach Deutschland studierte
er in Berlin noch Chemie, erwarb sich
auch den Grad eines Dr. phil. u. ließ
sich 1903 als Privatgelehrter in Pa-
sing bei München nieder. Hier gab er
seit 1904 die Vierteljahrsschrift "Das
Leben" in eigenem Verlage heraus.
Jm Jahre 1910 verlegte er seinen
Wohnsitz und Verlag nach Ludwigs-
hafen am Bodensee. Außer einigen
theologischen und pädagogischen
Schriften veröffentlichte er

S:

Re-
ligion, oder: Reich Gottes (Eine
Gesch.), 4. Aufl. 1912. - Jmmanuel
Müller (Roman aus der bessarabi-
schen Steppe), 1912. - Japanisches
Bilderbuch (mit Märchen von H.
Lhotzky), 1912.

Liebermann v. Sonnenberg,
Max

(IV, Seite 253).

S:

Aus der
Glückszeit meines Lebens (Erinne-
rungen aus dem Kriege 1870-71),
1911.

Liebmann, Otto

(IV, S. 255),
wurde bei seinem Übertritt in den
Ruhestand (Okibr. 1911) zum Geh.
Rat ernannt. Er starb in Jena am
14. (15.) Januar 1912.

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Lin
Lienert, Meinrad

(IV, S. 256).

S:

Das Hochmutsnärrchen, 1911. -
Der Überfall und andere Erzählgn.,
1912.

Lienhard, Fritz

(IV, S. 257).

S:


Odysseus (Dr. D.), 1911. - Licht-
land (Neue Ge.), 1912. - Der elsäs-
sische Garten (Ein Buch von unseres
Landes Art u. Kunst; hrsg. mit Hans
Pfitzner u. Karl Schindler), 1912.

Liliencron, Adda Freiin v.

(IV,
S. 260), lebte seit 1911 in Charlotten-
burg und gab heraus "Ostdeutscher
Almanach" (mit Karl Wilczynsky),
1911. Sie starb am 23. Januar 1913
in einem Eisenbahnzuge in der Nähe
von Bitterfeld plötzlich am Herz-
schlage.

S:

Fürs Vaterland! (Patrio-
tisches Volksst.), 1911. 2. A. 1912. -
Lebende Bilder zu patriotischen Fest-
spielen, 1912. - Krieg und Frieden
(Erinnergn. a. d. Leben e. Offiziers-
frau), 1912.

Liliencron, Detlev Frhr. v.

(IV,
S. 262).

S:

Gesammelte Werke;
hrsg. von Richard Dehmel; VIII,
1911 ff. - Neues von Liliencron (Br.
an seinen ersten Verleger; hrsg. von
Heinrich Spiero), 1911.

Liliencron, Rochus Frhr. von


(IV, S. 262), starb am 5. März 1912
in Koblenz, wo er bei seiner Tochter,
der Gattin des Oberpräsidenten der
Rheinprovinz, Staatsministers von
Rheinbaben, weilte, und wurde am
9. März in Berlin zur letzten Ruhe
bestattet.

Lilienfein, Heinrich

(IV, S. 263).

S:

Von den Frauen und einer Frau
(En. u. Geschn.), 1911. - Die große
Stille (R.), 1.-3. Aufl. 1912. - Der
Tyrann (Dr.), 1912.

Linden, Friedrich,

Pseudon. für
Eugen Hoerle; s. d. im Nachtrag!

Lindenberg, Paul

(IV, S. 270).

S:

Wider den Halbmond (E. a. dem
bulgar.-türk. Kriege), 1912.

Linke, Oskar

(IV, S. 276), lebt
seit 1911 als Hauptschriftleiter der
"Weimarischen Zeitung" in Weimar.

* 16*
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Lev
Levetzow, Karl Frhr. von

(IV, S. 244).

S:

Kirke (Ariſtophaniſche
Kom.), 1909. – Der Königstiger (R.),
1910. – Meiſter Gottfried (Dr.),
1911.

Lewald, Emmi

(IV, S. 246).

S:


Die Wehrloſen (R.), 1912. – Die Roſe
vor der Tür (R.), 1912. – Stille
Waſſer (Nn.), 1912.

Lhotzky, Heinrich,

geboren am 21.
April 1859 in Claußnitz (Sachſen) als
Sohn des Paſtors Julius L., beſuchte
die Herrnhuter Anſtalt Niesky (Schle-
ſien), die Gymnaſien in Bautzen und
Dresden-Neuſtadt und ſtudierte dar-
auf in Leipzig Orientaliſche Sprachen
und Theologie, welches Studium er
dann in Berlin fortſetzte. Nach Er-
ledigung ſeiner Prüfungen war er vier
Jahre deutſcher Pfarrer in Beſſara-
bien und 12 Jahre in den deutſchen
Kolonien in der Krim. Nach ſeiner
Heimkehr nach Deutſchland ſtudierte
er in Berlin noch Chemie, erwarb ſich
auch den Grad eines Dr. phil. u. ließ
ſich 1903 als Privatgelehrter in Pa-
ſing bei München nieder. Hier gab er
ſeit 1904 die Vierteljahrsſchrift „Das
Leben“ in eigenem Verlage heraus.
Jm Jahre 1910 verlegte er ſeinen
Wohnſitz und Verlag nach Ludwigs-
hafen am Bodenſee. Außer einigen
theologiſchen und pädagogiſchen
Schriften veröffentlichte er

S:

Re-
ligion, oder: Reich Gottes (Eine
Geſch.), 4. Aufl. 1912. – Jmmanuel
Müller (Roman aus der beſſarabi-
ſchen Steppe), 1912. – Japaniſches
Bilderbuch (mit Märchen von H.
Lhotzky), 1912.

Liebermann v. Sonnenberg,
Max

(IV, Seite 253).

S:

Aus der
Glückszeit meines Lebens (Erinne-
rungen aus dem Kriege 1870–71),
1911.

Liebmann, Otto

(IV, S. 255),
wurde bei ſeinem Übertritt in den
Ruheſtand (Okibr. 1911) zum Geh.
Rat ernannt. Er ſtarb in Jena am
14. (15.) Januar 1912.

[Spaltenumbruch]
Lin
Lienert, Meinrad

(IV, S. 256).

S:

Das Hochmutsnärrchen, 1911. –
Der Überfall und andere Erzählgn.,
1912.

Lienhard, Fritz

(IV, S. 257).

S:


Odyſſeus (Dr. D.), 1911. – Licht-
land (Neue Ge.), 1912. – Der elſäſ-
ſiſche Garten (Ein Buch von unſeres
Landes Art u. Kunſt; hrsg. mit Hans
Pfitzner u. Karl Schindler), 1912.

Liliencron, Adda Freiin v.

(IV,
S. 260), lebte ſeit 1911 in Charlotten-
burg und gab heraus „Oſtdeutſcher
Almanach“ (mit Karl Wilczynsky),
1911. Sie ſtarb am 23. Januar 1913
in einem Eiſenbahnzuge in der Nähe
von Bitterfeld plötzlich am Herz-
ſchlage.

S:

Fürs Vaterland! (Patrio-
tiſches Volksſt.), 1911. 2. A. 1912. –
Lebende Bilder zu patriotiſchen Feſt-
ſpielen, 1912. – Krieg und Frieden
(Erinnergn. a. d. Leben e. Offiziers-
frau), 1912.

Liliencron, Detlev Frhr. v.

(IV,
S. 262).

S:

Geſammelte Werke;
hrsg. von Richard Dehmel; VIII,
1911 ff. – Neues von Liliencron (Br.
an ſeinen erſten Verleger; hrsg. von
Heinrich Spiero), 1911.

Liliencron, Rochus Frhr. von


(IV, S. 262), ſtarb am 5. März 1912
in Koblenz, wo er bei ſeiner Tochter,
der Gattin des Oberpräſidenten der
Rheinprovinz, Staatsminiſters von
Rheinbaben, weilte, und wurde am
9. März in Berlin zur letzten Ruhe
beſtattet.

Lilienfein, Heinrich

(IV, S. 263).

S:

Von den Frauen und einer Frau
(En. u. Geſchn.), 1911. – Die große
Stille (R.), 1.–3. Aufl. 1912. – Der
Tyrann (Dr.), 1912.

Linden, Friedrich,

Pſeudon. für
Eugen Hoerle; ſ. d. im Nachtrag!

Lindenberg, Paul

(IV, S. 270).

S:

Wider den Halbmond (E. a. dem
bulgar.-türk. Kriege), 1912.

Linke, Oskar

(IV, S. 276), lebt
ſeit 1911 als Hauptſchriftleiter der
„Weimariſchen Zeitung“ in Weimar.

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[243/0247] Lev Lin Levetzow, Karl Frhr. von (IV, S. 244). S: Kirke (Ariſtophaniſche Kom.), 1909. – Der Königstiger (R.), 1910. – Meiſter Gottfried (Dr.), 1911. Lewald, Emmi (IV, S. 246). S: Die Wehrloſen (R.), 1912. – Die Roſe vor der Tür (R.), 1912. – Stille Waſſer (Nn.), 1912. Lhotzky, Heinrich, geboren am 21. April 1859 in Claußnitz (Sachſen) als Sohn des Paſtors Julius L., beſuchte die Herrnhuter Anſtalt Niesky (Schle- ſien), die Gymnaſien in Bautzen und Dresden-Neuſtadt und ſtudierte dar- auf in Leipzig Orientaliſche Sprachen und Theologie, welches Studium er dann in Berlin fortſetzte. Nach Er- ledigung ſeiner Prüfungen war er vier Jahre deutſcher Pfarrer in Beſſara- bien und 12 Jahre in den deutſchen Kolonien in der Krim. Nach ſeiner Heimkehr nach Deutſchland ſtudierte er in Berlin noch Chemie, erwarb ſich auch den Grad eines Dr. phil. u. ließ ſich 1903 als Privatgelehrter in Pa- ſing bei München nieder. Hier gab er ſeit 1904 die Vierteljahrsſchrift „Das Leben“ in eigenem Verlage heraus. Jm Jahre 1910 verlegte er ſeinen Wohnſitz und Verlag nach Ludwigs- hafen am Bodenſee. Außer einigen theologiſchen und pädagogiſchen Schriften veröffentlichte er S: Re- ligion, oder: Reich Gottes (Eine Geſch.), 4. Aufl. 1912. – Jmmanuel Müller (Roman aus der beſſarabi- ſchen Steppe), 1912. – Japaniſches Bilderbuch (mit Märchen von H. Lhotzky), 1912. Liebermann v. Sonnenberg, Max (IV, Seite 253). S: Aus der Glückszeit meines Lebens (Erinne- rungen aus dem Kriege 1870–71), 1911. Liebmann, Otto (IV, S. 255), wurde bei ſeinem Übertritt in den Ruheſtand (Okibr. 1911) zum Geh. Rat ernannt. Er ſtarb in Jena am 14. (15.) Januar 1912. Lienert, Meinrad (IV, S. 256). S: Das Hochmutsnärrchen, 1911. – Der Überfall und andere Erzählgn., 1912. Lienhard, Fritz (IV, S. 257). S: Odyſſeus (Dr. D.), 1911. – Licht- land (Neue Ge.), 1912. – Der elſäſ- ſiſche Garten (Ein Buch von unſeres Landes Art u. Kunſt; hrsg. mit Hans Pfitzner u. Karl Schindler), 1912. Liliencron, Adda Freiin v. (IV, S. 260), lebte ſeit 1911 in Charlotten- burg und gab heraus „Oſtdeutſcher Almanach“ (mit Karl Wilczynsky), 1911. Sie ſtarb am 23. Januar 1913 in einem Eiſenbahnzuge in der Nähe von Bitterfeld plötzlich am Herz- ſchlage. S: Fürs Vaterland! (Patrio- tiſches Volksſt.), 1911. 2. A. 1912. – Lebende Bilder zu patriotiſchen Feſt- ſpielen, 1912. – Krieg und Frieden (Erinnergn. a. d. Leben e. Offiziers- frau), 1912. Liliencron, Detlev Frhr. v. (IV, S. 262). S: Geſammelte Werke; hrsg. von Richard Dehmel; VIII, 1911 ff. – Neues von Liliencron (Br. an ſeinen erſten Verleger; hrsg. von Heinrich Spiero), 1911. Liliencron, Rochus Frhr. von (IV, S. 262), ſtarb am 5. März 1912 in Koblenz, wo er bei ſeiner Tochter, der Gattin des Oberpräſidenten der Rheinprovinz, Staatsminiſters von Rheinbaben, weilte, und wurde am 9. März in Berlin zur letzten Ruhe beſtattet. Lilienfein, Heinrich (IV, S. 263). S: Von den Frauen und einer Frau (En. u. Geſchn.), 1911. – Die große Stille (R.), 1.–3. Aufl. 1912. – Der Tyrann (Dr.), 1912. Linden, Friedrich, Pſeudon. für Eugen Hoerle; ſ. d. im Nachtrag! Lindenberg, Paul (IV, S. 270). S: Wider den Halbmond (E. a. dem bulgar.-türk. Kriege), 1912. Linke, Oskar (IV, S. 276), lebt ſeit 1911 als Hauptſchriftleiter der „Weimariſchen Zeitung“ in Weimar. * 16*

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 243. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/247>, abgerufen am 21.03.2019.