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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Neu
Stellung als Redakteur und lebt seit-
dem als freier Schriftsteller in Ber-
lin.

S:

Glatte Rechnung (Kom., mit
Paul Bliß), 1910. - Risa Gosler (R.),
1911. - Verschlungene Pfade (R.),
1913.

Neuert, Hans

(V, S. 117), starb
am 27. Juni 1912 in Baden (Schweiz).

Neumann, Hugo

(V, S. 121).

S:


Frau Margret (R.), 1912.

Neumann, Johannes Walter

(V,
S. 121).

S:

Jakobe von Jülich (R.),
1910. 2. Aufl. 1911. Dasselbe als
Drama, 1911. - Gott und Götter
(R.), 1911. - Jm Kirschenhof (R. a.
Alt-Eschweiler), 1912.

Neunert, Hans

(V, S. 125).

S:


Das Leben, wenn es köstlich gewesen
ist (Erlebnisse), 1911.

Neurath, Anna

(V, S. 125),
wohnte seit 1911 in Klosterneuburg
und soll nach Kürschners Liter.-Kal.
1912 gestorben sein.

Niederführ, Hans

(V, S. 130),
lebt seit 1911 als Stationsvorstand
der k. k. Staatsbahnen in Kloster-
neuburg.

Niedermann, Wilhelm

(V, S.
131).

S:

Zwei einaktigi Lustspiel (in
Mdt.), 1911.

Niedlich, Kurt

(V, S. 131), ge-
nügte Ostern 1911-12 seiner Militär-
pflicht und fand dann Verwendung
als Probandus in Oberstein.

S:


Friderikus Rex, du mein König und
Held (Ein Ring Ge.), 1912.

Niemann, August

(V, S. 132).

S:

Der Schleier der Tanit. Ein
Kampf um Karthago (Nach Flauberts
"Salambo" f. d. reifere Jugend be-
arbeitet), 1911.

Niese, Charlotte

(V, S. 138).

S:


Die Alten und die Jungen (R.), 1912.
- Allzumal Sünder (R.), 1912. - Gäste
und Fremdlinge und andere Erzäh-
lungen, 1912.

Nießen-Deiters, Leonore

(V,
S. 139), lebt seit 1912 in Bonn.

S:


Die unordentlich verheiratete Familie
(Skizzenbuch), 1912.

[Spaltenumbruch]
Nol
Nietschmann, Hermann

(V, S.
139), trat am 1. Oktbr. 1907 in den
Ruhestand.

S:

Jn der Geißblatt-
laube (En.), 1912. - Um des Lichts
gesell'ge Flamme (zwei Erzählgn.),
1912.

Nithack-Stahn, Walther

(V, S.
144).

S:

Das Christusdrama, 1912.

Nitsch, Harry

(V, S. 144).

S:


Der Bankkassierer (E.), 1912.

Noder, A. A.

(V, S. 147).

S:


Hochsommer (Neue Ge.), 1912. - Die
sieben Schelme von Großlichtheim
(Ein fröhl. Plauderbuch), 1912.

*Nolden, Edmund,

geb. am 16.
Juni 1856 in Elberfeld als ältestes
Kind unter neun Geschwistern und
einziger Sohn eines Holzbildhauers,
verdankt seinen beiden Eltern den
Sinn für alles Schöne, für Kunst im
allgemeinen und für die Poesie im
besonderen. Er besuchte bis zum 12.
Jahre die Volksschule und dann die
Gewerbeschule (jetzt Oberrealschule),
um hier die Grundlage für einen
höheren künstlerischen Beruf zu ge-
winnen. Allein die Mittel, die bei
der großen Familie und dem gerin-
gen Ertrag der Holzbildhauerei im-
mer knapp waren, machten einen dik-
ken Strich durch die hochfliegenden
Pläne der Eltern, und so mußte N.
auf seinen Wunsch, Architekt zu wer-
den, verzichten, mit 141/2 Jahren die
Schule verlassen und auf Gelderwerb
bedacht sein. Er wurde Modelleur in
einem Stuckgeschäft, danach Holzbild-
hauer bei seinem Vater, dann Model-
leur in einer Lampenfabrik u. machte
sich schließlich selbständig und grün-
dete 1885 seinen Hausstand in Elber-
feld. Jnfolge einer Krankheit wurde
er Anhänger der naturgemäßen Heil-
weise Seb. Kneipps und verfaßte er
aus Dankbarkeit verschiedene Fest-
spiele für Naturheilvereine Kneipp-
scher Richtung.

S:

Festspiel, dem
Andenken Seb. Kneipps gewidmet,
1906. - Dichter und Wickel (Lustsp.),
1908. - Eine soziale Tat (Lsp.), 1909.

*

[Spaltenumbruch]

Neu
Stellung als Redakteur und lebt ſeit-
dem als freier Schriftſteller in Ber-
lin.

S:

Glatte Rechnung (Kom., mit
Paul Bliß), 1910. – Riſa Gosler (R.),
1911. – Verſchlungene Pfade (R.),
1913.

Neuert, Hans

(V, S. 117), ſtarb
am 27. Juni 1912 in Baden (Schweiz).

Neumann, Hugo

(V, S. 121).

S:


Frau Margret (R.), 1912.

Neumann, Johannes Walter

(V,
S. 121).

S:

Jakobe von Jülich (R.),
1910. 2. Aufl. 1911. Dasſelbe als
Drama, 1911. – Gott und Götter
(R.), 1911. – Jm Kirſchenhof (R. a.
Alt-Eſchweiler), 1912.

Neunert, Hans

(V, S. 125).

S:


Das Leben, wenn es köſtlich geweſen
iſt (Erlebniſſe), 1911.

Neurath, Anna

(V, S. 125),
wohnte ſeit 1911 in Kloſterneuburg
und ſoll nach Kürſchners Liter.-Kal.
1912 geſtorben ſein.

Niederführ, Hans

(V, S. 130),
lebt ſeit 1911 als Stationsvorſtand
der k. k. Staatsbahnen in Kloſter-
neuburg.

Niedermann, Wilhelm

(V, S.
131).

S:

Zwei einaktigi Luſtſpiel (in
Mdt.), 1911.

Niedlich, Kurt

(V, S. 131), ge-
nügte Oſtern 1911–12 ſeiner Militär-
pflicht und fand dann Verwendung
als Probandus in Oberſtein.

S:


Friderikus Rex, du mein König und
Held (Ein Ring Ge.), 1912.

Niemann, Auguſt

(V, S. 132).

S:

Der Schleier der Tanit. Ein
Kampf um Karthago (Nach Flauberts
„Salambo“ f. d. reifere Jugend be-
arbeitet), 1911.

Nieſe, Charlotte

(V, S. 138).

S:


Die Alten und die Jungen (R.), 1912.
– Allzumal Sünder (R.), 1912. – Gäſte
und Fremdlinge und andere Erzäh-
lungen, 1912.

Nießen-Deiters, Leonore

(V,
S. 139), lebt ſeit 1912 in Bonn.

S:


Die unordentlich verheiratete Familie
(Skizzenbuch), 1912.

[Spaltenumbruch]
Nol
Nietſchmann, Hermann

(V, S.
139), trat am 1. Oktbr. 1907 in den
Ruheſtand.

S:

Jn der Geißblatt-
laube (En.), 1912. – Um des Lichts
geſell’ge Flamme (zwei Erzählgn.),
1912.

Nithack-Stahn, Walther

(V, S.
144).

S:

Das Chriſtusdrama, 1912.

Nitſch, Harry

(V, S. 144).

S:


Der Bankkaſſierer (E.), 1912.

Noder, A. A.

(V, S. 147).

S:


Hochſommer (Neue Ge.), 1912. – Die
ſieben Schelme von Großlichtheim
(Ein fröhl. Plauderbuch), 1912.

*Nolden, Edmund,

geb. am 16.
Juni 1856 in Elberfeld als älteſtes
Kind unter neun Geſchwiſtern und
einziger Sohn eines Holzbildhauers,
verdankt ſeinen beiden Eltern den
Sinn für alles Schöne, für Kunſt im
allgemeinen und für die Poeſie im
beſonderen. Er beſuchte bis zum 12.
Jahre die Volksſchule und dann die
Gewerbeſchule (jetzt Oberrealſchule),
um hier die Grundlage für einen
höheren künſtleriſchen Beruf zu ge-
winnen. Allein die Mittel, die bei
der großen Familie und dem gerin-
gen Ertrag der Holzbildhauerei im-
mer knapp waren, machten einen dik-
ken Strich durch die hochfliegenden
Pläne der Eltern, und ſo mußte N.
auf ſeinen Wunſch, Architekt zu wer-
den, verzichten, mit 14½ Jahren die
Schule verlaſſen und auf Gelderwerb
bedacht ſein. Er wurde Modelleur in
einem Stuckgeſchäft, danach Holzbild-
hauer bei ſeinem Vater, dann Model-
leur in einer Lampenfabrik u. machte
ſich ſchließlich ſelbſtändig und grün-
dete 1885 ſeinen Hausſtand in Elber-
feld. Jnfolge einer Krankheit wurde
er Anhänger der naturgemäßen Heil-
weiſe Seb. Kneipps und verfaßte er
aus Dankbarkeit verſchiedene Feſt-
ſpiele für Naturheilvereine Kneipp-
ſcher Richtung.

S:

Feſtſpiel, dem
Andenken Seb. Kneipps gewidmet,
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[253/0257] Neu Nol Stellung als Redakteur und lebt ſeit- dem als freier Schriftſteller in Ber- lin. S: Glatte Rechnung (Kom., mit Paul Bliß), 1910. – Riſa Gosler (R.), 1911. – Verſchlungene Pfade (R.), 1913. Neuert, Hans (V, S. 117), ſtarb am 27. Juni 1912 in Baden (Schweiz). Neumann, Hugo (V, S. 121). S: Frau Margret (R.), 1912. Neumann, Johannes Walter (V, S. 121). S: Jakobe von Jülich (R.), 1910. 2. Aufl. 1911. Dasſelbe als Drama, 1911. – Gott und Götter (R.), 1911. – Jm Kirſchenhof (R. a. Alt-Eſchweiler), 1912. Neunert, Hans (V, S. 125). S: Das Leben, wenn es köſtlich geweſen iſt (Erlebniſſe), 1911. Neurath, Anna (V, S. 125), wohnte ſeit 1911 in Kloſterneuburg und ſoll nach Kürſchners Liter.-Kal. 1912 geſtorben ſein. Niederführ, Hans (V, S. 130), lebt ſeit 1911 als Stationsvorſtand der k. k. Staatsbahnen in Kloſter- neuburg. Niedermann, Wilhelm (V, S. 131). S: Zwei einaktigi Luſtſpiel (in Mdt.), 1911. Niedlich, Kurt (V, S. 131), ge- nügte Oſtern 1911–12 ſeiner Militär- pflicht und fand dann Verwendung als Probandus in Oberſtein. S: Friderikus Rex, du mein König und Held (Ein Ring Ge.), 1912. Niemann, Auguſt (V, S. 132). S: Der Schleier der Tanit. Ein Kampf um Karthago (Nach Flauberts „Salambo“ f. d. reifere Jugend be- arbeitet), 1911. Nieſe, Charlotte (V, S. 138). S: Die Alten und die Jungen (R.), 1912. – Allzumal Sünder (R.), 1912. – Gäſte und Fremdlinge und andere Erzäh- lungen, 1912. Nießen-Deiters, Leonore (V, S. 139), lebt ſeit 1912 in Bonn. S: Die unordentlich verheiratete Familie (Skizzenbuch), 1912. Nietſchmann, Hermann (V, S. 139), trat am 1. Oktbr. 1907 in den Ruheſtand. S: Jn der Geißblatt- laube (En.), 1912. – Um des Lichts geſell’ge Flamme (zwei Erzählgn.), 1912. Nithack-Stahn, Walther (V, S. 144). S: Das Chriſtusdrama, 1912. Nitſch, Harry (V, S. 144). S: Der Bankkaſſierer (E.), 1912. Noder, A. A. (V, S. 147). S: Hochſommer (Neue Ge.), 1912. – Die ſieben Schelme von Großlichtheim (Ein fröhl. Plauderbuch), 1912. *Nolden, Edmund, geb. am 16. Juni 1856 in Elberfeld als älteſtes Kind unter neun Geſchwiſtern und einziger Sohn eines Holzbildhauers, verdankt ſeinen beiden Eltern den Sinn für alles Schöne, für Kunſt im allgemeinen und für die Poeſie im beſonderen. Er beſuchte bis zum 12. Jahre die Volksſchule und dann die Gewerbeſchule (jetzt Oberrealſchule), um hier die Grundlage für einen höheren künſtleriſchen Beruf zu ge- winnen. Allein die Mittel, die bei der großen Familie und dem gerin- gen Ertrag der Holzbildhauerei im- mer knapp waren, machten einen dik- ken Strich durch die hochfliegenden Pläne der Eltern, und ſo mußte N. auf ſeinen Wunſch, Architekt zu wer- den, verzichten, mit 14½ Jahren die Schule verlaſſen und auf Gelderwerb bedacht ſein. Er wurde Modelleur in einem Stuckgeſchäft, danach Holzbild- hauer bei ſeinem Vater, dann Model- leur in einer Lampenfabrik u. machte ſich ſchließlich ſelbſtändig und grün- dete 1885 ſeinen Hausſtand in Elber- feld. Jnfolge einer Krankheit wurde er Anhänger der naturgemäßen Heil- weiſe Seb. Kneipps und verfaßte er aus Dankbarkeit verſchiedene Feſt- ſpiele für Naturheilvereine Kneipp- ſcher Richtung. S: Feſtſpiel, dem Andenken Seb. Kneipps gewidmet, 1906. – Dichter und Wickel (Luſtſp.), 1908. – Eine ſoziale Tat (Lſp.), 1909. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 253. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/257>, abgerufen am 26.03.2019.