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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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chronik", welchem Blatte er schon
Jahre hindurch als Mitarbeiter an-
gehörte.

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Theodorich (Tr.), 1891.
- Gedichte, 1892. - Welke Blätter
(Nn.), 1892. - Neue Gedichte, 1893. -
Ein Weihespiel, 1893. - Novellen,
1894. - Das Glück (Ein Sang v. d.
Donau), 1894. - Opfer der Zeit
(Schsp.), 1896. - Das verkaufte Lied
(Dr. Märchendichtg.), 1902. - Kinder
der Großstadt (Schsp.), 1900. - Ver-
armte Leute (Lebensbild), 1902. -
Schattenrisse (4 Einakter: Eine Ver-
lobung. - Der Überwinder. - Liebes-
wechsel. - Jubiläum), 1903. - Ein
Duell (Schsp.), 1904. - Lebenswege
(Silhouetten vom Tage), 1906. - Zum
Sonnenvogel (Schsp.), 1908. - Er-
schautes und Erträumtes (Nn.), 1908.

*Wolff, Georg,

wurde am 11. Jan.
1863 zu Märkisch-Friedland als der
Sohn des Kaufmanns und Stadtrats
Emil W. geboren, besuchte die Volks-
schule daselbst, später das Gymna-
sium zu Dramburg in Pommern und
das Sophien-Gymnasium in Berlin
und widmete sich dann dem Buch-
handel. Nachdem er seine Lehrzeit in
Berlin beendet und als Gehilfe in
mehreren größeren Verlagsbuch-
handlungen zu Berlin und Heidel-
berg gewirkt hatte, begründete er 1887
in dem bekannten Ofenfabrikations-
orte Velten bei Berlin die "Veltener
Zeitung", welche er noch jetzt redi-
giert.

S:

Reminißenzen (Ge.), 1889.
- Zum Gedächtnis Kaiser Friedrichs
(4 Ge.), 1889.

*Wolff, Julius,

wurde am 16.
Septbr. 1834 zu Quedlinburg geb.,
wo sein Vater das einträgliche Ge-
schäft der Tuchfabrikation betrieb,
das später auf den Sohn übergehen
sollte. Um sich daher für sein Fach
tüchtige Kenntnisse anzueignen, be-
suchte Julius das Gymnasium seiner
Vaterstadt und studierte dann an der
Berliner Universität eine Zeitlang
Philosophie u. Kameralia. Nachdem
er darauf seine technische Ausbildung
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erlangt, verschiedene rheinländische u.
sächsische Tuchfabriken besucht und im
Jnteresse seines Fachs ausgedehnte
Reisen ins Ausland unternommen
hatte, übernahm er selbständig das
väterliche Geschäft. Von diesem zu-
rückgetreten, gründete er 1869 die
"Harz-Zeitung", die er bis zum Aus-
bruch des Krieges 1870 redigierte. An
dem Feldzuge gegen Frankreich nahm
er als Landwehroffizier vom Anfang
bis zum Ende teil u. wurde vor Toul
dekoriert. Dann ließ er sich in Berlin
und später in Charlottenburg nieder,
wo er in der Folge in den angenehm-
sten Verhältnissen lebte. Seit 1884
war er Ehrenbürger von Hameln, und
1904 wurde er aus Anlaß seines
70. Geburtstages zum Professor und
bei Gelegenheit seiner goldenen Hoch-
zeit im Februar 1910 zum Ehrenbür-
ger von Quedlinburg ernannt. Er
starb am 3. Juni 1910.

S:

Aus
dem Felde (Ge.), 1871. 2. Ausg.
nebst einem Anhang: Jm deutschen
Reich, 1895. - Goldene Worte aus
Shakespeares dramatischen Werken,
1872. - Till Eulenspielel redivivus
(Ein Schelmenlied), 1875. 25. T.
1900. - Der Rattenfänger von Ha-
meln (Ein Aventiure), 1876. 72. T.
1905. - Schauspiele (Kambyses. - Die
Junggesellensteuer), 1877. 2. A. 1890.
- Der wilde Jäger (Eine Weidmanns-
mär), 1877. 100. T. 1906. - Drohende
Wolken (Schsp.), 1879. - Tannhäuser
(Ein Minnesang); II, 1880. 42. T.
1904. - Singuf (Rattenfängerlieder),
1881. 17. T. 1901. - Der Sülfmeister
(Eine alte Stadtgesch.); II, 1883.
45. T. 1905. - Der Raubgraf (Eine
Gesch. a. d. Harzgau), 1884. 54. T.
1905. - Lurlei (Eine Romanze), 1886.
62. T. 1906. - Das Recht der Hage-
stolze (Eine Heiratsgesch. a. d. Neckar-
tal), 1888. 36. T. 1903. - Die Pap-
penheimer (Ein Reiterlied), 1889.
24. T. 1905. - Renata (D.). 1891.
30. T. 1905. - Der fliegende Hollän-
der (Seemannssage), 1892. 31. T.

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Wol
chronik“, welchem Blatte er ſchon
Jahre hindurch als Mitarbeiter an-
gehörte.

S:

Theodorich (Tr.), 1891.
– Gedichte, 1892. – Welke Blätter
(Nn.), 1892. – Neue Gedichte, 1893. –
Ein Weiheſpiel, 1893. – Novellen,
1894. – Das Glück (Ein Sang v. d.
Donau), 1894. – Opfer der Zeit
(Schſp.), 1896. – Das verkaufte Lied
(Dr. Märchendichtg.), 1902. – Kinder
der Großſtadt (Schſp.), 1900. – Ver-
armte Leute (Lebensbild), 1902. –
Schattenriſſe (4 Einakter: Eine Ver-
lobung. – Der Überwinder. – Liebes-
wechſel. – Jubiläum), 1903. – Ein
Duell (Schſp.), 1904. – Lebenswege
(Silhouetten vom Tage), 1906. – Zum
Sonnenvogel (Schſp.), 1908. – Er-
ſchautes und Erträumtes (Nn.), 1908.

*Wolff, Georg,

wurde am 11. Jan.
1863 zu Märkiſch-Friedland als der
Sohn des Kaufmanns und Stadtrats
Emil W. geboren, beſuchte die Volks-
ſchule daſelbſt, ſpäter das Gymna-
ſium zu Dramburg in Pommern und
das Sophien-Gymnaſium in Berlin
und widmete ſich dann dem Buch-
handel. Nachdem er ſeine Lehrzeit in
Berlin beendet und als Gehilfe in
mehreren größeren Verlagsbuch-
handlungen zu Berlin und Heidel-
berg gewirkt hatte, begründete er 1887
in dem bekannten Ofenfabrikations-
orte Velten bei Berlin die „Veltener
Zeitung“, welche er noch jetzt redi-
giert.

S:

Reminiſzenzen (Ge.), 1889.
– Zum Gedächtnis Kaiſer Friedrichs
(4 Ge.), 1889.

*Wolff, Julius,

wurde am 16.
Septbr. 1834 zu Quedlinburg geb.,
wo ſein Vater das einträgliche Ge-
ſchäft der Tuchfabrikation betrieb,
das ſpäter auf den Sohn übergehen
ſollte. Um ſich daher für ſein Fach
tüchtige Kenntniſſe anzueignen, be-
ſuchte Julius das Gymnaſium ſeiner
Vaterſtadt und ſtudierte dann an der
Berliner Univerſität eine Zeitlang
Philoſophie u. Kameralia. Nachdem
er darauf ſeine techniſche Ausbildung
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Wol
erlangt, verſchiedene rheinländiſche u.
ſächſiſche Tuchfabriken beſucht und im
Jntereſſe ſeines Fachs ausgedehnte
Reiſen ins Ausland unternommen
hatte, übernahm er ſelbſtändig das
väterliche Geſchäft. Von dieſem zu-
rückgetreten, gründete er 1869 die
„Harz-Zeitung“, die er bis zum Aus-
bruch des Krieges 1870 redigierte. An
dem Feldzuge gegen Frankreich nahm
er als Landwehroffizier vom Anfang
bis zum Ende teil u. wurde vor Toul
dekoriert. Dann ließ er ſich in Berlin
und ſpäter in Charlottenburg nieder,
wo er in der Folge in den angenehm-
ſten Verhältniſſen lebte. Seit 1884
war er Ehrenbürger von Hameln, und
1904 wurde er aus Anlaß ſeines
70. Geburtstages zum Profeſſor und
bei Gelegenheit ſeiner goldenen Hoch-
zeit im Februar 1910 zum Ehrenbür-
ger von Quedlinburg ernannt. Er
ſtarb am 3. Juni 1910.

S:

Aus
dem Felde (Ge.), 1871. 2. Ausg.
nebſt einem Anhang: Jm deutſchen
Reich, 1895. – Goldene Worte aus
Shakeſpeares dramatiſchen Werken,
1872. – Till Eulenſpielel redivivus
(Ein Schelmenlied), 1875. 25. T.
1900. – Der Rattenfänger von Ha-
meln (Ein Aventiure), 1876. 72. T.
1905. – Schauſpiele (Kambyſes. – Die
Junggeſellenſteuer), 1877. 2. A. 1890.
– Der wilde Jäger (Eine Weidmanns-
mär), 1877. 100. T. 1906. – Drohende
Wolken (Schſp.), 1879. – Tannhäuſer
(Ein Minneſang); II, 1880. 42. T.
1904. – Singuf (Rattenfängerlieder),
1881. 17. T. 1901. – Der Sülfmeiſter
(Eine alte Stadtgeſch.); II, 1883.
45. T. 1905. – Der Raubgraf (Eine
Geſch. a. d. Harzgau), 1884. 54. T.
1905. – Lurlei (Eine Romanze), 1886.
62. T. 1906. – Das Recht der Hage-
ſtolze (Eine Heiratsgeſch. a. d. Neckar-
tal), 1888. 36. T. 1903. – Die Pap-
penheimer (Ein Reiterlied), 1889.
24. T. 1905. – Renata (D.). 1891.
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der (Seemannsſage), 1892. 31. T.

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/25>, S. 21, abgerufen am 21.09.2017.