Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite
[Spaltenumbruch]
Wich
Wichmann, Franz

(VII, S. 421),
lebt seit 1912 in Steinebach am Wör-
thersee bei München.

Wiegand, Johannes,

geb. am
27. Juli 1874 in Bremen, bildete sich
auf dem dortigen Seminar zum Leh-
rer aus und war von 1894 bis 1910
als solcher in seiner Vaterstadt tätig.
Jn dieser Zeit wirkte er auch 1898
bis 1910 als literarischer Kritiker für
die "Bremer Nachrichten" und 1900
bis 1910 als Generalsekretär der
deutschen "Goethebünde", bereiste
auch einen großen Teil von Europa
(Norwegen, Holland, Belgien, Jta-
lien, Südfrankreich, Österreich u. a.).
Seine erfolgreiche Betätigung als
Bühnenschriftsteller war wohl die
Veranlassung, daß der Senat von
Bremen ihm 1910 die Führung des
dortigen Schauspielhauses übertrug.

[Spaltenumbruch]
Zie
S:

Leidenschaften (3 Geschn.), 1898
- Die Frau in der modernen deut-
schen Literatur, 1903. - Macht (Soz.
Schsp.), 1903. - Golgatha (2 Dr.),
1904. - Das Jüngste Gericht (Dr. D.),
1905. - Krieg (Schausp., mit Wilh.
Scharrelmann u. d. Kollektiv-Pseud.
Alex. Tschertkoff), 1906. - Frühlings-
stürme (Dr.), 1907. - Philister (Lsp.),
1908. - Thalea Bronkema (Schsp.),
1908. - Der Fall Henner (Schsp.),
1909. - Weltwende (Schsp.), 1910. -
Das zerstörte Paradies (Schausp.),
1912.

Wiegershaus, Friedrich

(VII,
S. 432).

S:

Segel im Winde (Ge.),
1913.

Wieser, Sebastian

(VII, S. 437),
ist seit dem Jahre 1912 Pfarrer in
Kreuztal-Eisenbach im schwäbischen
Allgäu.

Zum achten Band.
[Spaltenumbruch]
Wollf, Karl

(VIII, S. 31), wurde
1898 Referendar und Dr. jur., 1902
Assessor und Rechtsanwalt in Karls-
ruhe, wo er bis 1909 blieb und seit
1905 auch im Nebenamt Dramaturg
des großherz. Hoftheaters war. Jn
Berlin lebte er vorwiegend wissen-
schaftl. und literarisch. Beschäftigung
und erwarb sich noch den Grad eines
Dr. phil. Jm Jahre 1911 siedelte er
nach München über und wurde hier
1912 Dramaturg des königl. Hof-
theaters. Seit Juli 1911 ist er in
zweiter Ehe mit Hedwig Adolphi ver-
heiratet.

S:

Lebensbeschreibung des
Ritters Götz von Berlichingen, text-
lich überarb., mit Einleitung und
Anmerkungen versehen von K. W.,
1911.

Wolzogen, Ernst von

(VIII, S.
36).

S:

Eine fürstliche Maulschelle
(Spiel in fünf Akten, aus des
Ritters Hans von Schweinichen
eigener Lebensbeschreibung gezogen),
1912.

[Spaltenumbruch]
Woerth, Emil

(VIII, S. 45).

S:


Hoch und allein (Ge. und Lr.), 1912
(Sv.).

Wuttke-Biller, Emma

(VIII, S.
58).

S:

Wie Cordel glücklich wurde
(E.), 1912.

Wychgram, Lukas

(VIII, S. 59),
wurde im Januar 1913 zum Polizei-
rat ernannt.

Zapp, Arthur

(VIII, S. 66).

S:


Der Esel (Eine tragikom. Liebesge-
schichte), 1912.

Zeto Romano,

Pseud. für Al-
bert Zacher;
s. d.!

Ziel, Ernst

(VIII, Seite 91), lebt
seit 1912 in Berlin-Baumschulen-
weg.

*Zierow, W.,

geb. am 19. Oktbr.
1870 in einem mecklenburgisch. Dorfe
als Sohn des dortigen Lehrers, wurde
von seinem Vater gleichfalls für den
Lehrerberuf vorbereitet und besuchte
dann das Seminar in Neukloster.

*
[Spaltenumbruch]
Wich
Wichmann, Franz

(VII, S. 421),
lebt ſeit 1912 in Steinebach am Wör-
therſee bei München.

Wiegand, Johannes,

geb. am
27. Juli 1874 in Bremen, bildete ſich
auf dem dortigen Seminar zum Leh-
rer aus und war von 1894 bis 1910
als ſolcher in ſeiner Vaterſtadt tätig.
Jn dieſer Zeit wirkte er auch 1898
bis 1910 als literariſcher Kritiker für
die „Bremer Nachrichten“ und 1900
bis 1910 als Generalſekretär der
deutſchen „Goethebünde“, bereiſte
auch einen großen Teil von Europa
(Norwegen, Holland, Belgien, Jta-
lien, Südfrankreich, Öſterreich u. a.).
Seine erfolgreiche Betätigung als
Bühnenſchriftſteller war wohl die
Veranlaſſung, daß der Senat von
Bremen ihm 1910 die Führung des
dortigen Schauſpielhauſes übertrug.

[Spaltenumbruch]
Zie
S:

Leidenſchaften (3 Geſchn.), 1898
– Die Frau in der modernen deut-
ſchen Literatur, 1903. – Macht (Soz.
Schſp.), 1903. – Golgatha (2 Dr.),
1904. – Das Jüngſte Gericht (Dr. D.),
1905. – Krieg (Schauſp., mit Wilh.
Scharrelmann u. d. Kollektiv-Pſeud.
Alex. Tſchertkoff), 1906. – Frühlings-
ſtürme (Dr.), 1907. – Philiſter (Lſp.),
1908. – Thalea Bronkema (Schſp.),
1908. – Der Fall Henner (Schſp.),
1909. – Weltwende (Schſp.), 1910. –
Das zerſtörte Paradies (Schauſp.),
1912.

Wiegershaus, Friedrich

(VII,
S. 432).

S:

Segel im Winde (Ge.),
1913.

Wieſer, Sebaſtian

(VII, S. 437),
iſt ſeit dem Jahre 1912 Pfarrer in
Kreuztal-Eiſenbach im ſchwäbiſchen
Allgäu.

Zum achten Band.
[Spaltenumbruch]
Wollf, Karl

(VIII, S. 31), wurde
1898 Referendar und Dr. jur., 1902
Aſſeſſor und Rechtsanwalt in Karls-
ruhe, wo er bis 1909 blieb und ſeit
1905 auch im Nebenamt Dramaturg
des großherz. Hoftheaters war. Jn
Berlin lebte er vorwiegend wiſſen-
ſchaftl. und literariſch. Beſchäftigung
und erwarb ſich noch den Grad eines
Dr. phil. Jm Jahre 1911 ſiedelte er
nach München über und wurde hier
1912 Dramaturg des königl. Hof-
theaters. Seit Juli 1911 iſt er in
zweiter Ehe mit Hedwig Adolphi ver-
heiratet.

S:

Lebensbeſchreibung des
Ritters Götz von Berlichingen, text-
lich überarb., mit Einleitung und
Anmerkungen verſehen von K. W.,
1911.

Wolzogen, Ernſt von

(VIII, S.
36).

S:

Eine fürſtliche Maulſchelle
(Spiel in fünf Akten, aus des
Ritters Hans von Schweinichen
eigener Lebensbeſchreibung gezogen),
1912.

[Spaltenumbruch]
Woerth, Emil

(VIII, S. 45).

S:


Hoch und allein (Ge. und Lr.), 1912
(Sv.).

Wuttke-Biller, Emma

(VIII, S.
58).

S:

Wie Cordel glücklich wurde
(E.), 1912.

Wychgram, Lukas

(VIII, S. 59),
wurde im Januar 1913 zum Polizei-
rat ernannt.

Zapp, Arthur

(VIII, S. 66).

S:


Der Eſel (Eine tragikom. Liebesge-
ſchichte), 1912.

Zeto Romano,

Pſeud. für Al-
bert Zacher;
ſ. d.!

Ziel, Ernſt

(VIII, Seite 91), lebt
ſeit 1912 in Berlin-Baumſchulen-
weg.

*Zierow, W.,

geb. am 19. Oktbr.
1870 in einem mecklenburgiſch. Dorfe
als Sohn des dortigen Lehrers, wurde
von ſeinem Vater gleichfalls für den
Lehrerberuf vorbereitet und beſuchte
dann das Seminar in Neukloſter.

*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <div type="bibliography" n="2">
          <pb facs="#f0273" n="269"/>
          <cb/>
        </div>
      </div>
      <fw type="header" place="top"> <hi rendition="#g">Wich</hi> </fw><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Wichmann,</hi> Franz</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VII,</hi> S. 421),<lb/>
lebt &#x017F;eit 1912 in Steinebach am Wör-<lb/>
ther&#x017F;ee bei München.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Wiegand,</hi> Johannes,</persName>
        </head>
        <p> geb. am<lb/>
27. Juli 1874 in Bremen, bildete &#x017F;ich<lb/>
auf dem dortigen Seminar zum Leh-<lb/>
rer aus und war von 1894 bis 1910<lb/>
als &#x017F;olcher in &#x017F;einer Vater&#x017F;tadt tätig.<lb/>
Jn die&#x017F;er Zeit wirkte er auch 1898<lb/>
bis 1910 als literari&#x017F;cher Kritiker für<lb/>
die &#x201E;Bremer Nachrichten&#x201C; und 1900<lb/>
bis 1910 als General&#x017F;ekretär der<lb/>
deut&#x017F;chen &#x201E;Goethebünde&#x201C;, berei&#x017F;te<lb/>
auch einen großen Teil von Europa<lb/>
(Norwegen, Holland, Belgien, Jta-<lb/>
lien, Südfrankreich, Ö&#x017F;terreich u. a.).<lb/>
Seine erfolgreiche Betätigung als<lb/>
Bühnen&#x017F;chrift&#x017F;teller war wohl die<lb/>
Veranla&#x017F;&#x017F;ung, daß der Senat von<lb/>
Bremen ihm 1910 die Führung des<lb/>
dortigen Schau&#x017F;pielhau&#x017F;es übertrug.</p><lb/>
        <cb/>
        <fw type="header" place="top"> <hi rendition="#g">Zie</hi> </fw><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Leiden&#x017F;chaften (3 Ge&#x017F;chn.), 1898<lb/>
&#x2013; Die Frau in der modernen deut-<lb/>
&#x017F;chen Literatur, 1903. &#x2013; Macht (Soz.<lb/>
Sch&#x017F;p.), 1903. &#x2013; Golgatha (2 Dr.),<lb/>
1904. &#x2013; Das Jüng&#x017F;te Gericht (Dr. D.),<lb/>
1905. &#x2013; Krieg (Schau&#x017F;p., mit Wilh.<lb/>
Scharrelmann u. d. Kollektiv-P&#x017F;eud.<lb/>
Alex. T&#x017F;chertkoff), 1906. &#x2013; Frühlings-<lb/>
&#x017F;türme (Dr.), 1907. &#x2013; Phili&#x017F;ter (L&#x017F;p.),<lb/>
1908. &#x2013; Thalea Bronkema (Sch&#x017F;p.),<lb/>
1908. &#x2013; Der Fall Henner (Sch&#x017F;p.),<lb/>
1909. &#x2013; Weltwende (Sch&#x017F;p.), 1910. &#x2013;<lb/>
Das zer&#x017F;törte Paradies (Schau&#x017F;p.),<lb/>
1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Wiegershaus,</hi> Friedrich</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VII,</hi><lb/>
S. 432). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Segel im Winde (Ge.),<lb/>
1913.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Wie&#x017F;er,</hi> Seba&#x017F;tian</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VII,</hi> S. 437),<lb/>
i&#x017F;t &#x017F;eit dem Jahre 1912 Pfarrer in<lb/>
Kreuztal-Ei&#x017F;enbach im &#x017F;chwäbi&#x017F;chen<lb/>
Allgäu.</p><lb/>
        <div n="2">
          <head>Zum achten Band.</head><lb/>
          <cb/>
        </div>
      </div>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Wollf,</hi> Karl</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VIII,</hi> S. 31), wurde<lb/>
1898 Referendar und <hi rendition="#aq">Dr. jur.,</hi> 1902<lb/>
A&#x017F;&#x017F;e&#x017F;&#x017F;or und Rechtsanwalt in Karls-<lb/>
ruhe, wo er bis 1909 blieb und &#x017F;eit<lb/>
1905 auch im Nebenamt Dramaturg<lb/>
des großherz. Hoftheaters war. Jn<lb/>
Berlin lebte er vorwiegend wi&#x017F;&#x017F;en-<lb/>
&#x017F;chaftl. und literari&#x017F;ch. Be&#x017F;chäftigung<lb/>
und erwarb &#x017F;ich noch den Grad eines<lb/><hi rendition="#aq">Dr. phil.</hi> Jm Jahre 1911 &#x017F;iedelte er<lb/>
nach München über und wurde hier<lb/>
1912 Dramaturg des königl. Hof-<lb/>
theaters. Seit Juli 1911 i&#x017F;t er in<lb/>
zweiter Ehe mit Hedwig Adolphi ver-<lb/>
heiratet. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Lebensbe&#x017F;chreibung des<lb/>
Ritters Götz von Berlichingen, text-<lb/>
lich überarb., mit Einleitung und<lb/>
Anmerkungen ver&#x017F;ehen von K. W.,<lb/>
1911.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Wolzogen,</hi> Ern&#x017F;t von</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VIII,</hi> S.<lb/>
36). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Eine für&#x017F;tliche Maul&#x017F;chelle<lb/>
(Spiel in fünf Akten, aus des<lb/>
Ritters Hans von Schweinichen<lb/>
eigener Lebensbe&#x017F;chreibung gezogen),<lb/>
1912.</p><lb/>
          <cb/>
        </div>
      </div>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Woerth,</hi> Emil</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VIII,</hi> S. 45). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Hoch und allein (Ge. und Lr.), 1912<lb/>
(Sv.).</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Wuttke-Biller,</hi> Emma</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VIII,</hi> S.<lb/>
58). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Wie Cordel glücklich wurde<lb/>
(E.), 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Wychgram,</hi> Lukas</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VIII,</hi> S. 59),<lb/>
wurde im Januar 1913 zum Polizei-<lb/>
rat ernannt.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Zapp,</hi> Arthur</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VIII,</hi> S. 66). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p><lb/>
Der E&#x017F;el (Eine tragikom. Liebesge-<lb/>
&#x017F;chichte), 1912.</p>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName> <hi rendition="#b">Zeto Romano,</hi> </persName>
        </head>
        <p> P&#x017F;eud. für <hi rendition="#g">Al-<lb/>
bert Zacher;</hi> &#x017F;. d.!</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Ziel,</hi> Ern&#x017F;t</persName>
        </head>
        <p> (<hi rendition="#aq">VIII,</hi> Seite 91), lebt<lb/>
&#x017F;eit 1912 in Berlin-Baum&#x017F;chulen-<lb/>
weg.</p>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName>*<hi rendition="#b">Zierow,</hi> W.,</persName>
        </head>
        <p> geb. am 19. Oktbr.<lb/>
1870 in einem mecklenburgi&#x017F;ch. Dorfe<lb/>
als Sohn des dortigen Lehrers, wurde<lb/>
von &#x017F;einem Vater gleichfalls für den<lb/>
Lehrerberuf vorbereitet und be&#x017F;uchte<lb/>
dann das Seminar in Neuklo&#x017F;ter.<lb/>
<fw type="sig" place="bottom">*</fw><lb/></p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[269/0273] Wich Zie Wichmann, Franz (VII, S. 421), lebt ſeit 1912 in Steinebach am Wör- therſee bei München. Wiegand, Johannes, geb. am 27. Juli 1874 in Bremen, bildete ſich auf dem dortigen Seminar zum Leh- rer aus und war von 1894 bis 1910 als ſolcher in ſeiner Vaterſtadt tätig. Jn dieſer Zeit wirkte er auch 1898 bis 1910 als literariſcher Kritiker für die „Bremer Nachrichten“ und 1900 bis 1910 als Generalſekretär der deutſchen „Goethebünde“, bereiſte auch einen großen Teil von Europa (Norwegen, Holland, Belgien, Jta- lien, Südfrankreich, Öſterreich u. a.). Seine erfolgreiche Betätigung als Bühnenſchriftſteller war wohl die Veranlaſſung, daß der Senat von Bremen ihm 1910 die Führung des dortigen Schauſpielhauſes übertrug. S: Leidenſchaften (3 Geſchn.), 1898 – Die Frau in der modernen deut- ſchen Literatur, 1903. – Macht (Soz. Schſp.), 1903. – Golgatha (2 Dr.), 1904. – Das Jüngſte Gericht (Dr. D.), 1905. – Krieg (Schauſp., mit Wilh. Scharrelmann u. d. Kollektiv-Pſeud. Alex. Tſchertkoff), 1906. – Frühlings- ſtürme (Dr.), 1907. – Philiſter (Lſp.), 1908. – Thalea Bronkema (Schſp.), 1908. – Der Fall Henner (Schſp.), 1909. – Weltwende (Schſp.), 1910. – Das zerſtörte Paradies (Schauſp.), 1912. Wiegershaus, Friedrich (VII, S. 432). S: Segel im Winde (Ge.), 1913. Wieſer, Sebaſtian (VII, S. 437), iſt ſeit dem Jahre 1912 Pfarrer in Kreuztal-Eiſenbach im ſchwäbiſchen Allgäu. Zum achten Band. Wollf, Karl (VIII, S. 31), wurde 1898 Referendar und Dr. jur., 1902 Aſſeſſor und Rechtsanwalt in Karls- ruhe, wo er bis 1909 blieb und ſeit 1905 auch im Nebenamt Dramaturg des großherz. Hoftheaters war. Jn Berlin lebte er vorwiegend wiſſen- ſchaftl. und literariſch. Beſchäftigung und erwarb ſich noch den Grad eines Dr. phil. Jm Jahre 1911 ſiedelte er nach München über und wurde hier 1912 Dramaturg des königl. Hof- theaters. Seit Juli 1911 iſt er in zweiter Ehe mit Hedwig Adolphi ver- heiratet. S: Lebensbeſchreibung des Ritters Götz von Berlichingen, text- lich überarb., mit Einleitung und Anmerkungen verſehen von K. W., 1911. Wolzogen, Ernſt von (VIII, S. 36). S: Eine fürſtliche Maulſchelle (Spiel in fünf Akten, aus des Ritters Hans von Schweinichen eigener Lebensbeſchreibung gezogen), 1912. Woerth, Emil (VIII, S. 45). S: Hoch und allein (Ge. und Lr.), 1912 (Sv.). Wuttke-Biller, Emma (VIII, S. 58). S: Wie Cordel glücklich wurde (E.), 1912. Wychgram, Lukas (VIII, S. 59), wurde im Januar 1913 zum Polizei- rat ernannt. Zapp, Arthur (VIII, S. 66). S: Der Eſel (Eine tragikom. Liebesge- ſchichte), 1912. Zeto Romano, Pſeud. für Al- bert Zacher; ſ. d.! Ziel, Ernſt (VIII, Seite 91), lebt ſeit 1912 in Berlin-Baumſchulen- weg. *Zierow, W., geb. am 19. Oktbr. 1870 in einem mecklenburgiſch. Dorfe als Sohn des dortigen Lehrers, wurde von ſeinem Vater gleichfalls für den Lehrerberuf vorbereitet und beſuchte dann das Seminar in Neukloſter. *

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/273
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 269. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/273>, abgerufen am 19.12.2018.